Wie ist die Lage in Marbach und dem Bottwartal? Hier gibt es alle Infos. Foto: dpa

Aktuell ist es schwer, den Überblick zu behalten. Mit einem Live-Ticker wollen wir Sie ab sofort darüber informieren, was im Raum Marbach und dem Bottwartal los ist. Dazu gibt es stets die aktuellen Fallzahlen aus Baden-Württemberg - und die wichtigsten Entscheidungen der Landesregierung.

Abgesagte Veranstaltungen in der Region

Öffnungszeiten und Service in der Region

5. Juni, 20.15 +++ Seit gestern ist kein neuer Fall hinzugekommen

Weiterhin 1.771 bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg: Seit Beginn der Corona-Krise zählt das Landratsamt (Stand: 05.06.20, 17:10 Uhr). Seit gestern ist kein neuer Fall hinzugekommen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) bleibt bei 324,5. In den vergangenen sieben Tagen gab es 1,3 Neuinfektionen (Grenzwert: 50) je 100.000 Einwohner. Verstorben sind insgesamt 73 mit COVID-19 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1.679 Personen, als aktuell infiziert 19 Personen.


5. Juni, 20.11 Uhr +++ Änderung: Freibäder im Stadt- und Landkreis Heilbronn öffnen frühestens ab dem 15. Juni

Freibäder im Stadt- und Landkreis Heilbronn öffnen frühestens ab dem 15. Juni – auch Badeseen und Badestellen sind dann wieder zugänglich
Die Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn sowie die Stadt Heilbronn haben sich bei der Öffnung der Freibäder auf ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt. Demnach ist vorgesehen, dass die Freibadsaison im Stadt- und Landkreis Heilbronn frühestens am Montag, 15. Juni startet. Es liegt jedoch im Verantwortungsbereich jeder einzelnen Kommune, auch einen späteren Zeitpunkt für die Öffnung festzulegen oder eventuell in diesem Sommer gar nicht zu öffnen. Bei dieser Entscheidung müssen die jeweiligen örtlichen Begebenheiten berücksichtig werden. Einige Gemeinden benötigen zur Inbetriebnahme der Bäder wie auch zur Ausarbeitung der Betriebs- und Hygienekonzepte einen Vorlauf von zwei bis drei Wochen.
Grundlage für die Öffnung der Freibäder ist die überarbeitete CoronaVO Sportstätten, die das Land am Donnerstag, 4. Juni veröffentlich hat. In dieser Verordnung sind die Vorgaben und Bedingungen für die Öffnung der Freibäder festlegt. Die wichtigsten Informationen dazu finden sich in der Pressemitteilung 186/2020 vom Ministerium für Soziales und Integration.
Unter diese neue CoronaVO Sportstätten fallen auch Badeseen mit kontrolliertem Zugang. Die Verordnung gilt jedoch nicht für Badeseen ohne kontrollierten Zugang, wie zum Beispiel den Breitenauer See in Obersulm, die Ehmetsklinge in Zaberfeld, den Katzenbachstausee in Pfaffenhofen oder den Elsenzer und den Mühlbacher See in Eppingen. An allen Badeseen und Badestellen an Flüssen im Landkreis Heilbronn gelten die Vorschriften der Corona-Verordnung, vor allem der § 3 CoronaVO mit den bekannten Einschränkungen des Aufenthalts im öffentlichen Raum.
Der Landkreis hat deshalb seinen Kommunen empfohlen, die derzeit noch geltenden Allgemeinverfügungen für Badeseen und Badestellen aufzuheben. Dies soll, angelehnt an die Freibadöffnungen, voraussichtlich zum 15. Juni erfolgen. Trotz der Aufhebung der Allgemeinverfügungen appellieren der Landkreis sowie die Städte und Kommunen an alle Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin an die geltenden Abstandsregeln zu halten. Die Städte und Gemeinden sowie die Polizei werden auch künftig die Einhaltung der CoronaVO überwachen. Sollten die nächsten Wochen zeigen, dass an Badeseen und Badestellen ein geordneter Badebetrieb nicht möglich ist, müssten gegebenenfalls erneut Maßnahmen getroffen werden.

5. Juni, 17.44 Uhr +++ Familienzentrum Marbach öfftnet seine Türen wieder

Anderthalb Meter Abstand, zunächst nur in Kleingruppen nach vorheriger Anmeldung, weitere Hygienevorschriften- Die Politik erlaubt den Vereinen mit den üblichen Einschränkungen den Betrieb langsam aber sicher wieder aufzunehmen. Auch das Familienzentrum darf mit einem Hygienekonzept nun die Türen zumindest teilweise öffnen und Angebote können wieder vor Ort, im Familienzentrum in der Marktstr.6, wahrgenommen werden. Damit die Teilnehmerzahl begrenzt bleibt, werden alle Interessenten gebeten sich vorab anzumelden. Alle Informationen zum genauen Anmeldeprozedere sind auf der Homepage http://elternforum-marbach.de nachzulesen.

5. Juni, 17.03 Uhr +++ Freibäder im Stadt- und Landkreis Heilbronn öffnen voraussichtlich am 15. Juni

Freibäder im Stadt- und Landkreis Heilbronn öffnen voraussichtlich am 15. Juni – auch Badeseen und Badestellen dann wieder zugänglich
Die Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn sowie die Stadt Heilbronn haben sich bei der Öffnung der Freibäder auf ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt. Demnach ist vorgesehen, dass die Freibadsaison im Stadt- und Landkreis Heilbronn einheitlich am Montag, 15. Juni startet.
Grundlage für die Öffnung der Freibäder ist die überarbeitete CoronaVO Sportstätten, die das Land am Donnerstag, 4. Juni veröffentlich hat. In dieser Verordnung sind die Vorgaben und Bedingungen für die Öffnung der Freibäder festlegt. Die wichtigsten Informationen dazu finden sich in der Pressemitteilung 186/2020 vom Ministerium für Soziales und Integration.
Unter diese neue CoronaVO Sportstätten fallen auch Badeseen mit kontrolliertem Zugang. Die Verordnung gilt jedoch nicht für Badeseen ohne kontrollierten Zugang, wie zum Beispiel den Breitenauer See in Obersulm, die Ehmetsklinge in Zaberfeld, den Katzenbachstausee in Pfaffenhofen oder den Elsenzer und den Mühlbacher See in Eppingen. An allen Badeseen und Badestellen an Flüssen im Landkreis Heilbronn gelten die Vorschriften der Corona-Verordnung, vor allem der § 3 CoronaVO mit den bekannten Einschränkungen des Aufenthalts im öffentlichen Raum.
Der Landkreis hat deshalb seinen Kommunen empfohlen, die derzeit noch geltenden Allgemeinverfügungen für Badeseen und Badestellen aufzuheben. Dies soll, angelehnt an die Freibadöffnungen, voraussichtlich zum 15. Juni erfolgen. Trotz der Aufhebung der Allgemeinverfügungen appellieren der Landkreis sowie die Städte und Kommunen an alle Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin an die geltenden Abstandsregeln zu halten. Die Städte und Gemeinden sowie die Polizei werden auch künftig die Einhaltung der CoronaVO überwachen. Sollten die nächsten Wochen zeigen, dass an Badeseen und Badestellen ein geordneter Badebetrieb nicht möglich ist, müssten gegebenenfalls erneut Maßnahmen getroffen werden.

5. Juni, 16.02 Uhr +++ Zulassungsstelle Heilbronn wieder regulär geöffnet – Terminvereinbarung trotzdem empfohlen
Besuche in der Zulassungsstelle sind für Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Heilbronn seit Dienstag, 2. Juni 2020, wieder ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Allerdings zeigt die Erfahrung der ersten Tage, dass aufgrund des großen Andrangs mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. In den vergangenen Tagen wurden in der Zulassungsstelle rund 800 Vorgänge täglich bearbeitet.
Um Wartezeiten zu vermeiden, besteht weiterhin die Möglichkeit, online über die Internetseite des Landratsamtes einen Termin zu vereinbaren. Insbesondere in den Schulferien und an sogenannten Brückentagen wie Freitag, den 12. Juni 2020 ist mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. Bei zu großem Besucheraufkommen muss die Wartemarken-Ausgabe vorzeitig beendet werden.
Im bisherigen Wartebereich innerhalb der Zulassungsstelle konnten die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden. Auch im restlichen Gebäude des Landratsamtes steht für eine derart große Zahl an Besucherinnen und Besuchern keine ausreichende Fläche zur Verfügung. Der Wartebereich wurde deshalb ins Freie verlegt. Um die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten, wurden in der jetzt ungenutzten Wartezone innerhalb der Zulassungsstelle weitere Kundenschalter eingebaut. Durch diese zusätzliche Kapazität können aktuell mehr Anliegen gleichzeitig bearbeitet werden, als sonst.
Für den Wartebereich außerhalb des Gebäudes wurde bereits ein Witterungsschutz bestellt. Durch Lieferverzögerungen beim Hersteller wurde dieser jedoch noch nicht angeliefert. Bei einem Besuch sollte man sich daher vorerst darauf einstellen, ohne Überdachung im Freien zu warten.
Bezahlt werden sollte in der Zulassungsstelle nach Möglichkeit kontaktlos mit der EC-Karte. Außerdem sollte ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

4. Juni, 19.38 Uhr +++ Zwei neue Fälle im Landkreis
Das Landratsamt Ludwigsburg meldet am Donnerstagabend zwei neue Corona-Infektionen seit dem Vortag. Damit gab es im Landkreis bislang 1771 bestätigte Fälle. 73 Personen sind gestorben. Als genesen gelten 1677 Personen, als aktuell infiziert 21.

4. Juni, 19.36 Uhr +++ Kreissparkasse öffnet wieder
Aufgrund der Entwicklung rund ums Coronavirus verfolgt die Kreissparkasse Ludwigsburg Schritt für Schritt ihr Ziel der vorsichtigen Rückkehr zur Normalität. Aktuell stehen den Kunden 41 personenbesetzte Filialen zu den dort üblichen Servicezeiten zur Verfügung. Elf weitere Filialen werden ab Montag, 8. Juni, wieder geöffnet. Darunter jene in der Marbacher Straße in Affalterbach, in der Tiefengasse in Ingersheim und in der Theodor-Storm-Straße in Neckarweihingen.

Somit haben dann 52 personenbesetzte Filialen wieder geöffnet. Die Filialen sind so eingerichtet, dass alle Corona-Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden konnten. Darüber hinaus steht landkreisweit an 97 Standorten SB-Service zur Verfügung. Welche Filialen bereits geöffnet haben, erfahren Kunden und Interessenten auf der Homepage der Kreissparkasse Ludwigsburg.

4. Juni, 14.50 Uhr +++ Corona-Hotline reduziert
Da die Zahl der Anrufe bei der Corona-Hotline des Landkreises Heilbronn stetig zurückgeht, wird die Erreichbarkeit erneut angepasst. Ab Montag, 8. Juni, ist die 07131/563540 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr sowie von Montag bis Donnerstag zusätzlich nachmittags zwischen 13.30 und 16 Uhr erreichbar. Ansprechpartner für medizinische Fragen sind weiterhin die Hausärzte. Außerhalb der Praxiszeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 zu erreichen.

3. Juni, 18.07 Uhr +++ Ein Fall mehr als gestern im Kreis
Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise steigt auf 1.769 (Stand: 03.06.20, 16:03 Uhr). Das ist ein Fall mehr als gestern. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt bei 324,0. In den vergangenen sieben Tagen gab es 1,5 Neuinfektionen (Grenzwert: 50) je 100.000 Einwohner. Verstorben an oder mit COVID 19 sind insgesamt 73 Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren. Als genesen gelten 1.677 Personen, als aktuell infiziert 19 Personen.

3. Juni, 9.27 Uhr +++ Arbeitsmarkt stark betroffen
Im Mai kam es infolge der Corona-Krise zu einem weiteren Anstieg der Kurzarbeit sowie zu einer Zunahme der Arbeitslosigkeit. Insgesamt waren im aktuellen Berichtsmonat 11.563 Personen bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg arbeitslos gemeldet. 1260 Personen mussten sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus neu arbeitslos melden. 545 Arbeitslose nahmen wieder eine Erwerbstätigkeit auf. Die Kurzarbeit ist nochmals stark gestiegen. Insgesamt haben seit dem 1. März bis zum 27. Mai Unternehmen rund 5250 Anzeigen auf Kurzarbeit für an die 85.100 Beschäftigte angemeldet. „Die Corona-Krise hat den Arbeitsmarkt schon jetzt stärker in Mitleidenschaft gezogen als die Finanzkrise 2009. Die Auswirkungen treffen nahezu alle Branchen und Personengruppen. Durch die Kurzarbeit konnte bislang ein noch stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit vermieden werden“, blickt Martin Scheel, Leiter der Arbeitsagentur Ludwigsburg, auf die Entwicklungen.

2. Juni, 20.40 +++ Ein neuer Fall

Insgesamt 1.768 laborbestätigte COVID-19-Fälle wurden im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise registriert (Stand: 02.06.20, 16:35 Uhr). Neu erfasst wurde seit gestern ein Fall. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 323,9. In den vergangenen sieben Tagen wurden 1,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst (Grenzwert: 50). Verstorben sind insgesamt 73 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1.673 Personen, als aktuell infiziert 22 Personen.

1. Juni, 19.40 Uhr +++ Keine neuen Infizierten Kreis

Die Zahl der an Corona Infizierten im Kreis Ludwigsburg liegt weiter bei 1747. Es kamen keine neuen Fälle dazu. Am Montag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt weitere 14 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Land auf mindestens 34.769 an. Davon sind ungefähr 31.912 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.099 Menschen im Land mit dem Coronavirus  infiziert. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,13 angegeben.

30. Mai, 18.30 Uhr +++ Drei neue Fälle im Kreis

Am Samstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt weitere 28 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.736 an. Davon sind ungefähr 31.803 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.182 Menschen im Land mit dem Coronavirus  infiziert. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,03 angegeben.Im Landkreis Ludwigsburg stieg die Zahl um drei neue Fälle auf 1746.

29. Mai, 18 Uhr +++ 66 neue Fälle im Land, ein neuer im Kreis

Am Freitag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 66 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Im Landkreis Ludwigsburg stieg die Zahl um einen weiteren auf 1743. Insgesamt steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.708 an. Davon sind ungefähr 31.721 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.238 Menschen im Land mit dem Coronavirus  infiziert. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,76 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

29. Mai, 16.50 Uhr +++ Start für Jugendarbeit

Ab dem 2. Juni  können die Träger der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit unter bestimmten Voraussetzungen wieder Veranstaltungen und Aktivitäten bis maximal 15 Personen anbieten. Aus Gründen des Infektionsschutzes werden Fachkräfte und Betreuende in die Maximalpersonenanzahl mit eingerechnet. Die Öffnung der Angebote umfasst Termine in Anlauf- und Beratungsstellen der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit, feste Gruppenangebote, Angebote mit einer Laufzeit bis zu 24 Stunden und mehrtägige Angebote, bei denen die Übernachtung im jeweiligen eigenen Haushalt erfolgt.

28. Mai, 19.50 Uhr +++ Ein neuer Fall im Landkreis Ludwigsburg
Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise steigt um einen Fall auf 1762. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt bei 322,8. In den vergangenen sieben Tagen gab es 1,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (Grenzwert: 50). Verstorben sind 73 mit COVID-19 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1654 Personen, als aktuell infiziert 35.

28. Mai, 19.27 Uhr +++ Fallzahlen im Land steigen um 67
Dem Gesundheitsministerum wurden am Donnerstag vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt weitere 67 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 28. Mai, 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.642 an. Davon sind ungefähr 31.595 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1304 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

28. Mai, 18.05 Uhr +++ Bäder sollen ab 6. Juni öffnen können
Erste Bäder in Baden-Württemberg sollen vom 6. Juni an wieder öffnen können. Dies sei allerdings wegen Corona nur unter strengen Hygienevorgaben und auf der Grundlage eines detaillierten Betriebskonzeptes möglich, teilte die Lenkungsgruppe der Landesregierung am Donnerstag in Stuttgart mit. Darin müssen unter anderem die maximale Anzahl der Badegäste im gesamten Bad sowie in einzelnen Becken und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften geregelt sein. Nun muss noch die entsprechende Verordnung für die Bäder verfasst werden, die die Details regeln soll. Bevor diese nicht vorliegen, werde er auch keine Entscheidung für das Wellarium treffen, so Bürgermeister Torsten Bartzsch: "Es ist bedauerlich, dass mit Bekanntgabe des Datums jetzt Begehrlichkeiten geweckt werden." Aus seiner Sicht müssten die Bedingungen geklärt sein, bevor solche Aussagen nach Außen weitergegeben werden.

28. Mai, 17.12 Uhr +++ Wertstoffhöfe erweitern Öffnungszeiten
Die AVL kehrt an ausgewählten Wertstoffhöfen ab Dienstag, 2. Juni, zu den regulären Öffnungszeiten zurück. Das betrifft die Wertstoffhöfe "Bottwartal" in Steinheim, "Ellental" in Bietigheim-Bissingen und "Wasserturm" in Kornwestheim sowie "Hofgut Mauer" in Korntal-Münchingen. Die Anlieferung ist vorerst weiterhin auf Privatkunden mit Auto beschränkt. Größere Fahrzeugen oder Anhänger, Gewerbebetriebe, Umzugsfirmen sowie Anlieferer von mineralischen Abfällen wie Bauschutt können vorerst weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter 07141 / 956 5205  auf die Wertstoffhöfe.  Auf den Wertstoffhöfen gilt die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die AVL bittet darum, die Wertstoffhof-Karte mitzubringen. Auf der Homepage der AVL sind die Öffnungszeiten und Annahmebedingungen der einzelnen Wertstoffhöfe zu finden.

28. Mai, 15.35 Uhr +++ Rettungsschirm für den ÖPNV
Der Verkehrsminister Winfried Hermann sieht die einstimmige Forderung der Länder-Verkehrsminister nach Beteiligung des Bundes an einem Rettungsschirm für den Öffentlichen Personennahverkehr in Höhe von 2,5 Milliarden Euro als wichtigen Schritt zur Rettung der Branche: „Baden-Württemberg ist bereits in Vorleistung getreten. Ich hoffe, dass auch die anderen Länder unserem Beispiel folgen werden.“ Das Land hatte in der vergangenen Woche einen eigenen Rettungsschirm für den ÖPNV und die Busunternehmen im Südwesten beschlossen. Das Land stellt 200 Millionen Euro bereit, um Einnahmeausfälle zu kompensieren. Hinzu kommt ein zweites Programm in Höhe von 40 Millionen Euro für die Reisebusbranche.

27. Mai, 18.50 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.575
Am Mittwoch wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 80 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.575 an. Davon sind ungefähr 31.480 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.357 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,33 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 2,6.

27. Mai, 12.31 Uhr +++ Ein neuer Fall im Landkreis Ludwigsburg
Insgesamt 1760 bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg zählt das Landratsamt seit Beginn der Corona-Krise (Stand: 26. Mai, 17 Uhr). Gegenüber dem Vortag wurde ein neuer Fall registriert. Je 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen 1,8 Neuinfektionen. Seit Beginn der Corona-Krise sind insgesamt 73 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren verstorben. Als genesen gelten 1645 Personen, als aktuell infiziert 42.

26. Mai, 20.11 Uhr +++ 60 Neuinfektionen im Land
Am Dienstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 60 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.495 an. Davon sind ungefähr 31.345 Personen wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.424 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert.

Im Landkreis Ludwigsburg gibt es seit gestern eine Neuinfizierung. Die Gesamtzahl liegt bei 1760 Fällen. Aktuell infiziert sind schätzungsweise 42 Personen.

26. Mai, 17.11 Uhr +++ Das DLA öffnet wieder
Die eingeschränkte Benutzung der Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs (DLA) in Marbach ist von Mittwoch,  27. Mai, an wieder möglich. Coronabedingt ist eine Terminvereinbarung notwendig. Die Platzzahl im Handschriftenlesesaal ist begrenzt. Medien und Sammlungen, die nicht in den Lesesälen von Archiv und Bibliothek eingesehen werden können, sind von der Benutzung zunächst ausgeschlossen. Das Tragen von Mund-Nase-Schutz ist verpflichtend. Es gilt das Abstandsgebot. Die Lesesäle sind montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Samstags bleibt das Gebäude geschlossen. Die Cafeteria ist montags bis freitags mit eingeschränktem Angebot geöffnet. Die Anmeldung zum DLA ist möglich unter Telefon 0 71 44 / 84 84 25 oder per E-Mail an auskhss@dla-marbach.de. Die Bibliothek ist erreichbar unter 07144/848317 und bibliothek@dla-marbach.de. Das Literaturmuseum der Moderne ist seit 23. Mai wieder geöffnet.

26. Mai, 14.46 Uhr +++ Corona-Politik jetzt Ländersache
Das weitere Vorgehen in der Corona-Politik soll nach Angaben des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) künftig allein von den Ländern bestimmt werden. "Die Verantwortung liegt jetzt bei den Ministerpräsidenten und Landkreisen", sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Es seien "keine weiteren Konferenzen geplant, weder von der Bundeskanzlerin noch vom Kollegen Söder", fügte er mit Blick auf Kanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nach dpa-Infos hinzu.

26. Mai, 12.39 Uhr +++ Singen mit Kindern
Gerlinde Kretschmann, Vorsitzende der Stiftung „Singen mit Kindern“ ruft Eltern dazu auf, regelmäßig mit ihrem Nachwuchs zu singen: „Das gemeinsame Singen war und ist stets ein wichtiger Teil meines Lebens – ob als Mitglied im Kirchenchor, als Lehrerin oder als Mutter und Großmutter. Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, wieviel Freude das gemeinsame Singen bereitet, wie sehr es die Herzen berührt und die Menschen verbindet. Besonders mit Kindern konnte ich das immer wieder direkt erleben.“ Ihre Stiftung hat nun auf ihrer Website ein kostenloses Programm zum gemeinsamen Singen zusammengestellt. Auch fünf Liederkalender für das Kindergartenalter bis zur Klasse 5 sind dort unter anderem zu finden.

26. Mai, 10.45 Uhr +++ Situation im Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis verzeichnet seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1551 mit Covid-19 infizierte Personen (Stand: 25. Mai, 13.10 Uhr). 1399 davon konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, 80 Menschen sind mit positivem Befund verstorben. Damit befinden sich derzeit noch 72 Personen in Quarantäne. In Kirchberg an der Murr hat es insgesamt 16 Fälle gegeben, wovon jedoch 15 Personen bereits wieder als genesen gelten.

26. Mai, 10.33 Uhr +++ Ein neuer Fall im Landkreis
Im Landkreis Ludwigsburg gibt es aktuell 1759 bestätigte COVID-19-Fälle seit Beginn der Corona-Krise und damit einen Fall mehr als am Vortag (Stand: 25. Mai). Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohnern) liegt bei 322,2. Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner: 1,6 (Grenzwert: 50 Neuinfektion in sieben Tagen). Verstorben sind insgesamt 73 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1645 Personen, als aktuell infiziert 41.

25. Mai, 18.15 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.435
Am Montag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 36 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.435 an. Davon sind ungefähr 31.217 Personen bereits wieder von ihrer Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.511 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,3.


25. Mai, 10.12 Uhr +++ Kein neuer Fall im Landkreis Ludwigsburg
Vom 23. auf den 24. Mai ist kein neuer COVID-19-Fall im Landkreis Ludwigsburg registriert worden. Damit bleibt es bei insgesamt 1758 bestätigten Fällen seit Beginn der Corona-Krise. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt weiterhin bei 322,1. In den vergangenen sieben Tagen wurden 2,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Verstorben sind insgesamt 73 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1633 Personen, als aktuell infiziert 52 Personen.

25. Mai, 9.56 Uhr +++ Weitere Lockerungen zum 2. Juni
Ab Anfang Juni soll in Baden-Württemberg wieder mehr Sport möglich sein. Nach der Notverkündung der Corona-Verordnung Sportstätten des Kultus- und des Sozialministeriums wird ab Anfang Juni auch der Indoor-Sport unter Auflagen wieder möglich sein. Ferner ist der Betrieb von Schwimmbädern für Schwimmkurse und den Schwimmunterricht sowie für das Training im Vereinssport wieder erlaubt. Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann begrüßt diese Lockerungen: „Der Sport spielt in Baden-Württemberg eine herausragende Rolle. Das zeigen auch die vielen Rück-meldungen, die ich in den vergangenen Wochen erhalten habe, in denen die Men-schen betonen, wie sehr ihnen der Sport fehlt. Deswegen ist die weitere Öffnung unter Auflagen für mich und für das Sportland Baden-Württemberg ein sehr wichtiger Schritt.“ „Es ist allerdings ebenso wichtig, dass Hygiene- und Abstandsregelungen weiterhin strikt eingehalten werden. Deshalb appelliere ich an unsere Sportlerinnen und Sport-ler, den Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten und erinnere daran, dass Training mit Körperkontakt weiterhin untersagt ist“, sagt die Sportministerin. Damit im Falle einer Infektion die lokalen Behörden die Infektionsketten nachvollziehen können, haben das Sozial- und das Kultusministerium die Dokumentationspflicht in der ge-meinsamen Verordnung auch noch einmal konkretisiert. So sind Name, Datum und Zeit des Besuchs sowie Telefonnummer oder Adresse zu erfassen, falls diese nicht bereits vorliegen. Diese Informationen sind für vier Wochen aufzubewahren.

Unter diesen Auflagen können auch Fitnessstudios, Yogastudios, Tanzschulen und viele weitere Einrichtungen ab dem 2. Juni den Betrieb wieder aufnehmen. Darüber hinaus gelten weitere Vorgaben, zum Beispiel zur Fläche, die einer Person zur Verfügung stehen muss. Es darf nur individuell oder in Gruppen von maximal zehn Personen trainiert werden. Dabei muss einer Person eine Fläche von 40 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Eine Ausnahme bildet hier das Training an einem Gerät oder auf einer Matte, bei dem der Standort beibehalten wird. In diesem Fall können auch größere Trainings- und Übungsgruppen gebildet werden, und die Flächenvorgabe redu-ziert sich auf mindestens zehn Quadratmeter pro Person. Diese Regelungen gelten analog auch für den Sport im Freien, somit gilt die aktuelle Vorgabe, dass maximal fünf Personen auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern im Freien trainieren dürfen noch bis einschließlich 1. Juni. Im Indoor-Sport ist hochintensives Ausdauertraining, also ein Training, bei dem sich die Sportler über einen längeren Zeitraum an oder über der anaeroben Schwelle bewegen, aus Gründen des Infektionsschutzes aber weiterhin untersagt. 

Eine Lockerung der Bestimmung erfolgt auch für Schwimmbäder, die allerdings den Betrieb nur eingeschränkt aufnehmen dürfen. Für Schwimmkurse, Schwimmunter-richt, zur Prüfungsvorbereitung insbesondere auf die fachpraktische Prüfung für das Sport-Abitur sowie für Trainingseinheiten für Sportvereine können Schwimmbäder wieder geöffnet werden. Dabei gilt ebenfalls, dass maximal zehn Personen gleichzeitig am Schwimmunterricht teilnehmen beziehungsweise trainieren dürfen. Das Ab-standsgebot von 1,5 Metern muss ebenso eingehalten werden, deshalb darf jede Bahn nur von maximal drei Personen gleichzeitig benutzt werden - ein Aufschwimmen oder Überholen ist dabei nicht gestattet. Nach Möglichkeit sollten die Bahnen außerdem durch Leinen voneinander getrennt werden. Zudem dürfen die Sportlerinnen und Sportler ausschließlich eigene Trainingsutensilien wie Schwimmbretter oder Schwimmflossen verwenden. 

24. Mai, 16 Uhr +++ Die R-Zahl steigt auf 0,81

Am Sonntag (24. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 32 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.399 an. Davon sind ungefähr 31.139 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.563 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,4 (siehe Tabelle). In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

23. Mai, 16 Uhr +++ Ein neuer Fall im Landkreis

Insgesamt 1.758 laborbestätigte COVID-19-Fälle zählt das Landratsamt Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise (Stand: 23.05.20, 16:00 Uhr). Neu erfasst wurde seit gestern ein Fall. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 322,1. In den letzten 7 Tagen wurden 2,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst (Grenzwert: 50). Verstorben sind insgesamt 73 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1.622 Personen, als aktuell infiziert 63 Personen. 

23. Mai, 16 Uhr +++ Die R-Zahl im Land liegt bei 0,50

Am Samstag (23. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 57 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.367 an. Davon sind ungefähr 30.995 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.676 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,50 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden

22. Mai, 16 Uhr +++ Nur ein neuer Fall im Landkreis

Insgesamt 1.757 laborbestätigte COVID-19-Fälle sind seit Beginn der Corona-Krise im Landkreis Ludwigsburg registriert worden (Stand: 22.05.20, 16:07 Uhr). Damit hat sich die Gesamtzahl gegenüber gestern um einen Fall erhöht. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) beträgt 321,9. In den letzten sieben Tagen gab es 3,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Verstorben sind insgesamt 73 mit COVID-19 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1.610 Personen, als aktuell infiziert 74 Personen. Im Raum Marbach und im Bottwartal gibt es weiterhin insgesamt 276 Fälle seit Beginn der Corona-Krise

Affalterbach: 19

Benningen:24

Erdmannhausen: 18

Großbottwar: 21

Marbach: 63

Mundelsheim: 12

Murr: 22

Oberstenfeld: 32

Pleidelsheim: 24

Steinheim: 41

22. Mai, 14.20 Uhr +++ Tests in Pflegeeinrichtungen

Entsprechend der neuen Teststrategie des Landes Baden-Württemberg läuft im Kreis Heilbronn inzwischen die flächendeckende Testung der Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe.
Inzwischen wurden schon 13 Einrichtungen beprobt. Von den rund 1.100 abgestrichenen Personen liegen bereits erste Ergebnisse vor. Im Rahmen dieses Screenings konnten fünf Infizierungen festgestellt werden. Hierbei handelten es sich um Mitarbeitende und Bewohnende: Gegenüber der Einrichtung als auch den Betroffenen wurden die erforderlichen Schutzmaßnahmen angeordnet.
In der nächsten Woche steht die Testung von neun weiteren Einrichtungen an. Insgesamt wird die Aktion rund 7.000 Tests und rund 50 Einrichtungen umfassen. Sie soll bis Ende Juni abgeschlossen sein.

22. Mai, 14.20 Uhr +++ Grenzwert für den Landkreis Heilbronn

In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Der Schwellenwert wird überschritten, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner gibt. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet sind dies 172 Neuinfektionen. In jüngster Zeit lag die Zahl zwischen 10 und 20. Kreisweite Restriktionen sind aber nicht immer zwingend. Sollte es sich um ein lokalisiertes, klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handeln, z.B. ein Ausbruch in einem Betrieb, einer Gemeinschaftsunterkunft, einem Pflegeheim, Krankenhaus oder Schule und ist nicht zu erwarten, dass sich dies allgemein auswirkt, kann mitunter davon abgesehen werden.

22. Mai, 12.06 Uhr +++ Fallzahlen aus Kirchberg
Die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg haben im Zuge der Corona-Pandemie die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach dem Infektionsschutzgesetz übernommen. Anträge können ab sofort über das ländergemeinsame Online-Portal www.ifsg-online.de eingereicht werden. Betroffene finden dort weitere Informationen sowie die genauen Anspruchsvoraussetzungen. Die Zuständigkeit wurde rückwirkend zum 1. Februar von den Gesundheitsämtern auf die vier Regierungspräsidien in Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen und Freiburg übertragen. „Damit entlasten wir die Gesundheitsämter der Landkreise und Städte, die derzeit aufgrund der Corona-Pandemie außerordentlich stark gefordert sind“, so Gesundheitsminister Manne Lucha.  

Im nächsten Schritt wird nun vom Land Nordrhein-Westfalen das ländergemeinsame Fachverfahren zur Bearbeitung der Anträge zur Verfügung gestellt. Sobald dieses funktionsfähig ist, können die Regierungspräsidien starten. Über den aktuellen Stand können sich Interessierte auf den Internetseiten der Regierungspräsidien informieren Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Selbständige und Freiberufler, die im Einzelfall von einer behördlich angeordneten Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind. Anspruchsberechtigt sind zudem berufstätige Eltern, die durch die Betreuung ihrer Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung nicht arbeiten können und deshalb einen Verdienstausfall haben.

Bei Arbeitnehmern erfolgt die Antragstellung durch die Arbeitgeber, da diese den Entschädigungsanspruch in Vorleistung an die Arbeitnehmer für längstens sechs Wochen auszubezahlen haben. Nicht anspruchsberechtigt sind Unternehmen und Selbständige, die aufgrund der Corona-Verordnung ihren Betrieb schließen mussten. Das gilt auch für deren Beschäftigte.

Allein im Regierungsbezirk Stuttgart werde mit rund 100.000 Anträgen gerechnet, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir bitten darum, die Anträge ab sofort nur noch über das Online-Portal zu stellen. Sobald das bundesweite Bearbeitungstool funktionsfähig ist, können wir beginnen. Das Land baut gerade ein leistungsstarkes Team aus Beschäftigten der AOK und der Finanzverwaltung sowie der IHK Region Stuttgart auf, das die Anträge in den nächsten Wochen und Monaten mit vollem Einsatz bearbeiten wird. Den beteiligten Organisationen gilt schon jetzt ein besonderer Dank.“ Obwohl es sich um ein weitgehend automatisiertes Verfahren handele, werde das RP ein hohes Maß an Qualitätskontrolle sicherstellen. Vollständige Anträge, die bereits in den vergangenen Wochen bei den Gesundheitsämtern gestellt wurden, müssen nicht erneut eingereicht werden. Vor dem Hintergrund der Vielzahl der Anträge bittet das RP um Verständnis dafür, dass nicht alle Eingaben sofort geprüft und bearbeitet werden können.

Bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot wird für die ersten sechs Wochen eine Entschädigung in Höhe des vollen Verdienstausfalls gewährt. Mit Beginn der siebten Woche wird sie in Höhe des Krankengeldes gewährt. Bei Kindertagesstätten- oder Schulschließung beträgt die Entschädigung 67 Prozent des Nettoeinkommens und wird für bis zu sechs Wochen gewährt. Sie ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2016 Euro begrenzt. Zudem werden die für den Verdienstausfall fälligen Sozialversicherungsbeiträge bzw. Aufwendungen zur sozialen Sicherung teilweise erstattet.

Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrats beschlossen, dass die bislang geltende dreimonatige Antragsfrist für Erstattungen bei Tätigkeitsverboten, Absonderungen (Quarantäne) und Wegfall der Betreuungsmöglichkeiten auf 12 Monate verlängert wird (Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite). 

Darüber hinaus beschloss das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch, dass die Verdienstausfallentschädigung pro Elternteil nicht nur wie bislang geplant sechs, sondern maximal zehn Wochen lang gezahlt werden kann. Alleinerziehende Eltern sollen sogar Anspruch auf bis zu 20 Wochen Entschädigung haben. Bundestag und Bundesrat müssen dieser Regelung allerdings noch zustimmen.
Hintergrund: Welche Entschädigungen gibt es?

Bei Schul- und Kita-Schließungen: Nach § 56 Abs. 1a IfSG können sorgeberechtigte Arbeitnehmer und Selbstständige für maximal sechs Wochen eine Entschädigung aufgrund von Kindertagesstätten- oder Schulschließungen erhalten.

Wesentliche Voraussetzungen:

•    Die Kindertagesstätte oder Schule des Kindes wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.
•    Kein Anspruch besteht für gesetzlichen Feiertage, Schul- oder Kitaferien in den Betreuungszeiträumen, während derer die Einrichtungen ohnehin geschlossen gewesen wären.
•    Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder benötigt besondere Hilfe (zum Beispiel aufgrund einer Behinderung).
•    Es gab keine Möglichkeit, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (zum Beispiel durch ältere Geschwister oder eine Notbetreuung in der Schule oder der Kita).

Bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot: Nach § 56 Abs. 1 IfSG erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Selbstständige eine Entschädigung, wenn sie einen Verdienstausfall aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbotes hatten.
Wesentliche Voraussetzungen:
•    Sie sind in Quarantäne nach § 30 IfSG oder haben ein Tätigkeitsverbot nach § 31 IfSG.
•    Sie haben keine Möglichkeiten, Ihren Verdienstausfall durch eine andere zumutbare Tätigkeit auszugleichen.
•    Sie sind selbst nicht erkrankt bzw. nicht arbeitsunfähig.

Bei Fragen zu Entschädigungen finden Betroffene Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen im IfSG-Infoportal.

Bei Fragen können sich Betroffene außerdem an entschaedigung-ifsg@rps.bwl.de oder 0711 / 904 39777 wenden.

22. Mai, 10.16 Uhr +++ Notbetreuung auch in Pfingstferien
Am 2. Juni beginnen in Baden-Württemberg die zweiwöchigen Pfingstferien. Entsprechend der Corona-Verordnung der Landesregierung kann in den Pfingstferien bei Bedarf eine erweiterte Notbetreuung angeboten werden. „Wir sind uns sehr bewusst, was die Schulleiter sowie die Lehrkräfte in den zurückliegenden Wochen alles geleistet haben. Gemeinsam haben sie die Notbetreuung an den Schulen auf die Beine gestellt, eine reibungslose Wiederaufnahme des Unterrichts und die Durchführung der Abschlussprüfungen ermöglicht. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann und ergänzt: „Trotz dieser enormen Belastung haben wir die Schulen gebeten, ähnlich wie bereits in den Osterferien, auch in den Pfingstferien eine Notbetreuung zu organisieren, sofern hierfür ein Bedarf besteht.“ Die Notbetreuung kann dabei auch zeitweise in einer der beiden Ferienwochen angeboten werden, da kein Rechtsanspruch auf eine Notbetreuung besteht. Die Schulleitungen entscheiden in eigenem Ermessen, ob eine Notbetreuung und wenn ja, in welchem Umfang angeboten wird - je nach Platzangebot und zur Verfügung stehendem Personal. 

Einsatz der Lehrer ist freiwillig
Auch der Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis, zudem können auch Betreuungskräfte von außerschulischen Partnern oder der Kommunen eingesetzt werden. „Wir danken allen Lehrern, die sich freiwillig für die Notbetreuung melden. Auch den außerschulischen Partnern und den Kommunen sind wir sehr dankbar, dass sie so tatkräftig dazu beitragen, zahlreichen Familien im Land eine Notbetreuung anbieten zu können. Ihr Engagement steht für den Zusammenhalt in Baden-Württemberg während der aktuellen Situation. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der Corona-Pandemie erfolgreich meistern“, betont Eisenmann. Eine Notbetreuungen in den weiteren Schulferien, zum Beispiel in den Sommerferien, sei nicht beabsichtigt.

22. Mai, 10.09 Uhr +++ Weiterbildung kann ab 25. Mai starten
Unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen können Einrichtungen der allgemeinen Weiterbildung wie Volkshochschulen und kirchliche Bildungsträger, aber auch Sprach- und Nachhilfeinstitute ab dem 25. Mai den Betrieb wieder aufnehmen. Das sieht die Corona-Verordnung des Kultusministeriums zur allgemeinen Weiterbildung und freien schulischen Bildung vor, die am 21. Mai notverkündet wurde. „Die Krise hat die Träger der allgemeinen Weiterbildung vor große Herausforderungen gestellt. Ich freue mich deshalb, dass wir die allgemeine Weiterbildung unter der Einhaltung von Auflagen wieder öffnen bzw. ausweiten können“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann. Durch die aktuelle Situation stehen die Einrichtungen nun vor neuen Aufgaben. „Ob es um Digitalisierung, Gesundheitsinformationen, Familienbildung oder um Kurse zur beruflichen Bildung geht, Angebote wie die der Volkshochschulen und der kirchlichen Träger werden mehr gebraucht denn je“, so die Ministerin. „Auch für die Sprach- und Nachhilfeinstitute waren die vergangenen Monate nicht einfach. Wir haben viele Zuschriften und Anfragen von Sprachschulen und Nachhilfeeinrichtungen erhalten, die um eine weitergehende Öffnung gebeten haben“, berichtet die Kultusministerin und fügt hinzu: „Mit der Öffnung unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregelungen können wir vielen Anbietern nun eine Perspektive geben.“

Angebote nur bei Einhaltung von Hygienevorschriften möglich
Für die Einrichtungen kommt mit der Verordnung des Landes die zweite Phase eines Stufenplans zum Tragen. In einem ersten Schritt hat die Landesregierung zum 4. Mai bereits eine Öffnung für abschlussbezogene Kurse der beruflichen und der schulischen Bildung einschließlich entsprechender Nachhilfe, für Lernangebote für Deutsch als Zweitsprache und Integrationskurse beschlossen. Untersagt sind allerdings auch nach den aktuellen Regelungen weiterhin Veranstaltungen, bei denen der Abstand zwischen den Teilnehmern nicht eingehalten werden kann, sowie Angebote, bei denen ein größeres Infektionsrisiko besteht. Dazu zählen etwa Kochkurse oder Bewegungsangebote in geschlossenen Räumen wie beispielsweise Tanzkurse.

Für den Wiederbeginn müssen die Weiterbildungseinrichtungen sowie Sprach- und Nachhilfeinstitute die für Schulen geltenden Hygienehinweise in analoger Form umsetzen. Zentral ist dabei das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern in den Räumen   dadurch ist die Teilnehmerzahl an den Kursen beschränkt. Außerdem müssen weitere Schutz- und Reinigungsvorschriften eingehalten werden. Dazu zählen die Erstellung eines Hygieneplans, Reinigungsroutinen für Kontaktflächen oder Arbeitsmittel sowie Abstandsschutz bei Zugängen zu Gebäuden und in Pausen.

Die Verordnung des Kultusministeriums über die Wiederaufnahme des Betriebs der Einrichtungen der allgemeinen Weiterbildung und freien schulischen Bildung vom 21. Mai ist unter folgendem Link abrufbar: Link.

22. Mai, 9.20 Uhr +++ Notbetreuung an Schulen auch in den Pfingstferien möglich
Am 2. Juni beginnen in Baden-Württemberg die zweiwöchigen Pfingstferien. Entsprechend der Corona-Verordnung der Landesregierung kann in den Pfingstferien bei Bedarf eine erweiterte Notbetreuung angeboten werden. „Wir sind uns sehr bewusst, was die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie die Lehrkräfte in den zurückliegenden Wochen alles geleistet haben. Gemeinsam haben sie die Notbetreuung an den Schulen auf die Beine gestellt, eine reibungslose Wiederaufnahme des Unterrichts und die Durchführung der Abschlussprüfungen ermöglicht. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und ergänzt: „Trotz dieser enormen Belastung haben wir die Schulen gebeten, ähnlich wie bereits in den Osterferien, auch in den Pfingstferien eine Notbetreuung zu organisieren, sofern hierfür ein Bedarf besteht.“ Die Notbetreuung kann dabei auch zeitweise in einer der beiden Ferienwochen angeboten werden, da kein Rechtsanspruch auf eine Notbetreuung besteht. Die Schulleitungen entscheiden in eigenem Ermessen, ob eine Notbetreuung und wenn ja, in welchem Umfang angeboten wird - je nach Platzangebot und zur Verfügung stehendem Personal. Auch der Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis, zudem können auch Betreuungskräfte von außerschulischen Partnern oder der Kommunen eingesetzt werden.


21. Mai, 16.03 Uhr +++ Vier neue Fälle seit gestern im Landkreis

Seit Beginn der Corona-Krise zählt das Landratsamt im Landkreis Ludwigsburg insgesamt 1.756 laborbestätigte COVID-19-Fälle. Neu erfasst wurden seit gestern vier Fälle. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 321,7. In den letzten sieben Tagen wurden 4,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst (Grenzwert: 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen). Verstorben sind insgesamt 73 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1.602 Personen, als aktuell infiziert 81 Personen. Im Land Baden-Württemberg stieg die Zahl seit dem Vortag um 82 auf 34 212. Davon sind ungefähr 30 586 Personen weider genesen. Geschätzt sind derzeit noch 1942 Menschen im Land infiziert. Die Reproduktionszahl gibt das Robert-Koch-Institut mit 0,57 an.

