Als er eine Straße überqueren will, wird am Dienstagmorgen in Kirchheim unter Teck ein Siebenjähriger von einem Lastwagen erfasst und schwer verletzt (Symbolbild). Foto: Alex Valent/Shutterstock

Als er eine Straße überqueren will, wird am Dienstagmorgen in Kirchheim unter Teck ein Siebenjähriger von einem Lastwagen erfasst und schwer verletzt - diese und weitere Meldungen der Polizei aus Stuttgart.

Kirchheim unter Teck: Ein siebenjähriger Junge ist am Dienstagmorgen in Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen) von einem Lastwagen angefahren und schwer verletzt worden.

Wie die Polizei berichtet, war der 42-jährige Fahrer des Lastwagens um 7.45 Uhr mit seinem 7,5-Tonner auf der Plochinger Straße in Richtung Autobahn unterwegs. Auf Höhe der Einmündung zur Notzinger Straße stand eine Gruppe Fußgänger an einer Ampel. Als diese laut Zeugenangaben auf grün umschaltete, rannte der sieben Jahre alte Junge über die Straße.

Der Lastwagen erfasste den Jungen, der daraufhin schwerste Fußverletzungen erlitt. Er wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Der Fahrer des Lastwagens erlitt einen Schock und musste ebenfalls ärztlich versorgt werden.

Die Polizei hat einen Sachverständigen eingeschaltet.

Während der Unfallaufnahme war die Straße den gesamten Vormittag gesperrt.

Esslingen: 16-jähriger Radler bleibt unverletzt

Esslingen: Glück im Ungkück hatte ein 16-jähriger Radfahrer am Dienstagmorgen in Esslingen. Nach einem Unfall blieb er unverletzt.

Wie die Polizei meldet, war der Jugendliche mit seinem Rad gegen 6.45 Uhr verbotswidrig auf dem Gehweg der Stuttgarter Straße in Richtung Vogelsangbrücke unterwegs, anstatt den parallel verlaufenden Radweg zu benutzen. Auf Höhe der Einmündung zur Daimlerstraße prallte der junge Mann mit dem Skoda einer 46-Jährigen zusammen, die in die Stuttgarter Straße abbiegen wollte.

Der 16-Jährige wurde über die Motorhaube geschleudert und stürzte auf die Straße. Er überstand den Unfall unbeschadet.

Es entstand ein Schaden von rund 800 Euro.

Böblingen: Mann schlägt mit Barhocker um sich

Böblingen: Am Montagabend ist ein Unbekannter in einer Gaststätte in Böblingen mit einem Barhocker auf Gäste losgegangen.

Wie die Polizei mitteilt, hatte der Mann gegen 20.30 Uhr das Lokal in der Wilhelmstraße betreten und war zielstrebig auf einen 41-jährigen Gast zugegangen. Zuerst bespuckte und beleidigte der Schläger den Mann, dann griff er nach einem Barhocker und schlug damit nach seinem Kontrahenten.

Ein 44-Jähriger, der dem Opfer zu Hilfe kam, wurde von dem Hocker am Arm getroffen. Mit vereinten Kräften gelang es den beiden Gästen den rabiaten Mann aus dem Lokal zu vertreiben. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ohne Ergebnis. Die Beamten ermitteln weiter.

Sindelfingen: Auf der Autobahn rückwärts gefahren

Sindelfingen: Ein 59-jähriger Autofahrer ist am Montagnachmittag auf der Autobahn 8 bei Sindelfingen (Kreis Böblingen) rückwärts gefahren.

Wie die Polizei berichtet, war der Mann mit seinem Opel gegen 16.30 Uhr auf der A8 in Richtung München unterwegs und verpasste die Abfahrt auf die A81. Kurzerhand legte er zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Ausfahrt Stuttgart-Möhringen den Rückwärtsgang ein und fuhr auf dem Standstreifen zurück. Dabei beobachtete ihn allerdings eine Polizeistreife.

Die Beamten stoppten den Wagen. Auf den Fahrer kommen nun vier Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe von 130 Euro zu. Im Anschluss an die Anzeigenaufnahme wurde der 59-Jährige von den Polizisten auf die A81 geleitet.

