Manch Kunde der SSB-App „BestPreis“ dürfte sich beim Blick auf die Rechung gewundert haben: Dem ein oder anderen wurde versehentlich zu viel abgebucht. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Manch Nutzer der SSB-App „BestPreis“ dürfte sich gewundert haben, als dieser Tage die Rechnung kam: Denn diese war bei dem einen oder anderen außergewöhnlich hoch. Wir erklären, was hinter der Buchungspanne steckt.

Stuttgart - Als am Mittwoch die Rechnung der SSB-App „BestPreis“ kam, dürfte sich der eine oder andere Nutzer gewundert haben: Der abgebuchte Betrag war bei manchen nämlich außergewöhnlich hoch.

„Es handelt sich hierbei um einen Fehler von uns“, sagt die Pressesprecherin Birgit Kiefer von der SSB auf Anfrage. „Vor etwa drei Wochen haben wir die ‚BestPreis’-App-Nutzer informiert, dass wir ein Problem mit dem Algorithmus haben und derzeit keine Rechnungen stellen können. Am Mittwoch, den 25. September war das Problem dann behoben und die Rechnungen wurden ausgesandt. Dabei waren bei ungefähr 800 Kunden der Betrag doppelt so hoch“, erklärt Kiefer.

Kunden schon informiert

„Die Kunden der App wurden schon alle über den Buchungsfehler informiert. Die Betroffenen müssen gar nichts unternehmen. Der zu hohe Betrag wird nicht abgebucht und wenn dies doch der Fall sein sollte, wird es umgehend wieder zurück überwiesen. Niemand wird auf den zu hohen Kosten sitzen bleiben.“, sagt die SSB-Sprecherin.

Bei der „BestPreis“-App kauft der Nutzer für einen Monat (den sogenannten „Betrachtungszeitraum“) seine SSB-Tickets, die er benötigt. Nach diesem Monat schlägt „BestPreis“ dann eine individuelle Kombination aus Tickets vor, die für den Kunden am günstigsten ist. Die App gibt es seit Januar 2018 und wird erst einmal nur für zwei Jahre erprobt und ist dabei für insgesamt 20 000 Nutzer offen.

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