Während seine Mutter beim Bäcker ist, setzt sich ein Fünfjähriger in Lauterstein hinters Steuer und fährt los. Foto: dpa/Symbolbild

Während seine Mutter beim Bäcker ist, startet ein Fünfjähriger das Auto und fährt los. Weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Lauterstein: Ein Fünfjähriger hat am Montagmorgen in Lauterstein (Kreis Göppingen) eine Spritztour mit dem Auto seiner Mutter gemacht.

Wie die Polizei mitteilt, war die Mutter kurz zum Bäcker gegangen. Davor hatte sie zwar die Handbremse ihres Opels angezogen, allerdings auch den Zündschlüssel stecken lassen. Offenbar tauschte der Junge seinen Platz auf dem Rücksitz mit dem Fahrersitz und setzte den Opel in Bewegung.

Mit geringer Geschwindigkeit und in Schlangenlinien ging es die Straße Im Heges entlang, bis der Wagen nach rechts von der Straße abkam und gegen eine Gartenmauer stieß. Auch ein zweiter Aufprall gegen eine Mauer konnte den Jungen nicht stoppen.

Im Zickzack kam er mal links, mal rechts von der Straße ab, bis der Wagen schließlich festgefahren stehen blieb. Vom Fahrer waren zunächst nur die Spuren im Schnee zu entdecken, bis sich herausstellte, dass der Flüchtige der Sohn der Autobesitzerin war.

Den Schlüssel hatte er noch bei sich. Der entstandene Schaden beläuft sich glücklicherweise lediglich auf wenige hundert Euro.

Geislingen: Einbrecher klauen 50 Schachteln Zigaretten

Geislingen: Unbekannte sind in der Nacht zum Dienstag in eine Bäckerei in Geislingen (Kreis Göppingen) eingebrochen.

Wie die Polizei berichtet, entwendeten die Täter etwa 50 Zigarettenschachteln. Die Einbrecher gelangten zunächst über ein Garagentor hinter das Gebäude an der Längentalstraße.

Über einen Lichtschacht stiegen sie in das Haus ein. Nachdem sie das Kellerfenster eingeschlagen hatten, nahmen sie die Zigaretten der Marken Marlboro, Gauloises, Kurmark, Lord und LM mit.

Der genaue Wert des Diebesgutes ist noch nicht bekannt, ebenso der Sachschaden am eingeschlagenen Fenster.

Göppingen: Taschendiebe in der Innenstadt unterwegs

Göppingen: Bislang Unbekannte haben am Montagabend in Göppingen innerhalb von 20 Minuten insgesamt vier Damen in Bekleidungsgeschäften beklaut.

Wie die Polizei meldet, ereigneten sich die Diebstähle zwischen 17.30 Uhr und 17.50 Uhr. Die Täter stahlen jeweils Geldbeutel aus den Handtaschen, die teilweise an Kinderwagen angehängt waren oder kurzzeitig unbeobachtet waren.

Der Wert des Diebesgutes beläuft sich auf mindestens 200 Euro.

Um diesen Diebstählen entgegenzuwirken, sollten Handtaschen laut Polizei niemals unbeobachtet abgelegt werden. Zudem sollten Handtaschen immer eng am Körper gehalten werden.

Auch ist darauf zu achten, dass Knöpfe oder Reißverschlüsse nicht nur geschlossen sind, sondern auch nicht von Dritten im Vorbeigehen geöffnet werden können.

Schorndorf: Tieflader bleibt im Tunnel hängen

Schorndorf: Ein mit einem Bagger beladener Tieflader ist am Dienstagmorgen im Sünchentunnel bei Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) stecken geblieben. Die B 29 ist in diesem Bereich nach dem Unfall bis voraussichlicht Mittwochvormittag halbseitig gesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, war der 41-jährige Fahrer des Tiefladers in Richtung Stuttgart unterwegs. Am Beginn des Tunnels streifte der Ausleger des Baggers einen Betonsturz, der in die Decke eingelassen ist.

Dabei wurde ein Hydraulikschlauch abgerissen, der auf dem Dach eines nachfolgenden VW-Kleintransporters landete. Von dort fiel der Schlauch auf die Fahrbahn. Ein nachfolgender VW Golf  fuhr über den Schlauch und riss sich dabei die Benzinleitung ab.