20. Mai, 19.14 Uhr +++ Neue Zahlen aus Land und Kreis

Am Mittwoch wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt weitere 59 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.130 an. Davon sind ungefähr 30.384 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 2.067 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Im Landkreis Ludwigsburg liegt die Zahl der Infizierten bei 1730, das sind zwei mehr als am Dienstag. Eine Person verstarb im Landkreis. Im Bottwartal liegt die Gesamtzahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle aktuell (Stand 16:10 Uhr) bei 276. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit  0,65 angegeben. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.  Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher.


20. Mai, 9.48 Uhr +++ Fallzahlen aus Kirchberg
Der Rems-Murr-Kreis verzeichnet seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 16 Covid-19-Fälle in Kirchberg. Es konnten allerdings bereits 15 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen werden (Stand: 19. Mai, 14.55 Uhr). Insgesamt sind im Kreis 1512 Fälle bekantn geworden, davon sind 1328 wieder genesen. Aktuell befinden sich noch 108 Personen in Quarantäne, 76 sind mit positivem Befund verstorben.

19. Mai, 18.47 Uhr +++ Neue Zahlen aus Land und Kreis
Am Dienstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt weitere 65 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.071 an. Davon sind ungefähr 30.209 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt 2.189 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Im Landkreis Ludwigsburg wird seit gestern keine weitere Infektion gemeldet. Damit bleibt es bei bislang 1750 bestätigten Corona-Fällen. Aktuell sind schätzungsweise 75 Menschen im Landkreis infiziert.

19. Mai, 14.54 Uhr +++ Schüler-Abos werden länger gezahlt
Gute Nachricht für Eltern im VVS: Weil die meisten Schüler im VVS ihre Scool-Abos infolge der Corona-Pandemie nur sehr eingeschränkt nutzen konnten, werden die Landeshauptstadt Stuttgart und die Landkreise im VVS die Kosten für das Scool-Abo für einen weiteren Monat übernehmen. Das Landeskabinett hatte zuvor entschieden, dass Familien bei den Schüler-Abos entlastet werden sollen. Die Mittel stammen aus einer Soforthilfe des Landes in Höhe von 36,8 Millionen Euro, die zweckgebunden an die Stadt- und Landkreise als Verantwortliche für den Schülerverkehr weitergereicht werden. Von der Kostenübernahme profitieren alle bisherigen Scool-Abonnenten, deren Abo im Mai und Juni nicht unterbrochen war. Die Eltern selbst brauchen nichts zu veranlassen.

19. Mai, 14.33 Uhr +++ Vordereinstieg im Bus wieder möglich
Seit Beginn der Corona-Einschränkungen Mitte März wurde im Busverkehr in ganz Deutschland die vordere Tür gesperrt und der Ticketverkauf durch den Fahrer eingestellt. Dies war ein notwendiger Schritt zum Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste und als Maßnahme in den Pandemieplänen der Verkehrsunternehmen vorgesehen. Nachdem inzwischen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens Lockerungen umgesetzt wurden, soll auch im Omnibusverkehr wieder etwas Normalität einkehren. Daher sollen nach und nach alle Busse mit Trennscheiben im Fahrerbereich ausgestattet werden. Der erste Bus mit einer solchen Trennscheibe im VVS ist heute der Öffentlichkeit vorgestellt worden.
Innerhalb der nächsten Wochen sollen möglichst alle 1500 Busse der rund 40 Verkehrsunternehmen im VVS mit Trennscheiben ausgestattet werden. Die Trennscheiben dienen dem Gesundheitsschutz von Busfahrer und Fahrgästen. Damit soll der Vordereinstieg beim Bus wieder ermöglicht werden. Außerdem können auch die derzeit gesperrten vorderen Sitzplätze besetzt werden. Und schließlich ist dann auch wieder der Verkauf von Tickets durch die Busfahrer möglich.

19. Mai, 13.08 Uhr +++ Lösung für Wochenmarkt in Ludwigsburg
Die Gastronomie darf seit dem 18. Mai ihre Türen und Außensitzflächen – unter Auflagen - wieder dem Publikum öffnen. So können auch die Besucher des Wochenmarktes wieder wie gewohnt ihren Einkauf mit einem Verweilen in der Gastronomie verbinden. Durch die notwendigen Abstandsregelungen wurden in den letzten Wochen die Marktstände räumlich entzerrt voneinander aufgebaut – dabei wurden auch die verwaisten Flächen der Außengastronomie genutzt, um möglichst alle Händler auf dem Marktplatz unterzubringen. Da diese nun wieder in ihrer ursprünglichen Funktion benötigt werden, muss der Wochenmarkt wieder auf seine angestammte Fläche zurückweichen.
Um der erforderlichen Aufbauweise des Wochenmarktes Rechnung zu tragen, müssen einige Marktbeschicker samstags auf den Rathaushof ausweichen. Wie der Veranstalter Tourismus & Events Ludwigsburg mitteilt, wurde im Sinne der Kundenorientierung folgende Aufteilung des Sortiments samstags vorgenommen:
Marktplatz: Gemüse/Obst, Fleisch, Wurst, Käse, Fisch
Rathaushof: Blumen, Feinkost, Brot, Gewürze, Öle, Marmeladen

Dienstags und donnerstags findet der Wochenmarkt wie gewohnt komplett auf dem Marktplatz statt.

19. Mai, 11.58 Uhr +++ Drei neue Fälle im Landkreis Ludwigsburg
Das Landratsamt Ludwigsburg zählt insgesamt 1750 laborbestätigte COVID-19-Fälle seit Beginn der Corona-Krise (Stand: 18. Mai, 16 Uhr). Neu erfasst wurden seit gestern 3 Fälle. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 320,6. In den letzten 7 Tagen wurden 7,3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50. Insgesamt 73Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Vier Todesfälle wurde aufgrund eines Meldeverzuges erst nachträglich erfasst. Als genesen gelten 1601 Personen, als aktuell infiziert 76 Personen.

19. Mai, 10.37 Uhr +++ Gastro-Öffnung im Landkreis
Nach dem Shutdown wieder ins Stammlokal: Restaurants und Kneipen im Landkreis Ludwigsburg sind wieder am Start – doch in Zeiten der Pandemie ist die Geduld der Gäste gefragt. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin. „Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführer Hartmut Zacher. Mit Blick auf Abstands- und Hygieneregeln werde der Restaurantbesuch jedoch ein anderer sein. Gäste sollten mehr Zeit mitbringen als sonst – und auch Verständnis für die Situation des Personals.
„Einerseits soll die Gastronomie endlich wieder Genuss und Geselligkeit möglich machen. Andererseits darf die Branche unter keinen Umständen zum Infektionsherd werden“, so Gewerkschafter Zacher. Das gelte auch für die Hotellerie, die ihren Betrieb in den nächsten Wochen langsam wieder hochfahre. Im Kreis Ludwigsburg beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 7000 Menschen. Viele von ihnen seien auf den ersten vollen Lohn nach langer Zeit in Kurzarbeit angewiesen, so die NGGRegion Stuttgart. „Deshalb gilt jetzt erst recht: Jedes Trinkgeld tut gut.“ Es komme nun aber vor allem darauf an, den Gesundheitsschutz penibel einzuhalten. Hier sollten Gastronomen genug Personal einplanen. „Wenn eine Gaststätte halb so lang offen hat, heißt das nicht, dass man nur die Hälfte der Service- und Küchenkräfte braucht. Im Gegenteil: Hygiene kostet Zeit. Gerade dann, wenn es jetzt zum Sturm aufs Schnitzel kommt. Ebenso das Umstellen von Buffets auf Tellergerichte oder das bargeldlose Kassieren: Die Gastronomie muss eine ‚Portion Extra-Hygienezeit‘ einplanen. Und wer acht Stunden mit Mundschutz kellnert, sollte auch mal eine Pause mehr machen dürfen."

18. Mai, 20.10 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.006
Heute wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 44 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.006 an. Davon sind ungefähr 30.030 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2.312 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,95 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 4,5.

18. Mai, 11.45 Uhr +++ Ein neuer Fall im Landkreis Ludwigsburg
Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise beträgt 1.747. (Stand 17. Mai, 16 Uhr). Seit gestern ist ein neuer Fall dazugekommen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg beträgt 320,1. Insgesamt 66 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1596 Personen, als aktuell infiziert 85.

18. Mai, 10.08 Uhr +++ Neue Antikörperstudie gestartet
Für die Diagnostik einer Virusinfektion stehen grundsätzlich verschiedene Testmöglichkeiten zur Verfügung – beispielsweise ein direkter Virusnachweis mittels einer molekularbiologischen Testung mit der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) sowie ein Antikörpernachweis. Bisher ist für die Diagnostik von SARS-CoV-2 die PCR das Mittel der Wahl. Bereits seit Ende Januar 2020 kann das Virus im Labor des Landesgesundheitsamtes (LGA) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart diagnostiziert werden. Im LGA-Landeslabor wurde nun ein SARS-CoV-2 Antikörpertest etabliert und eine Antikörperstudie in Kooperation mit dem Klinikum Stuttgart und dem Robert-Bosch-Krankenhaus bei hospitalisierten COVID-19 Patienten begonnen.
„Ein Antikörpertest stellt nicht das Virus selbst, sondern die Antikörper gegen das Virus fest. Mit der Studie im LGA-Labor wollen wir einen Anteil dazu leisten, um Erkenntnisse zum Auftreten und der Persistenz von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 nachvollziehen zu können – und dies bei schwer erkrankten Menschen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Ziel dieser Anfang Mai begonnenen Studie, die am LGA zunächst mit einer kleinen Probenanzahl in Kooperation mit Krankenhäusern startet, ist es, Erkenntnisse über den Zeitpunkt des Auftretens von Antikörpern nach einer SARS-CoV-2-Infektion zu liefern“, ergänzte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das LGA angesiedelt ist. Die untersuchten Proben stammen von erkrankten beziehungsweise schwer erkrankten Personen, die in Krankenhäusern behandelt werden beziehungsweise wurden. Es konnten bereits 17 Studienproben getestet werden. Insgesamt werden die Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer in regelmäßigen Abständen über die Dauer von einem Jahr auf Antikörper untersucht.

17. Mai, 19.42 Uhr +++ Fallzahlen im Land
Am Sonntag, 17. Mai, wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 50 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.962 an. Davon sind ungefähr 29.900 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2409 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,95 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

17. Mai, 13.43 Uhr +++ Abendgebete aus der Peterkirche
Das Abendgebet der Evangelischen Kirchengemeinde Murr lässt sich ab nächster Woche auch persönlich in der Peterskirche miterleben. Es findet dann jeden Mittwoch um 19.30 Uhr statt. Zur Verfügung stehen vor Ort 16 Plätze im Kirchenschiff, von denen einige auch doppelt oder mit drei Personen belegt werden können. In und vor der Kirche sind ein Mindestabstand von zwei Metern und die gängigen Hygieneregeln einzuhalten, auch ein einfacher Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen. Die benötigten Texte werden projiziert, alternativ kann ein eigenes Evangelisches Gesangbuch mitgebracht werden. Zugleich wird das Abendgebet nach wie vor mit Bild und Ton via Internet live übertragen.
Informationen dazu und die jeweils aktuellen Links finden sich auf der Internetseite der Kirchengemeinde ganz oben in der Gottesdienste-Rubrik. Wofür gebetet werden soll, kann man vorab via gebete@ev-kirche-murr.de oder 07144/839223 durchgeben, vor Ort in der Peterskirche am Eingang notieren oder während der Internet-Liveübertragung via Kommentar schreiben.

17. Mai, 12.09 Uhr +++ 7 neue Fälle im Landkreis Ludwigsburg
Die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise beträgt 1746 (Stand: 16. Mai, 16 Uhr). Seit gestern sind 7 neue Fälle dazugekommen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg beträgt 319,9. Insgesamt 66 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1593 Personen, als aktuell infiziert 87. Der Wert der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt 6,8.

15. Mai, 18.15 Uhr +++ Neue Besuchsregelung in den RKH Kliniken
Gemäß einer Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg sollen ab dem 18. Mai die Besuchsverbote in Krankenhäusern und Pflegeheimen gelockert werden. Auch in den RKH Kliniken ist eine Lockerung des bisher geltenden Besucherstopps vorgesehen. Die ab 19. Mai geltende Besucherregelung baut auf das individuelle Gesundheitsrisiko des jeweiligen Patienten auf. Ab Dienstag darf jeder Patient zwei Personen namentlich benennen, die ihn besuchen dürfen. Dabei ist pro Tag und Patient ein Besucher erlaubt. Von diesem Grundsatz kann im Einzelfall jedoch abgewichen werden, wenn dadurch der Zustand des Patienten gefährdet wird. Ist der Gesundheitszustand des Patienten kritisch, entscheidet im Einzelfall der behandelnde Arzt über die Besuchsmöglichkeit.
Dazu werden vor den Stationen Besucherzonen eingerichtet, in denen die Besucher empfangen werden können. Patienten, die ein höheres Gesundheitsrisiko haben, bettlägerig sind oder sogar auf der Intensivstation liegen, können nur nach vorheriger Rücksprache mit dem behandelnden Arzt besucht werden. Die Stationen informieren die Besucher über das individuelle Risiko des Patienten und das Zeitfenster, in dem er besucht werden kann.

15. Mai, 17.43 Uhr +++ Sechs neue Fälle im Landkreis Ludwigsburg
Die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise beträgt 1739 (Stand: 15. Mai, 16.05 Uhr). Seit gestern sind 6 neue Fälle dazugekommen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg beträgt 318,62. Insgesamt 66 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1574 Personen, als aktuell infiziert 99. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle im Bottwartal beträgt weiterhin 274.

15. Mai, 16.19 Uhr +++ Abellio weitet Angebot aus
Die Abellio Rail Baden-Württemberg (ABRB) wird ab Montag, 18. Mai, das infolge der Corona-Pandemie reduzierte Verkehrsangebot im Stuttgarter Netz/Neckartal nochmals ausweiten. Dies bedeutet eine fast vollständige Rückkehr zum Normalfahrplan. Ausnahmen bleiben die Fahrten des Enztäler Radexpress (RB 17 a) zwischen Stuttgart und Bad Wildbad an Sonn- und Feiertagen sowie die Nachtzüge der Linien RB 17 a und RB 18 an Wochenenden. Ebenso wie einige Fahrten der Linie RE 10 zwischen Stuttgart Hbf. und Heilbronn Hbf., die durch DB Regio im Unterauftrag von Abellio gefahren werden. Diese Leistungen werden voraussichtlich zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni wieder aufgenommen. Nähere Informationen zur Fahrplanausweitung und den notwendigen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhalten Fahrgäste über die Website. Hier sind auch die Fahrplantabellen als Download erhältlich.

15. Mai, 10.00 Uhr +++ Abitur 2020 startet am 18. Mai
In Baden-Württemberg nehmen an der diesjährigen Abiturprüfung insgesamt etwa 47.400 Schülerinnen und Schüler teil – 29.500 sind es an den allgemein bildenden und 17.900 an den beruflichen Gymnasien. Die Prüfungen starten am 18. Mai an den allgemein bildenden und am 20. Mai an den beruflichen Gymnasien.
„Uns ist bewusst, dass die diesjährigen Abiturprüfungen unter besonders schwierigen Bedingungen stattfinden und allen Beteiligten und besonders den Abiturientinnen und Abiturienten einiges abverlangen. Das Abitur ist immer eine aufregende Zeit und ein ganz besonderer Abschnitt für jeden Einzelnen. Ich wünsche allen Abiturientinnen und Abiturienten viel Erfolg und ein gesundes Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und fügt hinzu: „Ich stehe uneingeschränkt zur Zusage, dass den Abiturienten keine Nachteile aus der aktuellen Situation entstehen dürfen. Wir achten sehr genau darauf, dass die Prüfungen fair ablaufen. Alle an der Abiturprüfung beteiligten Lehrkräfte haben wir ausdrücklich gebeten, angesichts der besonderen Situation ihren pädagogischen Spielraum im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu nutzen.“ Darüber hinaus sei allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben worden, ohne Angaben von Gründen zwischen Haupt- und Nachtermin zu wählen.

14. Mai, 19.34 Uhr +++ Gramling spricht sich für mehr Eigenverantwortung aus
„Die Corona-Krise hat unser Leben von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Mit drastischen Auswirkungen auf unser aller Alltag. Durch die Disziplin der Bürger konnten wir eine Überlastung unseres Gesundheitssystems und strenge Ausgangssperren wie in Italien, Frankreich oder Spanien verhindern“, lobt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling den Zusammenhalt der Gesellschaft während der vergangenen Wochen.

Allerdings sorge er sich, dass das Coronavirus von immer mehr Bürgern verharmlost werde. Die Demonstrationen auf dem Cannstatter Wasen sieht Fabian Gramling kritisch: „Ich habe Verständnis für die Anliegen der Bürger, allerdings kann es nicht sein, dass erforderliche Abstandsregeln, die ansonsten überall eingehalten werden, bei den Demonstrationen teils mutwillig missachtet werden. Das ist ein Schlag ins Gesicht der vielen Familien, die durch die notwendigen Beschränkungen der letzten Wochen, mit erschwerten Bedingungen zurechtkommen mussten, und für alle Ärzte und Pflegekräfte im Land, die für unsere Gesellschaft bis an die Grenzen gegangen sind.“

Die Landesregierung hat in der vergangenen Woche einen Stufenplan für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen vorgestellt, welche an den weiteren Verlauf der Virusausbreitung im Land gekoppelt sind. Fabian Gramling begrüßt das und fordert, dass die Politik den Bürgern jetzt wieder mehr Eigenverantwortung zutrauen muss: „Durch die Maßnahmen der letzten Wochen sind die Menschen sensibilisiert und die große Mehrheit der Bevölkerung verhält sich pflichtbewusst. Deshalb halte ich weitere Lockerungen für notwendig und vertretbar.“ Gramling denke dabei besonders an das Sportangebot im Breitensport und in den Fitnessstudios – auch mit Blick auf die Gesundheit der Bürger. Besonders wichtig sei zudem, dass die Landesregierung definiert, was Großveranstaltungen sind und bis wann größere Feste wie Familienfeiern oder Hochzeiten untersagt bleiben. „Die Bürger brauchen Planungssicherheit. Dafür habe ich mich inzwischen mehrfach im Landtag und innerhalb meiner Fraktion ausgesprochen“, sagt Fabian Gramling.

Der CDU-Abgeordnete begleitet auch die Landeskampagne „Wir versorgen unser Land mit Verantwortung“ positiv. Die Kampagne stellt die regionale Lebensmittelproduktion in den Mittelpunkt. „Die Krise hat die Bedeutung regionaler Versorgungssicherheit gezeigt – und das nicht nur mit Lebensmitteln. Aber gerade eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit sekundären Pflanzenstoffen ist für ein starkes Immunsystem wichtig. Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte vom Hofladen um die Ecke sind gesund, nachhaltig und erhalten unsere einzigartige Kulturlandschaft“, sagt Fabian Gramling und empfiehlt die App „Von Daheim BW“, mit der Bürger einen guten und schnellen Überblick über das vielfältige Hofladen-Angebot in ihrer Region erhalten.

14. Mai, 18.25 Uhr +++ Vereinzelte neue Corona-Infektionen im Bottwartal
Das Landratsamt hat soeben die neuen Corona-Infektionszahlen veröffentlicht. Für das Verbreitungsgebiet unserer Zeitung ergibt sich dabei folgende Übersicht. In Klammern stehen die Veränderungen seit vergangenen Freitag...

Affalterbach: 19 (+0)
Benningen: 24 (+1)
Erdmannhausen: 17 (+0)
Großbottwar: 20 (+0)
Marbach: 63 (+0)
Mundelsheim: 12 (+0)
Murr: 21 (+0)
Oberstenfeld: 32 (+3)
Pleidelsheim: 24 (+1)
Steinheim: 42 (+1)

Im Landkreis gab es bislang 1733 Infektionen, das sind 4 mehr als am Vortag.

14. Mai, 17.17 Uhr +++ Kitas öffnen wieder
Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege können vom 18. Mai an die Betreuung schrittweise in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs ausweiten. Die Lenkungsgruppe der Landesregierung hat gestern Abend einem entsprechenden Vorschlag des Kultusministeriums zur Änderung der Corona-Verordnung zugestimmt. Damit setzt das Land den rechtlichen Rahmen für die schrittweise Öffnung – für die Umsetzung vor Ort und die Konzepte dafür sind die Kommunen, Träger und Einrichtungen in eigener Zuständigkeit verantwortlich. „Mit dem Rahmen ermöglichen wir den Einrichtungsträgern bewusst Spielräume, damit sie im Rahmen ihrer räumlichen und personellen Kapazitäten individuelle Konzepte entwickeln können, wie sie die schrittweise Öffnung der Betreuung umsetzen können. Durch den Beschluss haben nun alle Beteiligten eine gute Grundlage, um gemeinsam wieder mehr Familien im Land eine Betreuung anbieten zu können. Das Land wird den Wiedereinstieg konstruktiv begleiten“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann und ergänzt: „Die Ausweitung kann selbstverständlich nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Die Träger der Einrichtungen benötigen Vorlauf für ihre Planungen und die Organisation. Wie die zeitliche Umsetzung in der jeweiligen Einrichtung vor Ort erfolgt, hängt darüber hinaus maßgeblich von der jeweiligen räumlichen und personellen Situation ab. Was die Kommunen, freien Träger und Tagespflegepersonen in dieser außergewöhnlichen Situation leisten, verdient große Anerkennung.“

Der beschlossene rechtliche Rahmen wird in der nächsten Änderung der Corona-Verordnung der Landesregierung aufgenommen, die voraussichtlich diesen Samstag notverkündet wird. Peter Kurz, Präsident des Städtetags Baden-Württemberg, sagt: „Grundsätzlich ist es sehr zu begrüßen, dass wir mehr Eltern und ihren Kindern wieder mehr Betreuungsangebote machen können. Die Mehrheit derer, die bisher keinen Platz in der Notbetreuung hatten, werden allerdings auch bei der jetzigen Ausweitung durch die Begrenzung auf 50 Prozent der Kapazität keinen bekommen können. Auch werden wir nicht direkt am Montag die erweiterten Plätze anbieten können – die Städte und Träger müssen eine nachvollziehbare Vergabe vorbereiten und vornehmen, den Personaleinsatz
planen, und die Umsetzung organisieren. Das Ministerium schafft hier die rechtliche Voraussetzung – das ist nicht gleichbedeutend mit offenen Kita-Türen am Montagmorgen. Die Umsetzung ist der zweite Schritt.“ Roger Kehle, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, ergänzt: „Kommunen sind in dieser Krise Garanten für eine möglichst reibungslose und sachgerechte Umsetzung staatlich beschlossener Maßnahmen. Den Verantwortlichen vor Ort ist auch bewusst, wie viele Eltern darauf warten, dass die Kitas schrittweise wieder geöffnet werden und wie wichtig es für die Kinder ist, wieder Kontakt zu Gleichaltrigen zu haben. Gerade eine schrittweise Ausweitung der Kinderbetreuung ist aber hochkomplex und braucht einen angemessenen zeitlichen und inhaltlichen Vorlauf, damit wir vor Ort alle notwendigen organisatorischen Vorbereitungen treffen können. Wir begrüßen daher die nun erfolgte Klarstellung des Kultusministeriums, dass es nicht möglich sein wird, dass alle Kinder bereits am 18. Mai in ihre Kitas zurückkommen können. Dennoch müssen wir offen darauf hinweisen, dass coronabedingt auch weiterhin nicht alle Betreuungsbedarfe und -wünsche der Eltern erfüllt werden können. Für die Vorgehensweise bei weiteren Öffnungsschritten muss den Städten und Gemeinden ein ausreichender zeitlicher Vorlauf zum Inkrafttreten einer neuen Vorschrift
gegeben werden.“

Für viele Eltern ist die Kindertagespflege ein besonders flexibles und familienfreundliches Angebot. Auch der Betrieb der Kindertagespflegestellen kann vom 18. Mai an wieder über die erweiterte Notbetreuung hinaus erweitert werden. Voraussetzung ist, dass die Betreuung in konstant zusammengesetzten Gruppen stattfindet. Das bedeutet, dass ein Betreuungsplatz nicht von mehreren Kindern geteilt werden kann (Platzsharing). Joachim Walter, Präsident des Landkreistages Baden-Württemberg, betont: „Ich freue mich, dass wir mit der weiteren Öffnung der Kindertagespflegestellen auch
für die Jüngsten in unserer Gesellschaft einen großen Schritt in Richtung Normalität gehen können. Ich habe immer die Auffassung vertreten, dass die Kindertagespflege eine wichtige Ergänzung zu den kommunalen und kirchlichen Kindertageseinrichtungen darstellt. Mit dem heutigen Schritt leisten wir deshalb einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Eltern und Familien in Baden-Württemberg.“

„Uns ist bewusst, wie stark die Eltern durch die Schließungen der Kitas und der Kindertagespflege betroffen und belastet sind. Und auch für die Kinder waren die vergangenen Wochen nicht einfach, vielen fehlt schlicht der Kontakt mit Gleichaltrigen. Gleichzeitig dürfen wir aber nicht vergessen, dass wir durch die strengen Hygienevorgaben auch bei der Kinderbetreuung bei weitem noch keine Normalbedingungen wie vor der Corona-Krise haben werden“, sagt die Ministerin. Priorität habe weiterhin der Infektionsschutz. Dies habe auch der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg mit seinem Beschluss am Montag deutlich gemacht. Für die Kindertagesrichtungen und die Kindertagespflege haben der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, die Unfallkasse Baden-Württemberg und das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg deshalb Schutzhinweise entwickelt, die von den Trägern umgesetzt werden müssen.

Darüber hinaus sieht der Rahmen für den Wiedereinstieg vor, dass nur maximal 50 Prozent der Kinder - bezogen auf die in der Betriebserlaubnis genehmigte Gruppengröße – jeweils gleichzeitig vor Ort betreut werden können. Vorrang haben dabei weiterhin die Kinder, die bereits in der erweiterten Notbetreuung betreut werden, sowie Kinder, bei denen ein besonderer Förderbedarf besteht. Sofern darüber hinaus gehende Betreuungskapazitäten vorhanden sind, sollen die Träger und Einrichtungen diese für ein zeitweises, gegenüber dem Normalbetrieb reduziertes Angebot für weitere
Kinder nutzen, die die Einrichtung vor der Schließung besucht haben. 

Eckpunkte für Umsetzungskonzepte
- Anzahl der Kinder: Maximal zulässig ist die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße, das heißt: nur maximal 50 Prozent der Kinder können jeweils gleichzeitig vor Ort betreut werden.
- Vorrang haben weiterhin die Kinder, die bereits in der erweiterten Notbetreuung betreut werden, sowie Kinder, bei denen ein besonderer Förderbedarf besteht.
- Die darüber hinaus gehenden Betreuungskapazitäten sollen für ein zeitweises, gegenüber dem Normalbetrieb reduziertes Angebot für weitere Kinder genutzt werden, die die Einrichtung vor der Schließung besucht haben. Um möglichst viele Familien und Kinder in die Betreuung einbeziehen zu können, bieten sich Konzepte an, die zum Beispiel ermöglichen, dass Kinder in festen Gruppen abwechselnd an einzelnen Wochentagen in die Kita kommen können. Gemeinsames Ziel muss sein, möglichst allen Familien und Kindern zumindest zeitweise eine Betreuung anbieten zu können.
- Kindertagespflegestellen: Voraussetzung ist, dass die Betreuung in konstant zusammengesetzten Gruppen stattfindet. Das bedeutet, dass ein Betreuungsplatz nicht von mehreren Kindern geteilt werden kann (Platzsharing).
- Voraussetzung ist, dass der Gesundheitsschutz vor Ort gewährleistet ist. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, die Unfallkasse Baden-Württemberg und das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg haben hierfür Schutzhinweise für Kindertageseinrichtungen entwickelt, die umgesetzt werden müssen.

14. Mai, 17.02 Uhr +++ ÖPNV-Rettungsschirm gefordert
Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat sich zufrieden darüber geäußert, dass sich die Verkehrsminister aller Bundesländer am Donnerstag in einer Telefonkonferenz darauf verständigt haben, dem öffentlichen Verkehr in der Corona-Krise zu helfen. Minister Hermann hatte eine entsprechende Initiative zusammen mit seinem NRW-Kollegen Hendrik Wüst und mit der Vorsitzenden der Verkehrsministerkonferenz, Anke Rehlinger (Saarland) gestartet. Minister Hermann sagte: „Baden-Württemberg hat bereits – wie andere Länder auch – viel dafür getan, dass Busse und Bahnen als Teil der Daseinsvorsorge auch in der Corona-Zeit stabil weiter fahren. Der öffentliche Verkehr ist weiter gefahren, aber die Ticketeinnahmen sind weitgehend ausgeblieben. Deshalb fordern die Verkehrsminister der Länder, dass jetzt auch der Bund seiner Verantwortung gerecht wird. Die Länder allein können das Defizit von rund fünf Milliarden Euro unmöglich stemmen.“

14. Mai, 14.54 Uhr +++ Rielingshäuser Hocketse entfällt
Aufgrund der Corona Problematik kann auch die für den 1. August geplante Rielingshäuser Hocketse nebst der geplanten Oldtimer-Ausstellung des Obst- und Gartenbauvereines Rielingshausen leider nicht stattfinden. Ob die im Wechsel mit dem Marbacher Straßenfest im Zwei-Jahres-Turnus stattfindende Hocketse im Herbst nachgeholt werden kann, wird noch geprüft.

14. Mai, 13.41 Uhr +++ Beratung für Unternehmehn
Die „Krisenberatung Corona“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geht an den Start: Ab 15. Mai können sich Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern bei einem der vier branchenorientierten Beratungsdienste informieren und je nach Bedarf die kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten. „Mit unserer kostenlosen Krisenberatung bieten wir den Unternehmen kurzfristig Hilfestellung, wie sie die Krise bestmöglich überstehen und Liquidität sicherstellen können. Damit stoßen wir eine weitere Unterstützungsmaßnahme für unsere kleinen und mittleren Unternehmen, Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe an, damit sie sich den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenstemmen können“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Die Unternehmen könnten bis zu vier Beratungstage kostenlos in Anspruch nehmen.
Für die „Krisenberatung Corona“ hat das Wirtschaftsministerium das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM), die DEHOGA Beratung und die Unternehmensberatung des Handelsverbandes Baden-Württemberg beauftragt. Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Beratungsdienste wenden. Im Rahmen eines Erstgesprächs werden die Fördervoraussetzungen abgeklärt, die Beratungsbedarfe analysiert und ein geeigneter Krisen- und Sanierungsexperte vermittelt.

14. Mai, 8.10 Uhr +++ Ehrenamtsfest und Sportlerehrung in Oberstenfeld abgesagt
Die Gemeinde Oberstenfeld hat soeben mitgeteilt, dass das Ehrenamtsfest samt Sportlerehrung in diesem Jahr nicht stattfindet. Diese Entscheidung begründe sich auf der 7. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung, welche unter anderem Großveranstaltungen bis mindestens 31. August 2020 untersagt. "Abgesehen von den behördlichen Vorgaben müssen wir hier auch mit Vernunft und im Sinne des Gemeinwohls abwägen, was zu dem Entschluss führt, dass das Ehrenamtsfest in diesem Jahr leider nicht durchführbar ist. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Wir freuen uns jetzt schon auf das Ehrenamtsfest 2021", heißt es in der Mitteilung der Kommune.

13. Mai, 20.08 Uhr +++ 9 neue Fälle im Landkreis Ludwigsburg

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise beträgt 1729. Seit gestern sind 9 neue Fälle dazugekommen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg beträgt 316,79. Insgesamt 66 mit COVID-19 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1.562 Personen, als aktuell infiziert 101 (Stand: 13.05.20 Uhr). Der Wert der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt 10,1.

13. Mai, 16.15 Uhr +++ Zahl der Corona-Fälle in Marbach/Bottwartal bleibt konstant

Die Zahl der im Bottwartal seit Beginn der Corona-Krise registrierten COVID-19-Fälle beträgt weiterhin 274 (Stand: 13.05., 16:15).

13. Mai, 14.06 Uhr +++ 10 neue Fälle im Landkreis Ludwigsburg
Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise beträgt 1720 (Stand: 12. Mai, 16.10 Uhr). Seit dem Vortag sind 10 neue Fälle dazugekommen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg beträgt 315,14. Insgesamt 66 mit COVID-19 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1562 Personen, als aktuell infiziert 92. Der Wert der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt 10,1.

13. Mai, 11.48 Uhr +++ Bücherei Großbottwar wieder geöffnet
Ganze sechs Wochen hat es gedauert, bis die Stadtbücherei Großbottwar wieder Publikum empfangen konnte. Seit Dienstag, 28. April, stehen die Türen mit erweiterten Öffnungszeiten nun wieder offen. Die Öffnung der Ortsbücherei Winzerhausen erfolgt dann im zweiten Schritt.

Neue Öffnungszeiten:
Mittwoch: 14 – 18 Uhr
Donnerstag: 14 – 19 Uhr
Freitag: 14  – 18 Uhr
Samstag: 10 – 12 Uhr

Die Stadtbücherei bittet um Beachtung folgender Schutzmaßnahmen:

• Damit die Anzahl der Personen besser gezählt werden kann, nehmen Sie sich bitte einen desinfizierten Büchereikorb. Für Kinder sind kleine Körbe vorhanden. Sie stehen vor der Eingangstüre bereit.
• Familienmitglieder sind herzlich willkommen. Damit aber mehr Personen die Möglichkeit haben, die Bücherei zu besuchen, bitten wir die Gruppengröße so klein wie möglich und so groß wie nötig zu halten.
• Das Betreten der Bücherei ist nur mit Mund-Nasen-Maske erlaubt. Kinder ab 6 Jahren müssen ebenfalls eine Maske tragen.
• Achten Sie aus Rücksicht auf Ihre Mitmenschen auf den Mindestabstand von 1,50 m und wenden Sie die Hygiene-Etiketten an.
• Desinfektionsmittel steht im Foyer zur Verfügung.
• An der Theke ist ein Leitsystem für Ausleihen und Rückgaben eingerichtet. Durch Plexiglasscheiben und Abstandsmarkierungen schützen wir Sie, Ihre Familie und unsere Mitarbeiterinnen.
• Für kontaktarme Rückgaben steht ein Tisch im Eingangsbereich bereit.
• Die Aktion „10-Medien-to-go“ wird weiterhin angeboten. Bitte schicken Sie Ihre Wunschliste an stadtbuecherei@grossbottwar.de. Mehr Infos auf der Homepage der Stadtbücherei oder telefonisch unter 07148 4027.
• Auskünfte werden gerne an der Theke erteilt.
• Es besteht keine Möglichkeit den Internet-PC und den Online-Katalog in der Bücherei zu nutzen. Das WLAN bleibt ausgeschaltet.
• Das Lesecafé, die Kuschelecke und die Spielsachen für Kinder haben wir schweren Herzens abgebaut. Auch die sonstigen Sitzmöglichkeiten wurden reduziert.

12. Mai, 18.30 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.478
Am Dienstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 85 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.478 an. Davon sind 28.639 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,11 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 6,7. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Konstanz, Ludwigsburg, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.596 an. Unter den Verstorbenen waren 917 Männer und 679 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

12. Mai, 18.15 Uhr +++ Zahlen fürs Bottwartal
Das Landratsamt hat die aktuellen Zahlen fürs Bottwartal gemeldet. Demnach wurden im Raum Marbach seit Beginn der Corona-Krise insgesamt 274 bestätigte COVID-19-Fälle registriert.


12. Mai, 10.32 Uhr +++ Keine neue Fälle im Landkreis Ludwigsburg
Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise beträgt 1710 (Stand: 11. Mai, 16.05 Uhr). Im Vergleich zu gestern ist kein neuer Fall dazugekommen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg beträgt 313,30. Insgesamt 66 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1556 Personen, als aktuell infiziert 88. Der Wert der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt 8,4.

11. Mai, 19.53 Uhr +++ Im Land im Durchschnitt weit unter kritischer Marke
Am Montag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg zusammen mit den für Sonntag nachgereichten Daten insgesamt weitere 141 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.393 an. Davon sind ungefähr 28.399 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,21 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,6. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute zusammen mit den für gestern nachgereichten Daten aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Karlsruhe, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 28 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.570 an. Unter den Verstorbenen waren 901 Männer und 669 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

11. Mai, 18.10 Uhr +++ Zahlen fürs Bottwartal
Das Landratsamt hat soeben die aktuellen Zahlen fürs Bottwartal gemeldet. Demnach wurden im Raum Marbach seit Beginn der Corona-Krise insgesamt 272 bestätigte COVID-19-Fälle registriert.

11. Mai, 18.02 Uhr +++ Kein neuer Fall im Landkreis Ludwigsburg
Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise beträgt 1710 (Stand heute, 16.05 Uhr). Im Vergleich zu gestern ist kein neuer Fall dazugekommen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg beträgt 313,30. Insgesamt 66 mit COVID-19 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1556 Personen, als aktuell infiziert 88. Der Wert der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt 8,4 - liegt also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

11. Mai, 17.11 Uhr +++ In Kirchberg fast alle Betroffenen genesen
Der Rems-Murr-Kreis hat die Zahl der Corona-Fälle auf den neuesten Stand gebracht. Demnach waren um 15.30 Uhr von den insgesamt 15 Infizierten in Kirchberg 14 Personen inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen. 

11. Mai, 17.02 +++ DAV öffnet Servicecenter wieder
Ab dem 13. Mai öffnet der Alpenverein Ludwigsburg mit umfassenden Vorsichtsmaßnahmen das Servicecenter im Sportzentrum Ost. Aus Platzgründen exklusiv für Mitglieder und nach vorheriger, vorzugsweise online erfolgter Reservierung ist damit der Verleih von Medien und Ausrüstung wieder möglich. Für Fragen zur Mitgliedschaft stehen die Mitarbeiter nach wie vor telefonisch oder per Mail zur Verfügung. Detailinfos finden sich auf der Internetseite www.alpenverein-ludwigsburg.de.

11. Mai, 16.57 Uhr +++ Neue Telefonnummer für Nachbarschaftshilfe
Wer aufgrund der Corona-Pandemie Nachbarschaftshilfe in Marbach benötigte, konnte sich bislang an das Team der Stadtbücherei wenden. Mit der Wiedereröffnung der Bücherei geht die Verantwortung ab dem 13. Mai an ein neues städtisches Team über. Dieses ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 07144/102-115 erreichbar. „Uns ist es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin schnell und zuverlässig Hilfe zu vermitteln, wenn diese benötigt wird“, unterstreicht Bürgermeister Jan Trost.

11. Mai, 16.53 Uhr +++ Waldfest in Benningen abgesagt
Der Akkordeonverein Benningen hat sein Waldfest abgesagt. "Auch wenn wir im April die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben, dass unser Waldfest am Vatertag stattfinden kann, müssen wir aufgrund der aktuellen Situation aus Sicherheitsgründen von der Durchführung des Waldfestes am 21. Mai absehen", schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.

11. Mai, 14.46 Uhr +++ Ein Fall mehr im Landkreis Ludwigsburg
Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg seit Beginn der Corona-Krise steigt auf 1710 (Stand: 10.Mai, 16.15 Uhr) Das ist ein Fall mehr als am Vortag. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg beträgt 313,30. Insgesamt 65  Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1.523 Personen, als aktuell infiziert 122.

11. Mai, 13.17 Uhr +++ Maskenpflicht auf Wertstoffhöfen
Anlieferer auf den vier AVL-Wertstoffhöfen, die zurzeit im Corona-Betrieb geöffnet sind, müssen ab Mittwoch, 13. Mai, einen Mund-Nase-Schutz tragen. Dies gilt demnach auf den Höfen in Bietigheim-Bissingen, Steinheim, Kornwestheim und Korntal-Münchingen, die für Anlieferungen aus Privathaushalten geöffnet sind von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, sowie für größere Anlieferungen und für Gewerbekunden mit Terminvereinbarung. Auch auf den Häckselplätzen empfiehlt die AVL das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, um andere Kunden zu schützen.

11. Mai, 10.41 Uhr +++ Märchengarten darf wieder öffnen
Nach der vorsichtigen Öffnung des Blühenden Barock für die Besucher öffnet am 12. Mai auch der Märchengarten wieder seine Tore für die Besucher. Der Betrieb erfolgt in "Einbahn-Regelung", der Zugang ist ausschließlich im Unteren Ostgarten beim Seerosenkönig möglich. Ein Zugang beim Papierdrachen ist nicht möglich. Lediglich fünf Märchenszenen bleiben vorerst noch geschlossen. Vorerst gilt auch im BlüBa eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen für Gäste über 6 Jahre an den Eingängen und bei Bedarf an Engstellen.

9. Mai, 18:32 Uhr +++ Reproduktionszahl liegt bei 0,56 / 7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 7,0
Am Samstag (9. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 182 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.252 an. Davon sind ungefähr 27.673 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,56 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,0. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.300 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,9 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Hohenlohekreis, Schwäbisch Hall und Tübingen sowie aus der Stadt Heilbronn insgesamt 7 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.542 an. Unter den Verstorbenen waren 886 Männer und 656 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (siehe Tabelle). Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

9. Mai, 17:31 Uhr +++ Besuchsverbote in Krankenhäusern und anderen Pflege-Einrichtungen werden schrittweise gelockert 
Ab dem 18. Mai sollen in Baden-Württemberg wieder regelmäßige Besuche in Krankenhäusern und Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf möglich sein. Dies gab Gesundheitsminister Manne Lucha am Samstag (9. Mai) in Stuttgart bekannt. „Um die Patientinnen und Patienten sowie Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf und Menschen mit Behinderungen in Krankenhäusern und Einrichtungen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen, mussten die Besuchsregelungen während der ersten Infektionswelle sehr stark eingeschränkt werden. Wir wollen nun in Baden-Württemberg die Beschränkungen ab dem 18. Mai lockern. Die Zeit bis dahin müssen wir den Einrichtungen auf deren eigenen Wunsch hin geben, um den Übergang so vorzubereiten, dass die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin bestmöglich geschützt sind“, so Lucha.

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder hatten gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen, dass in Krankenhäusern, Pflegeheimen sowie Senioren- und Behinderteneinrichtungen für die Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit wiederkehrender Besuche geschaffen werden soll. Dieser Beschluss soll in Baden-Württemberg so schnell wie möglich umgesetzt werden, damit die für die Betroffenen belastenden Kontaktbeschränkungen entfallen. Lockerungen müssen aber so gestaltet sein, dass besonders vulnerable Menschen mit Grunderkrankungen und Pflegebedürftige geschützt sind, um schwerste Krankheitsverläufe im Falle einer Infektion zu verhindern.

„Es besteht ein großes Spannungsverhältnis zwischen dem berechtigten Wunsch vieler Menschen, ihre pflegebedürftigen Angehörigen wieder besuchen zu können und der Situation, in der sich Pflegeeinrichtungen nach einer achtwöchigen Phase der Besuchsverbote befinden. Ich appelliere an die Einrichtungen, so viel Besuch wie möglich und vertretbar zu ermöglichen. Ich appelliere aber auch an alle Angehörigen und Freunde, Verständnis für die Situation der Einrichtungen aufzubringen, den Dialog mit den Verantwortlichen in den Einrichtungen zu suchen und verantwortungsvoll mit den neuen Möglichkeiten umzugehen. Dazu gehört auch zu akzeptieren, dass gerade in der ersten Phase der Öffnung voraussichtlich nicht jedem Besuchswunsch zum Wunschtermin entsprochen werden kann“, so Minister Lucha weiter.

Bis zum 18. Mai 2020 gelten im Sinne einer Übergangsphase weiterhin die bisherigen Regelungen, die aber Ausnahmen zulassen. Nahestehende Personen sollen ihre pflegebedürftigen Angehörigen besuchen können, wenn anderenfalls körperliche und seelische Schäden durch eine soziale Isolation drohen, sofern geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen (Schutzkleidung) getroffen werden können. „Ich möchte die Einrichtungen ausdrücklich ermutigen im Sinne eines guten Übergangs zu den geplanten Besuchsregelungen, die bereits bestehenden Ausnahmemöglichkeiten vom Besuchsverbot in einem guten Miteinander von Angehörigen und Einrichtungen zu nutzen“, so Lucha zur Übergangsphase in der nächsten Woche.


