Feuerwehr und Polizei mussten nach einem Gasleck am Montag nach Kornwestheim ausrücken. Foto: dpa/Symbolbild

Am Montagmorgen tritt aus einer Verteileranlage in Kornwestheim Gas aus, es besteht akute Explosionsgefahr. Mitarbeiter der Stadtwerke reagieren schnell und verhindern Schlimmeres - diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Kornwestheim: Am Montagmorgen ist in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg) aus einer Verteileranlage Gas ausgetreten. Zu einer Explosion ist es nicht gekommen.

Wie die Polizei meldet, war ein Zeuge gegen 8.10 Uhr auf das Zischen und den Gasgeruch aufmerksam geworden, der von der Anlage in der Ebertstraße ausging. Die alarmierte Feuerwehr führte rund um den Container, in dem sich die Verteileranlage für Erdgas befindet, Messungen durch und stellte fest, dass akute Explosionsgefahr für die Umgebung bestand. Dank der schnellen Reaktion von Mitarbeitern der Stadtwerke Ludwigsburg, die das Gas abstellten, konnte die Gefahr gebannt werden. Anberaumte Evakuierungsmaßnahmen waren nicht mehr nötig.

Die Zufahrten zur Bolzstraße zwischen der Salamander- und der Goethestraße sowie die Ebertstraße zwischen Bolz- und Goethestraße mussten zeitweise gesperrt werden. Der am Gasverteiler entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.

Vermutlich hatte der bislang unbekannte Fahrer eines Sattelzugs, der zwischen 7.30 und 8 Uhr auf der Ebertstraße in Richtung Bolzstraße fuhr, den rechts stehenden Container gestreift, so das Gasleck verursacht und anschließend Fahrerflucht begangen. Eventuell könnte es sich um einen Lkw mit grüner Lackierung gehandelt haben.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0711/6869-0 entgegen.

Kornwestheim: 20 Autos zerkratzt - 20.000 Euro Schaden

Kornwestheim: In einer Tiefgarage in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg) haben Unbekannte am Sonntag mindestens 20 Autos zerkratzt und einen Schaden von rund 20.000 Euro angerichtet.

Wie die Polizei mitteilt, standen die Autos und ein Motorrad in der Garage in der Stuttgarter Straße, als der Täter zwischen 11 und 11.15 Uhr sich an ihnen zu schaffen machte. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07154/1313-0 zu melden.

Benningen: Polizei nimmt mutmaßliche Dealer fest

Benningen: Drei mutmaßliche Drogen-Dealer im Alter von 19, 24 und 36 Jahren sind am Freitag von der Polizei Ludwigsburg festgenommen worden.

Wie die Beamten melden, waren sie schon seit Mitte August den Männern auf der Spur, die im Umfeld von Asylbewerberunterkünften in Benningen aktiv gewesen sein sollen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Asylbewerber, die selbst in den Unterkünften wohnten. Die Polizisten griffen am Freitagmittag bei einem Rauschgiftgeschäft über etwa 450 Gramm Marihuana im Wert von rund 2600 Euro zu. Der 36-jährige Tatverdächtige versuchte noch zu flüchten, als er die Polizisten erkannte.

Alle drei Verdächtigen kamen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Bietigheim-Bissingen: Von Lok erfasst und schwer verletzt

Bietigheim-Bissingen: Ein 35-Jähriger ist am späten Freitagabend in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) von einer Lokomotive erfasst und schwer verletzt worden.

Laut Polizeibericht wollte der Mann gegen 22.30 Uhr am Bahnhof Bietigheim-Bissingen zusammen mit einem 25-jährigen Bekannten verbotswidrig die Gleise acht und neun überqueren. Die durchfahrende Lokomotive erfasste den Mann am Bein und verletzte ihn schwer. Der Lokführer hatte noch eine Notbremsung eingeleitet, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern.

Nach einer Erstversorgung wurde der 35-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Die Bahnstrecke musste für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden, es kam zu Verzögerungen im Schienenverkehr.

Die beiden Männer müssen nun mit Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen.

Göppingen: Pedelec-Fahrer stürzt und stirbt

Göppingen: Am Samstagnachmittag ist ein 78-Jähriger mit seinem Pedelec in Göppingen gestürzt und kurz darauf gestorben.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann gegen 15 Uhr auf einem Weg an der Landesstraße 1075 unterwegs, als er plötzlich in einer Linkskurve aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort stürzte er in eine Wiese.

Obwohl ein alarmierter Notarzt noch versuchte, den Mann zu retten, starb er kurz darauf in einer Klinik. Die Todesursache ist noch unklar.

Böblingen: Autofahrer wird handgreiflich

Böblingen: Ein bislang unbekannter Mercedes-Fahrer ist am Sonntagabend in Böblingen gegenüber einer 24-Jährigen handgreiflich geworden.

Laut Polizeibericht nahm der Unbekannte der jungen Frau zunächst gegen gegen 18.40 Uhr die Vorfahrt, als er von der Stuttgarter Straße nach links in die Straße Postplatz abbog. Die Frau, die in Richtung Stadtgrabenstraße unterwegs war, konnte einen Zusammenstoß verhindern. Als sie kurz danach in der Stuttgart Straße an der Einmündung zur Friedrich-List-Straße an einer roten Ampel stand, kam der Unbekannte an ihren Wagen und spuckte gegen das Fahrerfenster.

Daraufhin stieg die 24-Jährige aus - und wurde sogleich unsanft von dem Mann am Arm gepackt. Nachdem Passanten eingriffen, ließ er die 24-Jährige los, stieg in seinen grauen Mercedes und fuhr in Richtung Innenstadt davon.