Die Straßenmeisterei musste das aus dem Schlauch auslaufende Hydrauliköl und den ausgetretenen Kraftstoff abstreuen. Nach der Abwicklung des ersten Schadens fuhr der Tieflader, der mittlerweile wieder nach oben frei war, weiter.

Am Ausgang des Tunnels blieb er erneut an einem Betonsturz hängen. Am Dienstagnachmittag wurde versucht, die Hydraulikleitung am Bagger zu reparieren, damit der Baggerausleger abgelassen werden kann und der Transport ungehindert den zweiten Tunnel, Grafenbergtunnel, befahren kann.

Der Schadensumfang kann derzeit noch nicht näher verifiziert werden.

Fellbach: Heizdecke fängt an zu brennen

Fellbach: Die Heizdecke einer 86-Jährigen hat am Dienstagmorgen einen Brand in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) ausgelöst.

Wie die Polizei mitteilt, wurde der Brand in dem Schlafzimmer der Seniorin an der Auberlenstraße glücklicherweise noch rechtzeitig von einer Mitarbeiterin der Diakoniestation bemerkt. Diese versorgt die betagte Frau.

Die Dame war gestürzt, lag im Esszimmer auf dem Boden und konnte allein nicht mehr aufstehen, da sie auf einen Rollator angewiesen ist. Sie erlitt eine Rauchvergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Ob der Brand durch einen technischen Defekt oder unsachgemäßen Gebrauch der Heizdecke entstand, ist noch unklar. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Winnenden: 75-Jähriger in Auto eingeklemmt

Winnenden: Ein 75-Jähriger ist am Dienstagmittag bei einem Unfall auf der Südumgehung von Winnenden (Rems-Murr-Kreis) in seinem Auto eingeklemmt worden.

Wie die Polizei meldet, war der Opel-Fahrer gegen 11.20 Uhr von Breuningsweiler aus in die Südumgehung eingebogen. Dabei hatte er einen 49-jährigen Citroen-Fahrer übersehen, der in Richtung Breuningsweiler unterwegs war.

Die Autos stießen im Einmündungsbereich zusammen. Die Freiwillige Feuerwehr Winnenden musste den schwerverletzten Opel-Fahrer aus seinem total beschädigten Auto bergen. Der Citroen-Fahrer blieb unverletzt.

Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt insgesamt etwa 30.000 Euro. Die Straße musste während der Unfallaufnahme halbseitig und bei der Bergung zeitweise ganz gesperrt werden.

Der Verletzte kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.  

Schorndorf-Oberberken: Einbrecher genießt Pralinen

Schorndorf-Oberberken: Ein Unbekannter ist in der Nacht zum Montag in eine Gaststätte in Schorndorf-Oberberken (Rems-Murr-Kreis) eingedrungen und hat sich dort an Schnapspralinen gütlich getan.

Wie die Polizei meldet, gelangte der Täter in das Lokal an der Wangener Straße, indem er mit einer Zange das Zylinderschloss der Hintertür herausbrach. Er durchwühlte mehrere Schubladen und fand dabei 60 Euro Bargeld.

Anschließend tat er sich im Aufenthaltsraum der Gaststätte an Schnapspralinen gütlich. Die leere Pralinenschachtel nebst einer Sparkasse mit fünf Euro Bargeld hinterließ er vor der aufgebrochenen Tür am Boden.

Winnenden: Zehnjähriger will betrunkenen Vater nach Hause bringen

Winnenden: Ein Zehnjähriger hat am Montagabend in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) versucht, seinen betrunkenen Vater nach Hause zu bringen. Passanten sahen dies und verständigten die Polizei.

Laut Polizei nahm die gegen 22 Uhr alarmierte Streife den Mann, der allein nicht mehr gehen konnte, in Gewahrsam. Auf dem Weg aufs Polizeirevier Winnenden wurde der Mann plötzlich aggressiv und teilte Fausthiebe aus.

Er musste gewaltsam und mit Handschließen aus dem Dienstwagen geholt werden. Es wurden richterlich Schutzgewahrsam und Blutentnahme angeordnet.

Der kleine Sohn hatte sich mit einer zweiten Streife zu Fuß zum Revier Winnenden begeben und wurde dort von seiner Mutter abgeholt.

Eberdingen: Pferde in Panik verursachen mehrere Unfälle

Eberdingen: Freilaufende Pferde haben am Montagabend auf der Landesstraße 1135 zwischen Nussdorf und Iptingen (Kreis Ludwigsburg) mehrere Unfälle verursacht.

