Kelle raus: Eine Verkehrskontrolle ist kein Grund zur Panik – sofern man nicht getankt hat. Foto: dpa

Wer schon einmal unfreiwillig Kontakt mit der Polizei hatte, verhält sich besser unauffällig – vor allem, wenn er etwas zu verbergen hat. Eine Regel, die nicht jeder beherzigt.

Pößneck - Jeden Tag erreichen uns Meldungen ohne Sinn und Verstand. Eine davon wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Heute: Betrunken, ohne Führerschein, ohne Helm, mit Moped vom Nachbarn.

Die Polizei hat im thüringischen Pößneck am Donnerstagabend einen Mopedfahrer aus dem Verkehr gezogen – und eine ganze Kette von Gesetzesverstößen festgestellt, heißt es in der Meldung. Und dann folgt eine Auflistung, die es in sich hat. Aufgefallen war der polizeibekannte Mann den Beamten, weil er ohne Helm durch die Stadt fuhr.

Dummerweise war der 48-Jährige auch nicht mehr nüchtern: Ein Atemalkoholtest ergab 1,3 Promille. Eine Fahrerlaubnis hatte er nicht, und das Moped gehörte zudem seinem Nachbarn, der von der beschwingten Spritztour nichts wusste. Als würde das nicht genügen, erklärte der Mann den Beamten dann auch noch, dass er unter Bewährung stehe. Das bringt ihm nun mehrere Strafanzeigen ein – und uns eine neue Erkenntnis: Reden ist Silber, Laufen ist Gold.

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