Ab dem 18. Mai 2020 sollen die folgenden Besuchsregelungen für Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf und Menschen mit Behinderungen sowie in anbietergestützten ambulant betreuten Wohngemeinschaften gelten:

• Stationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen, Einrichtungen der Kurzzeitpflege, Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, ambulant betreute Wohnprojekte der Wohnungslosenhilfe sowie von einem Anbieter verantwortete ambulant betreute Wohngemeinschaften nach dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz dürfen wieder zu Besuchszwecken betreten werden. Dabei gelten zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner folgende Schutzmaßnahmen: o Pro Bewohnerin und Bewohner ist pro Tag grundsätzlich ein Besuch erlaubt. Der Besuch wird dabei auf zwei Personen beschränkt. Ausnahmen von den vorgenannten Einschränkungen sind insbesondere für nahestehende Personen im Rahmen der Sterbebegleitung vorgesehen. Die Einrichtungen können u.a. in Abhängigkeit ihrer personellen Kapazitäten und der örtlichen Gegebenheiten die Zeiten festlegen, während denen Besuche in der Einrichtung möglich sind. Ferner kann die Einrichtung die Zeitdauer der Besuche pro Bewohner festlegen. Die Regelung bewegt sich zwangsläufig im Spannungsfeld zwischen dem Ziel, allen Besuchswünschen nach Möglichkeit zu entsprechen und den Grenzen der Leistungsfähigkeit der Einrichtungen.

• Besuche sind nur im Bewohnerzimmer, Besucherzimmern oder anderen geeigneten Besucherbereichen zulässig. Besuche im Bewohnerzimmer können von der Einrichtung ausgeschlossen werden, wenn Besucherzimmer oder andere geeignete Besucherbereiche vorhanden sind. Im Falle der Sterbebegleitung oder bei bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohnern mit behinderungsspezifischen Bedarfen sind Besuche auch im Bewohnerzimmer zu ermöglichen.

• Besuchswünsche sollen bei der Einrichtung vorab angemeldet werden, um den Einrichtungen ein Besuchsmanagement zu ermöglichen. Unangekündigte Besuche sind ohne Einverständnis der Einrichtung nicht möglich.

• Die Besucher müssen von der Einrichtung registriert werden. Das ist notwendig, um nötigenfalls eine Kontaktnachverfolgung durchführen zu können. o Einrichtungen können aus Gründen des Infektionsschutzes nur nach vorheriger Händedesinfektion betreten werden.

• Besucherinnen und Besucher haben zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist.

• Besucherinnen und Besucher müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen in der Einrichtung einhalten. Ausnahmen hiervon sind vorgesehen in Fällen wie zum Beispiel der Sterbebegleitung.

• Die Einrichtungen haben in einem einrichtungsspezifischen Besuchskonzept festzulegen, wie sie Besuche nach den vorgenannten Vorgaben ermöglichen werden. • Sofern Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen Kurzzeitpflege erbringen, gelten die vorgenannten Besuchsregelungen entsprechend.

• Für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelten Ausnahmen, sofern dort mit Blick auf die körperliche Konstitution der Bewohner nicht von einer erhöhten Vulnerabilität der Bewohnerinnen und Bewohner ausgegangen werden muss. In diesen Fällen gelten – wie bisher – keine Einschränkungen bei den Besuchsmöglichkeiten.

• Ab dem 18. Mai werden auch wieder Besuche der Einrichtungen aus beruflichen Gründen wie z. B. durch Friseure, Physiotherapeuten, Logopäden, Seelsorger u. a. regelhaft erfolgen können, sofern geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Für Krankenhäuser sind die folgenden Regelungen geplant:

• Die Zahl der Besucher in Krankenhäusern soll in der Regel auf einen Besucher pro Tag und Patient beschränkt sein. Damit sollen Menschenansammlungen in der Klinik vermieden werden, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

• Besucher, bei denen eine aktive COVID-19-Erkrankung nicht sicher ausgeschlossen ist oder die innerhalb der Inkubationszeit Kontakt zu einem an COVID-19-Erkrankten hatten, dürfen die Einrichtung nicht betreten, um eine Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden.

• Die in vielen Bereichen der Öffentlichkeit üblichen Schutzmaßnahmen wie Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, das Einhalten des Mindestabstands sowie die hygienische Händedesinfektion sind auch im Krankenhaus einzuhalten.

• Das Krankenhaus muss für bestimmte hochgradig infektionsgefährdete Patientengruppen wie beispielsweise Patienten nach Knochenmarkstransplantation weitergehende Schutzmaßnahmen veranlassen. Diese können je nach medizinischer Einschätzung bis zu einem kompletten Besuchsverbot reichen.

8. Mai, 19 Uhr +++ 268 bestätigte Corona-Fälle im Bottwartal
In den Kommunen des Bottwartals gibt es aktuell (08.05.20, 16:05 Uhr) folgende bestätigte COVID-19-Fallzahlen:

Affalterbach: 19
Benningen: 23
Erdmannhausen: 17
Großbottwar: 20
Marbach: 63
Mundelsheim: 12
Murr: 21
Oberstenfeld: 29
Pleidelsheim: 23
Steinheim: 41

Insgesamt also 268 bestätigte Fälle, teilt das Landratsamt Ludwigsburg mit.

8. Mai, 18.55 Uhr +++ Reproduktionszahl liegt bei 0,56 / 7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 6,4
Am Freitag (8. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 202 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.070 an. Davon sind ungefähr 27.291 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,56 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 6,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entspre-chende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infekti-onsrate ergriffen werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.279 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,9 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwarz-wald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 18 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.535 an. Unter den Verstorbenen waren 881 Männer und 654 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist. Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebe-richt des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafi-ken und Informationen finden Sie unter https://sm.baden-wuerttem-berg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/infor-mationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

8. Mai, 18.04 Uhr +++ RKH Kliniken danken allen freiwilligen Hilfskräften  - 370 Freiwillige folgten dem Aufruf
In Vorbereitung auf die COVID-19-Pandemie hatten die RKH Kliniken einen Aufruf zur Gewinnung freiwilliger Hilfskräfte gestartet, die bei einem größeren Ausfall von RKH Beschäftigten unterstützen können. Über 370 Freiwillige haben sich auf den Aufruf der RKH Kliniken für einen Einsatz in unterschiedlichen Bereichen in den Kliniken während der Corona-Zeit gemeldet. Darunter sind Ärzte, examinierte Pflegekräfte, Medizinstudenten höherer Semester, Rettungssanitäter oder auch Freiwillige aus den Bereichen Küche, Reinigung oder Wäscheversorgung. Mit dieser enormen Unterstützungsbereitschaft hatten die RKH Kliniken nicht gerechnet und umso größer war die Freude.

Die RKH Kliniken danken allen Freiwilligen, die ihre Hilfe angeboten haben. Glücklicherweise konnten die RKH Kliniken die Herausforderungen der COVID-19-Krise in den vergangenen Wochen weitgehend mit eigenem Personal bewältigen und es mussten nur wenige der Hilfskräfte in Anspruch genommen werden. Aufgrund der positiven Entwicklungen der letzten Tage wurde nun der Aufruf beendet, kann aber bei erneutem Bedarf jederzeit wieder gestartet werden.

8. Mai, 15.12 Uhr +++ Besuche im Johanniter-Haus Pleidelsheim wieder möglich - unter Auflagen
Viele Medien berichten bereits über mögliche Besuche in Pflegeeinrichtungen. Das ist richtig. In diesem Sinne ist es Angehörigen derzeit möglich, unter bestimmten Vorgaben und Hygieneregelungen sowie in Abstimmung mit den Mitarbeitern, die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung zu besuchen. Aber das muss auch geplant sein! "Der organisatorische Aufwand, der nun mit den Besuchen einhergeht, bedeutet für uns in einer ohnehin angespannten Situation mehr Arbeit und Personalressourcen. Angehörige müssen sich vor ihrem Besuch in der Einrichtung anmelden. Ein notwendiger Terminplan wird durch die Verwaltung der Einrichtung geführt. Auch müssen die Besucher beim Eintreffen an der Einrichtung durch die zuständigen Mitarbeiter empfangen und in die erforderlichen Schutzbestimmungen wie unter anderem Hygieneregeln, das Abstandsgebot, das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutz sowie die Besuchsdauer eingewiesen werden", heißt es in der Pressemitteilung. 

„Wir verstehen den Wunsch, Angehörige zeitnah das Johanniter-Haus Pleidelsheim zu besuchen, aber bitte geben Sie uns die Möglichkeit, die uns anvertrauten Menschen weiterhin bestmöglich zu schützen. Im Gegenzug bitten wir Sie um etwas Geduld, dass wir vor dem Ansturm von Besuchenden einen gewissen zeitlichen Vorlauf und Vorbereitungszeit für die oben genannten Anforderungen benötigen“, erklärt Ulrich Achilles, der Leiter der Einrichtung.

8. Mai, 14.54 Uhr +++ Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn: Landratsamt nimmt in Pressemitteilung Stellung
Einzelne Landkreise veröffentlichen tagesaktuell die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen in den jeweiligen Kommunen. Der Landkreis Heilbronn hat sich dazu entschieden, dies nicht zu tun. Für diese Entscheidung gibt es gute Gründe, die entgegen anderslautender Kritik nicht darin liegen, diese Zahlen aufgrund ihrer Höhe zurückhalten zu wollen. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall. Die Veröffentlichung von Fallzahlen auf Ebene der einzelnen Städte und Gemeinden würde in vielen Fällen eine falsche Sicherheit vermitteln. Das könnte gerade in der jetzigen Situation, in der die Zahlen stetig sinken und die Forderungen nach Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung steigen, zu gefährlichem Leichtsinn führen. Die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, geht zudem nicht von der Anzahl der bekannten Infektionen im örtlichen Umfeld aus, sondern vielmehr von den Fällen, die das Virus unwissentlich in sich tragen und unter Umständen weiterverbreiten. Die tatsächliche Zahl der Infizierten liegt vermutlich sehr viel höher als bisher bekannt. Die Zahl der bestätigten Fälle auf Gemeindeebene hat damit keine Aussagekraft in Bezug auf das eigene Infektionsrisiko im örtlichen Umfeld.

Die örtlichen Fallzahlen hängen in starkem Maße auch damit zusammen, wie viele Tests in einer Kommune durchgeführt werden. Werden beispielsweise die Mitarbeitenden und Bewohner eines Pflegeheims beprobt, gibt es viel mehr Fälle in einer Gemeinde, als in einer anderen, in der weniger Menschen beprobt werden. Zudem können in den Gemeindezahlen auch Infizierte enthalten sein, die gar nicht vor Ort sind, sondern sich beispielsweise in einer Klinik an einem anderen Ort befinden. Diese werden aber dennoch an ihrem Wohnort als infizierte Person gezählt. Von festgestellten Infizierten geht für das örtliche Umfeld praktisch keine Gefahr aus, da diese Personen unter behördlich angeordneter Quarantäne stehen und sich daher nicht in der Gemeinde oder Stadt frei bewegen dürfen. Ebenso stehen die Kontaktpersonen als mögliche Überträger unter Quarantäne. Es wäre also unsinnig, seinen persönlichen Bewegungsradius an solchen Zahlen auszurichten.

Bereits seit dem 10. April weist das Robert Koch-Institut keine Risikogebiete oder besonders betroffenen Regionen mehr aus, da das Coronavirus inzwischen weltweit verbreitet ist. Ein Übertragungsrisiko besteht demnach quasi überall. Um sich und andere vor Ansteckungen zu schützen, ist es deshalb - unabhängig von genauen Fallzahlen vor Ort - weiterhin unbedingt nötig, sich an die Kontaktbeschränkungen und die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung zu halten. Das eigene Verhalten sollte auf keinen Fall an Fallzahlen ausgerichtet werden. Eine niedrige Zahl im örtlichen Umfeld vermittelt ein völlig falsches Sicherheitsgefühl und führt so im Zweifel zu mehr Ansteckungen und Toten. Eine Veröffentlichung dieser nicht aussagekräftigen Zahlen bietet daher absolut keinen Mehrwert für die Bevölkerung, sondern birgt unter Umständen unnötige Risiken.

8. Mai, 12 Uhr +++ Corona-Teststelle jetzt bei Notfallpraxis Ludwigsburg
Die Verantwortung für die zentrale Corona-Teststelle am RKH-Klinikum Ludwigsburg ist am 1. Mai vom Landratsamt auf das Medizinische Versorgungszentrum, Dr. Kolepke und Kollegen, übergegangen. Damit liegt die Organisation in den Händen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Landrat Allgaier zeigte sich sehr erfreut: „Ich bin froh, dass diese Teststelle, die wir aus der Not heraus zusammen mit der Ärzteschaft gleichsam aus dem Nichts aufgebaut haben, jetzt da ist, wo sie eigentlich hingehört, eingebettet in die Strukturen der kassenärztlichen Vereinigung.“ Als willkommener Nebeneffekt konnte dadurch auch die Terminvergabe optimiert werden. Unter den Telefonnummern 07141/9997040 und 07141/281250 kann man nun von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr Termine vereinbaren. In begründeten Verdachtsfällen und nach vorheriger Anmeldung ist die Teststelle auch am Wochenende geöffnet.

Abstrich-Untersuchungen sollten möglichst erst nach Abstimmung mit dem/der behandelnden Arzt/Ärztin durchgeführt werden und sind in folgenden Situationen angezeigt: Bei Personen mit einer Atemwegserkrankung oder anderen (grippalen) Symptomen jeder Schwere, die zu einer Corona-Infektion passen könnten, insbesondere, 

- wenn sie bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn mit einer nachgewiesenermaßen Corona-infizierten Person Kontakt hatten; 

- wenn es bereits zu einer Lungenentzündung (klinische oder radiologische Hinweise) gekommen ist, oder  

- die Infektion in einem Krankenhaus, Pflegeheim, ambulante Pflege oder Behinderteneinrichtung aufgetreten ist (Patient, Bewohner, Personal); 

- bei Menschen mit erhöhtem Risiko, wie Alter über 60 Jahre, erhebliches Übergewicht, chronische Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder der Lunge, Schwächung des Immunsystems etc.

Unabhängig davon und von Krankheitszeichen gibt es noch weitere Gründe für einen Coronaabstrich-Test: 

- In Baden-Württemberg sollen einmalig flächendeckend alle Bewohner und das Personal von stationären Pflegeeinrichtungen getestet werden. Darüber hinaus gibt es für diese Einrichtungen ein Stufenmodell, wonach Bewohner und Personal nach einem erweiterten Symptom-Katalog getestet werden sowie enge Kontaktpersonen von Erkrankten, auch wenn diese keine Symptome haben und bei Häufungen auch ganze Bereiche oder das gesamte Heim. 

 - Enge Kontaktpersonen von Erkrankten, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und die derzeit am Arbeitsplatz nicht verzichtbar sind (z. B. in Kliniken, Arztpraxen, Pflegeheimen).

Positive Testergebnisse (Erregernachweis) werden nach wie vor dem Gesundheitsamt gemeldet, das direkt die Betroffenen kontaktiert. Negative Ergebnisse (außer bei Heimen, hier informiert das Gesundheitsamt) werden vom MVZ Dr. Kolepke und Kollegen (Mo-Fr 10 bis 20 Uhr) mitgeteilt.

8. Mai, 9.49 Uhr +++ Urlaub auf dem Bauernhof ab 18. Mai wieder möglich
„Die Corona-Krise hat viele Branchen vor große Herausforderungen gestellt. Ganz besonders die Gastronomie und Hotellerie. Davon betroffen sind auch rund 1300 bäuerliche Gastgeber, darunter 560 Betriebe, die Ferien auf dem Bauernhof, auf Winzerhöfen oder Reiterhöfen anbieten und Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof in Baden-Württemberg e.V. sind. Für sie alle gibt es nun endlich Planungssicherheit und sie können ab 18. Mai in den Ferienwohnungen wieder Gäste empfangen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Freitag. Mehr Informationen zum Urlaub auf dem Bauernhof findet man unter www.mlr-bwl.de oder unter www.urlaub-bauernhof.de.

8. Mai, 9.35 Uhr +++ Servicezeiten der Corona-Hotline eingeschränkt
Die Corona-Bürger-Hotline des Landratsamts unter der Telefonnummer 07141/144 69400 ist für wichtige Fragen rund um die Corona-Pandemie ab 11. Mai von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Über die Hotline können weder Termine für die Teststelle vergeben noch Ergebnisse mitgeteilt werden. Termine für die Teststelle vergibt das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kolepke und Kollegen unter den Telefonnummern 07141/999 7040 und 07141/281250. Allgemeine Fragen rund um die Corona-Pandemie beantworten die FAQs des Landratsamtes: www.landkreis-ludwigsburg.de/de/gesundheit-veterinaerwesen/gesundheit/informationen-zum-coronavirus

8. Mai, 9.30 Uhr +++ Wanderveranstaltung entfällt
Aufgrund den aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus haben sich die Mitgliedsorte der Tourismusgemeinschaft Marbach-Bottwartal entschlossen, die für 24. Mai geplante Veranstaltung „Wein, Wandern und Genuss“ abzusagen. „Die Entscheidung haben wir möglichst lange hinausgezögert, weil alle Beteiligten das bereits 2010 eingeführte Erfolgsformat gerne wieder umgesetzt hätten“, teilte der Vorsitzende des kommunalen Zusammenschlusses, Jan Trost, mit. Die Gesundheit von Beteiligten und Besuchern stehe jedoch an erster Stelle. Zu dem Aktionstag hätte man rund 2000 Teilnehmer an beiden Rundwanderstrecken erwartet. 2021 soll die Veranstaltung wieder stattfinden.

7. Mai, 19.59 Uhr +++ Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten
Am Donnerstag (7. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 138 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.868 an. Davon sind ungefähr 26.766 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,52 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,8. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.221 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,8 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig. Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen und Rottweil sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.517 an. Unter den Verstorbenen waren 869 Männer und 648 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (siehe Tabelle). Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

7. Mai, 18.00 Uhr +++ Nur ein neuer Fall im Bottwartal
Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Bottwartal seit Beginn der Corona-Krise erhöht sich auf 267 (Stand: 07.05.20, 16:05 Uhr). Damit ist es ein Fall mehr als am gestriegen Tag.

7. Mai, 16.13 Uhr +++ Ausgleich für Schüler-Tickets
Die Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU sowie das Verkehrs- und das Finanzministerium haben eine Lösung vereinbart, um die Familien von den Kosten für nicht genutzte Schüler-Abos während der Corona-Pandemie zu entlasten. Weil die Tickets von Mai bis zu den Pfingstferien kaum oder nur wenig genutzt werden konnten, sollen die Familien bis zu den Sommerferien von zwei Monatsraten ihrer selbst zu zahlenden Kostenanteile entlastet werden. Vorgesehen ist, dass zwei Monatsraten der Abos nicht abgebucht werden, sofern die Abos nicht gekündigt wurden. In welchem Monat die Abbuchung ausgesetzt wird, kann aus organisatorischen Gründen je nach Verbund variieren. Für diese Entlastung der Familien wendet das Land bis zu 36,8 Millionen Euro auf. Das ergänzt die unbürokratische Soforthilfe über 200 Millionen Euro für die Städte, Gemeinden und Landkreise.

7. Mai, 16.10 Uhr +++ Corona-Mobile fahren Einrichtungen an
Der Landkreis testet nun flächendeckend in stationären Pflegeeinrichtungen. Das „Corona-Mobil“, das seit Anfang April in Betrieb ist, wurde personell aufgestockt. Nun fahren zwei solcher mobiler Abstrichstellen die Heime direkt an und testen Bewohner und Pflegepersonal. Landrat Dietmar Allgaier freut sich über die Bereitschaft der Ärzteschaft und der Hilfsdienste: „Damit bieten wir den Pflegeheimen und Senioren-Wohnanlagen eine direkte Hilfe vor Ort und behalten so auch die Lage im Blick, um eventuelle lokale Infektionsherde zu vermeiden.“

7. Mai, 16.07 Uhr +++ Freizeitbusse fahren wieder
Wie im gesamten öffentlichen Leben hat in den letzten Wochen auch im öffentlichen Nahverkehr Ausnahmezustand geherrscht. Mittlerweile fahren die Verkehrsunternehmen nahezu ihren kompletten Fahrplan. Auch die Freizeitbusse in der Region starten bald wieder in die Saison. Die Verbundlandkreise haben gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und dem VVS entschieden, dass sie am Samstag, 16. Mai, ihren Betrieb aufnehmen. Allerdings werden sie vorerst ohne Fahrradanhänger unterwegs sein.Auch WeinKulTourer und Berg- und Talbus sind dann wieder im Bottwartal unterwegs.

7. Mai, 11.30 Uhr +++ Marbacher Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt wird abgesagt
"Das Land hat entschieden - Großveranstaltungen ab 1000 Teilnehmer sind nicht möglich - und zwar auf unbestimmte Zeit. Deshalb muss ich den Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt in Marbach absagen", sagt Eva Nibbe von der Veranstaltungsagentur Töpfer, Künstler, Kunsthandwerker. Der Markt hätte am 27. und 28. Juni stattfinden sollen. "Ich hoffe, wir können nächstes Jahr neu beginnen und die 'unbestimmte Zeit' geht nicht über den Jahreswechsel hinaus", so Nibbe.

6. Mai, 19.00 Uhr +++ Keine neuen Fälle im Bottwartal
Im Bottwartal sind heute keine neuen Infektionen gemeldet worden. Damit bleibt die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle seit Beginn der Corona-Krise bei 266 (Stand: 06.05.20, 16:25 Uhr).

6. Mai, 18.30 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32 730
Am Mittwoch wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 185 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32 730 an. Davon sind 26 242 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

6. Mai, 12.16 Uhr +++ DRK-Kaisersberghütten-Kinderfreizeit entfällt
Ein Thema wurde ausgewählt, Bastelvorschläge und Material ausgesucht, Urlaub für die Zeit wurde von allen Helfern beantragt, die Hütte ist reserviert, die Busse sind bestellt, die neue Homepage wurde erstellt, der Termin für die Anmeldung wurde festgelegt - und jetzt ist alles anders. Das Helferteam musste nun allerdings mitteilen, dass dieses Jahr keine Kinderfreizeit auf der Kaisersberghütte stattfinden kann: "Ihr werdet uns sehr fehlen, aber es ist nicht zu verantworten und die Gesundheit von uns allen geht vor."

6. Mai, 11.08 Uhr +++ Haarspendeaktion muss ausfallen
Die beiden Friseurinnen Jana Teubner und Jessica Rupp aus Steinheim hatten für den 17. Mai einen Haarspendetag für krebskranke Kinder geplant. "Wir haben lange gewartet und gehofft , die aktuelle Situation wird etwas gelockert", teilen die beiden Frauen nun mit. Allerdings kann die Aktion unter den aktuellen Umständen nicht stattfinden. Ein Nachhol-Termin soll gefunden werden.

6. Mai, 10.06 Uhr +++ Praxen und Krankenhäuser nehmen Regelbetrieb schrittweise auf
Aufgrund der Corona-Pandemie sind auch in Baden-Württemberg in niedergelassenen Arztpraxen und Krankenhäusern sogenannte nicht dringliche Behandlungen aufgeschoben worden. Die Angst an Corona zu erkranken und das Herunterfahren des Regelbetriebes haben aber auch dazu geführt, dass viele Patienten dringend erforderliche diagnostische und therapeutische Maßnahmen nicht wahrgenommen haben. Nun kehren die Ärzte und die Kliniken im Land schrittweise wieder zur Regelversorgung zurück. Dadurch sind auch wieder Behandlungen möglich, die zwar medizinisch notwendig, aber keine akuten Notfälle sind. Hierzu hat sich das Ministerium für Soziales und Integration jetzt mit den beteiligten Akteuren auf gemeinsame Eckpunkte verständigt:

- Die Partner appellieren an die Patientinnen und Patienten, bei akuten und chronischen Erkrankungen sowie in Notfällen unbedingt medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und dies nicht aus Sorge vor einer Infektion zu unterlassen und dadurch schwere Gesundheitsschäden zu riskieren.

- Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten sorgen durch ein Terminmanagement dafür, dass die Zahl der Patienten in den Praxen so gestaltet wird, dass Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. 

- Die niedergelassenen Praxen verfügen schon bisher auch über ein eigenes staatlich überwachtes Hygienemanagement für die Patientinnen und Patienten 

- Durch ein hausindividuelles infektiologisches Management etablieren die Krankenhäuser unter anderem ein Screening- und Testkonzept für Personal sowie für die Patienten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den gefährdeten Patienten.

- Die neu geschaffenen zusätzlichen Intensivbehandlungskapazitäten ebenso wie die ambulanten Fieberambulanzen und Corona-Schwerpunktpraxen sollen im Stand-by und aktiven Modus auch in den kommenden Monaten (bis zum 30. September 2020) zur Verfügung stehen und der begonnene Ausbau der Beatmungskapazitäten fortgesetzt werden.

- Für die Behandlung intensivpflichtiger COVID-19-Patienten steht ein Anteil in Höhe von 30 bis 35 Prozent der Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Verfügung.

Minister Lucha bittet sich bei Besuchen in den Arztpraxen vorher telefonisch anzumelden und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Gleichzeitig appelliert er an die Menschen im Land, weiterhin in den Praxen und Krankenhäusern die erforderlichen Hygieneregeln strikt einzuhalten, um auch bei den schrittweisen Lockerungen die Infektionsraten nicht weiter ansteigen zu lassen.

5. Mai, 17.17 Uhr +++ Neue Hotline-Nummer für Landkreis Heilbronn
Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131/493333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.  Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.  Heilbronner  Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131/563540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131/ 994 8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai. Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende  Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711/904-39555.

5.Mai, 16.30 Uhr +++ Ein neuer Fall im Landkreis Ludwigsburg
Seit Beginn der Corona-Krise sind im Landkreis Ludwigsburg 1.665 bestätigte COVID-19-Fälle registriert worden. Seit gestern ist dies ein zusätzlicher Fall. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt bei 305,06. Insgesamt 63 mit COVID-19 infizierte Personen zwischen 43 und 100 Jahren sind verstorben. Als genesen gelten 1436 Personen, als aktuell infiziert 166 Personen. Im Raum Marbach und im Bottwartal wurden seit Beginn der Corona-Krise insgesamt 266 bestätigte COVID-19-Fälle registriert.
 

5. Mai, 14.34 Uhr +++ Zahlen in Kirchberg weiter stabil
Der Rems-Murr-Kreis vermeldet 5 weitere bestätigte Covid-19-Infektionen im Vergleich zum Vortag. Insgesamt steigt die Zahl damit auf 1374 Infizierte (Stand: 5. Mai, 13 Uhr). Von diesen konnten aber bereits 975 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 54 Personen mit postivem SARS-CoV-2-Befund sind verstorben. Die Zahlen in der Gemeinde Kirchberg bleiben stabil. Hier werden weiterhin 15 Infizierte verzeichnet, von denen aber 5 bereits wieder aus der Quarantäne entlassen wurden.

5. Mai, 11.45 Uhr +++ Brezelmuseum bleibt geschlossen
Auch wenn es uns unter Wahrung strikter Verhaltensregelungen ab dem 6. Mai wieder gestattet ist Museen für den Publikumsverkehr zu öffnen, hat das Team des Brezelmuseums nach intensiven Beratungen beschlossen, an der Schließung bis Pfingsten festzuhalten. "Trotz der bereits veranlassten Maßnahmen sind wir angesichts der Besonderheiten unserer Angebote, aber auch der räumlichen Verhältnisse und der Vielzahl von potentiellen Kontaktflächen in der Verantwortung, die Risiken eines Besuches in Ihrem Interesse ausgewogen, dabei aber auch kritisch zu beurteilen", so Museumsleitung Sonja Hart. "Selbstverständlich fehlen uns die Eintrittsgelder und Verkaufserlöse, die sind es aber nicht ansatzweise wert, Ihre Gesundheit zu gefährden."

5. Mai, 10.36 Uhr +++ Keine neuen Fälle im Landkreis
Weiterhin insgesamt 1664 bestätigte COVID-19-Fälle zählt das Landratsamt im Landkreis Ludwigsburg (Stand: 4. Mai, 16.10 Uhr): Seit gestern ist kein neuer bestätigter Fall hinzugekommen. Die Erkrankungsrate im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 304,88. Verstorben sind 63 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1423 Personen.

5. Mai, 8.22 Uhr +++ Klein Fleckenfest in diesem Jahr
Lange wurde gehofft und abgewartet, doch nun wird es Wirklichkeit: Aufgrund der aktuellen Lage haben die Gemeindeverwaltung und die teilnehmenden Vereine und Organisationen gemeinsam entschieden, das Fleckenfest 2020 in Oberstenfeld abzusagen. Das teilt die Gemeinde am Dienstagmorgen mit. Die Entscheidung begründet sich auf der 7. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung, die Großveranstaltungen bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Darunter fallen laut Auskunft des Ministeriums auch Straßenfeste. "Aber für uns ist dies nicht zur eine behördliche Vorgabe, sondern auch eine Vernunftentscheidung", heißt es in der Mitteilung. Bürgermeister und Gemeindeverwaltung bedauerten die Absage genauso wie die Vereinsvertreter. Das Fleckenfest sei ein ganz besonderes, individuelles Fest, das im Bottwartal seinesgleichen sucht.

Traditionell ist das Fleckenfest ein Fest der Vereine und Organisationen der Gemeinde und damit ein Teil der vielfältigen Vereins- und Gemeindekultur. Weil sinkende Besucherzahlen das Fortbestehen des Fleckenfestes in der Vergangenheit gefährdet haben, wird seit 2017 versucht dieser Entwicklung, mit einem neuen, modernen Konzept entgegenzuwirken. Seither wird mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung das im Stiftsjubiläumsjahr 2016 erstmalig in der Gemeinde Oberstenfeld stattgefundene Straßenfestival mit dem Fleckenfest verbunden. "Eine richtige Entscheidung, wie wieder steigende Besucherzahlen und volle Gassen und Plätze rund um das Rathaus in den vergangenen drei Jahren verdeutlichten - ein Beleg der Beliebtheit des traditionsreichen Fleckenfestes und Lohn für das aufwändige und wichtige Engagement von vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen und Organisationen, ohne die ein solches Fest nie zu stemmen wäre", teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Auch wenn man in diesem Jahr auf das bekannte Fleckenfest am letzten Juniwochenende verzichten müsse, wolle man das Konzept im nächsten Jahr so weiterführen – eine Kombination aus kultureller Offerte, live Musik, Kinderprogramm und kulinarischen Köstlichkeiten der vielen ehrenamtlichen Helfern. "Wir freuen uns jetzt schon auf das Fleckenfest 2021 und hoffen, dann alle Gäste gesund und munter begrüßen zu dürfen."

4. Mai, 18.30 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.457, davon sind 25.238 Personen genesen / Reproduktionszahl liegt bei 0,68

Am Montag (4. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 68 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.457 an. Davon sind ungefähr 25.238 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin ange-passten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Er-krankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Me-thodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen. 

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.871 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambu-lante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,8 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig. Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Orten-aukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Zollernalb-kreis sowie aus den Städten Freiburg und Karlsruhe insgesamt 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.453 an. Unter den Verstorbenen waren 844 Männer und 609 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

4. Mai, 17.40 Uhr +++ Minister Hermann setzt sich für schrittweise Öffnung der Fahrschulen ein
Landesverkehrsminister Winfried Hermann MdL setzt sich dafür ein, dass Fahrschulen mit strengen Schutzmaßnahmen im Mai 2020 wieder öffnen und den Fahrschulunterricht in Theorie und Praxis starten dürfen: „Die Fahrschulen brauchen rasch eine Perspektive, wann und wie es mit ihren Betrieben weitergehen kann. Sinnvoll wäre eine bundeseinheitliche Lösung, wofür ich mich einsetzen werde“, erklärt Hermann. Zur Frage, wie eine schrittweise Öffnung der Fahrschulen ausgestaltet wird und welche Hygieneanforderungen vorgeschrieben werden, gibt es noch keine Regelung in der Corona-Verordnung und auch keine abschließende Entscheidung der zuständigen Gremien. Das Verkehrsministerium setzt sich dafür ein, dass diese Öffnung ab dem 11. Mai schrittweise erfolgen kann, natürlich unter Berücksichtigung der Pandemie-Entwicklung. Vorbehaltlich der Entscheidung der zuständigen Gremien und der Regelung in der Corona-Verordnung empfiehlt das Ministerium für Verkehr, dass die Fahrschulen bei ihren Planungen gemäß ihrer eigenen Konzeption für einen stufenweisen Einstieg vorgehen.

Eine schrittweise Wiederaufnahme des Fahrschulbetriebes könnte dementsprechend folgendermaßen umgesetzt werden:• 11. Mai 2020: Öffnung der Büroräume der Fahrschulen für den Publikumsverkehr • 18. Mai 2020: Beginn mit der Durchführung des Theorieunterrichts in allen Fahrerlaubnisklassen und der Ausbildung in den Zweiradklassen • 25. Mai 2020 Wiederaufnahme des gesamten Fahrschulbetriebes.

Was die Hygieneanforderungen anbelangt, spricht einiges dafür, dass dieselben Anforderungen wie für Bildungseinrichtungen gemäß § 4 Absatz 3 Nummer 9 CoronaVO gestellt werden. Das bedeutet, dass die Grundsätze des Infektionsschutzes nach § 1 Absatz 2 Satz 1 sowie § 1 Absatz 3 CoronaVO entsprechend gelten würden. Für die Ausübung vieler systemrelevanter Berufe wie Rettungsdienst oder Feuerwehr sei die Fahrerlaubnis zwingende Voraussetzung. Bei Berufskraftfahrern habe bereits vor der Krise Personalknappheit bestanden, weshalb mit der Ausbildung von Nachwuchsfahrern nicht bis zum Ende der Corona-Pandemie abgewartet werden könne, sagte Hermann. Der Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e. V. sowie der Bundesverband Deutscher Fahrschulunternehmen e. V. haben dem Verkehrsminister ein gemeinsames Konzept für Umsetzung und Hygieneschutzmaßnahmen vorgelegt. Beide Verbände gehen davon aus, dass mindestens 50 Prozent der Betriebe in die Insolvenz gehen würden, sollte das Betriebsverbot nicht in absehbarer Zeit aufgehoben werden.

4. Mai, 16.15 Uhr +++ Mit Unterstützung von Daimler: 12,4 Millionen KN95/FFP2-Schutzmasken aus China für Baden-Württemberg
Heute hat das Ministerium für Soziales und Integration die ersten 600.000 von insgesamt 12,4 Millionen KN95/FFP2-Atemschutzmasken erhalten, die in Kooperation mit der Daimler AG und der Landesregierung in China beschafft wurden. „Auch hier beweist sich einmal mehr, dass der exzellente Kontakt zwischen den baden-württembergischen Unternehmen und dem Land zu ganz konkreten Ergebnissen führt. Wir sind sehr dankbar, dass die Firma Daimler ihre Kontakte zum Wohl des Landes Baden-Württemberg nutzt. Das hilft uns sehr“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Montag (4. Mai) in Stuttgart. Gesundheitsminister Manne Lucha ergänzte: „Diese großartige Nachricht verdanken wir einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Daimler und der Landesregierung in einem extrem schwierigen Marktumfeld. Die dringend benötigten KN95/FFP2-Masken werden jetzt die nächsten Wochen über in Baden-Württemberg erwartet.“

4. Mai, 16.15 Uhr +++ VVS ruft Fahrgäste auf, HandyTickets zu nutzen
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, empfiehlt der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) allen Fahrgästen, die keine Zeitkarten haben, das HandyTicket zu nutzen. Damit können sie vermeiden, in einer Verkaufsstelle oder am Automaten in der Schlange stehen zu müssen. Außerdem muss keiner lästig sein Kleingeld zählen. Hinzu kommt, dass seit Beginn der Corona-Pandemie in den Bussen die vorderen Türen geschlossen bleiben. Fahrgäste können deshalb nur noch hinten ein- und aussteigen und auch keine Tickets mehr im Bus kaufen. Die Vorsichtsmaßnahme soll dazu dienen, die Ansteckungsgefahr für die Busfahrer und für die Fahrgäste zu reduzieren.

Ein großer Vorteil des HandyTickets ist auch der Preis: Das EinzelTicket übers Handy ist sogar günstiger als am Automaten oder in der Verkaufsstelle. Es kostet nur so viel wie eine Fahrt mit dem 4er-Ticket. Die Erfolgsgeschichte des VVS-HandyTickets ist vor acht Jahren gestartet. Seitdem sind mehr als 33 Millionen Stück verkauft worden. Vor der Corona-Krise haben die VVS-Fahrgäste rund eine Million Handy-Tickets im Monat gekauft. Jedes vierte Ticket wurde bereits auf das Smartphone gebucht.

Wer die App „VVS mobil“ noch nicht hat, kann sie kostenlos für sein internetfähiges Mobiltelefon herunterladen und sich anmelden. Die Bezahlung erfolgt sicher per Lastschrift oder Kreditkarte. Neben der VVS-App kann man HandyTickets auch über die Bahn-App „DB Navigator“ kaufen.

4. Mai, 15.04 Uhr +++ Blühendes Barock öffnet wieder
Nach der Möglichkeit der Öffnung bestimmter Kultureinrichtungen in der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg kann das Blühende Barock nun zumindest teilweise öffnen. Ab Mittwoch, 6. Mai, können die Gärten des Blühenden Barock wieder besucht werden. Der Märchengarten bleibt zunächst noch geschlossen! In einem nächsten Schritt kann, bei positiver Erfahrung aus dem eingeschränkten Betrieb, dannauch der Märchengarten öffnen, frühestens wird dies am Montag, 11. Mai, möglich sein. Zunächst dürfen zeitgleich maximal 2000 Besucher das BlüBa betreten. Der beschränkte Zugang gilt für Gäste mit Dauerkarten wie Tageskarten gleichermaßen. Vorerst gilt eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen.
Der Tageseintrittspreis ins BlüBa wird bis zur Öffnung des Märchengartens auf 7 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder reduziert, andere Kartenkategorien gibt es nicht.

4. Mai, 14.14 Uhr +++ Musikschulen dürfen wieder öffnen
Mit der eingeschränkten Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen startet von 6. Mai an auch der eingeschränkte Betrieb von 213 öffentlichen Musikschulen und knapp 40 Jugendkunstschulen in einem ersten Schritt. Dies wird in einer gemeinsamen Verordnung des Sozialministeriums und des Kultusministeriums geregelt. In einem ersten Schritt können Musikschulen mit dem Unterricht in Musiktheorie und Komposition zur Berufs- und Studienvorbereitung sowie mit Einzelunterricht an Streich-, Zupf- und Tasten- sowie Schlaginstrumenten starten. Weiterhin ausgeschlossen ist der Unterricht an Blasinstrumenten oder Gesang, da hier aufgrund der erhöhten Abgabe verbrauchter Atemluft von einer erhöhten Infektionsgefahr durch Tröpfcheninfektion und Aerosole auszugehen ist. Jugendkunstschulen öffnen ebenso ab 6. Mai zunächst wieder für den Unterricht zur Berufs- und Studienvorbereitung sowie für Einzelunterricht in den Sparten der Bildenden Kunst wie unter anderem Zeichnen, Malen, Graphik, Druck, Plastik, Modellieren, Bau, Fotografie sowie im Bereich der Medienkunst, im Bereich Theater und Darstellendes Spiel und im Tanz.
Voraussetzung für die Öffnung der Musik- und Jugendkunstschulen ist, dass die erforderlichen Hygienemaßnahmen sowie Abstandsgebote gewahrt werden. So muss während der gesamten Unterrichtszeit unter anderem ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den anwesenden Personen eingehalten werden. Des Weiteren müssen ausreichende Gelegenheiten zum Waschen der Hände bestehen und ausreichend Hygienemittel wie Seife und Einmalhandtücher zur Verfügung stehen, auch alle Räume müssen mehrmals täglich für einige Minuten gelüftet werden. Instrumente, Werkzeug und Geräte dürfen während des Unterrichts nicht durch die Lehrkräfte und Schüler gemeinsam genutzt werden.

4. Mai, 14.09 Uhr +++ Literaturarchiv eröffnet eigenen Weblog
Mit einem neuen digitalen Magazin ergänzt das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) ab sofort sein digitales Angebot: Im DLA-Weblog finden sich ausführliche Beiträge zu allen Aktivitäten der Marbacher Literaturinstitution. Die analoge und digitale Vielfalt in den Museen, im Archiv und in der Bibliothek spiegeln sich auch in der Vielfalt der Beiträge und Formen des Blogs wider: Beiträge zu Ausstellungen, Ereignissen, Erwerbungen, Bildungsprojekten sowie Hintergrundberichte aus Literatur und Forschung bieten den Lesern einen vertieften Einblick in die Aktivitäten des DLA und seine Sammlungen.

4. Mai, 13.40 Uhr +++ Wilhelma öffnet wieder
Mit Freude und Vorsicht bereitet die Wilhelma ihren verzögerten Start in die Hauptsaison vor. Knapp zwei Monate nach der vorsorglichen Schließung im Zuge der Corona-Pandemie wird der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart ab Montag, 11. Mai, seine Tore unter Auflagen zum Infektionsschutz wieder öffnen. Möglich macht dies das Land Baden-Württemberg durch eine Lockerung der Restriktionen. „Das ist ein wichtiger Tag für uns“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Schließlich ist die ganze Wilhelma darauf ausgerichtet, nicht nur seltene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten, sondern sie den Menschen zugänglich zu machen, diesen mit dem Naturerlebnis Freude zu machen und das Umweltbewusstsein zu stärken. Auch für viele Tiere wie Affen, Raubkatzen oder Seelöwen wird es eine willkommene Abwechslung sein, wenn sich der Park wieder mit Leben füllt.“
Oberstes Ziel ist, den notwendigen Mindestabstand laut Hygienevorschriften gewährleisten zu können. Deshalb trifft die Wilhelma mehrere Vorkehrungen, damit die Menschen nicht zu dicht aufeinander treffen: Erstens müssen zunächst alle Gebäude, ob Tier- oder Gewächshäuser, sowie Streichelzoo und begehbare Volieren für das Publikum geschlossen bleiben. Zweitens fallen Angebote, die Publikumsmagneten sind, wie Führungen und kommentierte Fütterungen aus. Wegen der Einschränkungen berechnet die Wilhelma als Sondertarif ganztägig nur den vergünstigten Abendpreis. Und drittens gilt es, Warteschlangen zu vermeiden, und die Besucherdichte luftig zu halten. Hierfür führt die Wilhelma für sämtliche Gäste ein obligatorisches Online-Ticket ein, das die Zahl pro Tag und Zeitfenster begrenzt ein.

4. Mai, 10.33 Uhr +++ Fallzahlen in den Gemeinden
Insgesamt gibt es aktuell 1664 bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg (Stand: 3. Mai, 16 Uhr). Diese teilen sich wie folgt auf die Gemeinden im Verbreitungsgebiet der Marbacher Zeitung auf. Es hat im Verlauf des Wochenendes keinen neuen Fall in Marbach und der Umgebung gegeben:

Marbach: 63 Fälle
Steinheim: 41 Fälle
Oberstenfeld: 28 Fälle
Benningen: 23 Fälle
Pleidelsheim: 23 Fäll
Murr: 21 Fälle
Großbottwar: 20 Fälle
Affalterbach: 18 Fälle
Erdmannhausen: 17 Fälle
Mundelsheim: 12 Fälle

Der Rems-Murr-Kreis vermeldet für Kirchberg weiterhin 15 Fälle (Stand: 3. Mai, 8 Uhr). In der Gemeinde konnten bereits 5 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen werden.

Der Landkreis Heilbronn verzeichnet insgesamt 887 positiv auf das Coronavirus getestete Personen (Stand: 3. Mai). 29 Personen sind verstorben. Eine Auflistung nach Gemeinden erfolgt nicht, weshalb keine genauen Zahlen für Beilstein vorliegen.