Wie die Polizei meldet, hatten mehrere Verkehrsteilnehmer gegen 19.30 Uhr sechs entlaufene Pferde auf der L 1135 gemeldet. Zunächst rannten die Tiere panisch am Audi einer 30-Jährigen vorbei, die am Ortsausgang Nussdorf stand.

Dabei streifte eines der Pferde ihr Fahrzeug auf der Beifahrerseite und riss den Außenspiegel ab. Als die Tiere weiterrannten, kollidierte ein weiteres Pferd mit dem Ford einer 33-Jährigen, die aus Iptingen in Richtung Nussdorf unterwegs war.

Das Pferd lief frontal in die Beifahrerseite, so dass die 33-Jährige leicht verletzt wurde. Das Pferd verletzte sich durch den Aufprall so schwer, dass es auf der Straße zusammenbrach und vor Ort eingeschläfert werden musste.

Die übrigen Tiere galoppierten weiter in Richtung Iptingen, wo eines der Pferde den Hyundai einer 40-Jährigen streifte und beschädigte. Nach etwa einer Stunde waren die Tiere wieder eingefangen.

Dabei wurde festgestellt, dass sich ein weiteres Pferd verletzt hatte und in der Folge auf dem Pferdehof eingeschläfert werden musste. Wie die Tiere von ihrer Koppel entkommen konnten, ist bislang noch nicht klar.

Die Landesstraße 1135 war bis etwa 21 Uhr voll gesperrt. Der Pkw der 33-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Remseck: Elfjährige wird angefahren

Remseck: Eine Elfjährige ist am Montagmittag in Remseck (Kreis Ludwigsburg) angefahren und dabei leicht verletzt worden. Die Unfallverursacherin erkundigte sich noch kurz nach dem Zustand des Kindes, fuhr dann aber weiter.

Wie die Polizei berichtet, war das Mädchen gegen 12.40 Uhr auf dem Gehweg der Neckarremser Straße unterwegs. An der Einmündung zur Hauptstraße überquerte sie die grün zeigende Fußgängerampel.

Gleichzeitig bog die Fahrerin eines Peugeot von der Hauptstraße nach links in die Neckarremser Straße ab, übersah das Mädchen vermutlich und stieß mit ihr zusammen. Dadurch stürzte die Elfjährige und verletzte sich leicht.

Die Unfallverursacherin hielt kurz an und erkundigte sich, ob alles in Ordnung ist. Dann fuhr sie in Richtung Neckarrems davon. Um das verletzte Kind kümmerte sich eine Verkäuferin eines dortigen Ladengeschäfts.

Bislang ist bekannt, dass es sich bei dem Wagen um einen schwarzen Peugeot, neueres Modell, mit dem Kennzeichen LB-RW oder LB-SW gehandelt hat. Die Fahrerin wurde als etwa 50 bis 60 Jahre alt beschrieben, die dunkles längeres Haar trug, das zusammengebunden war.

Das Polizeirevier Kornwestheim bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 07154/13130 zu melden.

Sielmingen: 18-Jähriger wird überrollt und stirbt

Sielmingen: Ein 18-jähriger Fußgänger ist in der Nacht zum Sonntag auf der Landesstraße 1205 am Ortsende von Sielmingen in Richtung Wolfschlugen (Kreis Esslingen) tödlich verletzt worden. Unklar ist bisher der Unfallhergang und warum der Mann auf der Straße lag.

Wie die Polizei mitteilt, war zunächst davon ausgegangen worden, dass eine 22-Jährige den jungen Mann gegen 3.20 Uhr überrollt hatte. Mittlerweile hat die Obduktion laut Polizei ergeben, dass der 18-Jährige aus Filderstadt-Bernhausen bereits vor dem Unfall auf der Straße lag.

Die Obduktion hat jedoch nicht definitiv ergeben, ob der Getötete nur von einem oder eventuell auch von einem weiteren Pkw überrollt wurde. Nach der Gesamtspurenlage gibt es im Moment keinen Anhaltspunkt für die Beteiligung eines weiteren Fahrzeugs.

Nach Zeugenaussagen hatte der 18-Jährige vor dem Unfall eine Party besucht und war betrunken. Das Ergebnis einer Blutuntersuchung steht jedoch noch aus.

Die Polizei sucht nach einem Pkw-Fahrer, der aus Sielmingen kommend dem Fahrzeug Lichtzeichen gab, das später das Unfallopfer überfuhr.

