Auch das noch: Als sich ohnehin schon massenweise Autos durch den Kappelbergtunnel in Fellbach drängen, geht am Montagmorgen auch noch ein Brandalarm los. Innerhalb kürzester Zeit bildet sich ein kilometerlanger Stau. Foto: dpa/Symbolbild

Auch das noch: Als sich ohnehin schon massenweise Autos durch den Kappelbergtunnel in Fellbach drängen, geht am Montagmorgen auch noch ein Brandalarm los. Innerhalb kürzester Zeit bildet sich ein kilometerlanger Stau - diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Fellbach: Ein Brandalarm im Kappelbergtunnel in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) hat am Montagmorgen für einen kilometerlangen Stau in Richtung Stuttgart gesorgt.

Wie die Polizei meldet, ging der Alarm gegen 6.50 Uhr im Tunnel los. Eine Streife der Fellbacher Polizei konnte schnell feststellen, dass es ein Fehlalarm war. Der vermutlich wegen einer technischen Störung ausgelöst worden war.

Innerhalb kurzer Zeit bildete sich im morgendlichen Berufsverkehr ein Stau - gegen 7.15 Uhr hatte er eine Länge von etwa fünf bis sechs Kilometern. Ein hinzugerufener Techniker musste von der Polizei durch die stehenden Autos gelotst werden, damit er die Brandmeldeanlage wieder "scharf" stellen konnte. Kurz nach 7.30 Uhr war die technische Störung behoben, der Verkehr floss nach und nach wieder normal.

Gegen 8 Uhr hatte sich der Stau aufgelöst.

Backnang: 50-Jähriger hält Streife an, beleidigt Beamten

Backnang: Ein 50-jähriger Mann hat am frühen Sonntagmorgen in Backnang (Rems-Murr-Kreis) einen Streifenwagen angehalten und Polizeibeamte beleidigt.

Wie die Polizei mitteilt, waren die Beamten gegen 6.15 Uhr mit dem Wagen in der Sulzbacher Straße unterwegs, als der Mann sich plötzlich dem Auto in den Weg stellte. Nachdem die Polizisten angehalten hatten, ging der betrunkene 50-Jährige zur Fahrertür, riss sie auf und beleidigte und bedrohte die Beamten verbal.

Die Polizisten nahmen den Mann mit aufs Revier. Er wurde zum Ausnüchtern in einer Zelle untergebracht. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu.

Weinstadt: Feuerwehr muss zweimal an einem Tag ausrücken

Weinstadt: In Weinstadt (Rems-Murr-Kreis) hat die Feuerwehr am Sonntag gleich zu zwei Bränden ausrücken müssen.

Wie die Polizei berichtet, meldete ein Anwohner zunächst kurz vor 22 Uhr, dass es aus einem Haus in der Strümpfelbacher Straße stark rauchte. Wie sich später herausstellte, hatte ein Nachbar Essen auf dem Herd stehen gelassen und war dann eingeschlafen. So kam es zu der starken Rauchentwicklung.

Die hinzugerufene Feuerwehr musste nicht mehr löschen, dafür aber das Gebäude lüften. Verletzt wurde niemand

Bereits gegen 23.30 Uhr wurde die Feuerwehr erneut zu einem Einsatz gerufen: Auf einem Gartengundstück nahe der Ziegeleistraße hatten Unbekannte zunächst ein Feuer in einem alten Ölfass gemacht. Als sie dann gingen, deckten sie das Fass nur mit einem Holzbrett zu, um es so zu ersticken.

Die folgende Rauchentwicklung sorgte sogar noch auf der Beutelsbacher Straße zu Sichtbehinderungen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Zur Ursache und zur Höhe des Sachschadens ist noch nichts bekannt.

Owen/Teck: Autofahrer mit Laserpointer geblendet

Owen an der Teck: Mit einem Laserpointer sind am Sonntagabend in Owen an der Teck (Kreis Esslingen) zwei Autofahrer geblendet worden.

Wie die Polizei meldet, fuhr der Fahrer eines Abschleppwagens gegen 21.45 Uhr aus Richtung Beuren gerade über den Bahnübergang am Ortseingang Owen, als er und sein Beifahrer vom Parkplatz Bölle aus mit dem Laser geblendet wurden. Der Fahrer musste die Augen schließen und geriet so auf die Gegenspur. Ein entgegenkommender Autofahrer konnte einen Zusammenstoß noch verhindern.

Wenig später wurde ein anderer Autofahrer ebenfalls von einem Laser ins Auge getroffen, als er auf der Kreisstraße 1249 von der Burg Teck kommend in Richtung Owen unterwegs war.

Alle Getroffenen mussten sich nach den Laserpointer-Attacken in ärztliche Behandlung begeben. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 07021/501-0.

Kirchheim/Teck: Frau überschlägt sich mehrfach

Kirchheim unter Teck: Eine 69-jährige Autofahrerin hat sich am Samstagabend bei einem Unfall in Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen) mehrfach überschlagen und ist dabei schwer verletzt worden.