Der Mann soll zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß sein und kurzes dunkles Haar haben. Er trug helle Jeans und ein helles Oberteil. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07031/13-2500 zu melden.

Böblingen: Zwei Verletzte und 16.000 Euro Schaden nach Unfall

Böblingen: Bei einem Unfall, der sich am Sonntagvormittag in Böblingen ereignet hat, sind zwei Menschen leicht verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 49-Jähriger mit seinem Mercedes gegen 9.30 Uhr die Karlstraße entlang und wollte an deren Ende in die Herrenberger Straße abbiegen. Dort war eine 27-jährige BMW-Fahrerin unterwegs, die aus Richtung der Wolfang-Brumme Allee herangefahren kam. Vermutlich aus Unachtsamkeit übersah die Frau, dass die Ampel für sie rot war und nahm dem Mercedes-Fahrer die Vorfahrt.

Die Autos prallten zusammen, beide Fahrer wurden verletzt. An den Wagen entstand ein Schaden von insgesamt rund 16.000 Euro. Sie mussten abgeschleppt werden.

Winnenden: Mit Messer bedroht und ausgeraubt

Winnenden: Ein 21-Jähriger ist am Sonntagabend in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden.

Wie die Polizei meldet, war der junge Mann gegen 22.15 Uhr in der Nähe des Winnender Bahnhofs unterwegs, als ihn der unbekannte Täter auf Höhe eines Parkhauses in der Karl-Krämer-Straßeplötzlich ansprach und seinen Rucksack sowie seinen Geldbeutel forderte. Weil er dabei auch mit einem Messer bedroht wurde, händigte das Opfer die geforderten Gegenstände aus. Danach flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Bahnhof und vermutlich anschließend in Richtung Stadtmitte.

Der Unbekannte soll Mitte 20 und rund 1,85 Meter groß sein. Er trug ein dunkles Oberteil mit Kapuze, einen Schal und eine dunkle Hose. Eine Fahndung mit sieben Polizeistreifen blieb erfolglos. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07195/694-0 entgegen.

Backnang: Nach Rempler einfach zugeschlagen

Backnang: Am Sonntagmorgen hat ein bislang Unbekannter in Backnang (Rems-Murr-Kreis) einem Passanten ohne Vorwarnung zweimal ins Gesicht geschlagen.

Wie die Polizei berichtet, war der Mann kurz vor 7 Uhr auf der Schöntaler Höhe unterhalb der Mörikeschule unterwegs und rempelte aus Versehen den Unbekannten an, der gerade seinen großen schwarzen Hund - vermutlich einen Rottweiler - an einem Laternenpfahl festmachte. Der Fußgänger ging weiter, als er plötzlich von dem Unbekannten angesprochen wurde und sich noch einmal umdrehte.

Sofort schlug ihm daraufhin der Unbekannte zweimal ins Gesicht und trat ihm gegen das Schienbein. Als der Geschlagene sein Handy zückte, nahm der Schläger seinen Hund und ging in Richtung Limpurgweg davon.

Der Angreifer soll zirka 20 bis 30 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und kräftig sein. Er könnte südländischer Herkunft sein und hat schwarzes Haar. Er trug eine schwarze Jogginghose mit goldenem Aufdruck an den Beinen, schwarze Schuhe, einen schwarzen Kapuzenpulli und eine schwarze Kunstlederjacke. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07191/909-0 entgegen.

Esslingen: Elfjährige rennt über die Straße und wird erfasst

Esslingen: Schwere Verletzungen hat eine Elfjährige am Montagmorgen bei einem Unfall in Esslingen erlitten.

Wie die Polizei mitteilt, wartete die Schülerin zunächst kurz vor 8 Uhr an der Bushaltestelle "Kennenburg" auf ihren Schulbus. Da sich der Berufsverkehr in beide Richtungen staute und sie damit rechnete, dass sich der Bus verspäten würde, entschloss sie sich dazu, zu Fuß zur Schule zu gehen. Als sie zwischen den in Richtung Hirschlandstraße stehenden Autos hindurchrannte, wurde sie vom Wagen eines 62-Jährigen erfasst, der langsam in Richtung Kennenburg fuhr.

Die Schülerin, die ihr Handy in der Hand und Kopfhörer in den Ohren hatte, konnte sich noch auf der Motorhaube des VW abstützen, ehe sie auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Alarmierte Rettungskräfte brachten das schwer verletzte Mädchen in ein Krankenhaus.

Deizisau: 35-Jähriger rastet aus und verletzt Polizisten

Deizisau: Am Samstagnachmittag ist ein 35-Jähriger in Deizisau (Kreis Esslingen) durchgedreht und hat einen Polizisten verletzt.

Wie die Polizei meldet, kam es zunächst gegen 17.50 Uhr zwischen dem Verdächtigen und einer Angehörigen an einer Bushaltestelle zu einem heftigen Streit. Als der eskalierte, soll der Mann die Frau geschlagen und versucht haben, sie zu würgen. Als Passanten schließlich eingriffen, flüchtete der 35-Jährige in Richtung Marktplatz.

Eine Streife der alarmierten Esslinger Polizei wollte den Verdächtigen wenig später in der Marktstraße kontrollieren. Daraufhin rastete der Mann aus. Er soll die Polizisten derart angegriffen haben, dass die Beamten ihn nur mittels Reizgas abwehren konnten. Dann brachten sie ihn zu Boden und legten ihm Handschellen an. Dabei wurden ein Polizist und der Randalierer selbst leicht verletzt.

Auch als er in eine Klinik gebracht wurde, soll der 35-Jährige erheblichen Widerstand geleistet haben. In der Klinik selbst musste er ebenfalls fixiert werden, weil er dort weiter randalierte. Der Mann wurde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

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