Schorndorf: Mutmaßlicher Drogenlieferant festgenommen

Schorndorf: Die Polizei hat in den vergangenen Tagen einen 31-Jährigen aus Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) festgenommen, der in den vergangenen Monaten Marihuana im Wert von 25.000 Euro verkauft haben soll.

Wie die Polizei mitteilt, waren die Beamten im Zuge anderer Ermittlungen auf den Schorndorfer gekommen. So hatte eine Ermittlungsgruppe aus Schwäbisch Gmünd in den vergangenen Tagen zunächst insgesamt elf Personen ermittelt, die Drogen konsumiert und zum Teil damit gehandelt haben sollen. Bei Wohnungsdurchsuchungen stellten die Ermittler rund 1,16 Kilo Marihuana und Haschisch sicher.

Der 31-jährige Schorndorfer wird verdächtigt, in diesem Zusammenhang als Lieferant fungiert zu haben. Er hatte bei seiner Festnahme 100 Gramm Marihuana bei sich.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Weinstadt: Einbrecher nehmen ganzen Zigarettenautomaten mit

Weinstadt: Unbekannte sind am frühen Montagmorgen in eine Gaststätte im Weinstädter Stadtteil Endersbach (Rems-Murr-Kreis) eingedrungen und haben unter anderem einen kompletten Zigarettenautomaten gestohlen.

Wie die Polizei meldet, haben die Einbrecher vermutlich zwischen 2 Uhr und 8 Uhr die Tür der Gaststätte aufgehebelt und waren so in die Gasträume gelangt. Dort stahlen die Diebe einen Flachbildschirm, einen Kühlschrank sowie den Zigarettenautomaten.

Außerdem brachen sie drei Geldspielautomaten auf und stahlen daraus Bargeld. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter zu mehreren waren und ihr Diebesgut mit einem Fahrzeug abtransportierten. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beträgt laut Polizei rund 3000 Euro, der entstandene Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt.

Fellbach: Nach Stau rückwärts aufgefahren

Fellbach: Ein 72-jähriger Autofahrer hat am Montagnachmittag in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) einem Stau entgehen wollen und dadurch einen Unfall verursacht.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann mit seinem Kia gegen 13.30 Uhr auf der Zufahrt zur Bundesstraße 14 in Richtung Stuttgart unterwegs, als er sah, dass sich an der Anschlussstelle Fellbach-Süd ein Stau gebildet hatte. Daraufhin hielt er an und fuhr die Rampe rückwärts wieder hoch.

Dabei übersah er einen VW-Bus und prallte mit ihm zusammen. Es entstand ein Sachschaden von rund 3500 Euro.

Waiblingen/Schwäbisch Gmünd: Strafe mehr als verdreifacht

Waiblingen/Schwäbisch Gmünd: Ein 25-Jähriger ist innerhalb weniger Tage bei der Verkehrspolizei in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) zweimal auffällig geworden und hat so eine Strafe mehr als verdreifacht.

Wie die Polizei berichtet, hätte der junge Mann, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, zunächst eine Sicherheitsleistung von 185 Euro leisten müssen, nachdem er am Mittwoch vergangene Woche auf der Bundesstraße 29 im Bereich Schwäbisch Gmünd einem anderen Verkehrsteilnehmer zu dicht aufgefahren war. Da der 25-Jährige aber nicht genügend Geld hatte, behielten die Polizisten sein neues Handy als Sicherheit ein.

Am Montag kam der junge Mann nun mit seinem Auto zur Verkehrspolizei nach Waiblingen und wollte sein Handy wieder abholen. Die Beamten stellten allerdings fest, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Kokain stand. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen.

Die zweite Sicherheitsleistung betrug für den 25-Jährigen nun schon 515 Euro, so dass er 700 Euro Bußgeld zu zahlen hatte. Da er aber lediglich 500 Euro aufbringen konnte, behielten die Beamten aufs Neue sein Handy als Sicherheit ein.

