Beim Brand einer Lagerhalle in Waiblingen herrschte am Dienstagabend kurzzeitig Explosionsgefahr. Foto: dpa/Symbolbild

Am Dienstagabend muss die Feuerwehr zum Brand einer Lagerhalle in Waiblingen ausrücken. Kurzzeitig herrscht Explosionsgefahr, der Schaden beläuft sich auf rund 200.000 Euro - weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Waiblingen: Beim Brand in einer Lagerhalle ist am Dienstagabend in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) ein Sachschaden von rund 200.000 Euro entstanden.

Wie die Polizei meldet, sah ein Arbeiter einer benachbarten Firma kurz vor 19 Uhr, dass aus den Fenstern der Halle in der Gewerbestraße Flammen schlugen. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Wohn- und Bürogebäude mit angebauter Werkstatt und Lagerhalle. Die Feuerwehr rückte an.

Wie sich herausstellte, hatten Material und Arbeitsgerät einer Dach- und Fassadenbaufirma aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde das Dach der Lagerhalle beschädigt. Da unter den gelagerten Gegenständen auch Gasflaschen waren, herrschte kurzzeitig Explosionsgefahr. Der Feuerwehr gelang es jedoch, den Brand zu löschen und ein Ausbreiten des Feuers auf andere Gebäudeteile zu verhindern.

Zur Brandursache ermittelt die Polizei noch.

Remseck am Neckar: Kostspieliger Aprilscherz

Remseck am Neckar: Weil ihre 15 Jahre alte Tochter sie in den April schicken wollte, hat eine Mutter aus Remseck am Neckar (Kreis Ludwigsburg) Polizei und Feuerwehr vergeblich verständigt.

Die Tochter habe die Mutter per Handy informiert, dass das Sofa in Flammen stehe, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bevor die Tochter aber die Mutter aufklären konnte, waren bereits Polizei und 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr angerückt.

Auf Mutter und Tochter kommt laut Feuerwehr nun eine Rechnung von rund 2000 Euro zu.

Deizisau: B10 nach Unfall in Richtung Stuttgart gesperrt

Deizisau: Ein Verkehrsunfall bei Deizisau (Kreis Esslingen) hat am Dienstagabend zu Verkehrsbehinderungen geführt.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 50-jähriger Autofahrer gegen 22 Uhr auf der Bundesstraße 10 auf der linken Spur in Richtung Stuttgart unterwegs. Vermutlich aus Unachtsamkeit bemerkte er zu spät, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war. Der Fahrer erschrak, zog mit seinem Fiat nach rechts und krachte in die Leitplanke.

Der Wagen drehte sich mehrmals und kam schließlich mitten auf der Fahrbahn der B10 zum Stehen. Da die Straße stark verunreinigt war, musste die Feuerwehr ausrücken. Während der Reinigung der Straße und der Bergung des Fahrzeugs musste die B10 für 20 Minuten in Fahrtrichtung Stuttgart komplett gesperrt werden.

Es entstand ein Schaden von rund 3000 Euro.

Köngen: Kilometerlanger Stau nach Autobahn-Crash

Köngen: Zwei Leichtverletzte, ein Sachschaden von 24.000 Euro und bis zu zwölf Kilometer Stau sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagnachmittag bei Köngen (Kreis Esslingen) ereignet hat.

Wie die Polizei meldet, war der 29 Jahre alte Fahrer eines Audi auf dem Ausfädelungsstreifen der Autobahn 8 unterwegs und wollte an der Anschlussstelle Wendlingen ausfahren. Auf dem Ausfädelungsstreifen musste er verkehrsbedingt stark bremsen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich ein nachfolgender 24-jähriger VW-Fahrer nach links auf die rechte Spur der Autobahn aus. 

Der 22-jährige Fahrer eines Lkw, der dort fuhr, konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und krachte in den VW des 24-Jährigen. Durch den Aufprall schleuderte der VW nach rechts in den Grünstreifen und touchierte dabei auf dem Ausfädelungsstreifen noch den Mazda einer 24-Jährigen.

Während des Ausweichmanövers des Lkw-Fahrers prallte dieser zudem noch gegen den Mercedes einer 49-Jährigen, die auf der mittleren Spur der Autobahn unterwegs war.

Bei dem Crash wurden der 24-jährige VW-Fahrer und die 49-Jährige im Mercedes verletzt. Ihre Wagen mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 24.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und Bergung der Autos wurden der Ausfädelungsstreifen und für kurze Zeit auch der rechte Fahrstreifen gesperrt. Es kam zu einem Stau von zeitweise rund zwölf Kilometern Länge.

Geislingen/Steige: Transporter umgekippt, 20.000 Euro Schaden

Geislingen an der Steige: 20.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Dienstagnachmittag in Geislingen an der Steige (Kreis Göppingen) ereignet hat.

Wie die Polizei berichtet, wollte der 77-jährige Fahrer eines Mercedes kurz nach 14 Uhr von der Hausener Straße auf die Bundesstraße 466 abbiegen und hatte dabei einen Transporter übersehen, dessen Fahrer nach Geislingen wollte. Das Auto prallte frontal in die rechte Seite des Mercedes Sprinter, der dadurch auf die Seite kippte.

Der Transporter kam quer zur Fahrbahn nach Geislingen zum Liegen. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

Geislingen: Bei Autounfall Passantin erfasst

Geislingen: Ein Sachschaden von rund 10.000 Euro und drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochmorgen in Geislingen (Kreis Göppingen) ereignet hat.

Gegen 6.30 Uhr überquerte eine 23 Jahre alte Fußgängerin den Zebrastreifen auf der Stuttgarter Straße. Eine 50-Jährige hielt daraufhin mit ihrem Mercedes an, meldet die Polizei. Ein 42 Jahre alter Smart-Fahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf den Mercedes auf. Hierbei schob der Smart den Mercedes so weit vor, dass die Passantin am Bein erfasst wurde.

Die 23-Jährige musste in eine Klinik gebracht werden. Auch die beiden Autofahrer wurden leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 10.000 Euro.

Sindelfingen: Auf schneebedeckter Fahrbahn Unfall gebaut

Sindelfingen: Vermutlich weil er auf Schnee zu schnell unterwegs war, hat ein 63-jähriger Autofahrer in der Nacht zum Mittwoch in Sindelfingen (Kreis Böblingen) einen Unfall verursacht.

Wie die Polizei meldet, war der Mann gegen 3.30 Uhr mit seinem VW auf der Autobahn 8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen unterwegs, als er auf der teilweise schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Der VW krachte erst in die linke, dann in die rechte Leitplanke, und kam dann am rechten Fahrbahnrand zum Stehen.

Der 63-Jährige blieb unverletzt. Sein VW musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 15.000 Euro, der Schaden an den Leitplanken schlägt mit 1500 Euro zu Buche.

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