Wenn das Kunstwerk fertig ist, zeigt es einen Streitwagen mit Pferdegespann. Foto: privat

Die diesjährige Kürbisausstellung im Blühenden Barock steht unter dem Motto „Altes Rom“. Mit dabei sind auch die bekannten Römer-Kontrahenten aus dem kleinen gallischen Dorf. Momentan können die Besucher den Aufbau beobachten.

Ludwigsburg - In Ludwigsburg gibt es ein ganz besonderes Vorzeichen, wenn der Herbst naht: Kürbisse im Blühenden Barock – und das schon seit 17 Jahren. Jetzt ist es wieder so weit. Die ersten Skulpturen der Kürbisausstellung werden gerade aufgebaut – dieses Mal unter dem Motto „Altes Rom“. Der dicke Gallier, der einst in den Zaubertrank gefallen ist und sein flinker Freund mit den Flügeln am Helm sind mit dabei. Immerhin haben die wehrhaften Gesellen dafür gesorgt, dass sich bei vielen Kindern durch die Asterix und Obelix-Comics die Geschichte der damaligen Zeit in den Köpfen festgesetzt hat. Zu sehen sind auch ein riesiges Aquädukt und der römische Götterchef Jupiter, der den meisten eher aus der griechischen Mythologie unter dem Namen Zeus bekannt sein dürfte.

Ab 1. September können Besucher des Blühenden Barocks die fertigen Skulpturen bestaunen und an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen.

Auf dem begleitenden Programm stehen viele Veranstaltungen:

– Vom 7. bis 10. September gestaltet der US-amerikanische Kürbiskünstler Ray Villafane die Geschichte der „Hubbard Family“ – eine Kürbis-Familie. Die Story über die Hubbards hat Villafane extra für Europa erfunden und feiert damit in diesem Jahr im Blühenden Barock Ausstellungs-Premiere.

– Am Samstag und Sonntag, 16. und 17. September, startet die beliebte Kürbisregatta. Waghalsige Kürbisruderer kämpfen bei einer schnellen, nassen Fahrt auf dem See vor dem Ludwigsburger Barockschloss um den ersten Platz.

– Am Samstag 23. und Sonntag 24. September gibt es Deutschlands größte Kürbissuppe.

– Am 1. Oktober, finden die Deutschen Meisterschaften im Kürbiswiegen statt. Deutschlands beste Kürbiszüchter reisen dazu mit ihren Prachtexemplaren ins Blühende Barock.

– Am 8. Oktober folgen die Europäischen Meisterschaften – vielleicht wieder mit einem neuen Weltrekord.

– Wer an Kürbisse denkt hat freilich auch gleich Halloween im Kopf. Am 21. und 28. Oktober – also kurz vor dem Gruselfest, das aus den USA nach Deutschland geschwappt ist – findet ein Kürbisschnitzkurs jeweils ab 14 Uhr statt.

– Passend dazu gibt es von 28. Oktober bis 1. November das Grusel-Gewusel von 11 bis 18 Uhr. Die dunkle Gänge bieten geheimnisvolle Räume, Zauberspiegel und Piraten.

– Die Ausstellung endet am 5. November mit dem großen Kürbis-Schlachtfest: Wer im nächsten Jahr auch mit einem Riesenkürbis bei der deutschen oder europäischen Meisterschaft antreten will, kann sich dabei ausgezeichnetes Saatgut für dieses Vorhaben besorgen. Dann werden nämlich die Gewinnerkürbisse der Wiegemeisterschaften im Blühenden Barock geschlachtet und das begehrte Saatgut an interessierte (Hobby-)Züchter verkauft oder verschenkt.

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