4. Mai, 10.05 Uhr +++ Kirchberger Bürgerfest entfällt
Das 44. Kirchberger Bürgerfest hätte am Wochenende des 20. und 21. Juni stattfinden sollen. Das Bürgerfest ist in erster Linie ein Fest der Begegnung, ein Ort der sozialen Kontakte. In diesen Coronazeitengilt es, gerade diese sozialen Kontakte zu minimieren. Dieses Minimieren der sozialen Kontakte wird wohl auch im weiteren Verlauf des Jahres geboten sein. Aufgrund dessen scheidet auch eine Verschiebung des Bürgerfestes in die Zeit nach den Sommerferien aus. Die Teilnehmer des Bürgerfestes, Gemeinderat und Gemeindeverwaltung haben daher einvernehmlich entschieden, das Bürgerfest für das Jahr 2020 abzusagen

3. Mai, 18.02 Uhr +++ Nur ein neuer Fall im Landkreis
Insgesamt 1664 laborbestätigte COVID-19-Fälle zählt das Landratsamt Ludwigsburg Stand heute, 16 Uhr. Neu erfasst wurde seit gestern 1 Fall. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 304,88. Inzwischen sind 62 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren verstorben. Als genesen gelten 1383 Personen.

 

3. Mai, 17.41 Uhr +++ Zahl der Neuinfektionen im Land weiter gesunken
Am Sonntag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 117 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.389 an. Davon sind ungefähr 24.838 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 9 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.422 an. Unter den Verstorbenen waren 830 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

3. Mai, 16.41 Uhr +++ Spielplätze dürfen am Mittwoch wieder öffnen
Das Kabinett hat am 2. Mai die siebte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung beschlossen. Darin ist unter anderem die Öffnung der Spielplätze, Museen, Ausstellungen, Zoos und der außerschulischen beruflichen Bildung geregelt. Ab Montag, 4. Mai, sind Gottesdienste wieder möglich. Ab Mittwoch, 6. Mai, können Spielplätze, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und Tierparks wieder öffnen.

Spielplätze werden wieder geöffnet: „Das soll Familien und Kindern etwas Entlastung bringen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Allerdings gilt diese Öffnung erst ab Mittwoch, 6. Mai, um den Kommunen Zeit zu geben, Hygieneregeln für die Spielplätze vorzubereiten. Das gilt ebenso für Museen, Freilichtmuseen, Ausstellungshäuser, Gedenkstätten, Zoos, Tierparke und botanische Gärten. 

Fachkräfteausbildung gesichert: Einrichtungen für die außerschulische berufliche Bildung werden bereits ab Montag, 4. Mai, wieder geöffnet, etwa bei den Industrie- und Handwerkskammern oder für die Pflegeberufe. Die Öffnung erfolgt nach einem Stufenkonzept. „Wir werden auch nach der Krise Fachkräfte dringender denn je benötigen, gerade im Pflegebereich. Deshalb wollen wir auch in der Krise die Fachkräfteausbildung sichern“, so Ministerpräsident Kretschmann. Ebenfalls ab Montag sind Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen wieder erlaubt. Demonstrationen werden erlaubt, wenn Hygienevorgaben erfüllt werden können. Einzelhandelsgeschäfte können ab dem 4. Mai wieder vollumfänglich öffnen, auch wenn ihre Verkaufsfläche größer als 800 qm ist. Zahnärzte dürfen wieder alle Leistungen anbieten. Ebenso dürfen Friseursalons und Fußpflegestudios wieder öffnen. Alle Öffnungen unterliegen jeweils spezifischen und strengen Hygiene- und Schutzauflagen. Die Ausgangssperre für Heimbewohner wird aufgehoben. Allerdings werden in der Corona-Verordnung nun besondere Vorgaben zum Infektionsschutz gemacht, zu denen unter anderem eine vierzehntägige Maskenpflicht in Gemeinschaftsräumen gehört, die für Bewohner gilt, die die Einrichtung verlassen haben. Alle anderen Einrichtungen wie etwa Freizeiteinrichtungen, Sportanlagen, Kosmetikstudios oder Gaststätten bleiben weiterhin geschlossen.

3. Mai, 11.58 Uhr +++ In Kirchberg weiter keine Veränderung
Die Corona-Zahlen in Kirchberg sind weiter unverändert. Stand heute, 8 Uhr, waren 15 Personen mit dem Virus infiziert, fünf davon konnten die Quarantäne schon verlassen. Für den gesamten Rems-Murr-Kreis meldet das Landratsamt 1367 Infizierte, von denen mittlerweile 919 aus der Quarantäne entlassen wurden.

2. Mai, 18.13 Uhr +++ Zahlen im Land erneut rückläufig
Am Samstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 149 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.272 an. Davon sind ungefähr 24.280 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,67 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Emmendingen, Esslingen, Konstanz, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Heilbronn und Pforzheim insgesamt 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.413 an. Unter den Verstorbenen waren 821 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. 

2. Mai, 18.09 +++ Nur fünf neue Infektionen im Landkreis
Insgesamt 1663 laborbestätigte COVID-19-Fälle zählt das Landratsamt Ludwigsburg heute, Stand 16.15 Uhr. Neu hinzugekommen sind seit gestern fünf Fälle. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 304,69. Inzwischen sind 62 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren verstorben. Als genesen gelten 1350 Personen.

2. Mai, 14.33 Uhr +++ Weiter keine Veränderung in Kirchberg
Das Landratsamt Rems-Murr hat die Corona-Zahlen aktualisiert. In Kirchberg ist demnach alles beim Alten geblieben. Bei 15 Personen war Stand heute, 8.30 Uhr, das Virus nachgewiesen worden, fünf davon konnten inzwischen aus der Quarantäne entlassen werden.

1. Mai, 18.58 Uhr +++ Zahlen im Land sind rückläufig
Am Freitag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 222 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.123 an. Davon sind ungefähr 23.574 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,67 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis und Reutlingen sowie aus den Städten Baden-Baden, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm insgesamt 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.403 an. Unter den Verstorbenen waren 816 Männer und 587 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

1. Mai, 18.33 Uhr +++ Nur drei neue Fälle im Landkreis
Insgesamt 1658 laborbestätigte COVID-19-Fälle zählt das Landratsamt Ludwigsburg (Stand heute, 16.15 Uhr). Neu erfasst wurden seit gestern drei Fälle. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 303,78. Inzwischen sind 62 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren verstorben. Als genesen gelten 1317 Personen (Stand: 01.05.2020).

1. Mai, 14.46 Uhr +++ Lage in Kirchberg unverändert
Der Rems-Murr-Kreis hat seine Corona-Fallzahlen wieder aktualisiert. Für Kirchberg ergaben sich keine Änderungen. Stand 10.40 Uhr war bei 15 Personen im Ort das Virus nachgewiesen worden. Fünf davon sind inzwischen aus der Quarantäne entlassen worden.

1. Mai, 11.13 Uhr +++ Schulstart am Montag
Am Montag, 4. Mai,  öffnen die Schulen im Land unter strengen Abstands- und Hygieneregeln wieder ihre Türen. Los geht es zunächst mit den rund 330.000 Schülerinnen und Schülern an den allgemein bildenden Schulen, die in diesem und im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, sowie mit den Schülerinnen und Schülern der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Diese Prüfungsklassen konzentrieren sich ab Montag ausschließlich auf die Vorbereitung der Abschlussprüfungen. „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen, aber auch die nötige Portion Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Unser Versprechen gilt, dass wir bei den Prüfungen die aktuelle Sondersituation berücksichtigen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Darüber hinaus werden für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die in den vergangenen Wochen weder digital noch analog erreicht wurden, Lerngruppen an den Schulen eingerichtet.  Darüber hinaus arbeite das Kultusministerium an Konzepten, um Schülerinnen und Schüler, die in der aktuellen Fernlernsituation benachteiligt werden, auch in den Sommerferien nochmals gezielt zu fördern.

Alle Schüler sollen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht erhalten Im nächsten Schritt sollen die Viertklässlerinnen und Viertklässler wieder an die Schulen zurückkommen. „Wir wollen die Viertklässler so rasch wie möglich ebenfalls wieder in den Präsenzunterricht einbeziehen, denkbar wäre dieser Schritt noch vor Pfingsten. Unser Ziel ist außerdem, dass alle Schülerinnen und Schüler in allen Schularten und Jahrgangsstufen in diesem Schuljahr zumindest zeitweise Präsenzunterricht erhalten, um auch eine bessere Verknüpfung mit den Fernlernangeboten zu ermöglichen. Dafür erarbeiten wir aktuell die notwendigen Details für den Zeitraum nach den Pfingstferien“, sagt Eisenmann. Notwendig seien dafür auch Erkenntnisse über das Anlaufen des Schulbetriebs. Das Kultusministerium plant deshalb in der ersten Woche des Präsenzunterrichts Abfragen an den Schulen, etwa zum konkreten Personaleinsatz vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch Risikogruppen sowie zur räumlichen Situation an den Schulen. Darüber hinaus soll gemeinsam mit den Kommunen auch die Notbetreuung quantitativ genauer in den Blick genommen werden.

Eine Ausweitung des Schulbetriebs steht allerdings grundsätzlich unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Pandemie. „Uns allen ist klar, dass wir Schritt für Schritt und unter Einhaltung des Abstandsgebots auch im weiteren Schulbetrieb zu Lockerungen kommen müssen, sofern sich die Infektionszahlen weiter auf einem niedrigen Niveau bewegen“, betont die Ministerin und fügt hinzu: „Die Rückkehr der Schüler kann aber zwangsläufig nicht im Vollbetrieb erfolgen, sondern etwa in einem rollierenden System und nach einem Stufenplan. An solchen Konzepten arbeiten wir. Ein regulärer Unterricht wie vor der Corona-Krise ist in diesem Schuljahr aber unrealistisch. Es wird weiterhin eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht geben.“ Wichtig sei es jedoch, den Schulen und Familien Perspektiven und einen groben Fahrplan in Aussicht zu stellen: „Die Familien brauchen Verlässlichkeit – und die Schülerinnen und Schüler dringend wieder einen direkten Kontakt zu ihren Lehrerinnen, Lehrern und Mitschülern. Deshalb werden wir Schritt für Schritt Perspektiven entwickeln und diese an klare Bedingungen zum Schutz der Gesundheit knüpfen“, betont Eisenmann.

Das gelte auch für die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege. „Wir haben nun die Notbetreuung erweitert. Das ist ein erster Schritt, um mehr berufstätigen Eltern als bislang ein Betreuungsangebot zu machen. Sofern das Corona-Virus nach den ersten Lockerungen eingedämmt bleibt, werden wir auch hier Wege hin zu einem eingeschränkten Regelbetrieb aufzeigen“, sagt Eisenmann mit Blick auf den Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz. Auch für das Kultusministerium sei es unbefriedigend, den Eltern und den Kindern derzeit noch kein konkretes Datum für einen Betrieb der Kitas über die erweiterte Notbetreuung nennen zu können. Gemeinsam mit den anderen Ländern entwickelt das Land bereits Pläne, wie man die Betreuung kleinerer Kinder schrittweise ausweiten und gleichzeitig ein hinreichender Infektionsschutz gewährleistet werden kann.

1. Mai, 9.22 Uhr +++ Nur mit Termin ins Landratsamt
Das Landratsamt Ludwigsburg ist derzeit bis auf Weiteres für jeden unangemeldeten Publikumsverkehr geschlossen. Sämtliche Kundenkontakte sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Das betrifft auch sämtliche Außenstellen der Landkreisverwaltung – für Zulassungs- und Fahrerlaubnisangelegenheiten bleiben die Außenstellen weiterhin völlig geschlossen, für Terminvereinbarungen zu diesen Themen steht den Kunden die Hauptstelle in Ludwigsburg zur Verfügung. Ab 4. Mai darf man das Kreishaus, seine Erweiterungsbauten und seine Außenstellen nur noch nach Händewaschen und -Desinfektion sowie mit Mund-Nasen-Bedeckung betreten. Mit dieser Einschränkung möchte die Kreisverwaltung die Verbreitung des Corona-Virus eindämmen und sowohl Kunden als auch Mitarbeiter vor Ansteckung schützen. „Nur so kann gewährleistet werden, dass die Behörde und insbesondere kritische Bereiche auch weiter handlungsfähig bleiben“, sagt Landrat Dietmar Allgaier.

Notwendige Termine vereinbaren Kunden bitte direkt mit dem jeweils zuständigen Bereich, beispielsweise Fahrerlaubnis: https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/verkehr-sicherheit-ordnung/autokfz/ fahrerlaubnisbehoerde/, Tel.: 07141 144-2055, Jobcenter: https://jobcenter.landkreis-ludwigsburg.de/wir-ueber-uns/standorte-und-zustaendigkeiten/, Tel.: 07141 144-2221, Asyl & Flüchtlingsarbeit: https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/verkehr-sicherheit-ordnung/asylfluechtlingsarbeit, Tel.: 07141 144-2320, Mail: asylbewerber@landkreis-ludwigsburg.de, Kfz-Zulassung: Hier können Kunden ihre Termine unter https://www.landkreisludwigsburg. de/de/verkehr-sicherheit-ordnung/auto-kfz/kfz-zulassungsbehoerde/ online vereinbaren. Die Sprechzeiten der jeweiligen Fachbereiche sind unter https://www.landkreisludwigsburg. de/de/landratsamt-landkreis/landratsamt/oeffnungszeiten/ im Internet aufgeführt (Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde haben zurzeit andere Sprechzeiten als dort aufgeführt sind).

Wer einen Termin hat, wird – mit Ausnahme von Terminen in der Zulassungsstelle und in der Führerscheinstelle – am Haupteingang des jeweiligen Gebäudes vom jeweils zuständigen Sachbearbeiter abgeholt und sollte hierzu die Terminbestätigung zum Vorzeigen bereithalten. Dort wird man zunächst gebeten, sich zur Einhaltung der Hygienestandards die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Besucher dürfen das Landratsamt nur mit Mund-Nasen-Bedeckung betreten, die sie, wenn möglich, bitte selbst mitbringen. Bei der Zulassungsstelle und Führerscheinstelle befindet sich der Zugang im Bereich des Parkdecks der Zulassungsstelle; der Zugang wird durch Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes geregelt.

30. April, 20.14 Uhr +++ Reproduktionszahl in Baden-Württemberg bei 0,7
Heute wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 312 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.901 an. Davon sind ungefähr 22.950 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,7 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

30. April, 20.05 Uhr +++ 21 neue Corona-Fälle im Landkreis
Insgesamt 1655 bestätigte COVID-19-Fälle zählt das Landratsamt Ludwigsburg aktuell (30.04.20, 17.30 Uhr). Gegenüber gestern sind das 21 weitere Fälle. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 303,23. Verstorben sind insgesamt 62 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1300 Personen. Fürs Bottwartal meldet der Landkreis folgende Werte:
Affalterbach 18 (+0)
Benningen 23 (+1)
Erdmannhausen 17 (+1)
Großbottwar 20 (+0)
Marbach 63 (+0)
Mundelsheim 12 (+1)
Murr 21 (+0)
Oberstenfeld 28 (+0)
Pleidelsheim 23 (+0)
Steinheim 41 (+0)

30. April, 16.54 Uhr +++ Öffentliche Gottesdienste wieder ab 9. Mai
In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird es ab Samstag, 9. Mai, wieder möglich sein, miteinander in der Kirche Gottesdienst zu feiern. Grundlage hierfür ist eine „Bischöfliche Anordnung für die Feier der Eucharistie, von Wort-Gottes-Feiern und anderen Gottesdiensten nach der Lockerung der aktuellen Beschränkungen“. Um die Gesundheit aller Mittfeiernden bestmöglich zu schützen, werden die Gottesdienste jedoch nur mit weitreichenden Einschränkungen stattfinden können. Bischof Dr. Gebhard Fürst: „Trotz der Einschränkungen ist dies ein Zeichen der Ermutigung nach den vergangenen, für uns Christen sehr schweren Wochen.“ Um ein Ansteckungsrisiko so weit wie möglich zu minimieren, wird es nur eine begrenzte Zahl von Mitfeiernden geben können. Diese Zahl orientiert sich an der Größe des Kirchenraums. Um den Schutz der Gottesdienstbesucher sicherzustellen, erweitert die Diözese den seitens der Landesregierung vorgegebenen Sicherheitsabstand auf mindestens zwei Meter nach allen Seiten. Dies kann zum Beispiel dadurch gewährleistet werden, dass nur jede zweite oder dritte Bankreihe belegt wird. Die Sitzplätze müssen gekennzeichnet werden. Stehplätze sind nicht möglich. Beim Betreten und beim Verlassen der Kirche sind die notwendigen Abstände einzuhalten. Wenn möglich, sollen die Laufwege nur in einer Richtung begehbar sein, um ein Zusammentreffen zu vermeiden, und die Ein- und Ausgänge sollten sich unterscheiden. Personen mit Krankheitssymptomen können nicht an den Gottesdiensten teilnehmen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesucher wird empfohlen. An den Eingängen muss es eine Möglichkeit zur Handdesinfektion geben.

Es wird ausschließlich in denjenigen Kirchen Gottesdienst gefeiert werden können, in denen diese Regelungen eingehalten werden können. Die Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten haben die Freiheit, je nach Situation vor Ort zu entscheiden, welche und wie viele öffentliche Gottesdienste in welchen Kirchen und Kapellen gefeiert werden. Prinzipiell wird es Gottesdienste auch nur dann geben, wenn sich mindestens zwei Personen bereit erklären, den Einlass und die Einhaltung der Regeln in den Kirchen als Ordner zu kontrollieren. Voraussetzung für die Teilnahme an einem Gottesdienst ist eine vorherige Anmeldung. Gemeindegesang ist nicht möglich, da gemeinsames Singen einer größeren Gruppe von Personen ein besonderes Infektionsrisiko birgt. Gottesdienste im Freien und Prozessionen können stattfinden, wenn die Teilnehmerzahl 100 Personen nicht übersteigt und auch hier der Mindestabstand von zwei Metern stets eingehalten wird. Zusammenkünfte oder Feste nach einem Gottesdienst im Freien sind nicht möglich. Auch für diese Gottesdienste müssen Infektionsschutzkonzepte vorab erstellt werden. 

30. April, 16.46 Uhr +++ Neue Termine für KSK-Open
Laut der neuen Verordnung der Bundesregierung werden alle Großveranstaltungen bis mindestens einschließlich 31.08.2020 untersagt. Hiervon sind somit auch die KSK music open in Ludwigsburg betroffen. Die ersten Nachholtermine für das kommende Jahr stehen nun fest. 
Revolverheld, Samstag, 1.8.2020, verschoben auf Samstag, 7.8.2021
Lionel Richie, Dienstag 4.8.2020, verschoben auf Dienstag, 3.08.2021 
Avantasia, Donnerstag, 6.8.2020, verschoben auf Donnerstag, 5.8.2021
Sarah Connor, Samstag 8.8.2020, verschoben auf Sonntag, 8.8.2021
Alle gekauften Tickets behalten für die neuen Termine ihre Gültigkeit. Für die weiteren Konzerte werden derzeit noch Ersatztermine gesucht.

30. April, 16.02 Uhr +++ ÖPNV schrittweise zurück zum Normalbetrieb
Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb: Nach dieser Prämisse soll in den kommenden Wochen das Angebot von Bahnen und Bussen in Baden-Württemberg nach und nach gesteigert werden. Hintergrund ist die gestaffelte Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen. Über das Konzept für ein Hochfahren des Nahverkehrs, das Zusammenspiel mit dem Schulbetrieb sowie die nötigen Hygienebedingungen haben sich Vertreter des Verkehrsministeriums, des Kultus- und Sozialministeriums, des Landkreistags, des Städtetags sowie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und Landesfahrgastbeirats geeinigt. Verkehrsminister Winfried Hermann sagte am Mittwoch in Stuttgart: „Wir wollen dafür sorgen, dass Busse und Bahnen auch weiterhin als umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel mit einem guten Angebot bereitstehen. Dabei müssen Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden.“ Sozialminister Manne Lucha erklärte: „Die Gesundheit der Menschen im Land zu schützen, hat für uns weiterhin oberste Priorität. Gleichzeitig müssen die Menschen aber unkompliziert mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen können. Das gilt nicht zuletzt für die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen, beispielsweise in der Pflege oder den Krankenhäusern. Umso wichtiger ist es, dass wir die Hygieneregeln alle zusammen konsequent einhalten. Kultusministerin Susanne Eisenmann sagte: „Nicht alle Schülerinnen und Schüler können zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, sondern sind auf Bus und Bahn angewiesen. Deshalb fahren wir jetzt die Schülerbeförderung ebenfalls wieder hoch und sorgen dafür, dass während der Fahrt von zu Hause zur Schule und zurück die Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften eingehalten werden.“ Der Präsident des Landkreistages, Joachim Walter, sagte: „Auch wenn der Schulbetrieb erst stufenweise wieder anläuft, starten die Landkreise als ÖPNV-Aufgaben-träger bereits ab 4. Mai mit dem vollen Angebot der regulären Schulfahrpläne. Dennoch wird sich das Mindestabstandsgebot nicht immer und überall einhalten lassen. Daher ist das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen gerade im Schülerverkehr ein absolutes Muss.“

Vom 4. Mai wird der Schulbetrieb in Schritten wiederaufgenommen. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, soll der Unterricht zeitlich gestuft und in reduziertem Umfang auf weitere Klassenstufen ausgeweitet werden. Dafür erarbeitet das Kultusministerium für die Zeit nach den Pfingstferien die notwendigen Details. Die neuen Regeln besagen, dass sich die Schüler im Alltag möglichst vorsichtig verhalten, damit die Infektionszahlen möglichst gering bleiben. Auch Bahnen und Busse sollen schrittweise zu einem neuen Normalbetrieb kommen. Vom 4. Mai an verkehren die Züge in den Hauptverkehrszeiten mit einem deutlich besseren Angebot als zu Beginn des Shutdowns. Vom 15. Juni an gilt dann wieder das reguläre volle Angebot. Die Busse werden in den meisten Landesteilen bereits vom 4. Mai an zum regulären Fahrplan wie an Schultagen verkehren. Die Fahrscheinkontrollen finden in gewohnter Weise statt. Der Einstieg vorne in die Busse und der Ticketverkauf durch den Fahrer oder die Fahrerin werden schrittweise wiederaufgenommen, sobald die Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

Mit dem schrittweisen Hochfahren wird es in Bahnen und Bussen auch wieder voller werden. Alle Unterzeichner des Konzepts sind sich einig, dass Maßnahmen wichtig sind, damit die Infektionsgefahr niedrig bleibt. Am wichtigsten ist die Pflicht, in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Alltagsmaske (Mund-Nasen-Schutz) zu tragen. Die Fahrgäste sind verpflichtet, eine solche Maske mit sich zu führen und sie auch an den Haltestellen (Bahn- und Bussteige) aufzusetzen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist, etwa bei Asthmatikern.

Sollten die Fahrgäste punktuell hohe Überlastungen feststellen, können sie sich an das jeweilige Verkehrsunternehmen, den Verkehrsverbund oder an die zentrale E-Mail-Adresse der NVBW wenden: qualitaet@nvbw.de.

30. April, 15.07 Uhr +++ Zahlen unverändert
Die Zahl der nachweislich mit Corona Infizierten in Kirchberg bleibt konstant. Stand heute, 13.40 Uhr, waren 15 Personen in der Gemeinde an dem Virus erkrankt. Fünf davon konnten die Quarantäne mittlerweile wieder verlassen.

30. April, 12.16 Uhr +++ Masken für Marbacher Schüler
Aufgrund der kurzfristigen Wiedereröffnung der Schulen für die Abschlussklassen versorgt die Stadt Marbach die weiterführenden Schulen einmalig mit insgesamt 500 Alltagsmasken. Genäht wurden die wiederverwertbaren Mund-Nasen-Masken von einer Initiative rund um die Marbacherin Kerstin Klimek. Das große ehrenamtliche Engagement, Stoffspenden sowie die finanzielle Unterstützung der Stadt haben diese Maßnahme möglich gemacht. Die Masken werden im Verhältnis der Schülerzahlen, die am Montag in den jeweiligen Schulen starten, an die Schulen verteilt. „Wir freuen uns, die Schulen dank des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Näherinnen mit den Alltagsmasken ausstatten zu können“, zeigt sich Bürgermeister Jan Trost dankbar. 

Aber auch wenn es mit der Wiedereröffnung der Schulen ab kommenden Montag wieder einen Schritt in Richtung „Normalität“ gehe, dürfe dies kein Trugschluss sein, die Corona-Pandemie sei noch lange nicht überwunden, betont der Bürgermeister. Weiterhin sei es wichtig, die Hygieneregeln zu beachten und Abstand zu halten. Es wäre schön, wenn die Masken von den Schülern gut an-genommen würden. „Nur mit viel Geduld, Durchhaltevermögen und Zuversicht wird es uns gelingen, durch diese schwierige Zeit zu kommen“, hofft Trost auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie.

30. April, 9.38 Uhr +++ Rathaus öffnet eingeschränkt
Um die Handlungsfähigkeit der Gemeindeverwaltung während der Corona-Pandemie dauerhaft sicherzustellen, wurde auch das Rathaus der Gemeinde Oberstenfeld mit Wirkung zum 17. März weitestgehend für den Publikumsverkehr geschlossen. Nun wird das Rathaus mit Bürgerbüro ab 4. Mai eingeschränkt wiedereröffnet.

Für einen Besuch der Gemeindeverwaltung gelten folgende Rahmenbedingungen:
•    Die Verwaltung sollte weiterhin nur in dringenden Fällen, bei denen ein persönliches Erscheinen notwendig ist, aufgesucht werden. Informieren Sie sich dazu gerne im Vorfeld telefonisch oder per E-Mail bei der zuständigen Mitarbeiterin bzw. beim zuständigen Mitarbeiter.
•    Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht.
•    Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
•    Der Zutritt ist nur einzeln erlaubt.
•    Ein Mindestabstand von 1,5 Meter ist jederzeit einzuhalten.
•    Besucher werden gebeten einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen.
•    Besucher werden aufgerufen, sich an die Husten- und Niesregeln zu halten, sich regelmäßig die Hände zu waschen und Desinfektion zu nutzen.

Die Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro stehen den Bürgern von Oberstenfeld, Gronau und Prevorst dann auch wieder persönlich für ihre Anliegen zur Verfügung. Eine vorherige Anfrage, ob das Anliegen ohne Besuch des Bürgerbüros möglich ist, ist erwünscht. Anfragen können telefonisch unter 07062 /26150 oder per E-Mail an buergerbuero@oberstenfeld.de gestellt werden. Somit werden unnötige Wartezeiten vermieden und der eigene Schutz ist erhöht. Sollte es trotzdem zu Wartezeiten kommen, bitten wir um Verständnis. 

Die Bedienung erfolgt an den beiden vorübergehend zur Verfügung stehenden Theken. Ein Zutritt in die Büroräume ist nicht erlaubt. Im Eingangsbereich dürfen sich maximal drei Personen aufhalten – zwei Personen an den Theken, eine Person im Wartebereich auf der linken Seite. Weitere Personen warten bitte vor dem Rathauseingang. Besucher werden aufgefordert sich vor dem Eintreten zu vergewissern, dass die maximale Personenzahl noch nicht erreicht ist. Besucher werden gebeten anfallende Gebühren nach Möglichkeit bargeldlos mit EC-Karte zu bezahlen.

Die weiteren Mitarbeiter im Rathaus stehen den Bürgern weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung. Sofern vorab telefonisch oder via E-Mail ein Termin vereinbart wurde, melden sich die Besucherinnen und Besucher bitte telefonisch beim jeweiligen Ansprechpartner, sobald sie sich am Nebeneingang unter den Arkaden eingefunden haben. Dort werden sie von der zuständigen Mitarbeiterin bzw. dem zuständigen Mitarbeiter abgeholt. Ein unbegleitetes Aufhalten im Rathaus ist nicht gestattet. Die vereinbarten Termine finden in Besprechungszimmern statt. Ein Zutritt in die Büroräume ist nicht erlaubt.

Die Gemeindeverwaltung Oberstenfeld bedankt sich für das Verständnis und kooperative Verhalten in den vergangenen Wochen und hofft darauf, dass die oben genannten Regelungen zum Wohle von allen eingehalten werden. Ganz nach dem Motto: #gemeinsamgegencorona.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus und die Umgangsweise der Gemeinde Oberstenfeld finden Sie immer hier. Die Kontaktdaten der Mitarbeiter der Gemeinde Oberstenfeld finden Sie hier.

30. April, 8.50 Uhr +++ Arbeitslosenzahl steigt
Die Corona-Krise hat erste deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Ludwigsburg hinterlassen. Bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg waren zum Stichtag am 14. April insgesamt 10.767 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 1498 Personen oder 16,2 Prozent mehr als im März und 2307 oder 27,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. 1659 Personen mussten sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus neu arbeitslos melden. Das waren 560 Erwerbstätige oder 51 Prozent mehr als im Vormonat. Dagegen nahmen 609 Arbeitslose eine Erwerbstätigkeit auf, 368 oder 37,7 Prozent weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent. Im April 2019 lag die Quote bei 2,7 Prozent.

Nach einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der geprüften Anzeigen von März auf April nochmals an. Im Zeitraum 1. bis 31. März haben im Agenturbezirk Ludwigsburg rund 1990 Unternehmen für 26.000 Beschäftigte und im Zeitraum 1. bis 26. April 2475 Unternehmen für 44.400 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. „Der Arbeitsmarkt ist durch den plötzlichen und gravierenden wirtschaftlichen Einbruch infolge der Corona-Pandemie in vielen Branchen massiv unter Druck geraten. Die Folge ist ein abrupter Beschäftigungsrückgang sowie eine stark steigende Arbeitslosigkeit, begleitet von einer hohen Zahl an Betrieben, die Kurzarbeit angemeldet haben. Es besteht eine große Unsicherheit in der Einschätzung über die weiteren Entwicklungen. Mit der Einführung von Kurzarbeit haben die Unternehmen jedenfalls deutlich gemacht, dass sie an ihren Arbeitskräften festhalten wollen.“, beschreibt Martin Scheel, der Leiter der Arbeitsagentur Ludwigsburg, die aktuelle Lage.

Arbeitgeber meldeten der Arbeitsagentur im Berichtsmonat April 394 neue Arbeitsstellen, das waren 617 oder 61 Prozent weniger als im März und 823 oder 67,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigsburg waren im April 2838 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber März ist das ein Rückgang von 376 oder 11,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 1655 oder 36,8 Prozent weniger Stellen gemeldet. „Infolge der Krise und den noch nicht abzuschätzenden Folgen halten die Unternehmen sich mit Neueinstellungen sehr zurück. Nur in einzelnen Branchen und Wirtschaftssegmenten bestehen aktuell gute Beschäftigungschancen. Die weitere Nachfrage nach Arbeitskräften insgesamt ist stark davon abhängig, in welchem Ausmaß die Wirtschaftstätigkeit in den von den Einschränkungen betroffenen Bereichen sich wieder normalisiert“, so die Arbeitsagentur.

29. April, 19.30 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.589
Heute wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 183 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.589 an. Davon sind 22.241 Personen bereits wieder von ihrer Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,7 angegeben.

29. April, 18.20 Uhr +++ Keine Neuerkrankungen im Bottwartal
Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankungen im Bottwartal bleibt aktuell (Stand 16.30 Uhr) bei 263 Fällen. Das meldet das Landratsamt Ludwigsburg.

29. April, 16.00 Uhr +++ Oktoberfest auf dem Cannstatteer Wasen abgesagt
Nach der Münchner Wiesn ist auch der diesjährige Cannstatter Wasen in Stuttgart wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) hat dies "mit großem Bedauern" mitgeteilt. Ihm sei die Härte der Entscheidung bewusst. Der Schutz der Gäste aus Stuttgart und Nah und Fern gehe aber vor. Er hoffe, dass das Frühlings- und Volksfest im kommenden Jahr wieder stattfinden könnten, sagte Kuhn. Das zweitgrößte Volksfest in Deutschland sollte vom 25. September bis 11. Oktober laufen.

29. April, 15.09 +++ Nur leichte Steigerung im Bottwartal
Nach den aktuellsten Zahlen des Landratsamts Ludwigsburg von Dienstag, 16.20 Uhr, gab es im Bottwartal nur einen leichten Zuwachs bei den Infizierten im Vergleich zum Vortag. Nach Kommunen aufgeteilt wurden folgende Zahlen vermeldet:
Affalterbach: 18 (+0)
Benningen 22 (+0)
Erdmannhausen 16 (+0)
Großbottwar 20 (+0)
Marbach 63 (+0)
Mundelsheim 11 (+0)
Murr 21 (+0)
Oberstenfeld 28 (+0)
Pleidelsheim 23 (+1)
Steinheim 41 (+1)

29. April, 14.25 Uhr +++ Zahlen für Kirchberg stabil
Das Landratsamt Rems-Murr hat seine Fallzahlen aktualisiert. Stand 13.45 Uhr war in Kirchberg bei 15 Personen das Virus nachgewiesen worden. Fünf Betroffene sind inzwischen wieder genesen. Im Vergleich zum Vortag gab es keine Veränderung.

29. April, 12.32 Uhr +++ Perspektive für Tourismus, Hotellerie und Gastronomie
Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie sind massiv von der Corona-Krise betroffen. Um den Unternehmen und den bundesweit drei Millionen Mitarbeitern eine Perspektive zu geben und die Auflagen für diesen Sektor schrittweise zurückzunehmen, haben Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein Westfalen ein Konzept entwickelt, das sie in die Wirtschaftsministerkonferenz einbringen. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten. In der zweiten Phase folgen Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen und Hotels. Später soll der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein. „Bei den Szenarien für die schrittweise Rücknahme der Beschränkungen haben wir es uns nicht leichtgemacht. Denn natürlich ist bei allen Maßnahmen zu beachten, dass der Gesundheitsschutz der Bürger Vorrang hat. Deshalb sieht das Konzept die Einhaltung strikter Abstandsregelungen, Hygienevorgaben und Registrierungspflichten vor. Voraussetzung ist auch immer, dass die epidemiologische Lage sich weiter stabilisiert“, erklärten Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Tourismusminister Guido Wolf, der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart am Mittwoch.

Aus Sicht von Guido Wolf und Nicole Hoffmeister-Kraut könnten die Ministerpräsidenten in ihrer Konferenz mit der Kanzlerin am 6. Mai entsprechende Beschlüsse auf den Weg bringen, sodass in Baden-Württemberg Lockerungen und Wiedereröffnungen der ersten Stufe bereits ab Mitte Mai möglich wären. Wolf: „Uns war es wichtig, gemeinsam und länderübergreifend für diese Branche ein realistisches Konzept zu entwickeln. Tourismus, Gastronomie und Hotellerie sind durch die Krise massiv betroffen und werden leider noch längere Zeit mit Einschränkungen leben müssen. Umso wichtiger ist für diese Branche eine konkrete Perspektive. In einigen Bereichen von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie sind absehbar Lockerungen möglich, ohne dass dadurch der Infektionsschutz vernachlässigt würde. Zuerst Wiedereröffnen könnten Angebote und Ziele an der frischen Luft, wo sich Abstandsregeln ohne Weiteres einhalten lassen. Auch für Gastronomie und Hotellerie kann und soll es aus unserer Sicht baldige Öffnungen, zumindest mit reduzierten Auslastungen, geben.“

„Gerade weil wir noch lange mit dem Coronavirus leben werden müssen, braucht unsere Hotellerie und Gastronomie schnellstmöglich eine verlässliche Perspektive. Nur so können wir eine nie da gewesene Insolvenzwelle vermeiden, die nicht nur die Wirtschaftsstruktur unseres Landes, sondern auch die Lebensqualität und Anziehungskraft in unseren Regionen massiv beeinflussen wird. Klar ist für mich aber auch: Wiedereröffnungen und Lockerungen dürfen nur auf Grundlage von konsequenten und allgemeingültigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen erfolgen. Das schafft Akzeptanz und Vertrauen bei den Kunden und ist Voraussetzung dafür, für unser Gastgewerbe eine verlässliche Zukunftsperspektive zu schaffen. Mit den von uns erarbeiteten fundierten Konzepten tragen wir beiden Anliegen gleichermaßen Rechnung“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Pinkwart sagte: „Der Tourismus ist die Branche, die von der Corona-Krise am härtesten betroffen ist. Deshalb wollen wir den Unternehmen und den Mitarbeitern eine konkrete wirtschaftliche Perspektive geben und gleichzeitig einen Vorlauf zur Öffnung der Betriebe ermöglichen. Dazu sind jetzt schnell verlässliche Regelungen zur Wiedereröffnung erforderlich. Dabei gilt es eine kluge Balance zu halten zwischen dem Schutz der Gesundheit und einer jeweils neu zu bewertenden und begründenden Einschränkung der wirtschaftlichen Betätigung für die Betriebe und deren Mitarbeiter und Kunden, damit auch der Tourismussektor an der Aufwärtsentwicklung nach der Krise teilhaben kann.“

Niedersachsens Tourismusminister Bernd Althusmann: „Mit Blick und unter Beachtung des Infektionsgeschehens scheint der richtige Zeitpunkt gekommen, um dem Tourismus wieder eine Perspektive zu geben. Jede der drei Phasen eröffnet weitere Freiheiten für Touristen und Anbieter. Damit sind natürlich auch Risiken der Verbreitung verbunden. Deshalb schlagen wir ein maßvolles Tempo vor und setzen die strikte Einhaltung von Hygiene und Abstandsvorgaben voraus. Der Tourismus in Zeiten von Corona stellt uns alle vor eine große Herausforderung. Ich habe jedoch großes Vertrauen, dass sich Tourismusunternehmen und Gäste verantwortungsvoll verhalten. In Niedersachsen könnten wir baldmöglichst in die erste Lockerungsphase starten.“

Mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Milliarden Euro ist der Tourismus in Deutschland eine sehr umsatzstarke und beschäftigungsintensive Branche. In das Konzept der drei Bundesländer sind Anregungen aus dem Kreis der Wirtschaftsministerkonferenz sowie der Industrie- und Handelskammern, der Branchenverbände und der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten eingeflossen.

29. April, 9.59 Uhr +++ Aufruf von Landrat Allgaier und Oberbürgermeister Knecht
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Stadt und im Landkreis Ludwigsburg,
als Oberbürgermeister von Ludwigsburg und als Landrat des Landkreises Ludwigsburg wenden wir uns heute in einem gemeinsamen Aufruf an Sie.
Das Coronavirus hält uns weiterhin in Atem. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die persönlichen Kontaktbeschränkungen wirken. Die Ausbreitung des Virus hat etwas an Geschwindigkeit verloren - noch ist es aber zu früh, um Entwarnung zu geben. Der Zusammenhalt, die Welle der Solidarität und das Pflichtbewusstsein der Menschen im Landkreis Ludwigsburg haben daran großen Anteil. Darauf sind wir sehr stolz! Wir sagen dafür aufrichtigen Dank.
Wir denken aber auch an die Menschen, die täglich im Kampf gegen das Coronavirus aktiv sind. Die in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen, bei Rettungsdiensten und bei der Feuerwehr Tag und Nacht für unsere Gesundheit sorgen. Und auch an all jene, die unsere Versorgung sicherstellen, wie die Menschen an der Supermarktkasse, im Paketbotendienst, auf dem Wochenmarkt, in der Apotheke, bei den Technischen Diensten, den Stadtwerken und in der Stadtentwässerung und an all den anderen Plätzen, die hier nicht aufgezählt werden können.
Wir sind nun in der Lage, weitere Schritte zu gehen. In eingeschränktem Maß öffnen Geschäfte, nehmen Schulen den Unterricht wieder auf. Auch die Verwaltungen in den Kommunen des Landkreises bieten den Bürgerinnen und Bürgern alle Dienstleistungen wieder an. Aber alles unter den strengen Bedingungen einer Pandemie. Das Landratsamt und viele Kommunalverwaltungen bleiben weiterhin für den unangemeldeten Publikumsverkehr geschlossen. Es gelten die Abstands- und Hygieneregeln, seit vergangenem Montag ist eine Maskenpflicht beim Einkauf und im öffentlichen Personennahverkehr Vorschrift. Tragen Sie Ihre Maske überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Schützen Sie damit Ihre Mitmenschen vor einer Ansteckung und somit einer weiteren Verbreitung des Virus.
Denn wir sind noch lange nicht auf der sicheren Seite. Daher dürfen wir nicht nachlassen. Die Kontaktbeschränkungen gelten vorerst bis auf weiteres. Das Coronavirus schränkt unsere sozialen Kontakte, unser Arbeitsleben, unsere Freizeit auch weiterhin ein. Halten Sie sich bitte daher gewissenhaft an die Maßnahmen, die uns alle schützen. Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände! Halten Sie Abstand! Tragen Sie Ihre Alltagsmasken! Doch bitte verzagen Sie nicht, auch wenn die Einschränkungen noch länger nötig sein werden.
Wir beide haben keine Zweifel, dass Sie Ihre bislang gezeigte und vorbildliche Bereitschaft fortsetzen, diszipliniert den Vorgaben von Bund, Land und Kommunen zu folgen. Das macht uns Mut und gibt uns die Zuversicht, die wir in diesen schwierigen Zeiten brauchen. Dann werden wir das Virus weiter zurückdrängen. Wir müssen in der jetzigen Situation alle zusammenhalten – denn nur gemeinsam überstehen wir diese Krise!
Bleiben Sie gesund!

29. April, 9.49 Uhr +++ Richtlinie zur Öffnung von Friseurbetrieben

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration haben heute (29. April) eine gemeinsame Richtlinie zu den Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Friseurbetrieben veröffentlicht. „Mit Veröffentlichung der Richtlinie definieren wir konkrete Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Infektionen mit dem Corona-Virus. Damit steht der Ausübung des Friseurhandwerks und die Versorgung der Bevölkerung mit Friseurleistungen ab dem 4. Mai 2020 nichts mehr im Wege. Sowohl für die Betriebe als auch für die Kundinnen und Kunden ist dies ein wichtiger Schritt“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Friseurbesuche gehören für viele Menschen zur persönlichen Hygiene. Selbstverständlich steht weiterhin der Gesundheitsschutz im Vordergrund und es ist klar, dass in den Betrieben strenge Hygienestandards eingehalten werden müssen“, sagte Sozialminister Manne Lucha. Man habe gemeinsam praxisnahe und dennoch effektive Maßnahmen zum Schutz von Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigen abgestimmt, so Hoffmeister-Kraut und Lucha.

In der Richtlinie ist klar und leicht nachvollziehbar geregelt, welche Maßnahmen die Friseurbetriebe ergreifen müssen, um die Vorgaben des Arbeitsschutzes und des Infektionsschutzes zur Verhinderung von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu erfüllen. Die Richtlinie sieht unter anderem Vorgaben zu den Abläufen bei der Terminvergabe, zur Verwendung von Schutzmasken und zu den erforderlichen Reinigungsintervallen vor. Kundinnen und Kunden müssen während des Aufenthalts im Friseursalon eine Mund-Nasen-Bedeckung (sogenannte Community-Maske) tragen. Auch die Beschäftigten müssen bei Anwesenheit von Kundinnen und Kunden Schutzmasken tragen. Nach jeder Bedienung einer Kundin oder eines Kunden ist der Friseurstuhl zu reinigen und das Friseurwerkzeug zu desinfizieren. Konkrete Vorgaben zu Reinigungsintervallen von Pausenräumen sind ebenso enthalten wie die Pflicht zur Bereitstellung von ausreichend Waschgelegenheiten für die Beschäftigten. Im Rahmen der verpflichtenden Gefährdungsbeurteilung im Arbeitsschutz sind weitere individuell angemessene Maßnahmen zu prüfen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Zudem wird festgelegt, dass die Terminvergabe nur elektronisch oder fernmündlich erfolgen darf.

Die gemeinsame Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Ministeriums für Soziales und Integration zur Eindämmung von Übertragungen mit dem Corona-Virus (SARS-Cov-2) in Friseurbetrieben gilt ab sofort und ist sowohl für die Infektionsschutzbehörden als auch für die Arbeitsschutzbehörden maßgeblich. Sie finden die Richtlinie im Anhang und hier:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/richtlinie-zur-oeffnung-von-friseurbetrieben/

28. April, 19.27 Uhr +++ Schrittweise zurück zur Kinderbetreuung
Die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) hat gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium unter Federführung der Länder Nordrhein-Westfalen und Hamburg über mögliche Optionen eines schrittweisen Wiedereinstiegs in den Normalbetrieb der Kindertagesbetreuung beraten und einen Beschluss dazu gefasst. Die für Kinder- und Jugendhilfe zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder und des Bundes empfehlen, in den kommenden Wochen und Monaten aus bildungs- und entwicklungspsychologischen Gründen einen behutsamen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung in vier Phasen zu ermöglichen. Die fachliche Grundlage für den Beschluss hatte zuvor die in der JFMK für Kindertagesbetreuung zuständige Arbeitsgruppe Kita unter Einbeziehung wissenschaftlicher Expertise aus den Bereichen Kindheitspädagogik und Hygiene erarbeitet. Der Beschluss der JFMK und des Bundesfamilienministeriums wird in die Beratung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 30. April einfließen. Die Jugend- und Familienminister sind sich einig, dass die gegenwärtigen Beschränkungen einen schweren Einschnitt für die Kinder darstellen. Sie haben daher beschlossen, dass die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege in den Ländern behutsam und stufenweise und unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation vor Ort in den folgenden vier Phasen wieder geöffnet werden sollen: von der aktuell bestehenden Notbetreuung (1), über eine erweiterte Notbetreuung (2), einen eingeschränkten Regelbetrieb (3) bis zurück zum vollständigen Regelbetrieb (4).  

