Die russischen Biathletinnen (v.l.n.r.): Olga Saizewa, Jekaterina Glasyrina, Olga Wiluchina und Irina Starych – Glasyrina ist unmittelbar vor dem WM-Sprint der Frauen provisorisch gesperrt worden. Foto: dpa

Die russische Biathletin Jekaterina Glasyrina ist unmittelbar vor dem WM-Sprint der Frauen provisorisch gesperrt worden. Die Sanktion sei aufgrund der Erkenntnisse aus weitergehenden Untersuchungen des McLaren-Reports nötig.

Hochfilzen - Dass die russische Biathletin Jekaterina Glasyrina vor dem WM-Sprint der Frauen (14.45 Uhr/ZDF und Eurosport) provisorisch gesperrt worden ist, teilte der Weltverband IBU mit. Der Verband begründete die Sanktion mit Erkenntnissen aus weitergehenden Untersuchungen des McLaren-Reports. Die Arbeitsgruppe, welche die Ermittlungen gegen noch sieben russische Athleten fortführen und den McLaren-Report genau studieren soll, war bei ihren Untersuchungen auf Auffälligkeiten bei Dopingproben der 29-Jährigen gestoßen.

Vorläufig aus dem Verkehr gezogen

Demnach müsse Glasyrina vorläufig aus dem Verkehr gezogen werden, da einige Proben verbotene Mittel enthalten haben und manipuliert worden sein könnten. Der IBU-Vorstand, hieß es in der Mitteilung weiter, habe den Vorschlag der Arbeitsgruppe nach einer provisorischen Sperre am Donnerstag auf seiner Sitzung „begrüßt“ und die Athletin mit sofortiger Wirkung sanktioniert. Glasyrina und der russische Verband RBU wurden seitens der IBU bereits informiert, die Sportlerin kann sich in einer Anhörung erklären.

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