Eine Hauskatze hat in Schorndorf einen Giftköder mit nach Hause gebracht. Das Tier überlebte vermutlich nur, weil es nichts von der präparierten Wurst fraß - diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Schorndorf: Giftköder haben Unbekannte in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) ausgelegt. Wie die Polizei meldet, hatte eine Hauskatze bereits am 8. Dezember eine Wurst mit nach Hause geschleppt. Der Tierbesitzerin kam das Leckerli verdächtig vor, da in die Wust rote Fremdkörper eingearbeitet waren. Sie veranlasste über ihre Tierärztin umgehend eine Untersuchung, deren Ergebnis nun vorliegt.

Wie bereits vermutet, war die Wurst mit Rattengift bestückt. Das Tier hatte wahrscheinlich nur deshalb Glück, weil es in seinem gesättigten Zustand nichts von dem Giftköder zu sich genommen hatte. Die Polizei hat die strafrechtlichen Ermittlungen aufgenommen.

Da das Haustier damals lediglich etwa zehn Minuten von zu Hause weg war, ist davon auszugehen, dass der Giftköder im Wohngebiet rund um die Winnender Straße ausgelegt war. Anwohner, die zu dem bislang einzigen Vorfall im dortigen Wohngebiet Erkenntnisse haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 07181/2040 bei der Polizei zu melden.

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