Der Wirbel um Kevin Spacey hat Auswirkungen bis nach Deutschland. Foto: Netflix

Die Veranstalter des Gründerfestivals Bits & Pretzels in München haben ihre Kooperation mit US-Schauspieler Kevin Spacey auf Eis gelegt. Hintergrund sind die Vorwürfe der sexuellen Belästigung.

München - Nach den Vorwürfen gegen Kevin Spacey wegen sexueller Übergriffe haben die Veranstalter des Gründerfestivals Bits & Pretzels ihre Partnerschaft mit dem US-Schauspieler auf Eis gelegt. „Angesichts der Vorwürfe gegen Herrn Spacey haben wir entschieden, dass er momentan kein passender Botschafter für Bits & Pretzels ist und wir die Zusammenarbeit suspendieren, bis mehr Fakten verfügbar werden“, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung der Veranstalter Andreas Bruckschlögl, Bernd Storm van’s Gravesande und Felix Haas.

Sie seien „schockiert über das mutmaßliche Verhalten von Kevin Spacey“, sagten sie. Gleichzeitig betonten sie, dass sie den 58-Jährigen als loyalen Geschäftspartner kennengelernt hätten, der ihnen oft geholfen habe. „Ohne ihn wäre Bits & Pretzels nicht da, wo es heute ist.“ Spacey hatte Ende September in München angekündigt, als Partner in das bayerische Start-Up-Festival einzusteigen.

Mehrere Schauspieler haben dem Oscar-Preisträger in den vergangenen Tagen vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben. Spacey ist einer von mehreren Hollywood-Stars, die sich derzeit mit Vorwürfen der sexuellen Belästung und des Missbrauchs konfrontiert sehen.

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