Der Pkw-Fahrer sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Esslingen unter Telefonnummer 0711/3990420 in Verbindung zu setzen.

Wendlingen: 75-Jähriger von Auto zu Fall gebracht

Wendlingen: Ein Unbekannter hat am Montagvormittag einen 75-Jährigen in Wendlingen (Breis Esslingen) beim Ausparken erfasst und ist dann einfach davon gefahren.

Wie die Polizei meldet, wollte der Senior gegen 11 Uhr auf Höhe der Volksbank die Unterboihinger Straße überqueren. Als er aus einer Parklücke heraus die Fahrbahn betrat, wurde er von einem nebenan ausparkenden Wagen erfasst und zu Fall gebracht.

Ohne sich um den verletzten Mann zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon. Ein bislang unbekannter Zeuge half dem 75-Jährigen und meinte, dass der Unfallverursacher einen hellblauen Audi mit ES-Zulassung gefahren sei.

Der Zeuge selbst war mit einem grünen Auto unterwegs. Weiterhin wurde der Unfall eventuell von dem Fahrer eines weißen Transporters beobachtet, der ebenfalls an der Unfallstelle war.

Das Polizeirevier Nürtingen bittet die genannten, sowie weitere Zeugen sich unter Telefonnummer 07022/92240 zu melden.

Wernau: Stark betrunkene Mutter fährt Auto - mit Kindern an Bord

Wernau: Eine stark betrunkene Mutter ist in der Nacht zum Dienstag in Wernau (Kreis Esslingen) mit ihren Zwillingen im Auto unterwegs gewesen. Ein Test ergab 2,4 Promille.

Wie die Polizei berichtet, war einer Streife der Verkehrspolizei Esslingen kurz nach Mitternacht ein Mini Cooper aufgefallen. Der Wagen war auf der Kirchheimer Straße in Richtung Ortsmitte unterwegs, und zwar auf der Mittellinie.

An der Adlerstraße konnte das Auto gestoppt werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 40-jährige Fahrerin sehr stark betrunken war. Nach der fälligen Blutentnahme wurde ihr der Führerschein abgenommen.

Weiterhin hatte sie zu dieser vorgerückten Stunde ihre zehnjährigen Zwillinge dabei. Die beiden Kinder mussten von einer Freundin der Mutter an der Kontrollstelle abgeholt werden.

Filderstadt: Selbstgebastelte Böller auf Spielplatz gefunden

Filderstadt: Ein 63-Jähriger hat am Freitagnachmittag auf einem Spielplatz in Filderstadt (Kreis Esslingen) fünf selbstgemachte Böller gefunden.

Wie die Polizei berichtet, warf er diese dann auf dem Spielplatz an der Esslinger Straße in den Mülleimer. Als die Polizei nachschaute, befanden sich dort allerdings nur noch drei der fünf Böller.

Die rohrähnlichen, etwa 18 Zentimeter langen Böller haben einen Durchmesser von etwa dreieinhalb Zentimeter. Sie waren abgebrannt. Die Polizei vermutet, dass Unbekannte in der Zeit von Freitagnachmittag bis Montagnachmittag die zwei fehlenden Böller aus dem Mülleimer genommen haben.

Es ist nicht bekannt, ob auch diese zwei abgebrannt waren. Bei den Gegenständen handelt es sich nach Angaben der hinzugezogenen Experten um selbstgefertigte pyrotechnische Gegenstände ähnlich eines Bengalischen Feuers.

Diese können erhebliche Energie freisetzen. Deshalb warnt die Polizei die Personen, die die möglicherweise noch nicht abgebrannten Böller an sich genommen haben, diese zu entzünden.

Kirchheim: Einbrecher schweißen Tresor auf

Kirchheim: Einbrecher haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Firmengelände in Kirchheim (Kreis Esslingen) einen Tresor aufgeschweißt. Wieviel Bargeld sie entwendeten, ist noch nicht bekannt.

Allerdings richteten sie einen Sachschaden von mehr als tausend Euro an. Wie die Polizei meldet, hatten die Einbrecher auf dem Gelände zweier Firmen an der Otto-Hahn-Straße die Tür zu einer Werkstatt aufgebrochen.

Dort nahmen sie Hebelwerkzeuge und einen Schweißbrenner mit. Einige Meter weiter hebelten sie dann an dem zweiten Firmengebäude ein Fenster auf und gelangten so ins Innere eines Büros.

