In einem Parkhaus in Nürtingen hat eine 78-Jährige eine Chaosfahrt hingelegt (Symbolbild). Foto: shutterstock/ Christopher May

Eine 78-Jährige rutscht in einem Nürtinger Parkhaus von der Bremse aufs Gas, durchbricht mit ihrem Auto die Schranke und kracht in mehrere andere Wagen. Diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Nürtingen: In Nürtingen (Kreis Esslingen) hat eine 78 Jahre alte Autofahrerin am Mittwochmittag eine wahre Chaosfahrt hinter sich gebracht.

Wie die Polizei berichtet, wollte die Audi-Fahrerin gegen 11.30 Uhr aus einem Parkhaus in der Steinenbergstraße fahren. Da sie mit ihrem Wagen zu weit weg hielt, konnte sie an der Schranke ihr Parkticket nicht in den Automaten stecken. Sie öffnete die Fahrertür, um sich hinauszulehnen, rutschte dabei jedoch von der Bremse und gab stattdessen Vollgas.

Der Audi durchbrach die Schranke, schoss über den Gehweg und auf die Straße. Mit der geöffneten Tür streifte das Auto einen Ford, stieß ins Heck eines Audi und schob diesen wiederum auf einen VW Golf. Der Audi der 78-Jährigen kam schließlich an der Wand eines Supermarkts zum Stillstand.

Bei dem Unfall zog sich die Seniorin leichte Verletzungen zu. Sie und ein weiterer Autofahrer kamen in ein Krankenhaus. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro.

Oberboihingen: Bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Oberboihingen: Schwere Verletzungen hat sich ein Zimmermann am späten Mittwochabend bei einem Arbeitsunfall in Oberboihingen (Kreis Esslingen) zugezogen.

Wie die Polizei berichtet, wollte der 20-Jährige mit einem Kran Drei-Schicht-Platten anheben. Bei diesen Arbeiten kippte aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Stapel mit zwölf dieser Platten, jede 50 Kilo schwer, um und klemmte den Mann ein. Der 20-Jährige konnte sich selbst nicht befreien.

Als er gegen 23 Uhr immer noch nicht zu Hause war, fuhr seine Familie zu dem Betrieb in der Max-Eyth-Straße und entdeckte den Mann in seiner misslichen Lage. Er wurde mit Quetschungen in ein Krankenhaus gebracht.

Böblingen: Mutmaßlicher Ladendieb in Untersuchungshaft

Böblingen: Wegen des Verdachts auf schweren räuberischen Diebstahl und ein Verstoß gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sitzt ein 28-Jähriger seit Donnerstag in Untersuchungshaft.

Wie die Polizei berichtet, soll der Tatverdächtige am Mittwochnachmittag gegen 14.30 Uhr in einem Einkaufszentrum in der Wolfgang-Brumme-Allee in Böblingen versucht haben, Ware im Wert von über 800 Euro zu klauen. Ein Detektiv beobachtete ihn dabei und sprach den mutmaßlichen Dieb an, als er an der Kasse vorbeigehen wollte.

Der junge Mann soll daraufhin versucht haben zu flüchten, konnte aber von einem Mitarbeiter des Geschäftes festgehalten werden - es kam zu einer Rangelei. Bis zum Eintreffen der Polizei soll der 28-Jährige immer wieder in seine Hosentasche gegriffen haben, weshalb ihm die Hände auf dem Rücken zusammengebunden wurden.

Als die Polizei eintraf, soll der junge Mann ein geschlossenes Einhandmesser in der Hand gehalten haben. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen fest und beschlagnahmten die verbotene Waffe. Bei einer Durchsuchung des mutmaßlichen Diebes fanden die Beamten außerdem ein wenig Cannabis.

Der Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Sachsenheim/Großsachsenheim: Mehrere Musikinstrumente geklaut

Sachsenheim/Großsachsenheim – Während der Sommerferien haben unbekannte Täter sowohl in Großsachsenheim als auch in Sachsenheim (Kreis Ludwigsburg) wertvolle Beute gemacht: Sie stahlen Musikinstrumente im Wert von mehreren tausend Euro.

Wie die Polizei mitteilt, wurden im evangelischen Gemeindehaus in Großsachsenheim zehn Instrumente geklaut, darunter Flügelhörner, Trompeten und ein seltenes Kuhlohorn. Die Musikinstrumente waren alle unter dem Dach gelagert.

Außerdem wurde am 6. September während eines Gottesdienstes in der katholischen Kirche in Sachsenheim ein elektrisches Piano gestohlen, das auf der Empore stand. Der Wert des Instruments beläuft sich auf eine vierstellige Summe.

Ein Zusammenhang zwischen den Diebstählen kann bisher nicht ausgeschlossen werden.

Zeugen werden gebeten, sich über die Telefonnummer 07141/27406-0 zu melden.

Remseck am Neckar: Totes Reh mit aufgerissenem Fell gefunden

Remseck am Neckar: Am Hochburger Wald (Kreis Ludwigsburg) in Remseck ist am Samstagnachmittag ein junges Reh tot aufgefunden worden.

Wie die Polizei berichtet, wurde das Tier in der Nähe der Tennisplätze am Hochburger Wald entdeckt. Auffällig war, dass das Fell des Jungtieres zum Teil aufgerissen war. Vermutlich kam das Tier zwischen 8 Uhr und 12 Uhr am Samstagvormittag auf dem Hölzlesweg zu Tode. Aufgrund der Verletzungen des Tieres kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tier durch einen Hund gerissen wurde.

Laut Polizei fand in dieser Zeit auf dem Tennisplatz am Hochburger Wald eine Veranstaltung statt. Besucher dieser Veranstaltung und auch alle anderen Zeugen, die etwas Auffälliges mibekommen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07142/4050 zu melden.

Althütte: Mit Unimog zu schnell unterwegs

Althütte: Ein 27-Jähriger hat am Mittwochnachmittag in Althütte (Rems-Murr-Kreis) seinen Unimog mit Anhänger so stark abbremsen müssen, dass am Tank ein Riss entstanden und Diesel auf die Fahrbahn gelaufen ist.

Wie die Polizei mitteilt, war der 27-Jährige gegen 14.30 Uhr offenbar mit zu hoher Geschwindigkeit auf der Ebnistraße unterwegs und musste auf abschüssiger Strecke am Ortsausgang Althütte stark abbremsen. Durch den Schwung der Geschwindigkeit drückte der Anhänger den Unimog zur Seite. Die  Deichsel des Anhängers verbog sich und am Tank des Unimogs entstand ein Riss.

Durch den Riss lief Diesel auf die Fahrbahn. Mit drei Fahrzeugen und zwölf Mann gelang der Freiwilligen Feuerwehr Althütte die Reinigung der Fahrbahn. In dieser Zeit kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen, der Verkehr musste durch eine Polizeistreife geregelt werden.

An dem Gespann entstand ein Schaden von rund 1500 Euro.

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