Mit einer einzigen Blutspende bis zu drei Leben retten: Das Deutsche Rote Kreuz veranstaltet wieder Aktionen zum Blutspenden. Hier kann sich in den kommenden Tagen engagiert werden.
In unruhigen Zeiten wie diesen fragen sich viele Menschen: „Was kann ich tun, um die Welt ein bisschen besser zu machen?“ Oft besteht ein Gefühl der Ohnmacht, es fühlt sich an, als ob gar nichts mehr etwas bringt. Doch auch mit vermeintlich kleinen Dingen kann Großes bewirkt werden – etwa mit einer Blutspende.
Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes können mit nur einer Blutspende bis zu drei Menschenleben gerettet werden. Umso wichtiger sind die zahlreichen Aktionen, die in den kommenden Wochen auch in der Region stattfinden und Gelegenheit bieten, sich aktiv zu engagieren.
Gleich drei Blutspende-Termine werden am Freitag, 17. April, angeboten:
In Ditzingen-Hirschlanden gibt es an diesem Tag von 14.30 bis 19.30 Uhr die Möglichkeit, Blut zu spenden. Die Aktion findet in der Karl-Koch-Halle statt.
Zum selben Zeitpunkt, also am 17. April von 14.30 bis 19.30 Uhr, können Spendewillige auch in Leonberg-Höfingen Gutes tun. Hier richtet das DRK in der Strohgäuhalle die Blutspende-Station ein.
Anmeldung zur Blutspende ist Pflicht
Auch in der Weissacher Strudelbachhalle kann Blut gespendet werden – ebenfalls am 17. April von 14.30 bis 19.30 Uhr.
Der vorerst letzte Termin, um in der Leonberger Umgebung Blut zu spenden, ist für Donnerstag, 23. April, angesetzt. Von 14.30 bis 19.30 Uhr gibt es dann die Möglichkeit, in der Renninger Stegwiesenhalle zu spenden.
Wichtig: Für alle Termine ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese kann online unter www.blutspende.de/termine erfolgen.
Blutspenden sind unverzichtbar für die medizinische Versorgung. Allein in Hessen und Baden-Württemberg werden täglich rund 3000 Spenden benötigt, um kranken und verletzten Menschen zu helfen.
Besonders in der Krebstherapie sind Bluttransfusionen von großer Bedeutung: Etwa 19 Prozent der Blutspenden werden für die Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten eingesetzt. Sowohl die Erkrankung selbst als auch Therapien können zu einem Mangel an Blutzellen und Blutplättchen führen, der durch Spenden ausgeglichen werden muss.
Eine Blutspende ist damit nicht nur eine gute Tat, sondern auch ein Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung. Jeder einzelne Beitrag zählt – und kann Leben retten.