Zahlreiche Jubelbilder kennzeichneten die Saison des FC Marbach vor dem letzten Heimspiel gegen Kornwestheim. Foto: Baumann/Julia Rahn

Beim FC Marbach wird nach einer sorgenfreien Saison gefeiert, egal wie das Duell gegen den SV Kornwestheim ausgeht.

Wie viele andere Trainer aus dem Bezirk Enz/Murr nutzte auch Christos Makrigiannis vom FC Marbach den Vatertag, um sich das Pokalfinale in Bissingen zwischen dem SV Kornwestheim und dem TSV Grünbühl anzuschauen. Zum einen aus sportlichem Interesse, zum anderen aber auch, um sich auf den sonntäglichen Gegner in der Bezirksliga Enz/Murr vorzubereiten.

 

Der FC Marbach trifft dann nämlich um 15 Uhr in seinem letzten Heimspiel der Saison auf den Pokalsieger aus Kornwestheim. „Es ist schwierig aus dem Pokalspiel Erkenntnisse auf die Liga zu übertragen. Aber ich muss anerkennen, dass die Kornwestheimer taktisch hervorragend eingestellt waren“, sagt Christos Makrigiannis. Und vielleicht könne er vom älteren Kollegen Roberto Raimondo ja auch noch was lernen.

Der SVK würde gerne im Feiermodus bleiben

Für ihn wird es beim Spiel am Sonntag eher spannend, ob die Kornwestheimer nach der Pokalparty doch müde sind, oder aber erst recht mit der passenden Euphorie gegen Marbach antreten werden. „Sicher ist jedenfalls, dass beide Teams aufgrund der Tabellensituation befreit aufspielen können und ich rechne mit einem sehr guten Spiel“, sagt der Marbacher Coach. Egal, wie die Partie ausgeht, beim FC wird mit den Sponsoren gefeiert, denn seit langem liegt für den Tabellenfünften eine sorgenfreie Runde.

Das gilt auch für den Siebten SV Kornwestheim. „Das wird nicht leicht, die Jungs nochmals auf das Level zu bringen“, sagt Coach Roberto Raimondo, der auf drei Stammkräfte verzichten muss. Dafür bekommen die Ergänzungsspieler ihre Chance. Der SVK würde gerne im Feiermodus bleiben: „Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen.“