Die Täter schweißten dort einen Tresor auf und entwendeten Bargeld. Zur Spurensicherung waren Beamte der Kriminalpolizei am Tatort im Einsatz.

Weil im Schönbuch: Heiße Asche löst Schwelbrand aus

Weil im Schönbuch: Heiße Asche hat am Montag in Weil im Schönbuch (Kreis Böblingen) einen Schwelbrand ausgelöst.

Laut Polizei hatten Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Mühlweg einen Eimer mit noch heißer Asche auf den Balkon ihrer Wohnung gestellt. Vermutlich ausgehend von diesem Eimer - wie genau ist aber noch unklar - entwickelte sich ein Schwelbrand.

Dieser girff auf Unrat über, welcher auf dem Balkon zwischengelagert war. Die Hitzeentwicklung war in der Folge derart groß, dass der Holzrahmen der Balkontür Feuer fing und die eingelassene Scheibe zerplatzte.

Anschließend zog dichter Qualm in die Wohnung, in welcher sich zu diesem Zeitpunkt drei Kinder, zwei Jungs und ein Mädchen im Alter von sieben bis zehn Jahren, aufhielten. Eine Nachbarin, die auf die Rauchentwicklung aufmerksam geworden war, holte die Kinder schließlich aus der Wohnung.

Die Feuerwehr Weil im Schönbuch rückte gegen 11.15 Uhr mit drei Fahrzeugen und zwölf Mann aus. Nachdem der Brand gelöscht war, musste die Wohnung nur noch gründlich durchgelüftet werden.

Erste Untersuchungen der Kinder ergaben, dass diese unversehrt geblieben sind. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Nufringen/Bondorf: Weitere Navisysteme gekonnt ausgebaut

Nufringen/Bondorf: Technisch versierte Auto-Aufbrecher treiben derzeit im Kreis Böblingen ihr Unwesen. Am Montag wurde gemeldet, dass Unbekannte in Bondorf eine Audio- und Navigationsanlage fachmännisch aus einer Mercedes M-Klasse ausgebaut hatten.

Am Dienstag wurden nun drei weitere Fälle bekannt. Einer der Fälle wurde dabei in der Zeit seit Samstag ebenfalls in Bondorf verübt und dürfte deshalb den gleichen Tätern zuzurechnen sein.

Wie die Polizei mitteilt, traf es einen BMW X6, der an der Baisinger Steig abgestellt war. Auch dort bauten die Täter fachmännisch eine kombinierte Audio- und Navigationsanlage aus, deren Wert im vierstelligen Bereich angegeben wird.

Die beiden anderen Pkw-Aufbrüche fanden dagegen in Nufringen statt und wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag verübt. Erneut hatten es die Täter dabei auf fest installierte Navigationssysteme in Personenwagen abgesehen.

In einem Fall traf es einen an der Hegelstraße geparkten BMW, zum anderen einen an der Kuppinger Straße abgestellten Mercedes. Die Schadenshöhe mitsamt dem Wert der Beute wird auf mindestens 5000 Euro geschätzt.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Herrenberg unter der Telefon-Nummer 07032/27080 entgegen. Wer möglicherweise Täter auf frischer Tat bemerkt, sollte auf jeden Fall sofort die Notruf-Nummer 110 anwählen.

Herrenberg: Stauende zu spät bemerkt - heftiger Auffahrunfall

Herrenberg: Ein heftiger Auffahrunfall hat sich am Dienstagmorgen auf der Autobahn 81 vor dem Schönbuchtunnel (Kreis Böblingen) ereignet.

Wie die Polizei meldet, war ein 57-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 8.35 Uhr in Richtung Stuttgart unterwegs. Dabei bemerkte er zu spät, dass er sich einem Stauende vor dem Schönbuchtunnel näherte.

Er konnte seine C-Klasse nicht mehr rechtzeitig abbremsen und rauschte ins Heck der Mercedes E-Klasse eines 75-Jährigen. Die Wucht des Aufpralls war derart heftig, dass dieser Wagen auch noch auf den Renault Twingo eines 46-Jährigen geschoben wurde.

Alle drei Fahrer wurden leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von etwa 35.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die linke Spur gesperrt werden, was zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr führte. Es kam zu einem Stau mit einer Länge von acht Kilometern.

 

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