Emrah Akpolat gelang ein zauberhaftes Freistoßtor gegen Löchgau II. Foto: Baumann

Die Mannschaft von Coach Francis Pola schlägt im Bezirksliga-Duell den FV Löchgau II mit 3:1 und ist seit fünf Spielen unbesiegt.

Nach Spielende musste Francis Pola erst einmal Komplimente an seine Mannschaft verteilen  „Das lässt sich sehen. Die Jungs machen das gut“, sagte der Coach des Fußball-Bezirksligisten SV Pattonville. Und es gibt auch gute Gründe für die Streicheleinheiten von Seiten des Trainers. Seit fünf Spielen sind die Pattonviller jetzt ungeschlagen – zwei Unentschieden waren dabei und drei Siege. Den letzten Erfolg sammelte die Mannschaft am Sonntagnachmittag beim 3:1 ((2:0)-Erfolg bei FV Löchgau II. Durch die drei Punkte steht der FVP jetzt seit langem auf Rang zwölf auf gesicherten Terrain und baut den Abstand auf die Löchgauer, die auf einem Abstiegsplatz stehen, auf sechs Punkte aus.

 

Mutiger Auftritt wird früh belohnt

Doch der Dreier war ein hartes Stück Arbeit für das Pola-Ensemble. „Wir haben wie Löchgau unsicher begonnen, man hat gemerkt, dass es für beide Mannschaften um viel geht“, sagte Pola. Dann setzte sich aber mehr und mehr die bessere Spielanlage seiner Elf durch. In der 22. Minute wurde dann der mutige Auftritt der Seinen belohnt: Daniel Gelt gelang aus 25 Metern ein wunderschönes Tor. Danach neutralisierten sich beide Teams bis zu Pause.

Coach Francis Pola verteilte viele Komplimente an seine Spieler. Foto: essigfoto.de

Pattonville wollte sich dann im zweiten Spielabschnitt nicht auf der Führung ausruhen und drängte auf den zweiten Treffer, der Shelvedin Shanmugarajah in der 52. Minute nach einem Konter gelang. Für einige Minuten hatte dann Löchgau II mehr Spielanteile, ohne jedoch gefährliche Aktionen entwickelt zu können. Für entspannte Mienen auf der Pattonviller Trainerbank sorgte dann Emrah Akpolat, der einen Freistoß aus dem Halbraum in der 62. Minute zum 3:0 und damit zur Vorentscheidung in den Winkel zirkelte. Deshalb konnte Pattonvilles Coach auch noch den Ehrentreffer der Löchgauer verkraften, nachdem seine Elf einen Ball vertändelt hatte und im falschen Moment ins Dribbling ging.

Schon lange nicht mehr 3:0 geführt

„Kompliment an mein Team, das sehr fokussiert und konzentriert aufgetreten ist“, sagt Francis Pola. Für den Zusammenhalt im Team spricht auch, dass Kapitän Philipp Mandic, obwohl angeschlagen, getaped 90 Minuten durchgespielt hat. Seine Elf hat sich zum richtigen Zeitpunkt in einen Flow gespielt. „Wir haben lange nicht mehr 3:0 geführt, das fühlte sich gut an“, sagt der Trainer. So langsam kann der Club für die kommende Spielzeit planen. „Im Kern wird das Team zusammenbleiben. Es gilt aber noch einige Details zu klären“, sagt Pola.