„Der Bücherdrache“Walter Moers, Penguin, 20 Euro Foto: Verlagsgruppe Random House GmbH, München

Woche für Woche kommen neue Bücher auf den Markt. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Neuerscheinungen vor. Heute: „Der Bücherdrache“ von Walter Moers.

Stuttgart - Was taugt eigentlich „Der Bücherdrache“ von Walter Moers, aktuell auf Platz acht der „Spiegel“-Bestsellerliste?

Der Inhalt

Moers schickt den Leser erneut ins fantastische Zamonien. Verschleppt in die Tiefen eines Buchs trifft der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz auf sich selbst in Gestalt des Buchlings Hildegunst Zwei – und erfährt, wie es war, als er den Bücherdrachen traf.

Der Autor

„Das kleine Arschloch“, „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ – es gibt viele Gründe, Moers (61) ein Denkmal zu bauen.

Der Spannungsfaktor

Vorhanden.

Der Gesprächsfaktor

Was ist Traum, was Wirklichkeit? Eine Frage, die in Zeiten wie diesen viel zu selten gestellt wird.

Die Leseprobe

„Diese Bande von Sitzenbleibern hatte mir mit ihrem Angebergeschwätz aufgebunden, dass ein Drache, den es angeblich gar nicht gibt, doch existierte, obwohl sie selber nicht daran glaubten. Eine doppelte und dreifache Lügengeschichte. Und nun mussten wir gemeinsam auf die harte Tour lernen, dass es die Wahrheit war!“

Das Niveau

Moers weiß, was er tut. Nicht umsonst schreibt er Bestseller auf Bestseller.

Das passende Accessoire

Fantasie.

Das Buch ist genau das Richtige für

Menschen, die noch immer auf den vierten Teil von „Herr der Ringe“ warten.

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