Beim SV Pattonville profitieren sie beim 2:0 gegen Merklingen von ihrem Rückkehrer. Beim SV Kornwestheim gibt es trotz Niederlage gegen Spitzenreiter Lob vom Coach.

Fußball ist ein Teamspiel und in der Regel vermeiden es die Trainer, einen Spieler herauszuheben. Francis Pola, Coach beim Fußball-Bezirksligisten SV Pattonville macht da gerne mal eine Ausnahme: „Es ist schön, dass Selvedin wieder da ist, denn er tut unserem Spiel einfach gut“, sagte der Trainer nach dem 2:0-Erfolg seines Teams am Sonntag gegen den TSV Merklingen.

 

Aus beruflichen Gründen hatte sich der Gelobte Selvedin Shanmugarajah einige Monate aus dem Fußball zurückgezogen. Jetzt ist er wieder da. Und wie. Am vergangenen Wochenende steuerte er einen Treffer und eine Vorlage bei. Gegen Merklingen war er mit zwei Toren in der 67. und 90. Minute erfolgreich. Beim ersten Treffer profitierte er von einem Zuspiel von Grigorios Moissiadis und spitzelte den Ball am TSV-Keeper vorbei, beim zweiten war wiederum Moissiadis der Vorlagengeber, der Shanmugarajah im Rücken der Abwehr ins Szene setzte.

Monster-Parade von Karl Birkeneder vor der Pause

Zur Geschichte des Spiels gehört aber auch, dass die Pattonviller in der ersten Hälfe viel Glück hatte. Erst trafen die Gäste nur den Pfosten, dann rettete SVP-Keeper Karl Birkeneder mit einem starken Reflex. Ich weiß jetzt noch nicht, wie er das gemacht hat“, sagt Pola, der sein Team in der zweiten Hälfte neu justierte und drei Zähler einfuhr. Der SV Pattonville bleibt zwar auf Rang 14 und damit auf einem Abstiegsplatz, hat aber nur noch vier Zähler Rückstand auf den Zehnten TSV Merklingen. Der Trainer ist optimistisch für die weiteren Partien. „Zum einen haben wir jetzt fast gegen alle vorderen Teams gespielt, zudem lichtet sich das Lazarett.“

Kornwestheims Coach Roberto Raimondo hat Respekt vor der Moral seines Teams. Foto: Baumann

Ein hochklassiges Spiel mit viel Spektakel hat Kornwestheims Coach Roberto Raimondo bei der 2:3-Niederlage seiner Formation gegen den SV Germania Bietigheim gesehen. „Leider waren auch einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dabei“, sagt Raimondo, der aber auch einräumt. dass der Spitzenreiter vor dem Tor deutlich effektiver agierte als sein Team. Livio Falco brachte die Gäste in der 31. Minute in Front. Nach der Pause legten Jan Sonntag (48.) und Tim Kainz (50.) nach. Doch auch nach diesem Doppelschlag bliebt der SVK im Spiel.

Nach Aufholjagd keine Chance mehr

„Respekt für die Moral des Teams. Der Gegner ist ein sehr hohes Tempo gegangen und wir waren auch konditionell auf der Höhe“, sagt Raimondo. Nico Schürrmann (69.) gelang der Anschlusstreffer zum 1:3, Kapitän Marco Reichert legte in der 79. Minute per Elfmeter mit einem sicheren Schuss ins rechte Eck nach. „Danach hatten wir leider keine klare Torchance mehr“, sagte Raimondo, dessen Mannschaft um einen Rang auf Platz sechs zurückgefallen ist.