Wie die Polizei berichtet, war die Frau mit ihrem Mercedes SLK vermutlich zu schnell auf der Autobahn 8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Nach Zeugenaussagen kam sie auf der mittleren Spur ohne ersichtlichen Grund ins Schleudern, kam dann nach rechts von der Straße ab und überschlug sich mehrfach. In einem angrenzenden Waldstück kam der Wagen schließlich zum Stehen.

Die Frau wurde schwer verletzt von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. An ihrem Wagen entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Er musste abgeschleppt werden.

Pleidelsheim: Fahranfänger kracht in Motorradfahrer

Pleidelsheim: Ein 18-jähriger Autofahrer hat am Sonntagmittag in Pleidelsheim (Kreis Ludwigsburg) einen Unfall mit 25.000 Euro Schaden verursacht.

Wie die Polizei mitteilt, wollte der 41 Jahre alte Fahrer eines Motorrads gegen 12 Uhr bei Pleidelsheim auf die Autobahn 81 in Richtung Stuttgart fahren, als er auf der Auffahrt verkehrsbedingt anhalten musste. Der von hinten in seinem BMW herannahende 18-Jährige übersah den 41-Jährigen vermutlich und fuhr auf ihn auf.

Der Motorradfahrer stürzte und wurde leicht verletzt. Sowohl das Auto als auch das Motorrad mussten abgeschleppt werden; es entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro.

Hattenhofen: Mit Lotus Unfall gebaut, 20.000 Euro Schaden

Hattenhofen: Ein 27-jähriger Lotus-Fahrer hat am Sonntagmittag in Hattenhofen (Kreis Göppingen) einen Unfall gebaut.

Wie die Polizei berichtet, war der Mann gegen 12.10 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Albershausen und Hattenhofen unterwegs, als er in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor und von der Straße abkam. Dabei erlitt der 26-jährige Beifahrer eine Platzwunde am Kopf.

An dem Lotus entstand Totalschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Er musste abgeschleppt werden.

Böblingen: Polizisten erheblichen Widerstand geleistet

Böblingen: Die Polizei hat es am frühen Sonntagmorgen in Böblingen gleich mit mehreren aggressiven jungen Männern zu tun gehabt.

Wie die Polizei meldet, mussten die Beamten wegen der Gruppe im Alter zwischen 18 und 21 Jahren gleich mehrmals ausrücken. Zunächst war es gegen 5.20 Uhr vor einem Lokal in der Poststraße zu Streitigkeiten zwischen Besuchern und der Gruppe gekommen, so dass die jungen Erwachsenen von den hinzugerufenen Polizisten der Örtlichkeit verwiesen wurden. Kurz darauf mussten die Beamten allerdings schon wieder eingreifen, da die fünf jungen Leute auf ihrem weiteren Weg in der Poststraße vermutlich ein Wahlplakat und das Schild einer Bäckerei beschädigt hatten.

Allerdings schien auch die zweite polizeiliche Ermahnung keinen Erfolg zu bringen. Kurz nach 6 Uhr verständigten Zeugen nämlich ein weiteres Mal die Polizei - die Randalierer sollen im Bereich der Uferpromenade Wahlplakate herunterrissen und teilweise im See versenkt haben. Als die Beamten vor Ort eintrafen, verhielten sich die betrunkenen Männer äußerst unkooperativ. Ein 21-Jähriger tat sich besonders hervor, so dass die Polizisten beschlossen, den jungen Mann mit aufs Revier zu nehmen.

Als sie ihn zum Streifenwagen führten, soll der Mann einem der Beamten mit der Faust gegen den Hinterkopf geschlagen und ihn so leicht verletzt haben. Der angriffslustige junge Mann wehrte sich und spuckte um sich, so dass ihn die Beamten zu Boden brachten und ihm einen Mundschutz anlegten. Den Rest der Nacht verbrachte der 21-Jährige in polizeilichem Gewahrsam. Er muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

Leonberg: Massenschlägerei auf Hochzeit

Leonberg: Zu einer Massenschlägerei ist es im Rahmen einer Hochzeitsfeier in der Nacht zum Montag in Leonberg (Kreis Böblingen) gekommen.

Wie die Polizei mitteilt, fand die Feier in einer Halle in der Bruckenbachstraße im Stadtteil Eltingen statt. Gegen 0.25 Uhr kam es dann zu einer Schlägerei zwischen etwa 20 Personen. Was genau der Grund war, kann die Polizei noch nicht sagen. Mit insgesamt 15 Streifenwagen kamen die alarmierten Beamten vor Ort, um die Situation zu entschärfen. Einige der Anwesenden wurden des Platzes verwiesen, und nach und nach lösten sich die Feierlichkeiten auf.

Obwohl einige der Personen im Verlauf der Schlägerei verletzt worden waren, ließen sich die Wenigsten durch den hinzugerufenen Rettungsdienst verarzten.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 07152/605-0 entgegen.

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