Tonnenschwere Brocken stehen am Eingang zum Martinimarkt. Foto: Patricia Sigerist

Die Menschen strömen in Stetten zum reichhaltigen Warenangebot. Gemeinde sorgt mit massiven Betonklötzen vor.

Stetten - Von Bürsten und Teppichklopfern über Taschen, Strümpfen und Hüten: Fliegende Händler boten am Donnerstag ihre Waren des täglichen Bedarfs auf dem traditionellen Martinimarkt in der Mühlstraße und Umgebung in Stetten an. Doch nicht alles war wie gewohnt. Wer entlang der Straße zum gut bevölkerten Markt ging, fand an Zufahrten massive Betonklötze vor. Wie erstmals bei der Kirbe in Rommelshausen, hat der Bauhof im Auftrag der Gemeindeverwaltung schwere Hindernisse gegen unerwünschte Einfahrten aufgestellt, die auch einem schweren Lastwagen Stand halten.

Ein Bollwerk, dass die zu erwartenden Menschenansammlungen zuverlässig schützt

Zwölf massive Betonsperren hat die Gemeinde Kernen kürzlich angeschafft, um ihre Märkte an den Straßenzufahrten gegen eventuelle Anschläge zu sichern. Pro Straße werden vier von ihnen aufgestellt, jeder wiegt 1,56 Tonnen, immer zwei übereinander. Ein Bollwerk, von dem erwartet wird, dass es die zu erwartenden Menschenansammlungen zuverlässig schützt.

Der Marktbereich erstreckte sich auch in diesem Jahr vom Kreisverkehr in der Kirchstraße bis zur Einmündung in die Steigstraße, über den St.-Pierre-Platz und die Mühlstraße. Außer den Händlern waren auch die Vereine wieder aktiv bei der Bewirtung. Der Arbeitskreis Waldheim der evangelischen Kirche öffnete sein Martini-Markt-Café im Untergeschoss des Gemeindehauses. Der Förderverein „Handball in Stetten“ lockte an seinem Stand am Stettener Kirchplatz mit Flammkuchen und Glühwein.

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