Der Lauf eines Luftgewehrs – Waffen dieser Art hat ein Schüler unter falschem Namen im Internet bestellt. Er flog auf. (Symbolbild) Foto: dpa/Ingo Wagner

Einen bösen Scherz hat sich ein Schüler in Bayern erlaubt. Die betroffene Sachbearbeiterin beim Jugendamt informierte die Polizei, die dem Schüler auf die Spur kam.

Fürstenzell - Ein Schüler aus Niederbayern hat im Internet Schusswaffen im Wert von etwa 20.000 Euro bestellt und die Rechnung an das Jugendamt schicken lassen. Wie die Polizei am Dienstagvormittag mitteilte, hatte der 13-Jährige unter dem Namen einer Sachbearbeiterin des Jugendamts Passau Jagd- und Sportwaffen geordert, darunter Luftgewehre. Als die Frau von dem Waffenhändler eine E-Mail erhielt, informierte sie die Polizei.

Die Ermittler fanden heraus, dass die Waffen von einem Rechner einer Schule in Fürstenzell (Landkreis Passau) aus bestellt worden waren, und dass der 13-jährige Schüler zum Zeitpunkt der Bestellung dort eingeloggt war. Nach Angaben der Polizei hat der Bub die Tat inzwischen zugegeben. Er habe dem Jugendamt eins auswischen wollen.

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