Die JFMK rät in ihrem Positionspapier, dass insbesondere in der Phase der erweiterten Notbetreuung nach jedem einzelnen Erweiterungsschritt zunächst mindestens zwei Wochen lang das Infektionsgeschehen beobachtet wird, bevor eine weitere Maßnahme folgen kann. Leitend ist dabei, dass das Infektionsgeschehen weiterhin verlangsamt wird und im Fall von Infektionen alle Betroffenen umgehend identifiziert werden können. Zudem sollen sich die Länder bei den anstehenden Entscheidungen zu den schrittweisen Erweiterungen der Betreuung möglichst an den Bedarfen für die frühkindliche Entwicklung orientieren; genannt werden in diesem Zusammenhang Kinder, deren Betreuung in Folge zur Wahrung des Kinderschutzes und des Kindeswohls erforderlich ist, die einen besonderen Förderbedarf (z.B. Sprachförderbedarf) haben, sowie Vorschulkinder. Einzubeziehen sind daneben besondere Betreuungsbedarfe der Eltern, deren Tätigkeit für die Daseinsvorsorge oder für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen oder der Sicherheit bedeutsam ist, von Alleinerziehenden sowie von Eltern, die z.B. körperliche oder psychische Beeinträchtigungen haben. Bei einem behutsamen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung muss nach Ansicht der JFMK das Infektionsgeschehen kontinuierlich beobachtet und neu bewertet werden. Darüber hinaus muss auch auf die besondere Situation der Erzieherinnen und Erzieher sowie Tagespflegepersonen eingegangen werden. Da sich ein Distanzgebot in der Arbeit mit Kindern im Alter bis zur Einschulung kaum umsetzen lässt, muss es durch Hygienepläne sowie Reinigungs- und Desinfektionspläne bestmöglich ausgeglichen werden.  Die stufenweise Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote soll von breit angelegten Studien unter Berücksichtigung des sozialen Kontextes begleitet werden, um die mögliche Übertragung des Virus in diesen Settings beurteilen zu können. 

28. April, 19.13 Uhr +++ Reproduktionszahl im Land bei 0,9
Am Dienstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 229 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.406 an. Davon sind ungefähr 21.706 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,9 angegeben. Ein R von 0,9 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. 

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.691 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Baden-Baden insgesamt 38 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.307 an. Unter den Verstorbenen waren 768 Männer und 539 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. 

28. April, 18.31 Uhr +++ Acht neue Fälle im Landkreis Ludwigsburg
Insgesamt 1624 bestätigte COVID-19-Fälle gibt es aktuell im Landkreis Ludwigsburg (Stand: 27.04.20, 16.20 Uhr) und damit acht Fälle mehr als am Vortag. Im Bottwartal wurde das Virus bei 263 Personen nachgewiesen. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100 000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 297,55. Verstorben sind insgesamt 58 Personen zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 1307 Personen.

28. April, 17 Uhr +++ Holdergassenfest abgesagt
Der Vorstand des Holdergassenvereins hat soeben mitgeteilt, dass das Holdergassenfest in diesem Jahr wegen der Coronakrise ins Wasser fällt. 2022 soll das Event aber wieder über die Bühne gehen.

28. April, 16.21 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis hat seine Corona-Zahlen für den Rems-Murr-Kreis aktualisiert. Stand 13.30 Uhr waren demnach in Kirchberg 15 Personen infiziert, fünf davon wurden inzwischen aus der Quarantäne entlassen.

28. April, 13.30 Uhr +++ Interkulturelles Fest Ludwigsburg abgesagt

Die Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz hat das Interkulturelle Fest Ludwigsburg am 19. September abgesagt. Bereits am 23. April wurden Vereine, Organisationen und Gruppen darüber informiert, dass es in diesem Jahr kein Interkulturelles Fest in Ludwigsburg geben wird. Dies wurde letzte Woche gemeinsam mit dem Büro für Integration und Migration der Stadt Ludwigsburg entschieden. „Auch wenn wir uns schon sehr auf unser 15. Interkulturelles Fest gefreut hatten und die Vorbereitungen dafür bereits angelaufen waren, müssen wir doch schweren Herzens die Veranstaltung absagen“ erklärt Monika Miller, Fachleitung der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz. „In diesem Jahr, in dem so vieles ganz anders ist, müssen wir als Veranstalter den Zusammenhalt unserer Gesellschaft durch den verantwortungsvollen Verzicht auf unser gemeinsames Fest sichtbar machen. Umso mehr freuen wir uns darauf, im nächsten Jahr den Marktplatz erneut in einen bunten Festsaal der Kulturen zu verwandeln.“

28. April, 13.15 Uhr +++ Die Corona-Hotline vergibt keine Test-Termine mehr

Ab 1. Mai ist das Landratsamt Ludwigsburg nicht mehr zuständig für die Terminvergabe an der Corona-Teststelle. Die Praxis Dr. Kolepke übernimmt die Terminvergabe. Unter den Telefonnummern 07141-281250 und 07141-999-7040 kann man werktags von 8 bis 16 Uhr Termine für die Corona-Teststelle vereinbaren. Die zentrale Corona-Teststelle am RKH Klinikum Ludwigsburg ist ausschließlich in begründeten Verdachtsfällen und nach vorheriger Anmeldung auch am Wochenende in Betrieb. Die Corona-Bürger-Hotline des Landratsamts ist ab sofort unter der Woche von 8-18 Uhr erreichbar - vergibt aber keine Teststellen-Termine mehr. Die Corona-Hotline ist daher ab sofort nicht mehr am Wochenende erreichbar. Von Montag bis Freitag (außer 1. Mai) kann die Corona-Hotline des Landratsamtes weiterhin unter der Telefonnummer 07141-144-69400 täglich von 8 bis 18 Uhr für wichtige Fragen rund um die Corona-Pandemie angerufen werden. Allgemeine Fragen rund um die Corona-Pandemie gibt es in den FAQs des Landratsamtes: www.landkreis-ludwigsburg.de/de/gesundheit-veterinaerwesen/gesundheit/informationenzum- coronavirus

28. April, 13.00 Uhr +++ Die Stadtbücherei und Ortsbücherei öffnen wieder ihre Türen

Am Dienstag, 5. Mai öffnet die Stadtbücherei Marbach wieder ihre Türen zu den üblichen Öffnungszeiten. Für den Besuch der Ortsbücherei Rielingshausen können Termine vereinbart werden. Für ausreichende Hygienemaßnahmen und Sicherheitsabstände ist gesorgt. Alle zur Zeit entliehenen Medien sind bis 30. Juni verlängert. Säumnis- und Mahngebühren fallen bis dahin nicht an. Weiterhin gibt es einen Abhol- und Lieferservice.

Jeder Besucher erhält bei Eintritt einen Medienkorb, sodass die Anzahl der Personen übersichtlich bleibt. Gegebenenfalls ist mit Wartezeiten zu rechnen. Um diese in Grenzen zu halten, ist ein Büchereibesuch vorerst nur allein oder zu zweit möglich. Kinder sind herzlich willkommen. Das Betreten der Stadtbücherei ist nur mit Mund-Nasen-Maske und nach einer bereitgestellten Händedesinfizierung im Eingangsbereich möglich. Zurückgebrachte Medien werden nach 72 Stunden Lagerung zurückgebucht und wieder bereitgestellt. Bestimmte Bereiche wie das Zeitschriftencafé sind im Moment nur eingeschränkt zugänglich; sonstige Sitzmöglichkeiten wurden reduziert. Der Ausgang befindet sich nun im hinteren Teil des Gebäudes. Die Nutzung eines Internetplatzes ist nach Terminvereinbarung möglich.

Die Ortsbücherei Rielingshausen kann ab Donnerstag, 7. Mai nach Vereinbarung eines Besuchstermins innerhalb der üblichen Öffnungszeiten aufgesucht werden. Dieser kann telefonisch unter 07144/859628 oder per E-Mail an rielingshausen@stadtbuecherei-marbach.de gebucht werden. In Rielingshausen gelten dieselben Hygieneregeln wie in Marbach. Ein Zutritt ohne Terminvereinbarung ist im Moment leider nicht möglich.

Auch nach der Öffnung bieten die Stadt- und die Ortsbücherei weiterhin den neuen Abhol- und Lieferservice von Medien an. Alle weiteren Informationen dazu und darüber hinaus gibt es unter www.stadtbuecherei-marbach.de.

28.April, 10.50 Uhr +++ Einwöchige Blutspende in Kleinbottwar, Anmeldung läuft

Über mehrere Tage hinweg richtet das Deutsche Rote Kreuz mobile Blutspendezentren ein. so auch von Montag, 4. Mai bis Freitag, 8. Mai, in der Bottwartalhalle, Bottwarstraße 7 in Kleinbottwar, jeweils von 14 bis 19 Uhr. Die Zentren sind so ausgelegt, dass für Spender, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter des DRK auf ausreichend große Abstände zwischen den anwesenden Personen und eine effektive Steuerung des Besucherstroms durch Einlassbeschränkungen möglich ist. Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet der Blutspendedienst das neu installierte Terminreservierungssystem unter https://bawuehe.bsd-trs.de/reservierungen/steinheim-kleinbottwarzur individuellen Terminvereinbarung zu nutzen. Spendewillige können Ort und Öffnungszeiten der regionalen Blutspendezentren jederzeit unter www.blutspende.de/termine erfragen. Alle Informationen zum Thema Blutspende und Corona-Virus: https://www.blutspende.de/informationen-zum-coronavirus/

27. April, 19.15 Uhr +++ 20 weitere Corona-Tote in Baden-Würtemberg
Am heutigen Montag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 160 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31 177 an. Davon sind 21 126 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Calw, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Hohenlohekreis, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Mannheim und Stuttgart insgesamt 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1269 an.

27. April, 15.10 Uhr +++ Verkehrsminister wirbt für das Tragen von Masken
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann hat die Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen, die seit heute geltende Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung ernst zu nehmen. „Jeder und jede einzelne muss Verantwortung übernehmen, um angesichts der Corona-Pandemie die Gefahr einer Infektion zu verringern. Mit einer Alltagsmaske kann man das Risiko minimieren, andere anzustecken“, sagte Hermann bei einer Veranstaltung in der Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Seit heute besteht in Baden-Württemberg beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen die Pflicht, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.

27. April, 13.50 Uhr +++ Land stellt 750 000 Euro Soforthilfe für Obdachlose zur Verfügung
„Die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist für Menschen, die auf der Straße leben, ganz besonders hoch. Mit unserem Soforthilfeprogramm für Obdachlose geben wir diesen Menschen in diesen Zeiten eine sichere Rückzugs- und Schutzmöglichkeit“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Montag in Stuttgart. Mit der „Soforthilfe für Obdachlose“ unterstütze das Land Kommunen und Stadt- und Landkreise finanziell, zusätzlich geeignete Räumlichkeiten zu finden, die eine Notübernachtung sicherstellen und tagsüber zum Aufenthalt geöffnet sind. Kommunen und Stadt- und Landkreise seien hier bereits aktiv geworden. Sie können nun Anträge zur finanziellen Unterstützung stellen. Insgesamt stehen hierfür 500 000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich zu den Hilfen für mehr Räumlichkeiten stellt die Landesregierung im Rahmen einer Vereinbarung mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege weitere 250 000 Euro für die Versorgung von Obdachlosen bereit.

27. April, 12.30 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Bottwartal
Das Landratsamt Ludwigsburg hat nun die Zahl der Coronafälle für die einzelnen Gemeinden veröffentlicht.
Stand Sonntag Sonntag, 16 Uhr, waren das:
Affalterbach 18 (+0)
Benningen 22 (+0)
Erdmannhausen 16 (+0)
Großbottwar 20 (+0)
Marbach 64 (+0)
Mundelsheim 11 (+0)
Murr 21 (+0)
Oberstenfeld 28 (+0)
Pleidelsheim 22 (+0)
Steinheim 40 (+1)

27. April, 11.32 Uhr +++ Kein Straßenfest in Winzerhausen
Das Straßenfest in Winzerhausen hätte am 13. und 14. Juni über die Bühne gehen sollen. Nun haben die Veranstalter aber wegen der Corona-Krise die Reißleine gezogen. Die Veranstaltung wurde abgesagt.

27. April, 8.42 Uhr +++ Weitere Infektionen in Kirchberg
Die Zahl der Infektionen in Kirchberg hat zugenommen. Das Landratsamt Rems-Murr vermeldet aktuell 14 Fälle für die Gemeinde. Zuletzt war das Virus bei neun Personen nachgewiesen worden. Fünf Personen sind mittlerweile aus der Quarantäne entlassen worden.

26. April, 18.37 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Kreis
Im Landkreis Ludwigsburg gab es laut heutigem Stand bislang 1613 Fälle von Corona. Das teilt das Landratsamt mit. Gegenüber gestern sind das sechs weitere Fälle. 1235 Personen gelten als genesen (+28), die Zahl der Toten mit Corona liegt unverändert bei 51.

26. April, 18.15 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Land
Am Sonntagabend wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 278 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.017 an. Davon sind ungefähr 20.701 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

26. April, 11.01 Uhr +++ Land weitet Corona-Tests deutlich aus
„Wir müssen unbedingt verhindern, dass die Fallzahlen wieder massiv ansteigen. Also heißt es für uns: testen, testen, testen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntag. „Neben der ganz wichtigen Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, zu der auch die am Montag startende Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV gehört, halten wir eine deutliche Ausweitung der Corona-Tests für eine sehr wirksame Methode, um die Pandemie unter Kontrolle zu halten. Deshalb haben wir uns entschieden, künftig noch mal deutlich mehr Bürger als bisher auf das neuartige Virus testen zu lassen.“ Die Corona-Lenkungsgruppe der Landesregierung habe eine entsprechende, mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) abgestimmte Test-Konzeption des Ministeriums für Soziales und Integration gebilligt. Gesundheitsminister Manne Lucha ergänzte: „Wir müssen alles erdenklich Mögliche dafür tun, um eine zweite Welle, also einen erneuten exponentiellen Anstieg der Corona-Erkrankungen, zu verhindern. Wir dürfen nicht vergessen, dass Baden-Württemberg nach Bayern bundesweit noch immer am zweitstärksten vom Coronavirus betroffen ist: Stand jetzt haben wir immer noch 259 Fälle pro 100.000 Einwohnern.“

„Nur durch gemeinsames entschlossenes und zielgerichtetes Handeln haben wir es geschafft, eine Überlastung unserer Krankenhäuser zu verhindern und Menschenleben zu retten“, so Ministerpräsident Kretschmann. Durch die bereits begonnene schrittweise Lockerung der Kontaktbeschränkungen könnte es also gerade bei uns wieder vermehrt zu Covid-19-Fällen kommen. Um ein erneutes starkes Ansteigen der Infizierten-Zahlen in der Bevölkerung zu vermeiden, müssten Erkrankte so früh wie möglich identifiziert und isoliert werden. „Wir müssen schnell und unter Hochdruck die Kontaktpersonen ermitteln, Quarantänemaßnahmen anordnen und auf diese Weise versuchen, die Infektionskette frühzeitig zu unterbrechen“, sagte Minister Lucha.

„Neu ist, dass künftig nicht nur Personen mit Corona-Symptomen getestet werden sollen, sondern auch Menschen ohne Symptome, die aber in engem Kontakt zu Infizierten stehen oder zuletzt gestanden sind. Einen deutlichen Schwerpunkt der Testungen setzen wir auf Personen, die in Krankenhäusern oder der stationären Pflege arbeiten“, so Minister Lucha. „Damit schützten wir auch die vulnerablen Gruppen.“ Auch bei der Häufung von Erkrankungen im persönlichen und beruflichen Umfeld (etwa in einem Betrieb oder in einer Gemeinschaftsunterkunft) solle künftig über die Empfehlungen des RKI hinaus breit getestet werden.

LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark: „Die deutliche Erhöhung der Testkapazitäten, die wir noch weiter steigern werden, versetzt uns in die erfreuliche Situation, dass wir nun unsere Teststrategie, im Rahmen der zusätzlich verfügbaren Kapazitäten, erweitern können. Damit können wir die Übersicht über das Infektionsgeschehen verbessern. Um ein starkes Ansteigen der Infektionen zu vermeiden, müssen uns aber nach wie vor alle Bürger durch die Einhaltung der empfohlenen und angeordneten Maßnahmen unterstützen. Mit diesen Maßnahmen können wir es gemeinsam schaffen.“

Die Konzeption von Sozialministerium und LGA sieht folgende strategische Testungen im gesamten Land vor:
•    Testung symptomatischer Personen entsprechend der RKI-Empfehlung
•    Dringend empfiehlt das Land darüber hinaus die erweiterte Testung asymptomatischer Personen, nämlich
- von engen Kontaktpersonen von positiv getesteten Fällen,
- bei Erkrankungshäufungen, z. B. in Gemeinschaftsunterkünften und Betrieben,
- in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege.

Die Laborkosten bei der Testung von asymptomatischen Personen werden derzeit nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung getragen. Der Bund hat angekündigt, die Finanzierung ausweiten zu wollen. Die durch die neue Test-Strategie entstehenden Kosten wird vorerst das Land tragen, bis der Bund die Finanzierung geregelt hat.

Die jetzt in Baden-Württemberg beschlossene erweiterte Test-Strategie ist bislang bundesweit einmalig. Die vorhandenen Testressourcen eröffnen die Möglichkeit, potenzielle Fälle durch breit angelegte, aber gezielte Testung frühzeitig zu erfassen. Die Landesregierung unternimmt alle Anstrengungen, um die vorhandenen Kapazitäten durch Beschaffung weiterer Testgeräte, die Förderung der Entwicklung schnellerer Testverfahren sowie die Unterstützung von Laboren beim Aufbau von zusätzlichen Laborkapazitäten weiter auszubauen.

Hintergrundinformationen:
Zuletzt wurden im Land knapp 80.000 Tests pro Woche durchgeführt – in privaten fachärztlichen Laboren, Laboren an den Unikliniken und am LGA in Kooperation mit dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA). Künftig könnten es insgesamt über 160.000 Tests pro Woche sein. Damit wären die derzeit freien Untersuchungskapazitäten voll ausgeschöpft. Nach Angaben des Verbandes Akkreditierter Labore in der Medizin lag die Positiven-Rate der in Baden-Württemberg durchgeführten labordiagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 zuletzt bei 10,5 % – und damit höher als in den anderen Bundesländern.

In Baden-Württemberg sind aktuell 100 Corona-Schwerpunktpraxen und 40 zentrale Corona-Ambulanzen etabliert, in denen Patienten mit Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung oder mit fieberhaften Infekten von niedergelassenen Ärzten untersucht und behandelt werden. Zusätzlich wurden Abstrich-Zentren eingerichtet. Damit besteht im Land eine umfassende Test-Infrastruktur für die Untersuchung auf SARS-CoV-2, die einen flächendeckenden Zugang zur Testung gewährleistet.

26. April, 10.08 Uhr +++ Neue Zahlen für Marbach/Bottwartal
Das Landratsamt hat am Sonntagmorgen die neuen Gesamtzahlen von bisherigen Corona-Fällen in Marbach und im Bottwartal veröffentlicht (Stand: Samstag, 16 Uhr). Die Zahlen in den Klammern geben zum Vergleich die Veränderung zum Vortag (Freitagnachmittag) an.

Affalterbach 18 (+0)
Benningen 22 (+0)
Erdmannhausen 16 (+0)
Großbottwar 20 (+2)
Marbach 64 (+1)
Mundelsheim 11 (+0)
Murr 21 (+1)
Oberstenfeld 28 (+0)
Pleidelsheim 22 (+0)
Steinheim 39 (+1)

In den meisten Gemeinden blieb die Zahl der bislang Infizierten damit gegenüber dem Vortag unverändert.

Im Landkreis Ludwigsburg gibt es Stand Samstagnachmittag 1607 Corona-Infizierte. Das sind 34 Personen mehr als am Vortag. Als genesen gelten davon inzwischen 1207 Personen (+49). Die Zahl der Toten stieg von 50 auf 51 Infizierte.

25. April, 19.08 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Land
In Baden-Württemberg gibt es bislang 30.739 Corona-Infizierte, was 370 mehr sind als am Vortag. 1608 Personen davon arbeiten in medizinischen Einrichtungen. Genesen sind davon 20.032 Personen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 34 Personen auf 1237 an.

25. April, 18.49 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Kreis
Das Landratsamt Ludwigsburg vermeldet, dass die Zahl der Corona-Infizierten auf 1607 gestiegen ist. Das sind 34 Personen mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten mit Corona stieg von 50 auf 51 Infizierte. Als genesen gelten im Landkreis inzwischen 1207 Personen (+49).

24. April, 18.16 Uhr +++ Neue Fallzahlen
Das Landratsamt Ludwigsburg hat soeben die neuen Gesamtzahlen von Corona-Infizierten veröffentlicht. Die Übersicht zu unserem Verbreitungsgebiet:

Affalterbach: 18 Fälle
Benningen: 22 Fälle
Erdmannhausen: 16 Fälle
Großbottwar: 18 Fälle
Marbach: 63 Fälle
Mundelsheim: 11 Fälle
Murr: 20 Fälle
Oberstenfeld: 28 Fälle
Pleidelsheim: 22 Fälle
Steinheim: 38 Fälle

Insgesamt gab es im Landkreis bislang 1573 Corona-Infizierte, davon sind 1158 wieder genesen. Es gab bislang 50 Todesfälle.

In Kirchberg gibt es inzwischen neun Infektionen (+1), fünf Personen sind dort wieder aus der Quarantäne entlassen worden (+3).

24. April, 17.45 Uhr +++ Maskenpflicht als "wichtiger Schritt"
Vom Montag an gilt in Baden-Württemberg beim Einkaufen, in Bussen und Bahnen sowie in den Wartebereichen öffentlicher Verkehrsmittel die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung zum Schutz vor Infektion zu tragen. Landesverkehrsminister Winfried Hermann setzt auf die Weitsicht und die Verantwortung der Bürger. Er sagte am Freitag in Stuttgart: „Einen absoluten Schutz wird es durch das Tragen von Masken nicht geben. Nur durch eine konsequente Minimierung des Infektionsrisikos kann Corona langfristig besiegt werden. Ich bin aber davon überzeugt, dass die Verwendung einer die Nase und den Mund bedeckenden Gesichtsmaske sehr schnell zu unserem normalen Alltag gehören wird. Ob im Supermarkt, im Zug oder anderswo wird das Tragen der Maske in Zukunft ganz selbstverständlich sein.“

Nicht immer und überall werde allerdings durchgängig ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Menschen einzuhalten sein. Darum sei die Maske für die nächsten Wochen und Monate ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einem normalen Leben in Corona-Zeiten. „Mund-und Nasenschutz, möglichst weiter Abstand, Händewaschen und Hygieneregeln werden uns in Fleisch und Blut übergehen müssen“, betonte Minister Hermann. Mit Plakaten, Flyern und Durchsagen in den Zügen wird auf die Schutzmaßnahmen hingewiesen.

Bei der Durchsetzung der Masken-Pflicht setzt der Verkehrsminister darauf, dass sich die Fahrgäste verantwortlich und vernünftig verhalten. Er stellte aber auch klar: „Sollten sie sich nicht an die Pflicht halten, werden sie darauf hingewiesen. Ich gehe von der Einsicht der Reisenden aus. Eine Maske, ein Schal oder Tuch sind starke Zeichen, dass ich andere schütze, um mich selbst zu schützen“.

24. April, 13.35 Uhr +++ Zunahme in Kirchberg

In Kirchberg sind Stand gestern, 13.25 Uhr, genau acht Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Das sind zwei mehr als zuletzt. Zwei Betroffene sind inzwischen wieder genesen. Im gesamten Rems-Murr-Kreis gab es 1197 Infizierte. 737 Personen konnten davon mittlerweile die Quarantäne wieder verlassen.

24. April, 13.16 Uhr +++ App wird ausgeweitet

„Auch in der Coronakrise muss auf regionale Angebote der regionalen Küche verwurzelten Gastronomen nicht verzichtet werden. Mit der App ‚Von daheim BW‘ sind die vielfältigen Dienstleistungen der ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen für einen regionalen Genuss daheim möglich“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag anlässlich der Ausweitung der App "Von daheim BW". „Wer diese Angebote nutzt, leistet auf kulinarische Weise einen Beitrag dafür, dass Baden-Württemberg auch nach der Coronakrise als Genießerland attraktiv und liebenswert bleiben kann“, so der Minister. Anlässlich der aktuellen Coronakrise haben sich einige "Schmeck den Süden"-Gastronomen entschieden, ihren Kunden nach wie vor regionale Gerichte und Spezialitäten aus der heimischen Gastronomie anzubieten. Dafür werde von diesen Gastronomen ein entsprechender Liefer- und Abholservice angeboten, erklärte Hauk. "Außerdem gibt es teilweise die Möglichkeit, regionale Erzeugnisse der Hauslieferanten der Gastronomen zu beziehen“, sagte der Minister. „In der App ‚Von daheim BW‘ ist dieses neue regionale Angebot der ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen ab sofort leicht zu finden“, so der Minister.

Die ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen sind seit 24 Jahren eine landesweite Vereinigung von mehr als 330 regional arbeitender Restaurants. Je mehr nachweislich regionale Speisen und Getränke im Restaurant angeboten werden, desto mehr ‚Schmeck den Süden‘-Löwen erhält der Betrieb. Um ausgezeichnet zu werden, müssen die Betriebe mindestens drei regionale Gerichte anbieten. In der App ‚Von daheim BW‘ finden Verbraucher die Gastronomen ganz in Ihrer Nähe. Landesweit sind über 300 Gastronomen registriert. Die ausgewählten Serviceleistungen der teilnehmenden Gastronomen findet man unter den Suchbegriffen Abholservice/Lieferservice, die regionalen Lebensmittelverkäufer einer Gastronomie unter dem Suchbegriff Hofladen. Ebenfalls haben die Nutzer der App Zugriff auf landwirtschaftliche Direktvermarkter sowie Bäckereien, Metzgereien und Raiffeisenmärkte in ganz Baden-Württemberg. Aufgrund der eingeschränkten Öffnungszeiten ist eine spontane Anfahrt zur Gastronomie nicht möglich. Verbraucher sollten sich vor Ihrem Einkauf telefonisch oder online informieren. Weitere Weitere Informationen finden Sie unter www.vondaheim.de.

24. April, 8.19 Uhr +++ Bücherei Erdmannhausen wieder geöffnet

Das Büchereiteam freut sich darüber, dass alle großen und kleinen Leseratten wieder versorgt werden können. Für ausreichende Hygienemaßnahmen und Sicherheitsabstände ist gesorgt. Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist erforderlich. Aufgrund der Einlassbeschränkungen kann es zu Wartezeiten kommen. Erlaubt ist der Zutritt einzeln oder in Zweiergruppen.

24. April, 7.40 Uhr +++ Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen berät auch in der Corona-Krise weiter

In der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Ludwigsburg verstärken die beiden neuen Beraterinnen Christina Pfanz und Carmela Quattroventi mit Schwung das bestehende Team. Pfanz ist Sozialarbeiterin und Quattroventi Coach und ehemalige Physiotherapeutin. Beide haben festgestellt, dass die EUTB-Beratungsstelle in den Außenbezirken noch sehr unbekannt ist, deshalb möchten sie aufzeigen, wofür die Abkürzung EUTB steht: Wir sind E - ergänzend zu bestehenden Informations- und Beratungsangeboten da. Wir haben die Aufgabe eines Lotsen, einer Lotsin, wenn es um Hilfsmittel, Umgang mit Behinderung, Leben im Alter, Arbeit und Freizeit oder weitere Themen geht, die in Zusammenhang mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankungen stehen.

Die Beratung ist U - unabhängig und frei von persönlichen, wirtschaftlichen, sozialen, institutionellen und politischen Interessen Dritter, zum Beispiel Leistungsträgern oder Leistungserbringern. Die Beratung soll Fragen rund um die T - Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen für alle Lebensbereiche betreffen. Das  B steht für Beratung, diese ist  kostenlos,  niedrigschwellig und  vertraulich. Jede Beratung ist individuell und grundsätzlich ergebnisoffen.

Das Besondere am EUTB-Konzept ist die Beschäftigung von Menschen, die selbst von Behinderung betroffen sind, so genannten Peer-Berater/-innen. Seit 2018 arbeiten in Ludwigsburg die beiden Sozialarbeiterinnen Claudia Lycharcz und Malaika Kelm als Peer-Beraterinnen. Durch ihre eigene Lebenssituation sind beide besonders sensibilisiert für die Belange von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

Auch Pfanz und Quattroventi können sich durch ihre beruflichen Erfahrungen gut in die Lebenswelt der Ratsuchenden einfühlen. Ihr Motto ist: „Wenn ich etwas nicht weiß, bekomme ich es raus, oder weiß, wer es wissen könnte.“ Sozialarbeiter Klaus Bröckl leitet die Beratungsstelle und führt ebenfalls Beratungen durch. Der Träger dieser EUTB -Beratungsstelle im Kreis Ludwigsburg ist das Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH. Im Landkreis gibt es noch zwei weitere EUTB-Beratungsstellen.

Auch in Corona- Zeiten werden die Beratungen weitergeführt, telefonisch oder per Mail. Die Sprechzeiten sind von 8 – 14 Uhr. Das gesamte Team freut sich auf Anfragen, ein Anruf für die Vereinbarung eines Termins genügt. In den telefonischen Sprechzeiten können auch spätere  Beratungstermine vereinbart werden.

Kontakt:
EUTB-Beratungsstelle im Landkreis Ludwigsburg
Tel. 07141.64 85 57 00
Fax: 07141.64 85 57 99
Osterholzallee 144/2
71636 Ludwigsburg

24. April, 7.31 Uhr +++ RKH Kliniken fahren das Behandlungsprogramm wieder stufenweise hoch

Da die Zahl der stationären COVID-19-Patienten – sicherlich bedingt durch den allgemeinen Lockdown und das Social Distancing - in allen Kliniken im Bundesgebiet rückläufig ist, haben sich der Bund und die Länder darauf verständigt, dass sich die Krankenhäuser nun langsam und schrittweise wieder für die Behandlung und Operation elektiver, also geplanter Patienten öffnen können. Dies aber unter der Maßgabe, dass sie jederzeit wieder schnell in den Krisenmodus mit Vorhaltung von Betten- und Personalkapazitäten für die Versorgung von COVID-19-Patienten zurückkehren können.

Die RKH Kliniken wollen deshalb nun stufenweise neben der Versorgung der COVID-19-Patienten und der Notfallversorgung, die in den zurückliegenden Wochen wie gewohnt weiterlief, die ambulante und stationäre Versorgung elektiver Patienten wiederaufnehmen. Dabei ist sicherlich mit der Angst und den Bedenken einzelner Patienten zu rechnen, welche die Gefahr einer Ansteckung mit COVID-19 im Krankenhaus befürchten. Doch diese Gefahr ist bei isolierten COVID-19-Patienten in der Klinik und den hohen Hygieneanforderungen gemäß aktueller Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI), die vom Klinikpersonal eingehalten werden müssen, viel geringer als die Ansteckung im öffentlichen Bereich.

Das Hochfahren des ambulanten und stationären Behandlungsprogramms bedeutet aber auch – ungeachtet der weiterhin geltenden restriktiven Besucherregelung – dass mehr Betrieb in den Kliniken herrschen wird und somit die Infektionsgefahr von außen steigt. Die RKH Kliniken haben sich deshalb zu sogenannten Checkpoints entschlossen. Diese Eintrittsstellen an den einzelnen RKH Kliniken sollen einen unkontrollierten Zutritt von Patienten, die einen Termin für eine ambulante oder stationäre Behandlung haben, verhindern. Patienten, die einen Termin haben, müssen sich an diesem Checkpoint am Haupteingang der jeweiligen RKH Klinik melden. Dort finden eine Fiebermessung und eine kurze Befragung statt.

Wenn der Check keine Hinweise auf eine mögliche COVID-19-Infektion ergibt, kann der Patient die Klinik betreten. Weist er eine Temperatur von mehr als 37,4 Grad auf oder gibt es sonstige Hinweise auf eine Infektion, darf er seinen Termin in der Klinik nicht wahrnehmen und wird an seinen Hausarzt verwiesen.

23. April, 17.30 Uhr +++ Landratsamt gibt neue Zahlen bekannt: 49 Todesfälle im Kreis

Marbach/Bottwartal – Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagabend neue Zahlen von Corona-Infizierten vorgelegt. Demnach gibt es im Kreisgebiet insgesamt 1538 bestätigte Fälle. davon seien insgesamt 49 Todesfälle im Alter von 43 bis 100 Jahren. Insgesamt gebe es in der laufenden Statistik 1109 Genesene.

Im Raum Marbach/Bottwartal liegt die Zahl in den zehn Kommunen des Landkreises bei 254. Betroffen sind Marbach mit 61, Benningen mit 22, Erdmannhausen mit 16, Affalterbach mit 18, Murr mit 20, Steinheim mit 38, Großbottwar mit 18, Oberstenfeld mit 28, Pleidelsheim mit 22 und Mundelsheim mit elf Fällen.

Die Zahl der Corona-Infektionen, die diese Zeitung täglich aus dem Landratsamt erreicht, umfasst alle seit Beginn Infizierten – auch die inzwischen Genesenen. Auch die wieder Gesunden werden erfasst; allerdings nur für den gesamten Landkreis. Für die Gemeinden sei dies derzeit noch nicht möglich, teilt Landratsamtssprecher Andreas Fritz auf Nachfrage mit. Aktuell werde aber ein neues PC-Programm eingesetzt, das die Definition des Robert-Koch-Instituts nutze: „Vierzehn Tage und 24 Stunden nach Krankheitsbeginn ist jemand gesund – hinzu kommt aber noch ein Algorithmus mit anderen Infos“, erklärt er. So sollen auch schwere Fälle oder Tote berücksichtigt werden. Was dabei herauskomme, sei jedoch nur ein Schätzwert. Das sei aber auch bei dem bisherigen Verfahren – der Gesundheitsdienst hat die Betroffenen abtelefoniert – nicht viel anders, betont Fritz: „Manche hat man nicht erreicht, andere wollten keine Auskunft geben.“ Deshalb seien auch diese Zahlen nicht absolut realistisch. Die reale Zahl der Genesenen liege wahrscheinlich zwischen dem errechneten und dem abtelefonierten Ergebnis.

23. April, 14.04 Uhr +++ Renkonen befürwortet Kulanzregelung für VVS-Fahrgäste

Grünen-Politiker hält Entschädigung oder Rabatte für Jahreskarteninhaber wegen der Corona-Krise für angebracht - Land hilft notleidenden Busunternehmen: Der Grünen-Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen hat sich für eine Kulanzregelung des Verkehrs-und Tarifverbundes (VVS) ausgesprochen. „Der ÖPNV ist wegen der Corona-Krise fast völlig zusammengebrochen, weil viele ArbeitnehmerInnen wegen der anhaltenden Kontaktverbote die Busse und S-Bahnen seit über fünf Wochen gar nicht oder nur sporadisch nutzen konnten.“ Dies treffe insbesondere die JahreskarteninhaberInnen besonders hart. „Sie schauen jetzt in die Röhre.“ Da völlig unklar sei, wann sich das gesellschaftliche Leben wieder „normalisieren“ könne, sei eine Lösung auf Kulanzbasis innerhalb des VVS in Form einer Erstattung oder eines pauschalen Rabattes durch die Aufgabenträger von mindestens einem Monatsbeitrag erforderlich, so Renkonen. Denn einen Rechtsanspruch auf Erstattung gebe es wohl nicht.

InhaberInnen von PolygoCards, bei denen die Beiträge monatlich abgebucht werden, könnten durch die Möglichkeit einer vorübergehenden Deaktivierung der Karte finanziell entlastet werden. Sobald die Karte wieder gebraucht werde, könne man sie unbürokratisch wieder aktivieren, schlägt Renkonen vor. 

Der Grünen-Politiker appellierte daher an den VVS-Aufsichtsrat, entsprechende Beschlüsse zu fassen. „Dies ist ein wichtiges Signal für die treuen ÖPNV-NutzerInnen. Die Deutsche Bahn sei bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und habe bereits Rabatte für BahnCard-InhaberInnen gewährt.

Die grün-schwarze Landesregierung werde laut Renkonen den durch die Corona-Krise in Not geratenen Busunternehmen finanziell rasch helfen. Besonders die eigenwirtschaftlichen Verkehre hätten durch den Wegfall des Schüler- und Ausbildungsverkehrs teilweise dramatische Einnahmeverluste hinnehmen müssen. Sie wachsen mit jedem Monat  immer weiter auf.

23. April, 13.26 Uhr +++ Schmalzhafenbühne sagt Veranstaltungen ab

Nachdem die Proben unseres neuen Stückes „Hauptsach schee“ aus der Feder von Georg Ludy Anfang Februar angelaufen sind mussten wir leider, auf Grund des Corona-Virus, nach der 16. Probe Mitte März eine Probenpause einlegen. Seither machten wir uns ernsthafte Gedanken, ob es Aussichten gibt, dass wir dieses Jahr spielen können. Diese Aussichten wurden jedoch mit jedem Tag kleiner, deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, unsere Aufführungen 2020 abzusagen.

Somit bleibt leider im 40-Jubiläumsjahr der Schmalzhafenbühne Gronau zum ersten Mal die Kelter in Gronau leer.

Auch unser 40 – Jahre Jubiläumsfest, dass am 18. Juli stattfinden sollte ist abgesagt. Nun bleibt zu hoffen, dass wir bald wieder proben dürfen, damit wir 2021 unser treues Publikum wieder bei uns begrüßen und in gewohnter Mundart unterhalten dürfen.

23. April, 13.07 Uhr +++ Corona Drive In abgebrocohen

Wir mussten eben unseren Corona Drive In abbrechen, da die Warteschlage für ein erheblichen Verkehrschaos gesorgt hat.  Die Nachfrage war so hoch, dass wir leider diesen Weg gehen mussten. Wir werden ab Montag in der Ludwigsburger Innenstadt einige Läden beliefern, die dann vo Ort Masken verkaufen werden. So wollen wir die Nachfrage weiterhin stillen, ohne den öffentlichen Verkehr und die umliegenden Firmen zu behindern.

Infos zu den Läden, die Masken ausgeben werden, finden Sie unter https://www.luis-ludwigsburg.de/ Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Firmen und der Stadt Ludwigsburg für die Gedult und Unterstützung bedanken!

-Die Warteschlange reichte bis zur Rundsporthalle Ludwigsburg.

-Um das gesundheitliche Wohl nicht zu gefährten wurde die Aktion abgebrochen

-Bisher wurden knapp 2000 Masken im DRIVE IN ausgegeben

-Bedruckte Masken der „Corona Hilfe Ludwigsburg“ waren innerhalb 1 Stunde vergriffen“

23. April, 11.49 Uhr +++ FSG-Elternbeirat braucht Hilfe beim Nähen

Liebe Eltern, Schüler*innen, Großeltern, Tanten, Nachbarn etc,wir suchen Sie. Wenn Sie nähen können und ein bisschen Zeit haben, wäre es sehr schön und total hilfreich, wenn Sie die Nähgruppe in Marbach unterstützen könnten. Wir benötigen dringend Stoffmasken für die SuS aller Marbacher Schulen.

Folgende Unterstützung Ihrerseits wäre denkbar:

  • Sie haben eigenen, gewaschenen und gebügelten Stoff und können die Masken selbst zuschneiden und nähen
  • Sie können ein bisschen nähen und können aber nicht selbst zuschneiden
  • Sie können nicht nähen, haben aber Stoffe die sich eignen und die Sie spenden wollen
  • Sie haben Kinder, Eltern, Tanten etc. die für die Herstellung der Masken für die Schüler*innen gerne ihre Zeit zu Verfügung stellen und diese nähen

Die Stoffspenden können unter Einhaltung der Abstandsregeln und kontaktlos bei Familie Klimek, Wilhelm-Kopf-Str.20, 71672 Marbach a/N vor dem Haus in die dafür vorgesehenen Kisten abgelegt werden. Bitte verpacken Sie aus Hygienegründen den Stoff oder die Masken in Tüten (Papier, Kartons oder Plastik). Die Kisten werden in kurzen Abständen geleert. Für bereits fertiggestellte Masken, egal in welcher Form gibt es ebenfalls Kisten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Klimek Telefon 07144/16964 oder an Anja Wild 07144/841539

22. April, 19 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 29.350

Am Mittwoch (22. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 557 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 29.350 an. Davon sind ungefähr 17.807 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt.

Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.506 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,1 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 41 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.103 an. Unter den Verstorbenen waren 670 Männer und 433 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (s. Tabelle).

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie unter https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

22. April, 18.45 Uhr +++ Corona-Zahlen steigen doch

Die aktuelle Zahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Bottwartal steigt auf 254 (Stand: 22.04.20, 16:30 Uhr).

22. April, 12.48 Uhr +++ Corona-Zahlen unverändert
Die Anzahl der Corona-Infizierten in Marbach und im Bottwartal ist gegenüber dem Vortag unverändert. Das verdeutlicht die Übersicht des Landratsamtes Ludwigsburg. Damit bleibt die Zahl der Fälle bei 248. Unverändert ist auch die Zahl der Infizierten in Kirchberg mit weiterhin sechs Personen. Das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises gibt hier weiterhin sechs Fälle an.

22. April, 11.13 Uhr +++ Hilfe für Menschen mit psychischen Problemen
Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen im Land eine große psychische Belastung. Zu eingeschränkten sozialen Kontakten und möglichen Konflikten zu Hause kommen häufig Fragen, wie es mit dem eigenen Job und der Familie weitergeht. „Mit dieser Situation lassen wir die betroffenen Menschen im Land nicht allein – und bieten ihnen professionelle Hilfe und Unterstützung“, so Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch in Stuttgart. Gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das Land eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet. Die kostenfreie Nummer 0800/377 377 6 ist ab sofort freigeschalten. Expertinnen und Experten stehen dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. Weitere Informationen unter: https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/hotlines-buergerinnen-und-buerger/

21. April, 18.45 Uhr +++ aktuelle zahlen für den Kreis Ludwigsburg
Die Zahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg liegt aktuell (21.04.20, 17:00 Uhr) bei 1495. Das sind 13 weitere bestätigte Fälle seit gestern. Die Erkrankungsrate (Fälle pro 100.000 Einwohner) beträgt 273,91. Insgesamt 47 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind verstorben. Die Zahl der Genesenen wird mit 1054 angegeben (Stand: 21.04.20).

21. April, 15.40 Uhr +++ Landratsamt bleibt zu
Bis auf weiteres für den unangemeldeten Publikumsverkehr geschlossen bleiben das Landratsamt Ludwigsburg samt Erweiterungsbauten und Außenstellen. Persönliche Kontakte, beispielsweise für die Kfz-Zulassung oder für dringende soziale Anliegen, sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

21. April, 15.00 Uhr +++ Freizeitbusse fahren vorerst nicht

Die Kontaktbeschränkungen gelten noch mindestens bis Sonntag, 3. Mai 2020. Damit sind Freizeitaktivitäten mit größeren Menschenansammlungen weiterhin nicht erlaubt. Deshalb haben die Verbundlandkreise und der VVS entschieden, dass die Freizeitbusse in der Region bis auf Weiteres nicht fahren. Davon betroffen sind im Landkreis Ludwigsburg der WeinKulTourer, der Stromer und der Berg- und Talbus.

