Kann passieren: Ein Metal-Fan nähert sich auf dem Wacken-Festival seinem Getränk. Foto: dpa

Jeden Tag erreichen uns Meldungen ohne Sinn und Verstand. Eine davon wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Heute: Das Wacken-Festival bekommt eine Bier-Pipeline.

Wacken - Das Wacken Open Air gilt als eines der größten Heavy-Metal-Spektakel der Welt. Und die mehr als 75 000 Fans, die jedes Jahr in das dann nicht mehr ganz so beschauliche 1850-Seelen-Dorf in Schleswig-Holstein einfallen, haben Durst. Deutlich mehr als andere Fans. Laut dem Statistik-Portal Statista wurden auf dem W.O.A. 2011 im Schnitt 5,1 Liter Bier getrunken. Beim Musikfestival „Rock am Ring“ kamen die Besucher nur auf 3,1 Liter.

Damit die Druckbetankung künftig auch nachhaltig erfolgen kann, bekommen die trinkfesten Heavy-Metal-Fans nun eine eigene Bier-Pipeline. „Dadurch müssen nicht mehr jeden Tag diverse LKW-Ladungen an Fässern auf dem Gelände verteilt werden“, erklärte Sprecherin Frederike Arns. Die neue Pipeline in Wacken werde vor allem gebaut, weil sie „nachhaltig ist und den Boden schont.“

Wenn zwischen dem 3. und dem 5. August per Rohrleitung also knapp 400.000 Liter Bier auf das Gelände bei Itzehoe gepumpt werden, hat nicht nur der Fan was davon sondern auch der Wurm. In diesem Jahr sollen insgesamt 150 Bands auftreten, darunter Volbeat, Amon Amarth, Kreator, Accept und Megadeth. Fehlt eigentlich nur noch eine Pipeline für Ravioli. Am besten in den Sorten „Kalt“ und „Warm“.

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