Alina Bronsky: Der Zopf meiner Großmutter.Kiepenheuer & Witsch, 213 Seiten, 20 Euro. Foto: NG/Verlag

Woche für Woche kommen neue Bücher auf den Markt. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Neuerscheinungen vor. Heute: „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky.

Stuttgart - Alina Bronskys Romandebüt „Scherbenpark“ aus dem Jahr 2008 war ein Erfolg und wurde sogar verfilmt. Doch was taugt eigentlich Alina Bronskys neustes Buch „Der Zopf meiner Großmutter“, aktuell auf Platz zehn der „Spiegel“-Bestsellerliste?

Der Inhalt

Ein aus Russland emigriertes Paar und ihr Enkel Max versuchen, in Deutschland klarzukommen. Dass die tyrannische Großmutter den Jungen in Watte packen will und der Großvater sich in eine andere Frau verliebt, erleichtert Max das Leben nicht wirklich.

Die Autorin

Alina Bronsky, 1979 in Russland geboren, lebt in Berlin. Sie wurde mit dem Roman „Scherbenpark“ bekannt, ihre Werke wurden verfilmt und in über 20 Länder verkauft.

Der Spannungsfaktor

Wer will nicht wissen, ob sich Max aus den Fängen der Großmutter befreit und was aus Opa und dessen angebeteter Frau wird?

Der Gesprächsfaktor

Das Liebesleben von Großeltern.

Die Leseprobe

„An jedem Geburtstag begrüßte mich die Großmutter mit den Worten: ,Oh Wunder, Himmel und mir sei Dank, er hat es wieder geschafft.‘“

Das Niveau

Ironie, leiser Humor, interessante Figuren. Ein Buch, das man sich nach der Lektüre gern noch mal vorlesen lassen möchte.

Das passende Accessoire

Das Hörbuch, gelesen von der unvergleichlichen Schauspielerin Sophie Rois.

Das Buch ist genau das Richtige für

anspruchsvolle Leser mit Sinn für Ironie.

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