21. April, 14.20 Uhr +++ Maskenpflicht ab 27. April
Die baden-württembergische Landesregierung hat heute beschlossen, dass es ab dem 27. April (kommender Montag) Pflicht ist, beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eine Maske zu tragen. Das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

20. April, 20.20 Uhr +++ In Marbach/Bottwartal gibt es 248 Infizierte

In  den Kommunen des Raumes Marbach und des Bottwartals gibt es  insgesamt 248 bestätigte Covid-19-Fälle. Das hat das Landratsamt Ludwigsburg am Montagabend bekannt gegeben und sich auf den Stand von etwa 16 Uhr des Tages bezogen. 
Insgesamt 1482 laborbestätigte Covid-19-Fälle hat das Kreisgesundheitsamt aktuell  im Landkreis Ludwigsburg registriert. Fünf Fälle sind seit dem vorigen Tag neu erfasst worden. Die Erkrankungsrate (Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 271,53. 

44 Menschen sind verstorben
Verstorben sind 44 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 100 Jahren. Als genesen gelten 977 Personen. Das Verfahren zur Erfassung der Zahl der Genesenen wurde geändert, teilt das Landratsamt Ludwigsburg mit. Das neue Verfahren orientiere sich an der Berechnungsart des Robert-Koch-Instituts (RKI) und werde im aktuellen Post auf der Facebook-Seite des Landratsamts und unter https://katskreislb.de/2020/04/16/fallzahlen-ermittlung/ erläutert.

Landesweit sind es 28 537 Erkrankte
Am Montag sind dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 459 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg laut Ministerium auf mindestens 28.537 an. Davon seien ungefähr 16.337 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit sei die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl betrage momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt. 

Neuer Algorithmus des Robert-Koch-Instituts
Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Durchschnittsalter liegt bei 51 Jahren
Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.401 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen etwa Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 4,9 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Weitere 49 Todesfälle wurden gemeldet
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt am Montag aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Baden-Baden und Stuttgart insgesamt 49 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.014 an. Unter den Verstorbenen waren 626 Männer und 388 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Aktualisierte Landkreis-Tabelle
Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie unter https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

20. April, 14.52 Uhr +++ Erster Schulbetrieb ab 4. Mai
Am 4. Mai startet in Baden-Württemberg schrittweise und stark eingeschränkt der Schulbetrieb. Der stufenweise Einstieg der Schulen in den Präsenzunterricht beginnt mit und Schülern aller allgemein bildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Schülern der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Das heißt, am 4. Mai starten die Kursstufe (erste und zweite Jahrgangsstufe) der allgemein bildenden Gymnasien und entsprechender Gemeinschaftsschulen, die Klassenstufen 9 und 10 der Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen. All dies gilt analog für entsprechende Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ).

„Damit gehen wir erste, kleine Schritte zu mehr schulischer Normalität. Dabei müssen wir uns aber auf das Wesentliche konzentrieren. Klar ist, dass der Infektionsschutz immer Vorrang haben muss und der Unterricht auch nach dem 4. Mai bis Schuljahresende nur stark eingeschränkt erfolgen wird“, erläutert Kultusministerin Susanne Eisenmann. Deshalb seien außerunterrichtliche Veranstaltungen und die Mitwirkung außerunterrichtlicher Partner am Schulbetrieb bis zum Schuljahresende ausgeschlossen. 

„Für den Schulbetrieb ist es unerlässlich, dass die Hygienevorgaben zum Infektionsschutz eingehalten werden. Deshalb muss der Start des Schulbetriebs gründlich vorbereitet und sorgsam mit allen Beteiligten abgestimmt werden“, sagt Eisenmann und fügt hinzu: „Wir gehen davon aus, dass nicht alle Lehrkräfte uneingeschränkt für Angebote an der Schule zur Verfügung stehen können, beispielsweise weil sie sich in häuslicher Quarantäne befinden, zu einer Risikogruppe gehören oder selbst erkrankt sind. Auch müssen wir im Sinne des Infektionsschutzes kleinere Lerngruppen und geteilte Klassen auf eine größere Zahl von Räumen verteilen. Dies wird zusätzliche Lehrkräfte binden. Schon daraus folgt, dass ein Unterrichtsangebot im Schulgebäude auf längere Sicht nur eingeschränkt möglich sein wird.“ Das Ministerium geht davon aus, dass ein Viertel der Lehrkräfte zu Risikogruppen zählt und nicht für den Präsenzbetrieb eingeplant werden kann. Dazu gehören nach derzeitiger Einschätzung alle Personen, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben, Schwangere sowie Personen mit relevanten Vorerkrankungen. Schwangere sowie Personen mit relevanten Vorerkrankungen sind von der Präsenzpflicht befreit, dürfen also nicht an die Schule. Über 60-Jährige Lehrkräfte sind ebenfalls von der Präsenzpflicht befreit, können sich jedoch freiwillig für den Dienst an der Schule entscheiden. Lehrkräfte, die mit einer schwangeren Person oder mit Personen mit relevanten Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft zusammenleben, entscheiden ebenfalls freiwillig darüber, ob sie Präsenzdienst leisten können.

Schutz von Risikogruppen hat Vorrang
Die einer Risikogruppe zugehörigen Lehrkräfte sind nicht vom Dienst freigestellt, sondern werden für Fernlernangebote oder für sonstige schulische Aufgaben (nicht an der Schule) eingesetzt, die ohne direkten Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern erledigt werden können. Bei Schülerinnen und Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen leben, die einer der genannten Risikogruppen angehören. Für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund relevanter Vorerkrankungen einer Risikogruppe angehören und daher nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, werden individuelle Möglichkeiten für die Teilnahme an Prüfungen eröffnet. 

Keine Klassenarbeiten für Prüflinge
Auch deshalb geht es zunächst um Prüfungsvorbereitungen für die Abschlussklassen aller Schularten und um Angebote für Prüfungsklassen des nächsten Schuljahrs (nicht der beruflichen Schulen). Der Unterricht soll in dieser Wiederaufnahmephase in einer Kombination von Präsenz- und Fernlernangeboten (digital und analog) sichergestellt werden. Diese Fernlernangebote gelten insbesondere für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die noch nicht in den Präsenzunterricht einbezogen werden können. „Prüfungsklassen konzentrieren sich ausschließlich auf die Vorbereitung der Abschlussprüfungen, es werden in dieser Zeit keine Klassenarbeiten geschrieben. Und auch bei den Klassen des nächsten Prüfungsjahrgangs geht es nicht darum, möglichst schnell Klassenarbeiten nachzuholen, das ist ausdrücklich nicht das Ziel der Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen“, erläutert Eisenmann. Nur soweit die verbleibende Unterrichtszeit dies zulasse und es zugleich pädagogisch sinnvoll sei, könnten bei den Klassen des nächsten Prüfungsjahrgangs weitere Leistungsfeststellungen erfolgen.

Gezielte Förderung für Schüler, die beim Fernlernen nicht erreicht wurden
Da in den vergangenen Wochen nicht alle Schülerinnen und Schüler im Fernlernunterricht erreicht wurden, sind die Schulen zudem gehalten, gezielt Präsenzangebote für diese Schüler aller Jahrgangsstufen der weiterführenden Schulen zu machen. „Nicht alle Schüler haben zu Hause Zugang zu einem Laptop oder Computer, und manche konnten weder telefonisch oder per E-Mail erreicht werden. Da diese Schüler in der aktuellen Situation benachteiligt sind, müssen wir ihnen nun gezielte und passende Lernangebote machen – und zwar vor Ort und durch persönliche Förderung durch die Lehrerin oder den Lehrer“, sagt Ministerin Eisenmann.

Kein Sitzenbleiben in diesem Schuljahr
Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen. „Da die Leistungsbewertung allerdings in den letzten Wochen ausgesetzt wurde und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich sein wird, werden alle Schüler grundsätzlich ins nächste Schuljahr versetzt. Kein Schüler darf einen Nachteil aus der aktuellen Situation haben, das hat absolut Vorrang“, betont Eisenmann. Über die konkrete Ausgestaltung dieser Entscheidung und Möglichkeiten zur Umsetzung wird das Ministerium noch einmal gesondert informieren.

Kombination aus Präsenzunterricht und eigenständigem Arbeiten zu Hause
Generell gilt, dass eine Kombination aus Unterricht an der Schule und eigenständigem Arbeiten zu Hause möglich ist, wobei der Unterricht zur Prüfungsvorbereitung der diesjährigen Abschlussprüfungen nach Möglichkeit an der Schule stattfinden soll. Die Klassen, die nicht vor Ort präsent sind, sollen weiter online bzw. über von Lehrkräften zusammengestellte Arbeitspakete unterrichtet werden. Lehrkräfte, die keinen Präsenzunterricht erteilen, werden für Fernlernangebote oder auch für Korrekturen der schriftlichen Abschlussprüfungen eingesetzt. 

Hygiene- und Abstandsregeln besonders wichtig
Aufgrund der hohen Anforderungen des Infektionsschutzes, wie der Einhaltung der Abstandsgebote, kleinere Gruppengrößen und zusätzlicher hygienischer Maßnahmen, müssen sich die Schulen bei den Planungen zur Umsetzung des Schulbetriebs eng mit ihrem Schulträger abstimmen. Das Vorliegen der unabdingbaren Hygieneinfrastruktur, wie beispielsweise genügend Waschgelegenheiten für die Hände, ausreichend Seife und Einweghandtücher sowie die Sitzordnungen in den Klassenräumen zur Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern, sollen in Abstimmung mit den Schulträgern frühzeitig geplant und überprüft werden. Die Schulen erhalten dazu noch gesondert entsprechende Hygiene-Hinweise. Unterricht und Prüfungen müssen im Vorfeld von den Schulen so organisiert werden, dass dem Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern Rechnung getragen wird und die Hygienevorgaben eingehalten werden können. Hierfür ist gegebenenfalls eine Änderung der Möblierung der Klassenzimmer, das heißt eine Reduzierung der Zahl der Tische und Stühle, sowie die Aufteilung in kleinere Lerngruppen erforderlich. Gegebenenfalls können Unterricht und Prüfungen auch in anderen schulischen Räumen (etwa Aula, Musiksaal) stattfinden. Auch der Zutritt zur Schule, die Pausensituation, das Aufsuchen der Toiletten und andere Bewegungsanlässe müssen geregelt werden.

Unterrichtsangebote entzerren
Soweit die örtlichen Verhältnisse dies zulassen, empfiehlt das Ministerium, den Unterrichtsbeginn für die verschiedenen Klassen flexibel zu gestalten, damit die Stoßzeit gegen 8 Uhr zum Unterrichtsbeginn vermieden wird. Die Zeit des Unterrichtsbeginns soll möglichst entzerrt werden. Pausen sollen im Schulbetrieb so organisiert werden, dass die hygienischen Rahmenbedingungen wie etwa Abstandswahrung eingehalten werden können. Ein Unterricht soll pro Raum nur in kleinen Gruppen stattfinden. Entsprechend müssen die Lerngruppen auf mehrere Klassenzimmer aufgeteilt werden.

Schulweg und Schülerbeförderung
Älteren Schülern empfiehlt die Schulverwaltung, wo immer möglich individuell zur Schule zu kommen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. „Außerdem sind wir mit den Stadt- und Landkreisen im Gespräch, die die Schülerbeförderung unter strikten Hygienemaßnahmen organisieren müssen, damit im Sinne des Abstandsgebots ausreichend Busse und Bahnen bereitstehen“, so die Ministerin.

Mund- und Nasenschutz keine Vorgabe
Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, das Bund und Länder am 15. April für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen haben, ist für die Teilnahme am Unterricht keine Vorgabe. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte diesen aber verwenden wollen, so spricht nichts dagegen.

Schüler über Hygienevorschriften aufklären und anleiten
Mit Wiederaufnahme des Schulbetriebs müssen alle Schüler über Hygienevorschriften aufgeklärt und gegebenenfalls angeleitet werden (richtiges Händewaschen, Husten/ Niesen, Verhalten in den Pausen, Krankmeldung bei ersten Symptomen). Eingeplant werden sollte eine bewusste pädagogische Gestaltung des Einstiegs in den Unterricht vor Ort, sowohl für diejenigen, die an der Schule unterrichtet werden, wie auch für diejenigen, bei denen dies noch nicht möglich ist (zum Beispiel Gespräche über die Lernzeit zu Hause, Aufgreifen der Corona-Thematik usw.).

Kultusministerin Susanne Eisenmann dankt allen Schulleitern ausdrücklich für ihren Einsatz: „Ich bin mir darüber im Klaren, dass die Planungen und Vorgaben in dieser ungewöhnlichen Zeit eine große Herausforderung darstellen. Ich danke allen Schulleitern und Lehrkräften für ihren unermüdlichen Einsatz.“ Schulen, die bei der Umsetzung Beratung und Unterstützung brauchen, könnten sich selbstverständlich an die Schulaufsicht und auch an das Kultusministerium wenden. 

20. April, 11.31 Uhr +++ Notbetreuung vom 27. April an erweitert
Bei ihrer Telefonschaltkonferenz am 15. April haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder beschlossen, dass die Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten werden und Kindertageseinrichtungen und Kindergärten bis auf weiteres geschlossen bleiben. Oberste Priorität hat, eine zweite sich rasant ausbreitende Infektionswelle zu verhindern. „Weil aber das wirtschaftliche Leben in den nächsten Tagen langsam wieder hochfährt, haben wir entschieden, die Notbetreuung in Baden-Württemberg auszuweiten, um Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen, zu entlasten“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann. 

Vom 27. April an werde die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen deshalb ausgeweitet. So werden künftig auch Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. „Da der reguläre Kitabetrieb weiter untersagt ist, muss dieses Angebot aber weiterhin eine Notbetreuung bleiben und kann leider nicht für alle gelten. Wir sind uns der Belastung vieler Eltern sehr bewusst, aber wir müssen alle gemeinsam noch Geduld haben, bevor wir zur Normalität zurückkehren können. Der Gesundheitsschutz geht vor“, so Eisenmann. Aus Gründen des Infektionsschutzes werde die Erweiterung deshalb nur einen begrenzten Personenkreis umfassen können. So müssten die Eltern eine Bescheinigung von ihrem Arbeitgeber vorlegen sowie bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Die Notbetreuung findet wie bislang in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bisher besuchte, durch deren Personal in möglichst kleinen Gruppen statt. Die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße beträgt bei Kindertageseinrichtungen höchstens die Hälfte der genehmigten Gruppengröße, in Schulen höchstens die Hälfte des für die jeweilige Schulart geltenden Klassenteilers. Da auch in der Notbetreuung hat der Infektions- und Gesundheitsschutz immer Vorrang hat, kann die Kitaleitung gemeinsam mit dem Einrichtungsträger die Gruppengröße reduzieren, falls sich andernfalls die Infektionsschutzregeln nicht einhalten lassen. In der Kindertagespflege sind Gruppen mit bis zu fünf Kindern in der Notbetreuung zulässig.

Die Träger der Einrichtungen können in der erweiterten Notbetreuung vom Mindestpersonalschlüssel abweichen, sofern die Aufsichtspflicht uneingeschränkt gewährleistet ist. „Die Kommunen und freien Träger rechnen damit, dass sie bis zu 40 Prozent ihrer Erzieher aktuell nicht einsetzen können, da sie zu Risikogruppen zählen. Deshalb müssen wir hier Zugeständnisse an den Personalschlüssel machen“, erläutert Ministerin Eisenmann. Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.

Das Kultusministerium hat in den vergangenen Tagen intensiv mit den Kommunalen Landesverbänden und den Trägern gesprochen, um gemeinsam die Umsetzung der erweiterten Betreuung hinsichtlich der Hygienevorschriften, ausreichendem Personal, Gruppengrößen und Räumlichkeiten verbindlich organisieren und umsetzen können. „Es ist wichtig, die Notbetreuung behutsam auszuweiten. Dafür brauchen die Träger aber Zeit, um dies vorzubereiten, das geht nicht auf Knopfdruck. Wir wollen es gut und umsichtig machen“, betont Ministerin Eisenmann.

20. April, 8.00 Uhr +++ Altpapiersammlung abgesagt

Die für kommenden Samstag, 25. April, geplante Frühlings-Altpapiersammlung kann auf Grund der aktuellen Situation nicht durchgeführt werden, teilt der Kanu-Club Marbach mit. Damit fehlen dem Verein die festeingeplante Einnahmen für die Kanujugend. Umso mehr freue man sich über die solidarische Lösung mit dem FC Marbach, der die Sammlungen im Wechsel mit dem KCM durchführt. Es werde im Juli ausnahmsweise eine gemeinsame Sammlung beider Vereine geben.

19. April, 19.53 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 28.078

Am Sonntag (19. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 368 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.078 an. Davon sind ungefähr 15.861 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt.

Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.388 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 4,9 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Freudenstadt, Heidenheim, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 965 an. Unter den Verstorbenen waren 597 Männer und 368 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (s. Tabelle).

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie unter https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

19. April, 8.56 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 27.710

Am Samstag (18. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 382 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 27.710 an. Davon sind ungefähr 15.293 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.381 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Hohenlohekreis, Lörrach, Ortenaukreis, Rastatt, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Heilbronn und Stuttgart insgesamt 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 952 an. Unter den Verstorbenen waren 587 Männer und 365 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (s. Tabelle).

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie unter https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

18. April, 9.02 Uhr +++ Wirtschaftsministerium und Sozialministerium veröffentlichen gemeinsame Richtlinie für den Einzelhandel

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration haben heute auf Basis der innerhalb der Landesregierung erfolgten Abstimmungen eine gemeinsame Richtlinie zu den Voraussetzungen der Öffnung im Einzelhandel veröffentlicht. Mit dieser Richtlinie wird in Form einer Checkliste konkretisiert, welche Hygieneregeln von Geschäften des Einzelhandels einzuhalten sind. Zudem enthält die Richtlinie Vorgaben, nach welchen Regeln die Verkaufsfläche von 800 qm zu berechnen ist, bis zu der Geschäfte des Einzelhandels aufgrund der Corona-Verordnung ab dem 20. April 2020 wieder öffnen dürfen.

„Mit dieser Regelung haben die Verkaufsstellen des Einzelhandels einheitliche und klare Vorgaben an der Hand, wie die verschiedenen Vorgaben des Arbeitsschutzes und des Infektionsschutzes, insbesondere aufgrund der Corona-Verordnung, erfüllt werden können. Damit geben wir den Betrieben eine wichtige Hilfestellung und Orientierung, unter welchen Voraussetzungen eine Öffnung ab Montag wieder möglich ist“, so Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut. „Auch für die Frage der Berechnung der Verkaufsfläche gibt es eine klare Regelung: Abtrennungen und Teilöffnungen von Verkaufsflächen sind nicht zugelassen.“

Sozialminister Manne Lucha erklärte: „Der Gesundheitsschutz, die strikte Einhaltung der Hygiene-Etikette und fürsorgliches Abstandhalten stehen für uns nach wie vor absolut im Vordergrund. Nur auf diesem Weg kann es uns gelingen, die Ausbreitung des Virus abzubremsen und eine zweite Welle zu verhindern. Also gilt es jetzt eine Sogwirkung in die Innenstädte und Shoppingcenter effektiv zu vermeiden. Bei diesem ersten Schritt zu einer vollständigen Verkaufsöffnung haben wir uns deshalb für eine vorsichtige Variante entschieden. Wir werden die Wirksamkeit der bisherigen und der neuen Regeln genau beobachten und regelmäßig prüfen, ob die Infektionsschutzkonzepte sowie Abstands- und Hygieneregeln der Unternehmen funktionieren.“

„Wir werden alles tun, damit die jetzt noch beschränkten Branchen und Bereiche nicht länger als nötig ihre Geschäfte und Einrichtungen geschlossen halten müssen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass alle die Hygiene- und Abstandsregeln konsequent und sorgfältig befolgen, damit es zu keinem erneuten Anstieg der Infektionszahlen kommt. Wenn uns dies erfolgreich gelingt, können wir hoffentlich schon bald über weitergehende Öffnungen nachdenken“, so Hoffmeister-Kraut.

17. April, 19.36 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 27.328

Am Freitag (17. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 698 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 27.328 an. Davon sind ungefähr 14.464 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl hingegen ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Diese lässt sich nicht anhand der Meldedaten errechnen, sondern nur durch statistische Verfahren schätzen. Auf der Basis dieser Berechnungen, wurde eine effektive Reproduktionszahl R von 0,9 für Baden-Württemberg errechnet. Ein R von 0,9 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte ca. eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen relativ stabil bleibt (s. Grafik).

Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.347 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 922 an. Unter den Verstorbenen waren 574 Männer und 348 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (s. Tabelle).

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie unter https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/

17. April, 19.15 Uhr +++ 238 Fälle im Bottwartal

In den Kommunen des Bottwartals  gibt es aktuell  folgende bestätigte COVID-19-Fallzahlen:

Affalterbach: 18

Benningen: 21

Erdmannhausen: 14

Großbottwar: 18

Marbach: 54

Mundelsheim: 11

Murr: 19

Oberstenfeld: 25

Pleidelsheim: 21

Steinheim: 37

Insgesamt also 238 bestätigte Fälle, teilt das Landratsamt mit.

17. April, 15.53 Uhr +++ Masken tragen im Landratsamt Heilbronn
Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.

17. April, 15.30 Uhr +++ DRK sucht Covid-19-Genesene
Der DRK-Blutspendedienst sucht geheilte Covid-19 Patienten, die mit ihrem Blutplasma zur Entwicklung einer Antikörper-Therapie beitragen wollen. „Die Behandlung ist wie eine passive Impfung“, erklärt Professor Erhard Seifried, Leiter des Frankfurter Instituts für Transfusionsmedizin. Aus dem Blut geheilter Patienten werden im Labor Antikörper herausgefiltert, diese werden dann akut schwerkranken Patienten injiziert.
Für Plasmaspenden gelten zur normalen Blutspende vergleichbare Voraussetzungen. Möchten Sie mit Ihrer Plasmaspende zur Entwicklung einer Covid-19-Therapie beitragen, bittet Sie das DRK um Kontaktaufnahme unter www.blutspende.de/rkp. Bei weiteren Fragen erreichen Sie das Team unter der gebührenfreien Service-Hotline unter 0800/1004066

17. April, 14.48 Uhr +++ Corona-Infos in weiteren Sprachen
Auf vielfachen Wunsch hat der Landkreis die Corona-Informationen und die Informationen zur Quarantäne sowie den wichtigsten Regeln der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in weitere sieben Sprachen übersetzt: Bulgarisch, Portugiesisch, Kroatisch, Albanisch, Rumänisch, Griechisch und Italienisch.Dabei werden in leicht verständlicher Sprache wichtige Informationen zu Infektionswegen, Vorbeugung einer Ansteckung, Symptomen und zum Verhalten im Verdachtsfall sowie über Regeln im Falle einer Quarantäne gegeben. Die Informationen sind auf der Webpräsenz des Landratsamtes Ludwigsburg zu finden.

17. April, 13.58 Uhr +++ Lokalen Einzelhandel unterstützen
Die Corona-Pandemie stellt nicht nur eine Herausforderung für jeden Einzelnen dar, sondern trifft die Gewerbetreibenden vor Ort mit voller Wucht. Händler, die von heute auf morgen für unbestimmte Zeit ihre Läden schließen mussten, sehen ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet. Aus dieser Notlage wurde die Idee geboren, bei den lokalen Händlern jetzt Gutscheine zu kaufen, die später bei ihnen eingelöst werden können. Das Stadtmarketing (SSM) hat dafür gemeinsam mit der Interessengemeinschaft der Selbständigen in Marbach (IGS) die Online-Plattform „www.marbach-handelt.de“ ins Leben gerufen. Aus der Plattform ist zu entnehmen, welche Händler vor Ort aktuell Gutscheine verkaufen – unabhängig davon, ob sie ihre Läden teilweise, ganz oder gar nicht geöffnet haben oder einen Liefer- bzw. Online-Service anbieten.

17. April, 13.40 Uhr +++ Tafeln im Land geraten in Not
Die Corona-Pandemie hinterlässt auch ihre Spuren in der Versorgung von Bedürftigen. Immer mehr Tafeln in Baden-Württemberg geraten nun selbst in Not. Ehrenamtliche bleiben weg, weil sie selbst zur Risikogruppe gehören. Es gibt weniger Lebensmittelspenden. Und in vielen Tafelläden geht es eng zu, weshalb manche Stelle vorübergehend schließen musste.Mitte April war rund die Hälfte der Tafeln geschlossen. Die noch geöffneten Tafeln hatten ihre Ausgabezeiten verkürzt. Neun Tafeln haben nach einer vorübergehenden Schließung schon wieder geöffnet. Fast alle geschlossenen Tafeln planen so bald wie möglich eine Wiedereröffnung.
Die Voraussetzungen, unter denen die Tafeln vor Ort arbeiten, sind sehr unterschiedlich. Wer helfen möchte, wendet sich am besten direkt an die Tafel in seiner Nähe. Aktuell helfen Lebensmittel- und Geldspenden aus der Gastronomie, von Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen. Auch Körperpflegemittel sind gefragt. Wer Räume als Ausgabe- oder Lagerstelle anbietet, kann sich ebenfalls an die Tafeln in der Nähe wenden.

17. April, 13.37 Uhr +++ Fabian Gramling fordert keine Einschränkung für Verkaufsflächen
Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs am Mittwoch die Leitlinien für schrittweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorgegeben haben, fordert der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling, dass es in Baden-Württemberg keine Einschränkungen bei der Verkaufsfläche geben soll, sondern qualitative Regeln, in Form von strengen Hygienevorschriften und Abstandregelungen, über eine Ladenöffnung entscheiden. „Wer ausreichend Vorkehrungen treffen kann, muss ab sofort wieder öffnen dürfen. Alles andere wäre Diskriminierung und verzerrt den Markt“, so Fabian Gramling.
Zudem wünsche sich der Abgeordnete ein Zeichen in Richtung der Gastronomie: „Die Corona-Pandemie wird uns noch Monate beschäftigen, gerade deshalb ist es für unsere Gastronomen ein Kampf ums Überleben. Dass Hygiene- und Abstandsregelungen in einem Biergarten schwer einzuhalten sind, ist nachvollziehbar. Warum es aber nicht möglich ist, dass beispielsweise nur vier Personen pro Tisch sitzen dürfen und genug Abstand zum Nachbartisch vorhanden ist, kann ich nicht nachvollziehen.“ Um auch nach dem Sommer ein breites Angebot an vielfältigen Gastronomen zu haben, brauche es eine zeitnahe Perspektive für diese Branche.

17. April, 10.05 Uhr +++ Fälle im Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis verzeichnet derzeit insgesamt 1051 mit Covid-19 infizierte Personen (Stand: 16. April, 16 Uhr). Mit positivem Befund verstorben sind 34 Menschen. Aus der Quarantäne entlassen werden konnte bereits 387 Patienten. Kirchberg an der Murr verzeichnet derzeit 6 Fälle und eine genesene Person.

17. April, 10 Uhr +++ Zahlen im Landkreis Ludwigsburg
Insgesamt 1385 laborbestätigte Covid-19-Fälle zählt das Kreisgesundheitsamt aktuell im Landkreis Ludwigsburg (Stand: 16. April, 16.15 Uhr). 35 Fälle sind seit dem Vortag neu erfasst worden. Die Erkrankungsrate (Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 253,76. Verstorben sind 35 Personen im Alter zwischen 43 und 95 Jahren. Insgesamt 363 Personen sind wieder genesen.

17. April, 09.03 Uhr +++ Weitere Helfer gesucht!
Einkaufen, Kinder betreuen, Gassi gehen, Botendienste erledigen: Während der Alltag im Kreis Ludwigsburg durch die Corona-Pandemie zunehmend eingeschränkt wird, wächst die Solidarität unter den Menschen. Die Corona-Krise stellt jeden Einzelnen vor große Herausforderungen. Besonders ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen sowie Mütter und Väter, die parallel arbeiten und ihre Kinder betreuen müssen, sind jetzt auf Hilfe angewiesen. Viele Kommunen und Organisationen haben bereits begonnen, Nachbarschaftshilfen zu organisieren. Was fehlt ist eine kreisweite Plattform in der sich Menschen die helfen wollen eintragen können. Die Corona-Krise wird uns noch viele Monate im Alltag begleiten. Gerade ältere Menschen und Menschen, die zur sogenannten Risikogruppe gehören, werden lange Zeit unter Einschränkungen leben müssen.
Genau hier setzt die Plattform von Daniel Haas an. „Auch wenn der Coronavirus für viele glimpflich verlaufen wird, brauchen vor allem alte und kranke Menschen nun die Solidarität der gesamten Bevölkerung. Wir halten zusammen und wollen gemeinsam was bewegen.“ so Haas. Die Plattform https://www.gemeinsam-was-bewegen.org/gemeinsam-helfen vermittelt freiwillige Helfer an Menschen, die Unterstützung brauchen – etwa was Besorgungen im Supermarkt oder in der Apotheke betrifft. Sie funktioniert online und bald auch offline: Neben der Website wird es eine kostenlose Telefon-Hotline geben, unter der sich Betroffene melden können. Auf der Website kann sich jeder der Unterstützung braucht oder aktiv helfen möchte online registrieren. Hilfsangebote und Gesuche werden nach Postleitzahl sortiert. Per E-Mail werden die eingetragenen Helfer aus der direkten Nähe kontaktiert. Wer die Anfrage erfüllen kann und will, antwortet – die Nachricht wird an den Hilfesuchenden weitergeleitet. Melden kann sich jeder aus dem Kreis Ludwigsburg.
Die Plattform ist seit dem 5. April online. Bis heute haben sich mehr als 67 Helfer registriert aus dem ganzen Kreis. Zurzeit laufen fünf bis zehn Hilfegesuche am Tag ein. An Spitzentagen bis zu 20. Diese gehen, vom Einkauf, über die Kehrwoche bis zum Gassi gehen. "Wir können noch deutlich mehr Helfer gebrauchen um den Bedarf abzudecken", so Haas. Auch Ansprechpartner von Vereinen oder Kommunen, die bei sich im Ort eine Nachbarschaftshilfe haben, dürfen sich registrieren, damit man auch direkt weiter vermitteln kann.
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Daniel Haas will bei der nächsten Landtagswahl in Baden-Württemberg im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen für die SPD antreten. Der 31-Jährige aus Freiberg ist in der Marketingbranche tätig, gleichzeitig war er über zehn Jahre im aktiven Feuerwehreinsatz und engagierte sich bis März 2019 als Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Pleidelsheim. 2017 war er drei Wochen als Seenotretter ehrenamtlich im Mittelmeer tätig.

16. April, 20.27 Uhr +++ Studienbeginn verschoben

Aus Anlass der Corona-Krise wurde der Studienbeginn des Sommersemesters 2020 verschoben. In diesem Semester beginnen 265 Bachelorstudierende und 330 Masterstudierende ihr Studium an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Die Erstsemester werden am Montag, den 20. April, an der Hochschule erstmals digital begrüßt und beraten. Das laufende Semester startet dann am 21. April, ebenfalls digital.

Im Sommer beginnen fast alle Erstsemester ein Bachelor- bzw. Masterstudium in den Lehrämtern Grundschule, Sekundarstufe I, Sonderpädagogik oder ein Masterstudium in Beruflicher Bildung/Ingenieurwissenschaften, während die weiteren Bachelor- und Master-studiengänge nur zum Wintersemester starten. Die Absolvent*innen der Bachelorstudien-gänge gehen als Erstsemester in das Masterstudium über. So werden an der PH jeweils etwa ein Drittel der Studienanfängerplätze im Lehramt zum Sommer- und zwei Drittel zum Wintersemester besetzt.

Die Bewerberzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr ähnlich hoch geblieben. Die Nachfrage überstieg die Zahl der Studienplätze deutlich. Die meisten Studienbewerber*innen konnten nur über ein gutes Abitur oder eine verbesserte Punktzahl durch Anrechnung sozialen Engagements (z.B. Freiwilliges Soziales Jahr) einen Studienplatz erhalten.

Mit über 6000 Studierenden bleibt die Gesamtzahl der Studierenden an der größten Pädagogischen Hochschule in Baden-Württemberg weiterhin hoch.

In ungewohnter Form und zu einem späteren Zeitpunkt als gedacht begrüßt Rektor Professor Dr. Martin Fix alle neuen Studierenden dieses Mal nicht in der Aula der PH Ludwigsburg, sondern virtuell am 20. April mit einer Videobotschaft. Auch die (Studien-) Beratungsangebote stehen digital zur Verfügung. Dafür haben die Verantwortlichen in den letzten Wochen ihre Unterlagen digitalisiert und stellen diese über die Website der Hochschule bereit. Anleitungsvideos für die digitalen Plattformen LSF (online Vorlesungsverzeichnis) und Moodle wurden von der Stabsstelle Digitalisierung und vom AStA vorbereitet und bereitgestellt. Der AStA hatte bereits in der Woche vom 14. bis 17. April den Erstsemestern in einem Live-Chat zur Verfügung gestanden, um ihnen bei der Kurs-Belegung in LSF sowie allen anderen Fragen zum Beginn des Semesters zur Seite zu stehen. Die Studierenden sollen durch diese Maßnahmen so wenig Nachteile wie möglich für ihr Studium haben.

Das digitale Vorlesungsangebot beginnt für alle am 21. April 2020. Die Anwesenheit an der PH Ludwigsburg wird dabei aber auf das minimal Notwendige begrenzt. So darf der Campus unter Einhaltung der Abstandsregeln nur von einzelnen Personen betreten werden, z.B. für Verwaltungsgänge oder mündliche Prüfungen. Vorerst wird es daher keine Vorlesungen, Seminare oder Veranstaltungen in Präsenzform an der PH Ludwigsburg geben. Diese Regelung gilt zunächst für 4 Wochen und wird dann anhand der aktuellen Vorgaben angepasst. Hier werden die weitere Entwicklung der Pandemie sowie die Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung zeigen, ob und in welchen Schritten eine weitere Lockerung möglich sein wird oder ob es bei einem kompletten digitalen Semester bleibt.

16. April, 19.39 Uhr +++ Fahrplanangebot im VVS wird wieder aufgestockt

Ab Montag, 20. April 2020 – Verkehrsunternehmen fahren Angebot Schritt für Schritt hoch

Nachdem das öffentliche Leben in den letzten Wochen weitgehend stillgelegt wurde, starten nun schrittweise die ersten vorsichtigen Lockerungsmaßnahmen. Ab kommender Woche dürfen weitere Geschäfte wieder öffnen, verschiedene Firmen in der Region haben angekündigt, die Produktion wieder aufzunehmen. Weil daher wieder mit deutlich mehr Fahrgästen zu rechnen ist, fahren auch die Verkehrsunternehmen im VVS ihr Angebot ab Montag, 20. April 2020, in einem ersten Schritt wieder hoch.

Die Fahrplanänderungen in der Übersicht:

S-Bahn Stuttgart

Ab Montag, 20. April, fahren die S-Bahnen der Linien S1 (Abschnitt Plochingen – Böblingen/Herrenberg), S3 (Abschnitt Backnang – Vaihingen) und S4 (Abschnitt Marbach – Schwabstraße) in den Hauptverkehrszeiten zwischen 6 und 10 sowie zwischen 15 und 19 Uhr im 15-Minuten-Takt.

Auf den übrigen Linien der S2, S5 und S6 bleibt das jetzige Grundangebot im 30-Minuten-Takt vorerst bestehen. Dabei werden Langzüge mit drei S-Bahn-Einheiten eingesetzt.

Die S60 fährt weiterhin von Böblingen nach Leonberg. Der S-Bahn- Nachtverkehr und die frühe Fahrt zum Flughafen entfallen weiterhin.

Stuttgarter Straßenbahnen AG

Der Sonderfahrplan der SSB wird ab Montag, 20. April, ausgeweitet und entspricht dann dem Ferienfahrplan. Die Linien U8, U16, U19 und U34 sind wieder im Einsatz. Bei der Stadtbahn gilt zwischen ca. 6.30 und 20.30 Uhr ein 10-Minuten-Takt. Frühmorgens bis 6.30 und abends ab 20.30 Uhr bis Betriebsschluss fahren die Bahnen alle Viertelstunde.

Im Busverkehr wird auf allen Linien (außer Einsatzbusse oder Verstärkerfahrten im Schülerverkehr) wieder der Betrieb aufgenommen, auch auf den Schnellbuslinien X1, X2 und X7. Die Innenstadtbuslinien fahren von etwa 6.30 bis etwa 19 Uhr alle zehn Minuten. Alle anderen Buslinien fahren in der Hauptverkehrszeit ihren üblichen Takt. Die Nachtbusse fahren weiterhin nicht.

Am Wochenende gilt bei Bus und Stadtbahn der normale Samstags- und Sonntagsfahrplan.

Regionalbahnen

Die Regionalbahnen fahren weiterhin nach dem verlässlichen  Grundangebot und sind grundsätzlich im Stundentakt unterwegs. Auf der Schusterbahn zwischen Stuttgart-Untertürkheim und Kornwestheim wird der Betrieb nach wie vor ausgesetzt. Die Nachtfahrten am Wochenende finden ebenfalls nicht statt.

Stadtverkehr Esslingen

Der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen fährt weiterhin nach dem Ferienfahrplan. Die Busse sind damit nach dem regulären Fahrplan im Einsatz, die speziellen Schülerfahrten entfallen aber.

Stadtverkehr Ludwigsburg

Das Busunternehmen LVL Jäger, das den Stadtverkehr in Ludwigsburg und Kornwestheim betreibt, fährt nach einem Ferienfahrplan. Das heißt, dass passend zur Taktverdichtung der S-Bahn die Busse auf den Linien 421, 422, 425 und 427 montags bis freitags nur im Zeitraum von ca. 6 Uhr bis 9.30 Uhr sowie von ca. 15.30 Uhr bis 19 Uhr im 10 Minuten-Takt unterwegs sind. Ansonsten gibt es auf diesen Linien tagsüber einen 20-Minuten-Takt.

Busverkehre in den Verbundlandkreisen

Bei den Regionalbussen gilt ab Montag, 20. April, wieder der veröffentlichte Ferienfahrplan. Die Busse fahren damit nach dem gewohnten Fahrplan, die speziellen Schülerfahrten finden aber nicht statt.

Wegen der weiter geltenden Kontaktbeschränken nehmen die Freizeitbuslinien ihren Betrieb zum 1. Mai nicht auf.

Nebenbahnen

Die Schönbuchbahn fährt weiterhin alle 30 Minuten, abends ab 19.30 Uhr ist sie nur im Stundentakt im Einsatz. Die Strohgäubahn, die Tälesbahn und die Wieslauftalbahn sind ab Montag, 20. April, nach dem veröffentlichten Ferienfahrplan unterwegs. Damit gilt der reguläre Fahrplan, die speziellen Schülerfahrten fallen jedoch weiterhin aus.

Die Wieslauftalbahn ist wie gewohnt unterwegs. Jedoch fährt in Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag der letzte Zug nach 24 Uhr nicht.

Die Teckbahn ist weiterhin wie gewohnt jede Stunde im Einsatz.

RELEX

Der Fahrplan der Express-Buslinien X10, X20 und X60 bleibt wie gewohnt.

Der VVS empfiehlt seinen Fahrgästen, sich über die Fahrplanauskunft (EFA) in der App „VVS mobil“ oder über vvs.de über ihre jeweiligen Verbindungen zu informieren. Die ab Montag gültigen Fahrpläne sind dort ab Freitagvormittag abrufbar.

Eine Übersicht zu den jeweils aktuellen Fahrplanänderungen befindet sich hier: vvs.de/coronavirus

16. April, 19.15 Uhr +++ Gesundheitsministerium veröffentlicht neue Zahlen

Am Donnerstag (16. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 580 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 26.630 an. Davon sind ungefähr 13.733 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen erstmals seit Ausbruch der Pandemie in Baden-Württemberg höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.274 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Ravensburg, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 54 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 874 an. Unter den Verstorbenen waren 540 Männer und 333 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie unter https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

16. April, 14.03 Uhr +++ RKH Kliniken ziehen erste Bilanz
Die RKH Kliniken hatten sich intensiv auf ein verstärktes Aufkommen an CoronavirusPatienten vorbereitet. Mit Blick auf die Situation in Ländern wie China, Südkorea und Italien fasste man in den RKH Kliniken schon im Februar den Entschluss, die Klinikeinsatzleitung – kurz KEL genannt – zu aktivieren. Die KEL ist ein Krisenstab, in der die Top-Führungskräfte aller Berufsgruppen und Klinikstandorte unter der Leitung der Geschäftsführung vertreten sind. Bei den KEL-Treffen werden seither Maßnahmen geplant und koordiniert. Neben einer vorausschauenden Personal-, Material- und Bettenplanung wurden und werden zahlreiche Entscheidungen getroffen, um bestmöglich auf den Massenanfall an COVID-19-Patienten vorbereitet zu sein. Dazu zählten bislang die Absage aller Veranstaltungen, eine schrittweise Reduzierung der Besucherströme, ein Zurückfahren des Behandlungs- und Operationsprogramms, die Unterstützung der Kreisärzte und Kreisgesundheitsämter bei der Errichtung von Corona-Teststellen und die Einrichtung von Auffangeinheiten für Bewohner aus Pflegeheimen. „Nur durch solche manchmal unpopulären Entscheidungen und die sehr gute Zusammenarbeit aller an der Patientenversorgung beteiligten Akteure in den Landkreisen konnte die Coronakrise bisher so gut bewältigt werden“, sagt RKH Kliniken-Geschäftsführer Professor Dr. Jörg Martin.
Innerhalb der RKH Kliniken wurde die Versorgung der stationären Covid-19-Patienten im RKH Klinikum Ludwigsburg (Zentrum Ost) und in der RKH Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal (Zentrum West) gebündelt. In den kleinen Krankenhäusern der RKH Kliniken werden zwar Covid-19-Patienten aufgenommen, aber zeitnah – insbesondere wenn eine Beatmung notwendig wird - in eines der beiden Zentren verlegt. Im RKH Klinikverbund stehen insgesamt bis zu 150 Beatmungsplätze zur Verfügung. Zeitweise wurden im RKH Klinikverbund über 40 Personen gleichzeitig beatmet. Die letzten beiden großen Maßnahmen der RKH Kliniken waren die Einrichtung einer Pflegeeinheit für ältere Menschen nach Abschluss ihres stationären Aufenthalts in der RKH Orthopädischen Klinik Markgröningen und einer Auffangeinheit für an Covid-19 erkrankte Pflegeheimbewohner im RKH Krankenhaus Marbach

16. April, 13.59 Uhr +++ Kumpf bittet um Rückggabe von Leergut
Der größte Teil des Kumpf-Saftsortiments wird in einem verbandseigenen Glas-Mehrweg-System abgefüllt. Eine einzige Flasche wird dabei bis zu 40-mal wieder befüllt und erreicht ein Durchschnittsalter von etwa 6 Jahren. Darüber hinaus ist die Glasflasche uneingeschränkt kreislauffähig, das heißt sie kann beliebig oft eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche verarbeitet werden. Das bringt entscheidende ökologische und ökonomische Pluspunkte, die vom Verbraucher verstärkt honoriert werden. So sehr, dass in der aktuellen Marktsituation, in der Verbraucher zudem verstärkt auf Vorrat kaufen, der Nachschub an Leergut für die Wiederbefüllung knapp wird. Kumpf Fruchtsaft ruft daher alle Verbraucher auf, das Leergut  möglichst zeitnah wieder über den Handel zurückzubringen, damit die Abfüllung und Versorgung auch weiterhin reibungslos laufen kann.

16. April, 12.04 Uhr +++ Zwischenbilanz zur Soforthilfe
Rund drei Wochen nachdem das Soforthilfeprogramm für Unternehmen ins Leben gerufen wurde, zieht die Handwerkskammer Region Stuttgart erneut eine Zwischenbilanz. „Von den knapp 11.000 eingegangenen Anträgen wurden über 7000 bereits mit einem positiven Votum an die L-Bank übergeben“, berichtet Hauptgeschäftsführer Thomas Hoefling. Die Auszahlung der Zuschüsse sei in vielen Fällen bereits erfolgt: „Uns haben zahlreiche Nachrichten von erleichterten Unternehmern erreicht, die nun aufatmen können.“
Das Hilfsangebot von Bund und Land wird von den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk weiterhin genutzt. „Noch immer gehen täglich etwa 100 Anträge bei uns ein, die große Welle der Antragsstellungen ist zwischenzeitlich jedoch deutlich abgeebbt“, so Hoefling. Die neuen Antragsformulare, die je nach Anzahl der Mitarbeiter eine Unterscheidung in Bundes- und Landeszuschüsse vorsehen, seien gut angenommen worden, der Dialog mit den Antragsstellern laufe weitgehend reibungslos. Lediglich die Frage, wann der beantragte Zuschuss auf dem Konto des Betriebsinhabers ankommen wird, könne die Handwerkskammer nicht beantworten. Hoefling: „Wir prüfen die Soforthilfeanträge auf Plausibilität sowie die Formalitäten und leiten dann an die L-Bank weiter.“ Laut Angaben der L-Bank finde die Auszahlung der bewilligungsfähigen Zuschüsse in der Regel nur wenige Werktage nach der Antragsstellung statt.

