Spielertrainer Tobias Oesterwinter hadert nach dem 1:3 des SV Kornwestheim gegen Merklingen mit der Chancenverwertung.
Der SV Kornwestheim befindet sich gerade in einer kritischen Phase. Der Fußball-Bezirksligist verlor nicht nur sein Heimspiel gegen den TSV Merklingen mit 1:3 (0:0). Die aktuelle Form erinnert Spielertrainer Tobias Oesterwinter, der das Team für den abwesenden Coach Roberto Raimondo betreute, stark an die Phase in der Hinrunde, als die Mannschaft nach davor sehr ansprechenden Leistungen aus dem Nichts fünf Spiele in Serie verloren hatte.
Aktuell gingen die Kornwestheimer zwar erst zweimal in Folge nicht als Sieger vom Platz, „aber wir müssen das schnell aus den Köpfen bekommen und am kommenden Wochenende in Heimsheim gewinnen“, sagte Oesterwinter. Dabei konnte er der Mannschaft gegen Merklingen nur den Vorwurf machen, dass sie Chancenwucher betrieben hatte und am Ende nur ein Treffer durch Tom Schneider (61.) Minute dabei herausgesprungen war. Schon in der ersten Hälfte ließen die Gastgeber zahlreiche Einschussmöglichkeiten aus. „Und dann kam noch erschwerend hinzu, dass wir einen toten Gegner aufgebaut haben“, sagte der Coach. Vor der Pause seien die Merklinger nur einmal gefährlich vor dem Kasten aufgetaucht.
Auch der Führungstreffer ändert nichts am Chancenwucher
Auch in der zweiten Hälfte war eigentlich nur der SVK am Drücker, ließ aber schon vor dem Führungstreffer zahlreiche Chancen liegen. Das 1:0 hätte der Mannschaft dann eigentlich in die Karten spielen sollen. Doch statt den Vorsprung auszubauen, kassierten sie in der 78. Minuten den Ausgleich durch Dzanan Mehicevic. Ivan Stange hatte danach die Führung auf dem Fuß, verzog aber den Ball.
Besser mit ihren Chancen gingen dafür die Merklinger um, die in der 86. Minute durch Robin Rapp den zweiten Treffer markierten. In der Nachspielzeit gelang den Gästen durch Euron Beqiri mit dem 3:1 die endgültige Entscheidung.
„Das ist für mich schwierig in Worte zu fassen, wir waren dominant, haben wenig zugelassen und stehen am Ende ohne Punkte da“, sagte Oesterwinter. Das Team habe Chancen für drei oder vier Spiele gehabt. Jetzt gelte es ,den Negativtrend zu stoppen.