Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen (Symbolbild). Foto: /Einsatz-Report24

Eine Hundehalterin war auf einem Feldweg in Bietigheim-Bissingen unterwegs, als ihre Vierbeiner eine tierische Zunge entdeckten. Diese war mit Schnur und Nadeln präpariert.

Einen grausigen und merkwürdigen Fund hat eine Hundehalterin am Montagmorgen auf einem Feldweg in Bietigheim-Bissingen machen müssen. Nun ermittelt der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg – doch noch sind die Hintergründe unklar.

 

Zunge war mit Schnur zusammengebunden

Laut Polizei war die Frau gegen 10 Uhr mit ihren beiden Hunden auf einem Feldweg nahe des Mühlwegs zwischen der Langwiesenbrücke und der Wörthbrücke unterwegs, als ihre Vierbeiner ein Fleischstück entdeckten. Die Hundehalterin nahm ihren Tieren den Fund ab und musste feststellen, dass es sich dabei vermutlich um eine tierische Zunge handelte, die mit einer Schnur zusammengebunden und mit Nadeln zusammengesteckt war.

Obwohl die Hunde das Fleisch bereits im Maul hatten, trugen sie nach aktuellem Kenntnisstand keine Schäden davon. Aufgrund des frischen Zustands der Zunge geht die Polizei von einer kurzen Liegezeit auf dem Feldweg aus. Ob es sich dabei um einen Köder handelt oder welche anderweitigen Hintergründe der Fund hat, ist derzeit noch offen. Personen, die verdächtige Beobachtungen oder ähnliche Funde gemacht haben, werden gebeten, sich unter 0 71 42 / 40 50 oder per E-Mail an ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de zu melden.