50 Meter lang, zehn Meter breit und zweieinhalb Meter tief: In eine solche Grube für landwirtschaftliches Trockenfutter lenkt eine 88-Jährige am Donnerstagvormittag in Aidlingen ihren Audi. Foto: dpa/Symbolbild

50 Meter lang, zehn Meter breit und zweieinhalb Meter tief: In eine solche Grube für landwirtschaftliches Trockenfutter lenkt eine 88-Jährige am Donnerstagvormittag in Aidlingen ihren Audi. Diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Aidlingen: Eine 88-jährige Autofahrerin ist am Donnerstagvormittag mit ihrem Wagen in Aidlingen (Kreis Böblingen) in einer Futtergrube gelandet.

Wie die Polizei berichtet, fuhr die Seniorin mit ihrem 93 Jahre alten Beifahrer in einem Audi gegen 11.20 Uhr zunächst über das Gelände eines Aussiedlerhofes im Gewann "Oberes Kirchtal". Dabei bemerkte sie zu spät, dass sie mit ihrem Wagen geradewegs auf eine zweieinhalb Meter tiefe sogenannte Silagegrube - eine Futtergrube für Nutztiere - zusteuerte. Als der Audi über den Rand der zehn Meter breiten und 50 Meter langen leeren Grube fuhr, sackte die Front nach unten. Mit dem Heck blieb der Wagen jedoch am Grubenrand hängen.

Bewohner des Hofes retteten die unverletzten Senioren aus dem Wagen.

Die alarmierte Polizei musste den Audi mit Hilfe eines Traktors mit Frontlader aus der Grube heben. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 5000 Euro.

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