US-Präsident Donald Trump Foto: POOL

Dem Amokläufer von Texas hat US-Präsident Donald Trump Geisteskrankheit bescheinigt. Der Mann sei „sehr verwirrt“ und in „höchster Weise psychisch gestört“, diagnostizierte Trump am Montag in Tokio.

Tokio - US-Präsident Donald Trump hat dem Amokläufer von Texas Geisteskrankheit bescheinigt. Der Mann sei „sehr verwirrt“ und in „höchster Weise psychisch gestört“, diagnostizierte Trump am Montag in Tokio. Laut vorläufigen Berichten habe der Mann über eine lange Zeit „viele Probleme“ gehabt. Einzelheiten nannte er nicht. Zuvor hatte Trump von einer „Tat des Bösen“ gesprochen.

Ein Schütze hatte am Sonntag bei einem Gottesdienst in Sutherland Springs nach Behördenangaben 26 Menschen getötet und etwa 20 weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter floh, nachdem in jemand mit einer Waffe bedrohte, und wurde später tot in seinem Auto gefunden. Die US-Armee identifizierte ihn als früheren Mitarbeiter der Luftwaffe, der vor fünf Jahren nach tätlichen Angriffen auf seine Frau und ihr gemeinsames Kind zu zwölf Monaten Haft verurteilt und später in Unehren aus den Streitkräften entlassen wurde. Zu einer Geisteskrankheit äußerten sich die Behörden öffentlich zunächst nicht.

Trump sagte auf Fragen nach schärferen Kontrollen bei Waffenverkäufen, das Problem sei nicht das US-Waffenrecht. „Wir haben eine Menge psychischer Störungen in unserem Land, wie andere Länder auch“, sagte er. Zum Glück habe in Texas noch jemand anderes ein Waffe gehabt und zurückgeschossen. Sonst hätte es viel schlimmer kommen können.

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