15. April, 18.31 Uhr +++ Lockerung der Corona-Maßnahmen: Das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann verkündet
Nach der Schaltkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) soeben eine Stellungnahme abgeben. Das sind die folgenden Maßnahmen:

- Geplant ist ein schrittweises Vorgehen, da sonst ein zu großes Risiko einer erneuten Infektionswelle besteht. "Wir werden uns langsam vortasten und Maßnahmen überprüfen müssen", sagte Kretschmann. Nach jeder stufenweise Öffnung müsse man sich dann fragen: Muss man etwas zurücknehmen oder kann man weitere Öffnung veranlassen?

- Kleinere und mittlere Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern dürfen unter strengen Hygienebedingungen und Abstandsregeln im Laufe der kommenden Woche wieder öffnen

- Der Autohandel, Fahrradläden und Buchhandlungen dürfen ebenfalls wieder öffnen

- Friseure dürfen unter ganz besonderen Hygieneauflagen ebenfalls wieder öffnen, aber frühestens ab dem 4. Mai

- Die Schulen im Land werden stufenweise wieder geöffnet. Ab dem 4. Mai werden jedoch erstmal nur Abschlussklassen wieder in die Schule gehen dürfen. Das Kultusministerium hat den Auftrag, ein Konzept für das weitere Vorgehen zu erstellen

- Kitas bleiben wegen des hohen Infektionsrisikos geschlossen. Die Notbetreuung wird jedoch auf weitere Berufsgruppen ausgeweitet

- Gottesdienste dürfen erstmal weiterhin nicht stattfinden

- Gesundheitsämter vor Ort werden verstärkt, damit Infektionsketten schneller ermittelt und früher unterbrochen werden können

- Die Landesregierung wird zeitnah dazu aufrufen, sich eine Handy-App runterzulanden und diese dann auch zu nutzen. Sie kann helfen, die Pandemie schneller einzudämmen

- Die bisherigen Kontaktbeschränkungen bleiben bis auf Weiteres in Kraft. "Sonst gefährden wir alles, was wir bislang erreicht haben", so Kretschmann. "Es kommt weiterhin auf jeden Einzelnen von uns an", mahnte er weiter.

- Das Tragen von "Alltagsmasken" wird empfohlen - vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen und in Schulen. Eben überall, wo ein Mindestabstand nicht immer eingehalten werden kann. Denn das Verdecken und Nase und Mund in der Öffentlichkeit kann dabei helfen, Infektionen zu vermeiden. Ein solches Gebot, das ein Tagen von Alltagsmasken verpflichtend macht, könnte in Bälde folgen.

- Bis Ende August sind erstmal  alle Großveranstaltungen verboten.

15. April, 18.25 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 26.050 / Davon 12.834 Personen genesen / 820 Todesfälle in Baden-Württemberg
Am Mittwoch (15. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 761 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 26.050 an. Davon sind ungefähr 12.834 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.213 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Mannheim, Stuttgart und Ulm insgesamt 64 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 820 an. Unter den Verstorbenen waren 510 Männer und 308 Frauen, zwei Todesfälle ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

15. April, 16.31 Uhr +++ Stadtbücherei bietet Lieferservice an
Alle Medien der Stadtbücherei Marbach lassen sich ab Montag, 20. April,  per E-Mail an leitung@stadtbuecherei-marbach.de oder unter 07144/17125 bestellen. Wer möchte, kann im Online-Katalog eine Wunschliste von verfügbaren Medien weiterleiten. Alternativ stellen die Mitarbeiter thematische Medienpakete zusammen. Die Abholung erfolgt nach einer Terminvergabe von Montag bis Freitag kontaktlos vor dem Eingang der Stadtbücherei. Für Leser über 65 Jahre und andere Interessierte gibt es einen Lieferservice. Die Ortsbücherei Rielingshausen bietet ebenfalls Medien zur Abholung an über 07144/859628 oder rielingshausen@stadtbuecherei-marbach.de

15. April, 16.09 Uhr +++ Versorgung von Notfällen gewährleistet
Im Rahmen der Coronakrise hatten die RKH Kliniken beschlossen, das planbare ambulante und stationäre Behandlungs- und Operationsprogramm auf etwa die Hälfte zu reduzieren. Diese Maßnahme sollte gewährleisten, dass für die Bewältigung der Covid-19-Patienten genügend Betten- und Personalkapazitäten vorhanden sind. Von dieser Reduzierung ausgenommen sind die Versorgung aller Notfälle und aller medizinisch notwendigen Behandlungen. Die Behandlung von Patienten mit Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Unfällen jeder Art, Krebserkrankungen inklusive Operation, Chemotherapie und Bestrahlung finden weiterhin vollumfänglich statt. V
erunsichert durch Medienberichte und aus Angst, sich mit dem Coronavirus anzustecken, suchen einige Patienten trotz medizinischer Notwendigkeit derzeit Kliniken nicht mehr auf. „Das ist unter Umständen fatal, denn anfänglich leichte Erkrankungen können sich bei zu langer Verzögerung zu schwerwiegenden Fällen entwickeln“, sagt RKH Kliniken-Geschäftsführer Professor Dr. Jörg Martin. Die aktuell rund 120 Corona-Patienten in den RKH Kliniken der drei Landkreise Ludwigsburg, Enzkreis und Karlsruhe sind alle isoliert untergebracht. „Die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist in der Klinik nicht größer als im öffentlichen Bereich“, so Martin.

15. April, 11.43 Uhr +++  Bund will Ausgangsbeschränkung verlängern
Der Bund will den Ländern vorschlagen, die bestehenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise mindestens bis zum 3. Mai zu verlängern. Es soll aber womöglich kleinere Ausnahmen geben. Dazu zählt etwa, das kleinere Geschäfte des Einzelhandels bis maximal 400 Quadratmeter Fläche ab 20. April öffnen dürfen - unter Bedingungen. Größere Geschäfte und Friseure könnten am 4. Mai folgen. Die Vorschläge werden am Nachmittag mit den Ministerpräsidenten diskutiert.

15. April, 11.39 Uhr +++ Online-Kurse für Weiterbildung
Berufliche Weiterbildung spielt auch in Zeiten der Corona-Pandemie eine Rolle. Durch die Kontaktbeschränkungen und die Absage oder Verschiebung von Präsenzveranstaltungen rücken vor allem Online-Weiterbildungen in den Blick. Online-Kurse und Webinare können selbst im Homeoffice durchgeführt und besucht werden. Um die Suche nach passenden Angeboten zu erleichtern, hat das Wirtschaftsministerium auf dem Weiterbildungsportal Baden-Württemberg www.fortbildung-bw.de einen Filter eingebaut. Per Knopfdruck kann man die Datenbank direkt nach Online-Kursen durchsuchen. „Im Zuge der Corona-Pandemie sind die Beschäftigen im Land mehr denn je auf Online-Schulungen angewiesen, um sich weiterzubilden. Wir wollen daher alle interessierten Arbeitnehmenden und Arbeitgeber dazu ermutigen, diese Angebote noch stärker als bislang zu nutzen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart. 

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bündelt auf dem Weiterbildungsportal umfassende Informationen zu beruflicher Weiterbildung, Fördermöglichkeiten, Informationen über Bildungsanbieter, und bietet eine Datenbank mit aktuellen Bildungsveranstaltungen, die nun auch auf reine Online-Angebote durchsucht werden kann. „Berufliche Weiterbildung wird in Zukunft noch wichtiger werden. Durch Weiterbildung steigen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Umso wichtiger ist es, dass nun digitale Weiterbildungsmöglichkeiten genutzt werden“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

15. April, 10.25 Uhr +++ Fallzahlen im Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis vermeldet aktuell 1024 laborgeprüfte Covid-19-Fälle (Stand: 14. April, 17 Uhr). 387 Patienten konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Vestorben sind 34 Menschen. Die Gemeinde Kirchberg an der Murr hat 5 Fälle zu verzeichnen, eine Person gilt wieder als genesen.

14. April, 19.31 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Land
In Baden-Württemberg gibt es nun 25.289 Corona-Infizierte, das sind 391 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen stieg auf 11.952 (+907), die der Todesfälle auf 756 (+54).

14. April, 18.37 Uhr +++ Neue Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg
Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Ludwigsburg ist bis Dienstag, 16 Uhr, auf 1332 gestiegen. Das sind 15 mehr als am Vortag. Eine weitere Person ist seit gestern gestorben, sodass es inzwischen 32 Todesfälle mit Corona gab. Genesen sind 263 Personen.

Im Kreis Heilbronn stieg die Zahl der Infizierten von 656 auf 663 bei 14 (+1) Todesfällen, im Rems-Murr-Kreis von 933 auf 943 bei weiterhin 19 Todesfällen.

14. April, 17.36 Uhr +++ Kooperationsbörse für Unternehmen startet
Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) bringt jetzt Unternehmen zusammen, die aufgrund der Corona-Pandemie Produkte und Dienstleistungen anbieten oder suchen und stärkt so die regionalen Lieferketten. Mit der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK), der Handwerkskammer Region Stuttgart (HWK), der Messe Stuttgart, der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten bietet die WRS jetzt unter b2b.region-stuttgart.de eine Kooperationsbörse an, auf der Unternehmen mögliche Leistungsangebote posten, gleichzeitig aber auch nach Unterstützungen und Erleichterungen ihrer Arbeit suchen können.
„Um die Corona-Pandemie möglichst unbeschadet durchzustehen und für die kommende Phase der wiederanlaufenden Wirtschaft optimal gerüstet zu sein, ist für die Unternehmen Austausch und solidarische Unterstützung untereinander enorm wichtig“, macht Walter Rogg, Geschäftsführer der WRS, die Bedeutung der Plattform deutlich. „Auf unserer Seite können Unternehmen gezielt nach Produkten, Dienstleistungen oder Ressourcen suchen, die sie aufgrund von Corona nicht mehr auf herkömmlichen Wegen erhalten, aber auch auf überschüssige Materialien, freie Maschinenkapazitäten oder andere Unterstützungsangebote aufmerksam machen. Je mehr Unternehmen auf unserer Website aktiv sind, desto effektiver stärkt sie die regionalen Lieferketten.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Johannes Schmalzl ergänzt: „Fast täglich kommen auf die IHK Unternehmen zu, die Ideen zu neuen Produkten und Dienstleistungen haben oder nach neuen Partnern oder Lieferanten suchen“. So etwas gelinge selten alleine. Daher sei die Plattform ein wichtiges Tool in dieser Zeit.
Herbert Dachs, der Geschäftsführer der Medienholding Süd GmbH, sagt über das Projekt: „Der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten ist es eine Herzensangelegenheit den Unternehmen, unseren Partnern, der Region in dieser ausnahmslosen Krise die größtmögliche Unterstützung zu geben. Unsere Mediengruppe erzielt in diesen Tagen historisch große Reichweiten in und über die Region Stuttgart hinaus, die wir in dieser Kooperation einsetzen, um auf die neu geschaffene Plattform der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH aufmerksam zu machen. Wir sind bereit unseren Beitrag zu leisten, den UnternehmerInnen schnell den Nutzen der Plattform zu vermitteln, damit die Wirtschaftsregion Stuttgart, als eine der strukturstärksten Wirtschaftsregionen Europas, nach der Krise schnell zu alter Stärke zurückfindet.“
Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart betont: „Wichtig ist jetzt, dass die Wirtschaftskräfte der Region Stuttgart als starke Partner gemeinsam in die Zukunft gehen.“ Das Vermittlungsangebot für Unternehmer sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Stefan Lohnert, der Geschäftsführer der Messe Stuttgart ergänzt: „Gerne sind wir mit dabei, diesen zunächst regionalen Gedanken in konkrete Aktionen münden zu lassen. Wir hoffen und wünschen, dass sich viele Mitmacher finden, mittelfristig auch über den aktuellen, eindeutigen ‚Notbedarf‘ hinaus.“
Die Kooperationsbörse ist ab heute online.

14. April, 17.13 Uhr +++ Marbacher Bücherei startet Lieferservice
Die Corona-bedingte Schließung der Stadtbücherei Marbach sowie der Ortsbücherei Rielingshausen muss bis über den 20. April hinaus bestehen bleiben. Entliehene Medien werden automatisch auf den 30. Juni 2020 verlängert. Abhilfe bieten jedoch die Onlinebibliothek Ludwigburg sowie ein neuer Abhol- und Lieferservice. Ab Montag, 20. April, lassen sich Bücher, DVDs, CDs, Zeitschriften und Tonie-Medien in der Stadtbücherei Marbach per E-Mail an leitung@stadtbuecherei-marbach.de oder telefonisch unter 07144/17125 bestellen. Wer möchte, kann im Online-Katalog unter www.stadtbuecherei-marbach.de stöbern und eine Wunschliste von verfügbaren Medien weiterleiten. Alternativ stellt das Büchereiteam thematische Medienpakete (z. B. neue Krimis oder Leselernbücher) zusammen. Die Abholung erfolgt nach einer Terminvergabe Montag bis Freitag kontaktlos vor dem Eingang der Stadtbücherei. Für Leser über 65 Jahre und andere Interessierte gibt es einen Lieferservice. 
Auch die Ortsbücherei Rielingshausen bietet Medien zur Abholung oder zur Lieferung an. Wenden Sie sich hierzu telefonisch an die 07144/859628 oder per E-Mail an rielingshausen@stadtbuecherei-marbach.de.
In der Onlinebibliothek Ludwigsburg lassen sich weiterhin digitale Medien entleihen. Hier warten mehr als 50.000 E-Books, Hörbücher und Zeitschriften; das Angebot wird wöchentlich aktualisiert. Wer dafür einen Büchereiausweis verlängern oder beantragen möchte, kann das ebenso telefonisch oder per E-Mail-Anfrage tun. Alle aktuellen Informationen rund um die Stadtbücherei und die Ortsbücherei gibt es unter www.stadtbuecherei-marbach.de sowie auf Facebook und Instagram.

14. April, 13.49 Uhr +++ Polizei zieht Bilanz des Osterwochenendes
Die Polizei Ludwigsburg zieht für das Osterwochenende eine überwiegend positive Bilanz. "Die Menschen halten sich weitgehend an die Coronaverordnung", so Polizeipräsident Burkhard Metzger zum Ergebnis der verstärkten Kontrollmaßnahmen. Obwohl die Einsatzkräfte beim größten Teil der Kontrollierten auf Verständnis stießen, zeigte sich aber auch, dass die Kontrollmaßnahmen erforderlich waren: Bei den rund 4500 Personenkontrollen wurden knapp 400 Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt, meist gegen das Verbot des Verweilens im öffentlichen Raum mit Überschreitung der vorgeschriebenen Personenzahl. Rund 380 Personen wurden wegen Ordnungswidrigkeiten, 5 wegen Straftaten im Zusammenhang angezeigt.

14. April, 11.24 Uhr +++ Corona-Hotline für Bürger
Für Fragen rund um das Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg bereits am 5. Februar eine Hotline für Ratsuchende eingerichtet. Die  Mitarbeiter der Hotline sind montags bis sonntags, auch an Feiertagen, zwischen 9 und 18 Uhr unter 0711/904-39555 zu erreichen. Seit Einrichtung der Hotline sind  mehr als 229.000 Anrufe eingegangen. Es wird daher um Verständnis gebeten, dass es trotz Ausbau der Kapazitäten auch stellenweise zu Überlastungen kommen kann.
Für gehörlose Menschen steht die Hotline montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung. Wer den Chat nutzen möchte, kann die LGA-Internetseite aufrufen und am Seitenende auf der Seite den Button „Videotelefonie“ klicken.

14. April, 10.01 Uhr +++ Warnung vor illegalen Nahrungsergänzungsmitteln
„Aus Angst vor dem Coronavirus hoffen manche Menschen, mit Nahrungsergänzungsmitteln einer Infektion vorbeugen zu können“, erklärte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Dienstag in Stuttgart. Bestärkt werden diese Verbraucher durch unlautere Werbeaussagen, in denen die Anbieter – häufig im Internet – solche Wirkungen bei Nahrungsergänzungsmitteln suggerieren. „Nahrungsergänzungsmittel können generell weder Erkrankungen verhindern noch heilen. Sie sind Lebensmittel und dienen dazu, die allgemeine Ernährung zu ergänzen. Demensprechend dürfen sie auch keine arzneiliche Wirkung haben“, betonte der Minister. Die gesundheitsbezogene Werbung bezüglich Coronavirus sei verboten, und diese Aussagen seien zur Verbrauchertäuschung geeignet.
Alle Länder- und Bundesbehörden gehen gemeinsam gegen illegale Mittel mit unhaltbaren Heilversprechen vor. Auch Onlinemarktplätze und Social-Media Betreiber wurden sensibilisiert, ein besonderes Auge auf solche Produktangebote sowie Produktwerbung zu werfen und diese nach Möglichkeit zu melden und zu löschen.

14. April, 9.56 Uhr +++ Fallzahlen im Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis vermeldet derzeit insgesamt 1014 infizierte Personen (Stand: 13. April, 12 Uhr). Mit positivem Covid-19-Befund verstorben sind 21 Menschen. 302 Patienten konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Kirchberg an der Murr verzeichnet 5 Fälle, eine Person ist wieder genesen.

14. April, 9.53 Uhr +++ Situation im Landkreis Ludwigsburg
Es gibt derzeit insgesamt 1317 laborbestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg (Stand: 13. April). Das ist eine Zunahme um 10 Fälle seit dem Vortag. Verstorben sind 31 infizierte Personen im Alter zwischen 43 und 95 Jahren. Die Zahl Genesener wird erst nach den Feiertagen aktualisiert.

13. April, 19.06 Uhr +++ Aktuelle Zahlen in Baden-Württemberg
Dem Gesundheitsministerium wurden am Montag (13. April) weitere 467 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 24.898 an. Davon sind ungefähr 11.045 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Heilbronn, Ortenaukreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Freiburg, Stuttgart und Ulm insgesamt 33 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf insgesamt 702 an.

13. April, 12.42 Uhr +++ Fälle im Landkreis Heilbronn
Im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 656 bestätigen Fällen vor (Stand: 12. April). 13 Personen sind verstorben.

13. April, 12.40 Uhr +++ Fallzahlen im Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis vermeldet aktuell 1012 Fälle von Covid-19 (Stand: 12. April, 12 Uhr). 302 Personen konnten mittlerweile wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 21 Patienten mit positivem Befunden sind verstorben. Für Kirchberg an der Murr werden 5 Fälle gemeldet, eine Person konnte bereits aus der Quarantäne entlassen werden.

13. April, 12.30 Uhr +++ Fallzahlen im Landkreis Ludwigsburg
Es gibt aktuell insgesamt 1307 laborbestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg (Stand: 12. April, 16 Uhr). Das ist eine Zunahme um 18 Fälle seit dem Vortag. Die Erkrankungsrate (Fälle pro 100.000 Einwohner) beträgt 239,47. Verstorben sind 30 Personen im Alter zwischen 43 und 95 Jahren. Die Zahl Genesener wird erst nach den Feiertagen aktualisiert - mit Stand 8. April waren es 247.

13. April, 12.26 Uhr +++ Rechtssicherheit für Zahnärzte
Nach Gesprächen mit der Zahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das Gesundheitsministerium über Ostern Auslegungshinweise zu § 6a der Corona-Verordnung der Landesregierung erarbeitet. Der Paragraf regelt während der Pandemie die zahnärztliche Versorgung von Patienten in den Fachgebieten Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Kieferorthopädie. Aus Gründen der Rechtssicherheit hatten sich viele Zahnärzte noch konkretere Vorgaben in Form von Auslegungshinweisen gewünscht.

13. April, 12.21 Uhr +++ Fallzahlen in Baden-Württemberg
Dem Gesundheitsministerium von Baden-Württemberg wurden am Sonntag vom Landesgesundheitsamt weitere 493 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 12. April,16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 24.431 an. Davon sind ungefähr 10.488 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Heilbronn, Mannheim und Stuttgart insgesamt 28 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 669 an.

12. April, 9.44 Uhr +++ Lage im Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis meldet derzeit insgesamt 987 Covid-19-Infizierte (Stand: 11. April, 12 Uhr). 302 Personen konnten wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 21 Patienten sind verstorben. Die Gemeinde Kirchberg im Verbreitungsgebiet hat insgesamt 5 Corona-Fälle zu vermelden. Eine Person davon ist mittlerweile wieder genesen.

12. April, 9.39 Uhr +++ Fallzahlen im Landkreis Ludwigsburg
Insgesamt 1289 bestätigte COVID-19-Fälle gibt es aktuell im Landkreis Ludwigsburg (Stand: 11. April, 16.20 Uhr. Das sind 27 Fälle mehr als am Vortag. Verstorben sind insgesamt 28 Personen im Alter von 43 bis 95 Jahren. 247 Personen sind inzwischen wieder genesen (Stand: 8. April), eine Aktualisierung folgt. Die Aufschlüsselung nach Gemeinden ist aufgrund einer Softwareumstellung derzeit nicht möglich.

11. April, 18.36 Uhr +++ Fallzahlen in Baden-Württemberg
Des Gesundheitsministerium wurde am Samstag (11. April) vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 460 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 23.938 an. Davon sind ungefähr 9856 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Erkrankungsraten haben sich in den letzten beiden Wochen in der Altersgruppe 80 Jahre und älter verdoppelt, während sie in den anderen Altersgruppen ungefähr gleich geblieben sind.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Göppingen, Heidenheim, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 27 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 641 an.

11. April, 13.18 Uhr +++ Quarantäne für Ein- und Ausreisende
Das Gesundheitsministerium hat am Karfreitag eine Verordnung erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland neu regelt. Es setzt damit einen aktuellen Beschluss des Bundeskabinetts um. Ab dem heutigen Samstag, 11. April, müssen sich Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Von der Regelung ausgenommen sind folgende Gruppen:

- Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren

- Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens, der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen, der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen zwingend notwendig ist oder die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben

- Pendler, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung in das Bundesgebiet einreisen

- Personen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht unter dem gleichen Dach wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.

Ausgenommen von der Reglung sind außerdem Saisonarbeitskräfte. Die Verordnung gilt explizit nicht für Personen, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Land Baden-Württemberg einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, sowie das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist.

11. April, 9.50 Uhr +++ Zahlen im Landkreis Ludwigsburg
Insgesamt 1262 bestätigte COVID-19-Fälle gibt es aktuell im Landkreis Ludwigsburg (Stand: 10. April, 16.40 Uhr). Das sind 29 Fälle mehr als gestern. Verstorben sind insgesamt 27 Personen im Alter von 43 bis 95 Jahren. 247 Personen sind inzwischen wieder genesen.

11. April, 9.36 Uhr +++ Marbacher Telefonpaten im SWR
Die Stadt Marbach hat im Zuge ihres Hilfsnetzwerks auch die Aktion "Telefonpaten" ins Leben gerufen. Über ein Formular auf der Homepage der Schillerstadt finden Menschen zusammen, die Gespräche suchen. Das Projekt wird am heutigen Samstag ab 16 Uhr auch bei SWR3 vorgestellt. Zu Gast ist der Marbacher Psychologe Michael Schmitz.

11. April, 9.34 Uhr +++ Fallzahlen in Baden-Württemberg
Des Gesundheitsministerium von Baden-Württemberg wurden am am Freitag (10. April) weitere 1180 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 23.478 an. Davon sind ungefähr 9178 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 50 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 614 an.

10. April, 16.13 Uhr +++ Profisportler dürfen wieder trainieren
Die von der Landesregierung angekündigte Verordnung des  Ministeriums für Soziales und Integration über das Training im Spitzen- und Profisport wird am Samstag, 11. April, in Kraft treten. Damit dürfen Profi- und Spitzensportler in Baden-Württemberg das Training unter strengsten Vorgaben wiederaufnehmen. Die Ausnahmeregelung vom Verbot des Betriebs von Sportanlagen und Sportstätten gilt ausdrücklich nur für den Profi- und Spitzensport. Der Amateur- und Freizeitsport ist hiervon nicht umfasst. Zu Profi- und Spitzensportlern zählen Bundeskaderathleten sowie paralympische Bundeskaderathleten, Profimannschaften der 1. und 2. Bundesligen aller Sportarten sowie selbstständige, vereins- oder verbandsunabhängige Profisportle ohne Bundeskaderstatus.

10. April, 12.22 Uhr +++ Landesregierung überarbeitet Corona-Verordnung
Vor den Osterfeiertagen hat die Landesregierung die aktuelle Corona-Verordnung des Landes ein weiteres Mal aktualisiert. Die Änderungen wurden innerhalb der Landesregierung abgestimmt und am Donnerstagabend vom Ministerrat beschlossen. Neben redaktionellen Anpassungen ergeben sich folgende wesentliche Änderungen:

- Das Robert-Koch-Institut weist ab dem 10. April keine Risikogebiete mehr aus, da die Infektionszahlen mittlerweile weltweit hoch sind. Deshalb wurden in der Corona-Verordnung alle Regelungen, die einen Bezug zu Risikogebieten hatten, angepasst.

- Die Liste der geschlossenen Einrichtungen wird um Sportboothäfen ergänzt.

- Es wurde klargestellt, dass neben der Schließung von Prostitutionsstätten auch jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes untersagt ist.- Wie schon Wochenmärkte und Hofläden dürfen auch mobile Verkaufsstellen für landwirtschaftliche Produkte geöffnet sein. Die zusätzliche Erlaubnis, insbesondere Läden und andere Verkaufsstellen am Karfreitag und am Ostersonntag aufgrund der Corona-Verordnung zu öffnen, wird zurückgenommen. Die üblichen Öffnungsmöglichkeiten etwa von Tankstellen an diesen beiden Feiertagen bleibt unverändert.

- In den Landeserstaufnahmeeinrichtungen dürfen Neuankommende für 14 Tage abgesondert und unter Quarantäne gestellt werden.

- Das Betretungsverbot in stationären Einrichtungen wird für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelockert. Voraussetzung ist, dass dort von keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen werden kann.

- Zahnärztliche Behandlungen sind nur bei akuten Erkrankungen oder im Notfall zulässig.

10. April, 9.19 Uhr +++ Eisdielen dürfen Abhol- und Lieferservice anbieten
Ein ständiger Diskussionspunkt der vergangenen Tage war die Frage ob Abhol- und Lieferdienste bei Eisdielen zulässig sind. Das Wirtschaftsministerium hat dazu nun mitgeteilt: „Für die Eisdielen gelten unsere Auslegungshinweise weiter: Sprich Abhol- und Lieferdienst nach vorheriger Bestellung ist zulässig.“ Dabei gilt natürlich, dass der Betreiber der Eisdiele dafür zu sorgen hat, dass der Mindestabstand einzuhalten ist. Für Lieferservices sind zudem die entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, um das übergeordnete Ziel des Infektionsschutzes zu verfolgen. Die Stadt Marbach hat dies umgehend ihren Gastronomen mitgeteilt, die ihren Läden komplett geschlossen hatten.

10. April, 8.59 Uhr +++ Fallzahlen im Landkreis Ludwigsburg
Aktuell gibt es im Landkreis Ludwigsburg insgesamt 1233 bestätigte COVID-19-Fälle (Stand: 9. April). Das sind 54 Fälle mehr gegenüber dem Vortag. Die Zahl der Verstorbenen (zwischen 43 und 95 Jahren) steigt auf 26. Genesen sind 247 Patienten.

9. April, 19.41 Uhr +++ Fallzahlen in Baden-Württemberg
Dem Gesundheitsministerum Baden-Württemberg wurden am Donnerstag, 9. April, vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 808 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 22.298 an. Davon sind ungefähr 8482 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Heilbronn insgesamt 50 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 564 an.

9. April, 19 Uhr +++ Mehr Termine auf der Zulassungsstelle
Die Kfz-Zulassungsbehörde im Kreishaus Ludwigsburg sowie alle Außenstellen sind derzeit für den Publikumsverkehr gesperrt. Persönliche Kontakte sind nur im Kreishaus und nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Um die Anzahl der möglichen Termine zu erhöhen, stellt die Zulassungsbehörde ab Dienstag, 14. April, das bisherige Verfahren um: Kunden haben dann die Möglichkeit, einen Termin für die Abgabe ihrer Unterlagen zu vereinbaren. Pro Termin ist nur ein Vorgang möglich. Die Terminvergabe erfolgt vorrangig online auf der Seite der Kfz-Zulassungsstelle und ist immer nur für zwei Wochen im Voraus möglich.
Bei der Abgabe der Unterlagen kann man entscheiden, ob man diese nach der Bearbeitung abholen oder die Dokumente per Post erhalten möchte. Der Vorgang kann nur bearbeitet werden, wenn beim Termin alle notwendigen Unterlagen vorliegen. Kunden sollten in ihrem eigenen Interesse pünktlich sein, da ihr Termin ansonsten ebenfalls verfällt.
Für Vorgänge, die in Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 17. März stehen, können sich die Betroffenen per E-Mail an KFZ.ZULASSUNG@landkreis-ludwigsburg.de wenden. Sollte Ihnen eine Online-Terminvergabe nicht möglich sein, steht in der Zeit von Montag bis Freitag die Kfz-Zulassungsbehörde telefonisch unter 07141/144-2066, von 7.30 bis 12 Uhr für Fragen zur Verfügung.

9. April, 16.17 Uhr +++ Handelsverband fordert Wiedereröffnung
Der Handelsverband Baden-Württemberg appelliert an die Landesregierung, die Einzelhandelsgeschäfte ab 20. April wieder zu öffnen – soweit der Verlauf der Pandemie dies zulässt. In einem sogenannten Smart Reopening würden sich die Händler möglichst bundeseinheitlich geltenden und damit planbaren und verlässlichen geltenden Hygieneverordnungen unterwerfen, um Mitarbeiter und Kunden bestmöglich zu schützen. „Das ist unser Versprechen und daran lässt sich der Handel sehr gerne messen, so das Versprechen des HBW an Ministerpräsident, Wirtschaftsministerin und die übrige Landesregierung und Politik im Land. „Ohne diese Perspektive stehen viele Betriebe vor dem Aus“, sagt HBW-Präsident Hermann Hutter.

9. April, 15.06 Uhr +++ Schülerabos nicht kündigen
Landrat Dietmar Allgaier appelliert an die Eltern der Schüler, die Schülerabos für den ÖPNV nicht zu kündigen. "In der Corona-Krise setzen wir auf ein verantwortungsbewusstes Handeln der Eltern und leisten als Landkreis unseren Beitrag, indem wir für den Monat Mai die Eigenanteile der Eltern übernehmen. Wenn wir auf dieser Weise umsichtig vorgehen, vermeiden wir nach der Corona-Krise eine Krise beim Schülerverkehr." Für die Verkehrsunternehmen, insbesondere aber viele mittelständische Busunternehmen, die Fahrgelderlöse aus Schülerticket-Verkäufen dringend zur Stabilisierung ihres Unternehmens brauchen, hätte ein Wegbrechen dieser Einnahmen Folgen bis hin zur Insolvenz. Der Landrat weist darauf hin, dass in Gesprächen mit dem VVS erreicht werden soll, dass eine Abbuchung der Eigenanteile für den Monat Mai bei den Eltern nicht gemacht werde, die im April weiter im Abo geblieben sind. Auch die Unternehmen im sogenannten freigestellten Schülerverkehr bekommen stabilisierende Hilfe. "Wir erstatten rund 75 Prozent der Aufwendungen und gehen davon aus, dass dies den sogenannten Fixkosten entspricht", erklärt Landrat Allgaier. Daneben stehen den Unternehmen auch Soforthilfen des Landes zur Verfügung.

9. April, 14.35 Uhr +++ Hilfe für Werkstätten für behinderte Menschen
Das Land startet eine Initiative zur Sicherung der Löhne in Werkstätten für behinderte Menschen. Seit dem 18. März 2020 sind in Baden-Württemberg die Werkstätten geschlossen, der Betrieb ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Zu hoch wäre dort das Infektionsrisiko. Alternativen wie Telearbeit sind aber kaum möglich. Hinzu kommt: Viele Menschen mit Behinderungen haben Vorerkrankungen und ein geschwächtes Immunsystem und zählen somit zum besonders gefährdeten Personenkreis. „Die Schließung der WfbM war deswegen ein wichtiger und notwendiger Schritt. Es darf aber nicht sein, dass die Beschäftigten dadurch einen finanziellen Nachteil erleiden“, so Gesundheitsminister Manne Lucha. Das Problem sei, dass die aktuellen Regelungen zu Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld für Werkstätten für behinderte Menschen nicht greifen. „Seit 2009 gilt die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Sie ist unser Kompass und unsere Richtschnur. Und das heißt: Gleiche Rechte und gleiche Chancen für alle – das muss unser Ziel sein, auch in Zeiten der Krise. Es reicht keinesfalls aus, Beschäftigte allein auf die Grundsicherung als letztes Auffangnetz zu verweisen.“ Als Vorsitzland der diesjährigen Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder (ASMK) habe Baden-Württemberg deswegen eine Initiative gestartet. In einem gemeinsamen Schreiben aller Minister sowie Senatoren für Arbeit und Soziales fordern die Länder Bundesminister Heil auf, die Werkstattlöhne der WfbM-Beschäftigten auch in diesen schwierigen Zeiten zu sichern.

9. April, 14.07 Uhr +++ Sonderparkrechte für ambulante Pflegedienste
Mit einem Erlass ermöglicht das Verkehrsministerium unbürokratische Ausnahmegenehmigungen für Sonderparkrechte ambulanter Pflegedienste. „Da gegenwärtig viele Menschen zu Hause bleiben oder im Homeoffice arbeiten, sind Parkplätze in Wohngebieten teilweise stärker genutzt als sonst“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. Mit der neuen Anordnung soll sichergestellt werden, dass die pflegerische Versorgung auch häuslich versorgter Pflegebedürftiger weiterhin aufrechterhalten werden kann. In Anbetracht der geschilderten Situation befreit das Land ambulante Pflege- und Betreuungsdienste zur Wahrnehmung ihrer Tätigkeit von folgenden Vorschriften:

Verbot des Parkens im eingeschränkten Haltverbot oder in Haltverbotszonen
Parken an Parkuhren nur während des Laufens der Uhr, an Parkscheinautomaten nur mit einem Parkschein zu Parken
Verbot der Benutzung von Fußgängerzonen
Verbot des Parkens außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen in verkehrsberuhigten Bereichen
Verbot des Parkens auf Bewohnerparkplätzen.

Die Ausnahmegenehmigungen sind dabei auf jeweils maximal zwei Stunden pro Parkvorgang begrenzt. Als Nachweis ist eine Parkscheibe zu verwenden. Die Ausnahmeregelungen gelten zunächst bis 14. Juni. Die Ausnahmegenehmigung kann allgemein in dem Sinne erteilt werden, dass die nach außen hin sichtbaren oder entsprechend gekennzeichneten Fahrzeuge ambulanter Pflege- und Betreuungsdienste umfasst werden.

9. April, 13.45 Uhr +++ Nach Betrugsverdacht in Nordrhein-Westfalen
Mit Blick auf Meldungen, wonach das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium vorübergehend die Soforthilfe-Auszahlungen in der Corona-Krise gestoppt habe, weil über gefälschte Websites wohl Daten für betrügerische Anträge abgegriffen worden seien, erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart: „Unser Haus hat wenige Tage nach Beginn des Corona-Soforthilfeverfahrens von der Existenz einer Fake-Seite erfahren. Die zuständigen Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden wurden vom Ministerium unverzüglich informiert und Anzeige erstattet.“ Der Informations-Sicherheitsbeauftragte des Landes sei ebenfalls entsprechend informiert worden, die Polizei Baden-Württemberg wie auch das Ministerium hätten daraufhin Warnmeldungen im Internet eingestellt. Die Fake-Site wurde daraufhin aus dem Netz genommen.

9. April, 11.45 Uhr +++ Wiedereinstieg in den Schulbetrieb nicht auf Knopfdruck - Kultusministerin gibt einen Zwischenstand
Anfang der Woche hat das Kultusministerium allen Schulen im Land mitgeteilt, dass sie nach Ostern darüber informiert werden, ob ab dem 20. April ein stufenweiser Wiedereinstieg an den Schulen möglich sein wird und wie dieser gestaltet werden könnte. „Unsere Entscheidung darüber hängt von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ab, daran müssen wir uns orientieren, da der Schutz der Gesundheit maßgebend ist“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Deshalb sei aktuell noch keine endgültige Entscheidung über einen Wiedereinstieg möglich.

Auch ein stufenweiser Einstieg kann nicht auf Knopfdruck organisiert werden „Unabhängig von der Frage, wann und wie wir in den Schulbetrieb wieder einsteigen können, möchte ich aber bereits heute betonen, dass wir den Schulen ausreichend Zeit zur Vorbereitung des Wiedereinstiegs geben werden. Denn klar ist, auch ein stufenweiser Einstieg kann nicht auf Knopfdruck von heute auf morgen organisiert werden. Uns ist bewusst, dass hierfür genügend Zeit zur Vorbereitung und zur Umsetzung etwa der geltenden Hygienebestimmungen und Abstandsregeln benötigen werden“, betont Eisenmann. Auch vor dem Hintergrund, dass Lehrkräfte, die zu Risikogruppen zählen, weiterhin nicht für den Schuldienst eingesetzt werden sollten, werde die Personalplanung und auch die Unterrichtsorganisation entsprechend aufwändig sein. Darüber hinaus müssten die Schulleiter ihre Kollegien und auch die Eltern sowie Schüler angemessen und mit entsprechend zeitlichem Vorlauf einbinden und informieren.

„Dies alles benötigt ausreichend Zeit. Wir gehen deshalb davon aus, dass zwischen der Festlegung eines Datums für einen langsamen Wiedereinstieg und dem konkreten Start mindestens eine Woche liegen muss“, erläutert die Ministerin und fügt hinzu: „Mir ist sehr wichtig, dass die Schulen diese Vorlaufzeit zur Verfügung haben, um gemeinsam mit uns, den Schulbehörden und den Schulträgern vor Ort alle Entscheidungen und Maßgaben – über die natürlich noch im Einzelnen entschieden werden muss – gut und mit der notwendigen Ruhe und Besonnenheit vorbereiten können.“

In ihrem Schreiben an die Schulen bittet die Ministerin außerdem erneut um Verständnis, dass es Stand heute leider noch keine konkreteren Informationen gebe. Sie dankt allen Schulleitern für ihren Einsatz und für das konstruktive und vertrauensvolle Miteinander in dieser schwierigen Situation: „Die Schulleitungen sind in dieser Krise als Führungskräfte besonders gefordert, und ich bin froh, dass wir sie als verlässliche Partner an unserer Seite haben, um gemeinsam diese besondere Zeit so gut wie möglich zu gestalten.“

9. April, 11 Uhr +++ Ostermelodien vom Marbacher Torturm
Anstelle der Auferstehungsfeier auf dem Friedhof um 8 Uhr mit dem Posaunenchor wird die Evangelische Kirchengemeinde Marbach dieses Jahr in Absprache mit der Stadtverwaltung um 10 Uhr vom Torturm aus Ostermelodien erklingen lassen, musiziert von Bläsern des CVJM-Posaunenchors.

9. April, 10.25 Uhr +++ Geske-Krembs Stiftung spendet Tablets für das Seniorenstift
Das Seniorenstift Schillerhöhe in Marbach erhält von der Geske-Krembs Stiftung einen Betrag von 2000 Euro für die Anschaffung von Tablets. „Damit können die Bewohner, sofern es ihre Gesundheit zulässt, Kontakt mit Angehörigen und Freunden halten“, begründet Heinz Brenner, der Verwalter der Stiftung, die Spende. „Aufgrund der Besuchsbeschränkungen trifft die Corona-Pandemie die Menschen im Seniorenstift besonders hart“, weiß Bürgermeister Jan Trost, der sich für die Anschaffung eingesetzt hatte. Umso schöner sei es, dass die Bewohner nun die Möglichkeit hätten, sich mit den ihnen nahestehenden Personen auch per Video auszutauschen, zeigt sich der Leiter des Seniorenstifts Helmut Wiedenhöfer dankbar.

9. April, 9.45 Uhr +++ Die Polizeiliche Kriminalprävention Ludwigsburg klärt die Bevölkerung über Straftaten auf
Während beispielsweise die Tatgelegenheiten für Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle im Laufe der Corona-Pandemie weniger werden, erfreuen sich andere Kriminalitätsformen bei den skrupellosen Tätern großer Beliebtheit. Betrug am Telefon und an der Haustür zum Beispiel sind weiterhin hoch im Kurs. Die Täter bringen altbekannte Maschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus und nutzen die Unsicherheit und Angst der Bevölkerung für ihre Zwecke schamlos aus.

8. April, 19.15 Uhr +++ Fallzahlen im Bottwartal
Im Bottwartal gibt es aktuell 169 bestätigte COVID-19-Fälle. Das hat das Landratsamt Ludwigsburg am Abend mitgeteilt.

8. April, 18.25 Uhr +++ Allgaier appelliert an Bevölkerung
Ludwigsburgs Landrat Dietmar Allgaier appelliert an die Bevölkerung, sich insbesondere auch am Osterwochenende an die von der Landesregierung verordneten Sicherheitsvorgaben zu halten. "Entscheidend ist das übergeordnete Ziel: Die Verbreitung des Corona-Virus muss gebremst werden." Die Fallzahlen entwickelten sich besser, als zunächst befürchtet. Das sei eine ermutigende Entwicklung, stellt Landrat Allgaier fest. Noch sei es aber für eine Entwarnung zu früh. "Ich bitte Sie ausdrücklich, weiterhin - auch wenn es über die Osterfeiertage besonders schwer fällt - die Maßnahmen einzuhalten. Bitte bleiben Sie soweit wie möglich zuhause. Wenn Sie raus in die Natur gehen, tun Sie das bitte nicht in Gruppen, halten Sie Abstand. Und nach wie vor ganz wichtig: Halten Sie sich bitte an die Empfehlungen zur Handhygiene und an die Husten- und Niesetikette", appelliert Allgaier.

8. April, 17.21 Uhr +++ Corona-Hotline auch am Oster-Wochenende erreichbar
Die Corona-Hotline zur Test-Terminvergabe ist über das Osterwochenende täglich von 7 bis 17 Uhr erreichbar. Einwohner des Landkreises, die typische Symptome zeigen und den Verdacht haben, an Corona erkrankt zu sein, können sich zur Terminvergabe unter der Telefonnummer 07141-144-69400 melden.


8. April, 16.17 Uhr +++ Telefon-Paten wurden nicht registriert
Die Stadt Marbach sucht derzeit nach Corona-Telefon-Paten. Aufgrund eines technischen Fehlers sind Anmeldungen, die vor dem 8. April erfolgt sind, leider nicht eingegangen. Marbacher, die gerne telefonieren und anderen die Gelegenheit zum Austausch geben möchten, finden auf der Homepage der Stadt Marbach ein Formular zum Ausfüllen. Menschen, die sich über einen Anruf freuen würden, können sich von montags bis freitags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 07144/17125 an die Corona-Hotline wenden.

8. April, 15.56 Uhr +++ Soforthilfe auch für Land- und Forstwirtschaft
Die Corona-Soforthilfen des Landes sind ab Donnerstag, 9. April,  auch für die Land- und Forstwirtschaft geöffnet. „Unsere Bauern und die damit verbundenen Bereiche schaffen die Grundlage für die Versorgung der Menschen mit hochwertigen Lebensmitteln. Sie sind systemrelevant für unsere Gesellschaft. Mit den Soforthilfen unterstützen wir diejenigen Betriebe, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Mittwoch in Stuttgart. Für Landwirte gelten dieselben Fördersätze wie für die übrige Wirtschaft.