Bietigheim-Bissingen: Sattelzug fährt sich fest

Bietigheim-Bissingen: Am Montagabend hat sich ein 61-Jähriger mit seinem Sattelzug in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) festgefahren.

Wie die Polizei meldet, hatte sich der Mann wahrscheinlich verfahren, als er kurz nach 19 Uhr in die enge Schieringerbrunnenstraße geriet. Dort streifte er einen Volvo, einen Mercedes und schließlich noch einen Lastwagen, so dass ein Schaden von etwa 6000 Euro entstand.

An der Einmündung zur Fräuleinstraße hatte sich der 61-jährige Ortsunkundige schließlich völlig festgefahren. In einer Befreiungsaktion mussten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs sowohl einen Blumentrog als auch ein Verkehrszeichen abbauen, so dass der Sattelzug wieder rangieren konnte. Anschließend wurde der Lastwagen durch die Fußgängerzone in Richtung Hillerstraße geleitet und konnte nach rund drei Stunden seine reguläre Fahrt wieder fortsetzen.

Drackenstein: Verletzte Fahrradfahrerin am Straßenrand gefunden

Drackenstein: Ein Autofahrer hat am Montagabend in Drackenstein (Kreis Göppingen) eine schwer verletzte Fahrradfahrerin neben der Straße gefunden.

Wie die Polizei berichtet, war die 52-jährige Radlerin tagsüber auf der Kreisstraße 1447 von Drackenstein nach Merklingen unterwegs gewesen, als sie aus bisher unbekannter Ursache stürzte. Die Frau hatte keinen Helm getragen, erlitt Kopfverletzungen und brach sich einen Arm.

Gegen 18 Uhr entdeckte sie dann der Autofahrer. Der Mann rief die Rettungskräfte, die die Frau mit einem Hubschrauber in eine Klinik flogen.

Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Am Fahrrad selbst konnten laut Polizei keine Unfallspuren festgestellt werden. Die 52-Jährige konnte sich ihrerseits nicht an den Sturz erinnern.

Göppingen: Radfahrer schwer verletzt

Göppingen: Ein Radfahrer ist am Montagmorgen bei einem Unfall in Göppingen schwer verletzt worden.

Wie die Polizei meldet, fuhr der 76 Jahre alte Mann auf der Großeislinger Straße durch den Kreisverkehr beim Bauhof, als ihn ein gleichaltriger Autofahrer übersah und ihn mit seinem Golf touchierte. Der Radler stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu.

Der Autofahrer und seine Ehefrau kümmerten sich um den Verunglückten, der laut Polizei vermutlich unter Schock stand und angab, nicht verletzt worden zu sein. Am frühen Abend musste der 76-Jährige jedoch mit mehreren Brüchen in eine Klinik gebracht werden.

Mühlhausen i. T.: Mit gerissenen Bremsscheiben unterwegs

Mühlhausen im Täle: Die Polizei hat am Dienstagmorgen bei Mühlhausen im Täle (Kreis Göppingen) einen Lastwagen mit gerissenen Bremsscheiben aus dem Verkehr gezogen.

Wie die Polizei mitteilt, fiel den Beamten der Sattelzug auf, als er gegen 11 Uhr auf der Autobahn 8 zwischen Mühlhausen im Täle und Hohenstadt unterwegs war. Als die Polizisten den Lastwagen stoppten, der mit 24 Tonnen Holz beladen war, stellten sie fest, dass zwei Bremsscheiben gerissen waren.

Der 42-jährige Fahrer des Sattelzugs war von den Niederlanden nach Weißenhorn in Bayern unterwegs gewesen. Nach der Kontrolle musste sein Gefährt zu einem Gutachter, der entdeckte, dass die Bremsbeläge der Hinterachse bis zur Trägerplatte abgenutzt, die Windschutzscheibe gerissen und weitere gravierende Mängel vorhanden waren.

Da die Warnleuchte am Armaturenbrett die verschlissen Bremsbeläge anzeigte, muss der Fahrer laut Polizei mit einer Verdoppelung seiner Geldstrafe rechnen. Weiterfahren durfte der 42-Jährige nicht mehr.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: