Zwei Jungen fahren am Dienstagabend bei Hemmingen mit einem Aufsitzrasenmäher samt Anhänger, stürzen und verletzten sich. Foto: Bundespolizei/Symbolbild

Zwei Jungen fahren bei Hemmingen mit einem Aufsitzrasenmäher samt Anhänger, stürzen und verletzten sich. Weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Hemmingen: Zwei Jungs sind am Dienstagabend in Hemmingen (Kreis Ludwigsburg) mit einem Aufsitzrasenmäher gefahren und schließlich mit diesem umgekippt.

Wie die Polizei meldet, waren die neun und zehn Jahre alten Buben mit dem nicht zulassungspflichtigen Aufsitzrasenmäher inklusive Anhänger kurz vor 18 Uhr unweit des Aussiedlerhofes Hegnachhof auf einem abschüssigen Feldweg unterwegs.

Während der Neunjährige im Anhänger saß, steuerte der Zehnjährige den Rasenmäher. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. In der Folge kippte das Gespann um und beide Kinder stürzten auf die Straße.

Sie zogen sich zahlreiche Hautabschürfungen und wurden nach der medizinischen Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht.

Murr: Spaziergänger müssen zur Seite springen

Murr: Spaziergänger mussten sich am Dienstagvormittag in Murr (Kreis Ludwigsburg) mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen, um nicht von einem 77-jährigen Autofahrer erfasst zu werden.

Wie die Polizei berichtet, war das Ehepaar mit Kinderwagen gegen 10.30 Uhr auf dem Feldweg in Richtung Wasserhochbehälter unterwegs, als sich der Mazda-Fahrer mit rasantem Tempo näherte.

Nur durch einen Sprung an den Straßenrand konnten sie sich in Sicherheit bringen, wobei einer der Fußgänger noch an der Schulter gestreift wurde. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls soll ein Pferdegespann auf dem Feldweg unterwegs gewesen sein. Der Fahrer des Gespanns wird gebeten, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen und sich beim Polizeirevier Marbach, Telefonnummer 07144/9000, zu melden.

Bönnigheim: Randalierer im Freibad

Bönnigheim: Ungebetene Gäste haben in der Nacht zum Dienstag im Mineralfreibad in Bönnigheim (Kreis Ludwigsburg) ihr Unwesen getrieben.

Wie die Polizei meldet, gelangten die bisher unbekannten Eindringlinge über den Zaun auf das Gelände. Gegen 1.30 Uhr hörten Zeugen mehrere Jugendliche, dachten sich aber nichts dabei.

Die Täter tranken auf dem Gelände mitgebrachtes Bier und zerschlugen anschließend die leeren Flaschen im Becken und um das Becken herum. Des Weiteren machten sie sich an dem Bodenreinigungsgerät des Beckens, einem sogenannten "Mariner" im Wert von etwa 25.000 Euro, zu schaffen und versuchten es zu zerstören.

Glücklicherweise gelang den Tätern das nicht, allerdings zerlegten sie das Gerät und warfen die gesamten Filterpatronen auf dem Gelände umher. Den vom Personal bereits gesammelten Abfall verteilten sie ebenfalls.

Vor Öffnung des Bades musste das Freibad umfangreich gereinigt werden. Personen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Bönnigheim, Telefonnummer 07143/22414, in Verbindung zu setzen.

Ditzingen: Unbekannte klauen 19 Lkw-Räder

Ditzingen: Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag in Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) insgesamt 19 Lkw-Kompletträder entwendet. Diese haben einen Gesamtwert von rund 18.000 Euro.

Wie die Polizei berichtet, waren die Täter vermutlich gegen 1 Uhr auf ein Betriebsgelände an der Porschestraße eingestiegen, indem sie mehrere Zaunteile gewaltsam entfernt hatten.

Dort manipulierten sie Überwachungskameras und Bewegungsmelder und entwendeten in der Folge insgesamt 19 teils mit Alufelgen versehene Lkw-Kompletträder.

Den festgestellten Spuren zufolge rollten sie die Räder durch die Lücke im Zaun über ein abfallendes Wiesengrundstück bis zur Wendeplatte der Boschstraße und verluden das Diebesgut dort in ein größeres Transportfahrzeug.

Das Polizeirevier Ditzingen, Telefonnummer 07156/43520, bittet um Hinweise.

Bondorf: Navi-Diebe schlagen fünfmal zu

Bondorf: Zum wiederholten Mal haben Diebe von Navigeräten aus Mercedes- oder BMW-Fahrzeugen den Kreis Böblingen heimgesucht. In der Nacht zum Mittwoch schlugen sie gleich fünfmal in Bondorf zu.

Wie die Polizei mitteilt, hat die Böblinger Kriminalpolizei bereits vor Wochen eine mehrköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet, die die Serie stoppen soll.

Die Täter nutzten auch im aktuellen Fall wieder die Dunkelheit der Nacht für ihren Beutezug. Sie gehen offenbar immer nach dem gleichen Muster vor. So schlugen sie auch in Bondorf mit einem Werkzeug die linke oder rechte Dreieckscheibe an einer der hinteren Fahrzeugtüren ein.

Anschließend bauen sie innerhalb kürzester Zeit die in der Mittelkonsole fest integrierten Navigationsgeräte aus. Diese bleiben dabei größtenteils unbeschädigt. Die Polizei vermutet, dass die Geräte über das Ausland später weiterverkauft werden.

Bei der aktuellen Tat sind so bei einem BMW und in drei Mercedes-Fahrzeugen die Navigationsgeräte entwendet worden. Bei einem weiteren Mercedes blieb es beim Einschlagen der Fensterscheibe. Vermutlich fühlten die Täter sich gestört.

Die Wagen standen an der Neuffen-, Lemberg-, Schafberg-, Lichtenstein- und Boschstraße. Die Geräte haben jeweils einen durchschnittlichen Wert von 3.500 Euro. Der Gesamtschaden beträgt somit 14.000 Euro.

In einem Fall erbeuteten die Täter sogar ein im Auto zurück gelassenes Notebook und einen weiteren Tablet-PC – alleine dieser Schaden liegt bei weiteren 2000 Euro.

Die Polizei empfiehlt Eigentümern und Besitzern der betroffenen Autofabrikate mit festinstallierten Navigationssystemen – vorzugsweise Mercedes-, BMW- und VW-Modelle – ihre Fahrzeuge bei Dunkelheit  am besten in einer abschließbaren Garage abzustellen.

Für den Fall, dass ein solcher Abstellort nicht vorhanden ist, rät die Polizei dazu, die betreffenden Fahrzeuge unter durchgängig betriebenen Straßenlaternen oder an belebten Orten abzustellen.

Zudem ist ein Auto kein Tresor. Es sollten im Fahrzeuginnenraum keinerlei Wertgegenstände zurückgelassen werden, da diese Diebe regelrecht anziehen.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, bei verdächtigen Feststellungen sofort und rund um die Uhr den Polizeinotruf 110 zu wählen – jeder Hinweis kann sachdienlich sein.

Ostfildern: Mädchen von Auto erfasst

Ostfildern: Zwei Mädchen sind am Dienstagnachmittag in Ostfildern-Ruit (Kreis Esslingen) über die Straße gerannt. Eine der beiden Elfjährigen wurde von einem Auto erfasst.

Wie die Polizei mitteilt, liefen die beiden gegen 16.35 Uhr zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Hedelfinger Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. Eine 27-jährige Golf-Fahrerin bremste sofort ab.

Trotzdem kollidierte ihr Wagen mit einem der Mädchen. Das zweite stürzte ebenfalls, da es vermutlich stolperte. Beide mussten mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Schaden an dem Auto beträgt rund 1000 Euro.

Kirchheim: 78-Jähriger landet in Loch einer Straßenbaustelle

Kirchheim: Ein 78-Jähriger ist am Dienstagvormittag bei Kirchheim (Kreis Esslingen) mit seinem BMW auf eine gesperrte Straße gefahren  und in einem ausgefrästen Loch gelandet. Er wurde schwer verletzt.

Wie die Polizei berichtet, war der Mann gegen 11.30 Uhr auf der B 297 von Reudern nach Kirchheim unterwegs. Die Bundesstraße ist momentan aufgrund Belagsarbeiten für den Verkehr gesperrt.

Auf Höhe des Kompostwerkes fuhr der ältere Mann in ein ausgefrästes Loch in der Fahrbahn. Mit schweren Verletzungen musste der Fahrer in ein Krankenhaus gebracht werden.

Zur Bergung des Wagens war ein Abschleppwagen nötig. Der Schaden wird auf mindestens 25.000 Euro geschätzt.

Kirchhheim: Böller löst kleinen Brand aus

Kirchheim: Ein 14-Jähriger hat am Dienstagnachmittag in Kirchheim (Kreis Esslingen) einen Knallkörper aus dem Fenster geworfen und damit einen kleinen Brand ausgelöst.

Wie die Polizei meldet, warf der Jugendliche gegen 14 Uhr mehrere Knallkörper aus einem Fenster an der Plochinger Straße. Einer der Böller landete beim Nachbarn und entzündete die Bepflanzung direkt an der Hauswand.

Es entstand ein Brand auf einer Fläche von zirka zwei Quadratmetern, der glücklicherweise durch eine Anwohnerin rasch gelöscht werden konnte. Außer an den Pflanzen entstand kein Schaden.

Filderstadt: 19-Jährige verliert Kontrolle über Auto

Filderstadt: Eine 19-Jährige hat am Dienstagmittag auf der B27 bei Filderstadt (Kreis Esslingen) die Kontrolle über ihr Auto verloren.

Wie die Polizei berichtet, war die Nissan-Fahrerin gegen 11.55 Uhr in Richtung Stuttgart unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet sie mit ihrem Wagen auf den Grünstreifen im Bereich der Mittelleitplanke.

Anschließend verlor die Fahranfängerin die Kontrolle über ihren Wagen. Der Nissan prallte zunächst gegen die Leitplanke und anschließend gegen den Lkw eines 43-Jährigen.

Die Unfallverursacherin wurde verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Schaden wird auf 11.000 Euro geschätzt.

Wendlingen: Holzpalette fällt auf Autobahn

Wendlingen: Ein bislang Unbekannter hat am Dienstagnachmittag auf der A8 bei Wendlingen (Kreis Esslingen) eine Holzpalette verloren. Mehrere Wagen überfuhren diese.

Wie die Polizei meldet, war der Unbekannte in seinem Auto mit Anhänger gegen 14 Uhr in Richtung München unterwegs. Auf Höhe Wendlingen fiel eine Holzpalette von seinem Anhänger.

Der Fahrer hielt danach offenbar kurz auf dem Seitenstreifen an, fuhr dann aber weiter, ohne sich um die Palette zu kümmern. In der Folge fuhren vier Autos über die Holzpalette. Der dadurch entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro.

Rems-Murr-Kreis: Erste Brände durch Trockenheit

Rems-Murr-Kreis: Aufgrund der Trockenheit ist es am Mittwochmittag im Rems-Murr-Kreis zu zwei kleineren Flächenbränden gekommen. Diese blieben glücklicherweise beide nahezu folgenlos.

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der erste Brand gegen 12.15 Uhr in Auenwald-Mittenbrüden. An der Mühlstraße brannten zehn Quadratmeter trockenes Gras an einem Hang.

Der zweite Brand wurde um 12.45 Uhr in Rohrbronn gemeldet. Etwa dieselbe Flächengröße Böschung brannte links der Straße zwischen der Abzweigung Winterbach/Hebsack und Rohrbronn. Beide Brände wurden von den zuständigen Feuerwehren rasch gelöscht.

Die Brandursache ist in beiden Fällen unbekannt. Die Polizei bittet die Bevölkerung, wegen der Trockenheit keine brennenden oder glühenden Gegenstände, wie glühende Zigarettenstummel oder Grillkohle, unachtsam wegzuwerfen.

Schorndorf: 54-Jährige muss aus Auto befreit werden

Schorndorf: Ein 54-Jährige musste am Dienstagnachmittag bei Schorndorf-Unterberken (Rems-Murr-Kreis) mit einer Rettungsschere aus ihrem Auto befreit werden.

Wie die Polizei mitteilt, war die Frau gegen 14.55 Uhr von Uhingen in Richtung Schorndorf unterwegs. An der Einfahrt zum ehemaligen Bundeswehr-Depot wollte sie nach links abbiegen. Sie reduzierte deswegen ihre Geschwindigkeit und blinkte eigenen Angaben zufolge nach links.

Ein nachfolgender 61 Jahre alter Ford-Fahrer wollte die Frau überholen. Seinen Angaben zufolge hat die Frau nicht geblinkt. Beim Abbiegen kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Die Frau wurde in ihrem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr Wangen (Kreis Göppingen), die aufgrund der räumlichen Nähe zu dem Unfall gerufen wurde, konnte die Frau befreien. Sie wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 12.000 Euro.

Schwaikheim: Peugeot überschlägt sich mehrfach

Schwaikheim: Ein 29-Jähriger hat sich am Dienstagnachmittag bei einem Unfall auf der B14 in Höhe der Anschlussstelle Schwaikheim (Rems-Murr-Kreis) mehrmals mit seinem Auto überschlagen.

Wie die Polizei meldet, war ein 23-Jähriger gegen 16.40 Uhr mit seinem Opel an der Anschlussstelle Schwaikheim auf die B14 in Richtung Stuttgart aufgefahren. Unmittelbar danach wollte er den VW eines vorausfahrenden 32-Jährigen überholen.

Er erkannte aber, dass er die Geschwindigkeit des von hinten kommenden 29 Jahre alten Peugeot-Fahrers unterschätzt hatte und brach den Überholvorgang ab. Der Peugeot-Fahrer bremste sein Fahrzeug ab und fuhr ebenfalls auf den rechten Fahrstreifen zurück.

Dabei geriet sein Fahrzeug ins Schleudern, prallte gegen die Mittelleitplanke und überschlug anschließend zwei Mal. Schließlich kam der Wagen auf dem Standstreifen zum Liegen. Auch der 23-Jährige Opel-Fahrer kam ins Schleudern und prallte schließlich gegen den vorausfahrenden VW.

Der Peugeot-Fahrer konnte mit leichten Verletzungen aus seinem Auto aussteigen, wurde aber dennoch zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, wo er noch am Abend entlassen wurde.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 12.500 Euro.

Salach: Frauen beklauen Rollstuhlfahrer

Salach: Ein 75-jähriger Rollstuhlfahrer ist am Dienstagnachmittag in Salach (Kreis Göppingen) von zwei Frauen beklaut worden.

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Vorfall gegen 14.30 Uhr an der Weberstraße. Zwei Frauen hatten dem Rollstuhlfahrer gestikulierend einen Zettel vor das Gesicht gehalten.

Als der Mann zu verstehen gab, dass er weiter wolle, ließen die Frauen von ihm ab. Sie stiegen in einen Pkw, eventuell einen Opel, in dem bereits ein Fahrer wartete.

Der Wagen fuhr in Richtung Feuerwehr davon. Nun bemerkte der Mann, dass seine Stofftasche fehlte. In dieser befanden sich eine Kodak Digitalkamera und ein Samsung Tablet-Computer. Der Wert der Gegenstände beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Geislingen: 13-jähriger Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

Geislingen: Ein 13-jähriger Radfahrer ist am Dienstagabend bei einem Unfall in Geislingen (Kreis Göppingen) so schwer verletzt worden, dass er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden musste.

Wie die Polizei berichtet, war der Jugendliche gegen 20.20 Uhr auf der Haegelstraße in Richtung Kaiser-Wilhelm-Straße unterwegs gewesen. An der dortigen Einmündung schnitt er offenbar die Kurve und missachtete die Vorfahrt eines in Richtung B10 fahrenden Fords.

Beim Zusammenstoß wurde der ohne Helm fahrende Jugendliche schwer verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1500 Euro.

Aichelberg: Hinterm Steuer eingeschlafen, im Straßengraben weitergefahren

Aichelberg: Ein 62-Jähriger ist am frühen Mittwochmorgen auf der A8 bei Aichelberg (Kreis Göppingen) eingeschlafen. Er fuhr etwa 200 Meter in einem Straßengraben weiter.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann gegen 0.50 Uhr mit seinem Mercedes in Richtung Stuttgart unterwegs. Im Bereich des Parkplatzes Urweltfunde übermannte ihn offenbar der Schlaf.

Der Mercedes fuhr etwa 200 Meter weit im Straßengraben und beschädigte dabei die Leitplanke sowie eine Notrufsäule und einen Leitpfosten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro.

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