8. April, 15.34 Uhr +++ Hilfe für Jugendverbände
Zeltlager, Jugendfreizeiten, Lehrgänge für Jugendleiter oder Seminare für Jugendliche: Sie alle fallen derzeit aus. Vor allem die freien Träger der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit sind davon hart betroffen, ihre Existenz ist bedroht. "Diese Träger lassen wir nicht im Stich“, so Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha. Mit einem Schreiben wandte sich der Minister heute an die Träger und sicherte zu: Das Land übernimmt krisenbedingte Ausfall- und Stornokosten für bereits geplante Maßnahmen. Und: Defizite bei den institutionell geförderten Trägern, die die Krise ausgelöst hat, wird das Land ausgleichen. Die Unterstützung der Jugendverbände in der Corona-Krise ist ein weiterer Schritt nachdem die Fördermittel für Projekte der Jugendbildung und -erholung für dieses Jahr um rund drei Millionen Euro auf insgesamt 12,5 Millionen Euro erhöht wurden.

8. April, 14.50 Uhr +++ Keine Osterausflüge
„Bewegung im Freien im nahen Wohnumfeld ist die Alternative zu größeren Ausfahrten“, erklärt Verkehrsminister Winfried Hermann zu Beginn der Ostertage mit Blick auf den Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus. Während der anstehenden Festtage sollten die Menschen auf größere Ausflüge verzichten, auch wenn es schwerfällt. „Alle müssen für sich Verantwortung übernehmen und ihre sozialen Kontakte weiterhin auf ein möglichst geringes Maß reduzieren. Ausflüge in Gruppen, seien es Wandergruppen, Motorrad- oder Radlerteams, bleiben tabu. Die Beschränkung auf zwei Personen oder die Familie bleibt“, so Hermann. Teilweise sind bereits Parkplätze von Ausflugzielen vorsorglich gesperrt oder verkleinert worden, weil Mindestabstände nicht eingehalten werden können. „Bitte besuchen Sie keine typischen touristischen Ziele und strömen Sie nicht alle nachmittags in die öffentlichen Parks und Gärten. Überlegen Sie, ob der Osterspaziergang an Ihrem Wohnort nicht auch dorthin gehen könnte, wo nicht so viele Menschen unterwegs sind, etwa in den Wald. Erkunden Sie die Umgebung in Ihrer Nähe, sei es auf Feld-, Wald- oder Fußwegen in Ihrer Stadt. Das Schöne liegt oft ganz nah“, lautete der Rat des Verkehrsministers.

8. April, 14.43 Uhr +++ Appell an die Bevölkerung
"Das Osterfest 2020 muss zwingend anders sein als in den Jahren zuvor", darin sind sich Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel und die Landräte des Landkreises Heilbronn, des Main-Tauber-Kreises und des Hohenlohekreises, Detlef Piepenburg, Reinhard Frank und Matthias Neth sowie der Heilbronner Polizeipräsident Hans Becker einig. Auch wenn die Verfügungen der Länder und Kommunen nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu greifen scheinen, kann bislang keine Rede von einer Entspannung der Situation sein. Umso entschlossener wird darauf hingewiesen: "Bleiben Sie bitte zuhause, auch wenn es schwerfällt. Wir sind auf dem richtigen Weg, jetzt gilt es ihn gemeinsam bis zum Ende zu gehen."
Die Behördenleiter appellieren eindringlich: "Tragen Sie durch ihr persönliches Verhalten dazu bei, die weitere Ausbreitung des neuen Corona-Virus zu verhindern. Beachten Sie die Hygieneempfehlungen des RKI. Husten oder niesen Sie in die Armbeuge, halten Sie Abstand und tragen Sie mit Ihrem persönlichen Verhalten Sorge dafür, weder sich selbst noch ihre Mitmenschen mit dem Virus zu infizieren." Auch wer einen selbstgebastelten oder -genähten Mund-Nasen-Schutz trägt, kann dabei unterstützen. Diese Masken sind allerdings kein medizinisches Produkt und können somit nur als Ergänzung zu den ausgegebenen Hygienemaßnahmen gesehen werden.

8. April, 12 Uhr +++ Kontrollen am Osterwochenende
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg rechnet an den Osterfeiertagen mit größeren Menschenansammlungen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund von Familienbesuchen, von denen sich vermutlich nicht alle abhalten lassen. Deshalb werden die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen am Wochende verstärkt werden.

8. April, 11.40 Uhr +++ Bunte Steinketten
Viele Menschen im Bottwartal werden in den Zeiten der Corona-Pandemie kreativ. Osterbasteleien, Fensterbilder oder Plakate gibt es jetzt allerorten zu entdecken. Eine weitere schöne Idee, die an immer mehr Orten umgesetzt wird sind die kunterbunten Steinketten oder "Steineschlangen". Dabei werden fantasievoll bemalte Steine aneinandergereiht. Jeder darf mitmachen! Dieses Exemplar etwa ziert den Schlosshof in Höpfigheim und wartet darauf, weiter zu wachsen.



8. April, 9.54 Uhr +++ Fallzahlen im Bottwartal
Das Kreisgesundheitsamt zählt aktuell (Stand: 7. April, 16 Uhr) insgesamt 1129 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg. 165 Erkrankungen werden davon im Bottwartal verzeichnet, das sind 9 Fälle mehr als am Vortag. Diese teilen sich wie folgt auf die Kommunen auf:

Marbach: 38 Fälle
Steinheim: 26 Fälle
Oberstenfeld: 20 Fälle
Affalterbach: 15 Fälle
Murr: 13 Fälle
Pleidelsheim: 13 Fälle
Benningen: 13 Fälle
Mundelsheim: 9 Fälle
Großbottwar: 9 Fälle
Erdmannhausen: 9 Fälle

Der Rems-Murr-Kreis vermeldet für Kirchberg an der Murr weiter 3 Fälle.

7. April, 20.29 Uhr +++ Aktuelle Zahlen in Baden-Württemberg
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag, 7. April, vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 606 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 20.635 an. Davon sind ungefähr 2685 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Konstanz, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rastatt, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Heidelberg, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 37 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 464 an. Unter den Verstorbenen waren 295 Männer und 168 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

7. April, 18.50 Uhr +++ Aktuelle Zahlen im Landkreis Ludwigsburg
Das Kreisgesundheitsamt zählt aktuell (Stand: 7. April, 16 Uhr) insgesamt 1129 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg. Das ist eine Zunahme um 41 Fälle seit Montag. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 206,85. Verstorben sind 20 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 69 und 95 Jahren. Wieder genesen sind 186 COVID-19-Patienten. Die Fallzahlen im Bottwartal wachsen von 156 auf 165 an.

7. April, 18.02 Uhr +++ 1,14 Milliarden Euro ausgezahlt
Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Coronakrise sind seit Programmstart am 25. März bereits 157.373 Anträge von den Kammern nach erfolgter Vorprüfung an die L-Bank übermittelt worden. 116.832 Anträge in einer Gesamthöhe von knapp 1,14 Milliarden Euro wurden inzwischen zur Auszahlung angewiesen.Die Anträge durchlaufen in der Regel innerhalb weniger Tage die Plausibilitätsprüfung bei den Kammern. Danach werden sie vollelektronisch zum finalen Entscheid an die L-Bank weitergegeben.

7. April, 16.57 Uhr +++ Marbacher Hilfsnetzwerk wächst
Die Nachbarschaftshilfe, die die Stadt Marbach im Zuge der Corona-Krise Mitte März für ältere und hilfsbedürftige Menschen eingerichtet hat, wird gut angenommen. Bereits in den ersten Wochen haben sich 166 Personen als Helfer über das Formular auf der Homepage der Stadt angemeldet. 42 Kontakte wurden schon vermittelt, um beispielsweise Einkäufe zu übernehmen oder den Hund auszuführen. Hilfsbedürftige brauchen keine Scheu zu haben, die ehrenamtliche Unterstützung anzunehmen und können sich jederzeit an die Marbacher Corona-Hotline 07144/17125 wenden. Für unaufschiebbare Fahrten kann zudem künftig ein Helferfahrzeug eingesetzt werden, das von der Firma BMK Müller kostenlos bereitgestellt wird und von den Fahrzeugbauern – auf Firmenkosten – mit einer Trennwand aus Plexiglas präpariert wurde.

7. April, 16.11 Uhr +++ Marabu produziert Desinfektionsmittel
Der Druck- und Kreativfarbenhersteller Marabu mit Sitz in Tamm produziert im Kampf gegen Covid-19 nun Desinfektionsmittel selbst und spendet dieses an das RKH Klinikum Ludwigsburg. Für den Herstellungsprozess nutzt Marabu bestehende Anlagen, die normalerweise zur Produktion von Digitaldruckfarben eingesetzt werden. Dank dem großen Engagement der Mitarbeiter konnte ein Hände- und Flächendesinfektionsmittel nach WHO-Standard hergestellt werden. Neben der Eigenfertigung von Desinfektionsmittel konnten über 2000 Schutzmasken aus den internationalen Niederlassungen des Unternehmens gesammelt werden, darunter auch die begehrten FFP2-Masken. Diese wird man ebenfalls an das Klinikum spenden. Desweiteren will Marabu noch Malstifte und Bastelfarben zur Verfügung stellen, sodass diese in der Kindertagesstätte und dem Spielzimmer der Kinderklinik verteilt werden können.

7. April, 15.52 Uhr +++ Experimenta lädt zu Online-Workshops ein
Auch in Zeiten der Kontaktsperre bleibt die Experimenta ein Ort für Wissbegierige. Abwechslungsreiche Online-Workshops, interaktive Social Media-Aktionen und interessante Fakten aus der Welt der Wissenschaft laden auf der Homepage zum Entdecken ein. Ein- und Ausblicke in die experimenta-Welten vermitteln die interaktiven 360 Grad-Bilder. Für alle, die wissen wollen, wie die 180-Grad-Drehung der Zuschauertribüne im Science Dome funktioniert, lohnt der Blick „Behind the Scenes“. Diese Reihe zeigt außerdem die Reinigung von 3D-Brillen und stellt den Arbeitsbereich hinter der Theaterbühne vor. Die Experimenta verfügt in den Forscherwelten über Kurs-Labore und eine Experimentierküche. Mitarbeiter geben hier im Rahmen der „stayhome“-Angebote virtuell Einblicke und zeigen, was dort alles möglich ist.
Immer am Mittwoch um 18 Uhr finden Online-Workshops statt. Am 8. April steht die Skriptsprache JavaScript im Mittelpunkt. Jonathan Günz vom Maker Space führt die Teilnehmer in die Grundlagen ein und zeigt, wie damit Interaktionsflächen im Internet programmiert werden können. Ab dem 15. April dreht sich in drei Folgen alles um das frei verfügbare Content Management System WordPress. Nach den Basisinformationen in Kurs 1 erfahren die Zuschauer am 22. April mehr zur Entwicklung individueller Designs mit so genannten Themes. Eine Woche später lernen sie mit Hilfe von Plug-ins die Funktionen von WordPress zu erweitern. Nach der Live-Ausstrahlung sind die Online-Workshops auf dem Youtube-Kanal der experimenta sowie auf der #stayhome-Website abrufbar.

7. April, 14.20 Uhr +++ Mobile Testeinheit im Einsatz
Aufgrund einiger Fälle von COVID-19 erkrankten Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Ludwigsburg ist seit Montag, 6. April, eine mobile Testeinheit im Einsatz. Landrat Dietmar Allgaier sagt: "Mit der mobilen Testgruppe können wir sehr flexibel direkt die Alten- und Pflegeheime in unserem Landkreis unterstützen. Das ist meiner Meinung nach der richtige Ansatz, um Infektionen dort frühzeitig zu erkennen und die Bewohner sowie die Pflegekräfte zu schützen." Die mobile Testgruppe wird bei Bedarf in Alten- und Pflegeheimen testen und bei der Isolation betroffener Bereiche, bei Fragen zur Hygiene und dem weiteren Heimbetrieb behilflich sein. Das Fahrzeug sowie der Fahrer werden vom Malteser-Hilfsdienst gestellt. Zusätzlich fahren zwei Mitglieder der Feuerwehr sowie eine medizinische Fachangestellte der Notfallpraxis Dr. Kolepke in der mobilen Einheit mit.
Die mobile Testeinheit, die ausschließlich Alten- und Pflegeheime bedient, ersetzt aber nicht die Corona-Teststelle am Klinikum Ludwigsburg. Diese ist weiterhin von 8 bis 16 Uhr für Corona-Tests nach Terminvergabe geöffnet. Einwohner des Landkreises, die typische Symptome zeigen und den Verdacht haben, an Corona erkrankt zu sein, können sich zur Terminvergabe werktags zwischen 8 bis 18 Uhr an die Corona-Bürgerhotline unter der Telefonnummer 07141/144-69400 wenden.

7. April, 14.10 Uhr +++ Aktuelle Zahlen aus dem Bottwartal
Im Landkreis Ludwigsburg gibt es aktuell insgesamt 1088 bestätigte COVID-19-Fälle (Stand: 6. April, 16 Uhr). Gegenüber Sonntag ist das ein Anstieg um 16 Fälle. Insgesamt 19 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 69 bis 95 Jahren sind verstorben. Im Bottwartal liegt die Zahl der Infizierten bei 156 Personen - und damit nur eine mehr als am Vortrag. Die Zahlen nach Gemeinden aufgeschlüsselt sehen folgendermaßen aus:

Marbach: 35 Fälle
Steinheim: 25 Fälle
Oberstenfeld: 20 Fälle
Affalterbach: 14 Fälle
Murr: 13 Fälle
Pleidelsheim: 13 Fälle
Benningen: 12 Fälle
Mundelsheim: 9 Fälle
Erdmannhausen: 9 Fälle
Großbottwar: 6 Fälle

Kirchberg an der Murr im Rems-Murr-Kreis verzeichnet weiter 3 Fälle.

6. April, 19.35 Uhr +++ Zahl der Infizierten im Land steigt auf 20 029 - davon sind 1272 Personen genesen
Am Montag (6. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsminis-terium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 742 be-stätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.029 an. Davon sind ungefähr 1.272 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkran-kung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogrup-pen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Heidelberg und Karlsruhe insgesamt 44 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden- Württemberg auf insgesamt 427 an. Unter den Verstorbenen waren 274 Männer und 152 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

6. April, 18.45 Uhr +++ Nur ein Fall mehr gemeldet im Bottwartal
Im Bottwartal gibt es aktuell (Stand heute, 16:00 Uhr) insgesamt 156 bestätigte COVID-19-Fälle - und damit nur einen mehr als gestern, wie das Landratsamt Ludwigsburg mitteilt.

6. April, 18.10 Uhr +++ Rund 155 000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ vorgeprüft - rund  907 Millionen Euro ausbezahlt
Zur Bewältigung der Coronakrise wurden inzwischen 244.726 Antragsformulare hochgeladen. Rund ein Drittel der bislang geprüften Anträge sind nach Auskunft der Kammern unvollständig oder fehlerhaft. Sie müssen vom Antragsteller korrigiert und erneut hochgeladen werden. Nach Aussage der Kammern gibt die Zahl der hochgeladenen Anträge lediglich Aufschluss über die ins System eingespeisten Formulare – ohne Aussage darüber, ob diese fehlerfrei oder fehlerhaft eingereicht wurden. Zukünftig wird deshalb als relevante Kenngröße die Zahl der Anträge kommuniziert, die am Vormittag des jeweiligen Tages an die L-Bank zur finalen Prüfung und möglichen Auszahlung übermittelt worden ist. Rund 155.000 Anträge sind demnach seit Programmstart am 25. März 2020 von den Kammern nach erfolgter Vorprüfung an die L-Bank übermittelt worden. 92.593 Anträge in einer Gesamthöhe von circa 907 Millionen Euro wurden laut L-Bank inzwischen bewilligt und zur Auszahlung angewiesen (Stand heute 16:00 Uhr).

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Die erste Antragswelle ist abgearbeitet und ein erster großer Schwung an Mitteln wird bis Mitte dieser Woche ausbezahlt sein. Wir haben innerhalb weniger Tage ein Milliarden-Hilfsprogramm für unsere Wirtschaft auf die Beine gestellt und ich bin zuversichtlich, dass ab sofort alle Anträge innerhalb weniger Tage zur Auszahlung gebracht werden können.“

Zur Zahl der Anträge führten die Präsidenten des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags und des Baden-Württembergischen Handwerkstags, Wolfgang Grenke und Rainer Reichhold, aus: „Rund ein Drittel bedeutet mehrere zehntausend Anträge, die wir leider an die Antragsstellenden zur Überarbeitung zurückgeben mussten. Die Zahl zeigt einmal mehr, wie wichtig eine sorgfältige Bearbeitung ist. Die Kammern können richtige Dokumente sehr schnell prüfen. So sind von den absolut im Portal eingegangenen Anträge schon fast 90 Prozent bearbeitet. Nutzen Sie unseren Service in jedem Fall und zögern Sie nicht – die Hotlines stehen bereit!“ Die Kammerorganisation aus IHKs und HWKs führen die Vorprüfung der Anträge auf das Soforthilfeprogramm des Landes durch.

6. April, 16.50 Uhr +++ Beschluss der Bundesregierung für neues Kreditprogramm für mittelständische Unternehmen
Anlässlich des heute vom Bund vorgestellten Kreditprogramms für den Mittelstand erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart: „Ich freue mich, dass der Bund unsere Pläne für eine ‚Liquiditätsbrücke‘ nun selbst aufgreift und die mittelständischen Unternehmen mit großzügigen Liquiditätshilfen mit 100-prozentiger Haftungsfreistellung unbürokratisch unterstützen will. Damit kann unsere Wirtschaft schneller die notwendigen Kredite in dieser schwierigen Lage erhalten, was für viele Betriebe jetzt überlebensnotwendig ist. Genau darauf zielte auch unsere geplante Liquiditätsbrücke für den Mittelstand ab, damit die betroffenen Unternehmen angesichts der aktuellen Kreditklemme nicht unverschuldet in Schieflage geraten. Ich hoffe, dass die Geschäftsbanken nun zügig die Auszahlung der Hilfen umsetzen, um aktuelle Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Mit dem neuen KfW-Schnellkredit und den bewährten Angeboten der Förderbanken von Bund und Land sowie der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg steht unserem Mittelstand nun ein gutes Finanzierungsinstrumentarium zur Liquiditätssicherung zur Verfügung.“

Was die neuesten Pläne des Bundes für das geplante Landesprogramm bedeuteten, werde nun mit Hochdruck geprüft. „Wenn Lücken im Bundesprogramm bestehen, werden wir diese im Rahmen des beihilferechtlich Möglichen zeitnah schließen, um unserer besonderen Struktur als Land des Mittelstands und der Industrie Rechnung zu tragen“, so die Ministerin.

6. April, 15.06 Uhr +++ Absagen in Kirchberg
Im Zuge der aktuellen Gesundheitssituation kann der Senioren Nachmittag am 8. April in der Gemeindehalle Kirchberg nicht stattfinden. Ebenso fällt auch der Jubiläumsnachmittag zum 50-jährigen Bestehen des Seniorenclubs am 13. Mai aus. Ein neuer Termin soll rechtzeitig bekannt gegeben werden.

6. April, 11.58 Uhr +++ Kleiner Bücherflohmarkt in Erdmannhausen
Die Schulschließungen und Homeoffice dauern an, Ostern steht vor der Tür, die Bibliotheken haben zu und der Lesestoff geht zu neige. Die Evangelische Kirchengemeinde Erdmannhausen schafft hierzu Abhilfe: Ab sofort gibt es einen kleinen Ableger des Bücherflohmarktes, der üblicherweise im November stattfindet. Vor dem Evangelischen Gemeindehaus wurde ein Regal mit einer Auswahl aufgebaut. Hier kann nach Herzenslust gestöbert und die ausgewählten Bücher gegen eine Spende erworben werden. Das Bücherregal wird regelmäßig aufgefüllt, es wird darum gebeten, keine eigenen Bücher dort abzustellen. Bücherspenden werden dann im Herbst wieder gerne entgegengenommen. Natürlich müssen vor dem Bücherregal die derzeit gültigen Abstandregeln und die Kontaktsperre eingehalten werden. Der Erlös der Aktion kommt den verschiedenen Projekten der Kirchengemeinde wie der Jugendarbeit oder der Gemeindehausrenovierung zugute.

6. April, 11.26 Uhr +++ Aktuelle Fallzahlen aus dem Bottwartal
Die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg gibt das Kreisgesundheitsamt derzeit mit 1072 an (Stand: 5. April, 16 Uhr). Insgesamt 18 Personen sind verstorben. Wieder genesen sind 178 Personen (Stand: 3. April). Im Bottwartal wurden bisher 155 Fälle verzeichnet. Diese verteilen sich wie folgt auf die Gemeinden:

Marbach: 34 Fälle
Steinheim: 26 Fälle
Oberstenfeld: 20 Fälle
Affalterbach: 14 Fälle
Murr: 13 Fälle
Pleidelsheim: 12 Fälle
Benningen: 12 Fälle
Mundelsheim: 9 Fälle
Erdmannhausen: 9 Fälle
Großbottwar: 6 Fälle

Der Rems-Murr-Kreis meldet für Kirchberg an der Murr weiterhin 3 Fälle (Stand: 5. April, 13 Uhr).

6. April, 8.53 Uhr +++ Neue digitale Programme des DLA
Aus einem realen Museums- und Veranstaltungsprogramm wird in den Literaturmuseen auf der Schillerhöhe ein virtuelles: #closedbutopen heißt eine neue Reihe mit Clips auf YouTube. Unter anderem rezitiert der Schauspieler und Essayist Hanns Zischler Gedichte von Hölderlin, seinen Zeitgenossen und Lesern aus der Ausstellungs-Werkstatt "Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie". Einen ersten Einblick mit Impressionen aus dem Ausstellungsaufbau gibt es in Kürze auf der Startseite der DLA-Website, ein digitales Begleitprogramm mit weiteren Gästen ist in Planung.
Die Kinderbuchautorin Cornelia Funke wird regelmäßig auf Twitter zu Gast sein und auf Fragen von Kindern und Schülern antworten. Geplant sind zudem digitale Reihen mit internationalen Gästen im Rahmen des Ausstellungs- und Forschungsprojekts "Narrating Africa" und zum 100. Geburtstag von Paul Celan. Die Veranstaltungsreihe "Zeitkapsel" wird ebenfalls temporär ins Internet verlegt: Die Folge 58 zum 100. Geburtstag Marcel Reich-Ranickis, ursprünglich im April mit Rachel Salamander und Volker Weidermann geplant, wird im Internet gestreamt.
Vom 20. April an können Zoom-Führungen durch die aktuellen Ausstellungen gebucht werden (Anmeldung: museum@dla-marbach.de). Digitale Liveführungen und -beiträge gibt es am Internationalen Museumstag am 17. Mai.

6. April, 8.15 Uhr +++ Osterlicht in Murr
Das Feuer der neu entzündeten Osterkerze auch ohne Gottesdienste in die Häuser bringen – das ist das Ziel der Aktion „Das Osterlicht für dich“, zu der die Evangelische Kirchengemeinde Murr an der Murr einlädt. Wer eine Kerze vor die Haustür stellt und sich bis Karsamstag, 11. April, unter 07144/209540 oder osterlicht@ev-kirche-murr.de meldet, wird am frühen Morgen des Ostersonntags besucht. Das Osterlicht lässt sich auch für Verwandte, Freunde oder Nachbarn in Murr „bestellen“, wenn auch dort für eine Kerze gesorgt ist. Wer Mitglied der Evangelischen Kirchengemeinde ist und wer nicht, spielt dabei keine Rolle.

6. April, 8.08 Uhr +++ Brillen für Pfleger und Ärzte
Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, nicht nur einen kühlen Kopf, sondern auch einen klaren Blick zu bewahren. Das gilt aktuell ganz besonders für Ärzte und Pfleger, die dafür sorgen, dass das deutsche Gesundheitssystem der Corona-Krise standhält. Die Optikerkette pro optik bedankt sich bei diesen Helden und schenkt allen Ärzten sowie den Pflegekräften in Deutschland Brillen mit Gläsern in der jeweils richtigen Sehstärke. Als systemrelevante Dienstleister der Gesundheitsbranche sind Optiker nicht von den Zwangsschließungen betroffen, weshalb es möglich ist, die Hilfsaktion in den Fachgeschäften umzusetzen. Dabei hat sich pro optik keine Maximalgrenze an Brillen gesetzt, sondern wird jeden Interessierten aus dem Gesundheitswesen im Aktionszeitraum versorgen. Das Einzige, was die Begünstigten vorlegen müssen, ist ein Beschäftigungsnachweis oder ein Beleg über die Ausübung des Arzt- oder Pflegeberufs. Die Aktion gilt in allen teilnehmenden Fachgeschäften der pro optik Gruppe, die aktuell geöffnet haben.

6. April, 7.23 Uhr +++ Kinderbibelwoche zuhause
Ferienprogramm, Urlaub, Kinderbibelwoche – alles abgesagt? Leider ja. Aber mit der KiBiWo@Home kommt die Kinderbibelwoche nach Hause zu den Kindern und Familien. Vom 15. bis 17. April bietet die Kirche Unterwegs aus Weissach im Tal jeweils ab 9.30 Uhr KiBiWo-Spaß für daheim. Die Videos werden punktgenau freigeschaltet und stehen noch für die nächsten Tage zur Verfügung. Auf www.kircheunterwegs.de oder über Facebook bei @KiBiWoatHome sind die Videos bereitgestellt.

5. April, 19.50 Uhr +++ Land meldet 772 Neuinfektionen

An diesem Sonntag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 772 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 19287 an. Davon sind ungefähr 1200 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg ist auf insgesamt 383 angestiegen. Unter den Verstorbenen waren 245 Männer und 137 Frauen sowie ein Fall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

5. April, 18.41 Uhr +++  16 neue Fälle im Landkreis

Insgesamt zählt das Kreisgesundheitsamt mittlerweile 1072 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg (Stand heute, 16 Uhr). Das ist eine Zunahme von 16 Fällen gegenüber gestern. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 196,81. 18 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 69 und 95 Jahren sind inzwischen verstorben.

5. April, 17.29 Uhr +++ Seniorennachmittag fällt aus

Wegen der Corona-Krise wird der Seniorennachmittag am 8. April in der Gemeindehalle Kirchberg nicht stattfinden. Ebenso fällt der Jubiläumsnachmittag zum 50-jährigen Bestehen des Seniorenclubs am 13. Mai aus. Ein neuer Termin für den Jubiläumsnachmittag soll rechtzeitig bekannt gegeben werden.

5. April, 15.59 Uhr +++ Training für Spitzensportler unter Auflagen erlaubt

Die baden-württembergische Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 sieht umfangreiche Regelungen zu Kontakteinschränkungen, Aufenthaltsvorgaben und sonstige Vorschriften vor, die auch den Profi- und Spitzensport in Baden-Württemberg beeinträchtigen. Aufgrund zahlreicher Anfragen aus dem Profi- und Spitzensport und bereits in Kraft getretener Regelungen in anderen Bundesländern teilen das Gesundheitsministerium und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport nun mit, dass der Trainingsbetrieb von Profi- und Spitzensportlern auch in Baden-Württemberg unter Beachtung strengster Abstands- und Hygiene-Auflagen und in Kleingruppen im Laufe der kommenden Woche wieder ermöglicht werden soll. Der Amateur- und Freizeitsport ist hiervon nicht umfasst und bleibt weiterhin untersagt. Eine entsprechende Regelung wird derzeit innerhalb der Landesregierung abgestimmt und soll noch im Laufe der kommenden Woche in Kraft treten. Zudem soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Vertretern von Sozial- und Kultusministerium sowie des Landessportverbands beziehungsweise der Olympiastützpunkte klären, wie die hohen Vorgaben für die Einhaltung der hygienischen Vorschriften und der Kontaktvermeidung dann in konkreten Fällen vor Ort umgesetzt werden können.

5. April, 14.14 Uhr +++ Neue Zahlen aus dem Rems-Murr-Kreis

Das Landratsamt Rems-Murr hat seine Corona-Zahlen aktualisiert. Demnach ist mittlerweile eine COVID-19-Erkrankung bei 771 Personen nachgewiesen worden (Stand 13 Uhr). Das sind 27 Infizierte mehr als am Vortag. Elf Personen, die den Erreger in sich trugen, sind verstorben, 137 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen. In Kirchberg wurde das Virus bei drei Personen nachgewiesen.

5. April, 13.22 Uhr +++ Mit dem Alpenverein in die Berge träumen

Der Deutsche Alpenverein, Sektion Ludwigsburg, hat sich inmitten der Corona-Krise eine ganz besondere Aktion ausgedacht: „Wir träumen uns in die Berge“ und bleiben dafür zuhause. Zu verfolgen ist das Ganze unter www.alpenverein-ludwigsburg.de/index.php?id=654.  Ein erster Traum, bei dem zum Beispiel Fotos von Hütten-Szenen zu sehen sind, ist auch schon online (www.alpenverein-ludwigsburg.de/index.php?id=655).

5. April, 9.57 Uhr +++ Keine Veränderung in Kirchberg

Nach den aktuellsten Zahlen des Landratsamts Rems-Murr gibt es keine Veränderung bei den bestätigten Corona-Virus-Infizierten in Kirchberg. Stand Samstag, 18.30 Uhr, sind weiter drei Personen in der Gemeinde betroffen.

4. April, 21.07 Uhr +++ Landratsamt meldet neue Zahlen

Insgesamt zählt das Kreisgesundheitsamt Ludwigsburg 1056 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis (Stand heute, 16 Uhr). Das ist eine Zunahme von 79 Fällen gegenüber gestern. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 193,87. 18 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 69 und 95 Jahren sind inzwischen verstorben.

4. April, 19.44 Uhr +++ Wieder Anstieg bei Fallzahlen in Baden-Württemberg

An diesem Samstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1335 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 18515 an. Davon sind ungefähr 1110 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren.  Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, Emmendingen, Esslingen, Heidenheim, Karlsruhe, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heilbronn, Stuttgart und Ulm insgesamt 42 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 363 an. Unter den Verstorbenen waren 234 Männer und 128 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

4. April, 17.52 Uhr +++ Mehr Infizierte in Kirchberg

Nach den neuesten Zahlen aus dem Landratsamt Rems-Murr von Freitagmittag sind nun in Kirchberg drei Personen nachweislich infiziert. Bislang war das Coronavirus bei zwei Bürgern bestätigt worden. Insgesamt waren Stand Freitag, 13.50 Uhr, 688 Personen im Rems-Murr-Kreis infiziert, acht davon verstorben und 137 aus der Quarantäne wieder entlassen.

4. April, 17.30 Uhr +++ Mehr Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen

„Bereits zu Beginn der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2/Covid-19 war klar, dass kranke und pflegebedürftige Menschen ganz besonders gefährdet sind. Wir haben frühzeitig zahlreiche Maßnahmen wie Besuchsverbote ergriffen, um diese Menschen auch ganz besonders zu schützen. Doch in letzter Zeit beobachten wir leider, dass trotzdem immer mehr Menschen in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Einrichtungen der stationären Altenhilfe an Corona erkranken. Dagegen wollen wir ab sofort noch stärker ankämpfen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha an diesem Samstag in Stuttgart. Die räumliche Nähe, der enge Kontakt zwischen Betreuern und Betreuten und auch die Tatsache, dass eine Infektion zu spät erkannt wird, führten dazu, dass sich die Menschen gegenseitig anstecken. „Diesen Teufelskreis wollen wir durchbrechen – und die Infektionsketten rechtzeitig unterbrechen. Deswegen werden wir Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Bewohnerinnen und Bewohner in Altenhilfeeinrichtungen sowie medizinisches Personal und Pflegekräfte künftig noch stärker, noch gezielter als bisher auf das Corona-Virus testen. So können wir eine Infektion frühzeitig erkennen, Betroffene rechtzeitig isolieren und alle anderen schützen“, sagte Lucha.  

4. April, 11.58 Uhr +++ Neuapostolische Kirche Marbach verweist auf virtuelle Gottesdienste

Auch die Neuapostolische Kirche hat auf die allgemeine Entwicklung des Verbots von Gottesdiensten und Versammlungen aller Art reagiert und bietet seither sonntags Video-Gottesdienste auf YouTube an, die von zu Hause mitgefeiert werden können. Natürlich ohne die Feier des Heiligen Abendmahls, da ja keine Gemeinde da ist. Für Karfreitag und Ostersonntag sind solche Gottesdienste ebenfalls geplant. Am Ostersonntag wird das internationale Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Jean-Luc Schneider, erstmals einen YouTube-Gottesdienst, ohne Gemeindepräsenz, für alle Kirchenmitglieder weltweit feiern. Dieser beginnt, wie alle Video-Gottesdienste, um 10 Uhr. Die Gottesdienste können über www.nak süd empfangen werden. Weitere Hinweise bietet die Website: https://www.nak-stuttgart-ludwigsburg.de.

3. April, 20.06 Uhr +++ 178 Personen wieder genesen im Landkreis

Insgesamt zählt das Kreisgesundheitsamt 977 laborbestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg. Das entspricht einer Zunahme um 73 Fälle gegenüber Donnerstag. Die Erkrankungsrate (Inzidenz/Fälle pro 100000 Einwohner) im Landkreis Ludwigsburg liegt bei 179,37. 18 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter zwischen 69 und 95 Jahren sind inzwischen verstorben. 178 Personen sind mittlerweile wieder genesen.

3. April, 19.57 Uhr +++ Wieder mehr Infektionen im Bottwartal

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Bottwartal ist laut dem Landratsamt Stand 16 Uhr auf 142 Personen gestiegen. Das sind elf mehr als am Vortag.

3. April, 19.47 Uhr +++ Geschäfte bleiben am Ostersonntag und an Karfreitag zu

An Karfreitag und Ostersonntag bleiben in Baden-Württemberg alle Geschäfte geschlossen. Das haben in Abstimmung mit dem Staatsministerium das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg heute vereinbart. Die Corona-Verordnung des Landes werde zeitnah entsprechend geändert.

Die Landesregierung hatte in § 4 Absatz 3 der Corona-Verordnung geregelt, dass die nach der Corona-Verordnung nicht zu schließenden Einrichtungen (insbesondere Lebensmitteleinzelhandel, Supermärkte etc.) an allen Sonn- und Feiertagen von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein dürfen. „Hintergrund der Regelung war und ist ausschließlich der Gesundheitsschutz bei der Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung. Denn die Verteilung und Entzerrung des Kundenverkehrs bei Einkäufen ist essenziell, um die Infektionsgefahren zu verringern. Wir haben uns aber dazu entschieden, dass diese Ausnahmeregelungen nicht für Karfreitag und Ostersonntag gelten“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Mittlerweile habe sich gezeigt, dass der Handel von der Öffnungsregelung nur wenig Gebrauch mache, auch um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ruhetage zu ermöglichen.

3. April, 19.37 Uhr +++ Spielbetrieb ruht bis auf Weiteres

Aufgrund aktueller Verordnungen und Verfügungen der Landesregierung sowie der Gesundheitsbehörden ist bereits jetzt abzusehen, dass auch nach Ablauf der bisherigen Spielbetriebs-Aussetzung aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus noch nicht wieder Fußball gespielt werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Amateurfußball-Spielbetrieb in Baden-Württemberg und – vorbehaltlich der Entscheidungen der jeweils zuständigen Verbände - voraussichtlich auch im übrigen Bundesgebiet bis auf Weiteres ausgesetzt. Eine Wiederaufnahme erfolgt mit einer Vorankündigungsfrist von mindestens 14 Tagen. Derzeit ruht der Fußball-Spielbetrieb in Deutschland auf allen Ebenen; auch ein geregelter Trainingsbetrieb ist nicht möglich. In Baden-Württemberg wurde das Fußballspielen zunächst bis zum 19. April 2020 ausgesetzt. Die zeitliche Befristung auf unbestimmte Zeit zu verlängern ist nun erforderlich, weil derzeit keine verlässlichen Prognosen zur Möglichkeit Sportveranstaltungen durchzuführen möglich sind. Die Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg ist im Hinblick auf den Amateurfußball eindeutig formuliert und für die Fußballverbände bindend.

Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs erfolgt mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen, um allen Vereinen genug Vorlauf und Planungssicherheit zu geben. Auf dieses einheitliche Vorgehen haben sich die drei Fußballverbände in Baden-Württemberg verständigt. Darüber hinaus wird im Dialog mit den Landesbehörden, den Fachleuten für den Spielbetrieb und den Vereinen mit Hochdruck an verschiedenen Szenarien für eine Weiterführung der Spielzeit gearbeitet. Aber auch Überlegungen, die Saison aufgrund einer länger andauernden Infektionslage und entsprechender behördlicher Verordnungen abbrechen zu müssen, spielen eine Rolle. Die genannten Regelungen gelten aufgrund der gleich lautenden Beschlussfassungen der drei baden-württembergischen Fußballverbände auch für den Spielbetrieb der Oberligen Baden-Württemberg. Auf der Website www.wuerttfv.de informiert der Württembergische Fußballverband über die aktuellen Entwicklungen und beantwortet häufig gestellte Fragen.

3. April, 19.28 Uhr +++ Fallzahlen in Baden-Württemberg wieder gestiegen

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden an diesem Freitag vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1209 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 17180 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 997 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

3. April, 19.22 Uhr +++ Neue Einheit im Marbacher Krankenhaus

Im Marbacher Krankenhaus soll eine Einheit aufgebaut werden, in der ältere Menschen betreut werden, die Corona-Verdachtsfälle sind oder bei denen der Krankheitsverlauf nicht so stark ist. Aufgenommen werden auch Senioren aus Pflegeheimen.

3. April, 16 Uhr +++ Mehr Geld für Frauen- und Kinderschutzhäuser
Die Corona-Pandemie macht weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens notwendig. Das bringt Risikofaktoren für das Auftreten von häuslicher Gewalt wie Existenzängste, Überforderung und mangelnde Möglichkeiten sozialer Interaktion mit sich. Die Vertreterinnen der Frauen-und Kinderschutzhäuser und der Fachberatungsstellen berichten von einem deutlichen Anstieg an Beratungsgesprächen und Aufnahmegesuchen. "Das bedeutet: Wir müssen leider auch mit einem weiteren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt rechnen. Darauf wollen wir vorbereitet sein“, so Staatssekretärin Bärbl Mielich am Freitag. Da kaum direkte Beratung möglich ist, wird verstärkt telefonisch oder auf dem elektronischen Weg beraten. Um die Erreichbarkeit auch bei erhöhter Nachfrage sicherzustellen, wird die Landesregierung einen Soforthilfe-Fonds in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro auflegen.
Mit der Soforthilfe soll die zeitnahe Mobilisierung der ehrenamtlichen und ehemaligen Mitarbeiterinnen sowie die Aufstockung der hauptamtlichen Beschäftigten in den Beratungsstellen durch eine Aufwandsentschädigung für die deutlich intensivere, telefonische und elektronische Betreuung der Frauen und ihrer Kinder gewährleistet werden. Zudem kann die Soforthilfe für Zuschüsse für technische Ausstattungen (PC- und Telefonanlagen) sowie die technische Einrichtung verwendet werden.

3. April, 14.53 Uhr +++ Geänderte Telefonzeiten im ServiceCenter der AVL
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf die Verbreitung des Coronavirus ist das AVL-ServiceCenter seit Dienstag, 17. März, für Kundenbesuche geschlossen. Als weitere Vorsichtsmaßnahme, um due Mitarbeiter zu schützen, ist das ServiceCenter ab sofort nur noch eingeschränkt erreichbar. Das ServiceCenter ist weiterhin unter der Telefonnummer 07141 / 144 2828 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr sowie per E-Mail unter servicecenter@avl-lb.de erreichbar.Die meisten Anliegen, wie Tonnen bestellen, Sperrmüll anmelden oder die Reklamation nicht erfolgter Leerungenkönnen online auf www.avl-lb.de abgewickelt werden. Viele Fragen beantwortet die AVL außerdem schon in ihrer FAQ-Liste, die ebenfalls auf der Internetseite zu finden ist.

3. April, 14.43 Uhr +++ Stadt Marbach sucht Telefon-Paten
Geselliges Zusammenkommen im Verein, ein Abend mit Freunden, eine nette Unterhaltung auf der Straße oder gar im Café? Zu Corona-Zeiten undenkbar. Die Stadt Marbach möchte daher die Menschen telefonisch näherbringen. „Wir haben viele Anfragen von Personen, die sich ehrenamtlich einsetzen wollen, aber beispielsweise aufgrund ihres Alters nicht aktiv bei unserer Corona-Nachbarschaftshilfe tätig sein können“, weiß Bürgermeister Jan Trost. Diese können sich künftig als „Telefon-Paten“ einbringen. Marbacher, die gerne telefonieren und anderen die Gelegenheit zum Austausch geben möchten, finden auf der Homepage der Stadt Marbach ein Formular zum Ausfüllen.
Menschen, die sich über einen Anruf freuen würden, können sich von montags bis freitags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 07144/17125 an die Corona-Hotline wenden. Die Hotline, die bis auf Weiteres durch das Team der Stadtbücherei besetzt ist, stellt dann den Kontakt zwischen den Ehrenamtlichen und den Kontaktsuchenden her. Vereinsamung hat so keine Chance. Die Angaben der „Telefon-Paten“ werden von städtischer Seite überprüft, so dass ein Missbrauch weitgehend ausgeschlossen ist.

3. April, 14.13 Uhr +++ Keine Nachteile bei der Lehrerausbildung
In der öffentlichen Wahrnehmung standen bislang die schulischen Abschlussprüfungen im Vordergrund. Das Kultusministerium und die Außenstellen des Landeslehrerprüfungsamts in den Regierungspräsidien haben jedoch zeitgleich unter Hochdruck daran gearbeitet, pragmatische Lösungen zur Durchführung der Zweiten Staatsprüfungen bei der Lehrerausbildung zu finden. In den vergangenen Tagen hätten das Ministerium viele entsprechende Anfragen erreicht. „Ich kann die Sorge der angehenden Lehrer gut nachvollziehen. Umso wichtiger ist es, dass wir nun Klarheit schaffen“, so Kultusministerin Susanne Eisenmann.
Die Zweiten Staatsprüfungen werden in modifizierter Form durchgeführt. Zentrale Änderung ist dabei, dass noch ausstehende Lehrproben  in diesem Jahr nicht als Lehrprobe stattfinden werden. Als Ersatz wird es eine mündliche Präsentation einer geplanten Unterrichtsstunde mit Reflexionsgespräch geben. Diese Prüfungen werden im Zeitraum 18. Mai bis 1. Juli unter Einbeziehung der Pfingstferien durchgeführt. Bereits absolvierte Prüfungen bleiben gültig.
Pädagogische und fachdidaktische Kolloquien werden an den Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte in der Zeit vom 27. April bis 12. Mai durchgeführt. Für Prüfungsteile, die wegen erstmaligen Nichtbestehens (etwa Hausarbeit, Seminararbeit oder Dokumentation) wiederholt werden müssen, werden individuelle Lösungen mit den Außenstellen des Landeslehrerprüfungsamtes gesucht.

3. April, 11.32 Uhr +++ Zahlen aus dem Rems-Murr-Kreis
Der Rems-Murr-Kreis verzeichnet aktuell 594 Corona-Infektionen (Stand: 3. April; 11 Uhr). Es hat insgesamt sieben Todesfälle gegeben. 97 Personen konnten indes wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Kirchberg an der Murr verzeichnet weiterhin zwei Fälle. Die meisten Fälle gibt es in Backnang und Waiblingen mit jeweils 82 Fällen.

2. April, 19.21 Uhr +++ Zahlen aus Baden-Württemberg
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg wurden am Donnerstag weitere 1391 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 15.971 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 881 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

2. April, 19.03 Uhr +++ Aktuelle Zahlen aus dem Bottwartal
Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Abend eine Aktualisierung der Fallzahlen im Bottwartal bekanntgegeben. Im Vergleich zum letzten bekannten Stand am Mittwoch, 16.10 Uhr, ist die Zahl der bestätigten Fälle von 117 auf 131 gewachsen. Die Aufteilung auf die Kommunen sieht wie folgt aus:

Marbach: 30 Fälle
Steinheim: 21 Fälle
Oberstenfeld: 14 Fälle
Affalterbach: 13 Fälle
Murr: 12 Fälle
Benningen: