So viel verdienen Bürgermeister im Südwesten. (Symbolbild) Foto: dpa/Monika Skolimowska

Wie viel verdient ein Bürgermeister in Baden-Württemberg? Das hängt unter anderem von der Einwohnerzahl und dem Aufwand ab. Wir haben die genauen Zahlen aufgelistet.

Stuttgart - Die allermeisten der 1101 baden-württembergischen Gemeinden werden von hauptamtlichen Bürgermeistern geführt. Ihre Besoldung hängt von der Größe ihrer Kommune ab. Es stehen grundsätzlich zwei Besoldungsgruppen (und dabei jeweils die höchste Stufe) zur Auswahl. Der Gemeinderat entscheidet, welche zum Tragen kommt. Er berücksichtigt dabei die Einwohnerzahl sowie den Umfang und den Schwierigkeitsgrad des Amtes. Ab der zweiten Amtszeit fallen Bürgermeister automatisch in die höhere der beiden Besoldungsgruppen.

Bei kleinen Gemeinden bis 1000 Einwohner wird der Bürgermeister nach „A 12“ (4871,05 Euro im Monat) oder nach „A 13“ (5413,87 Euro) besoldet. In Kleinstädten mit 5000 bis 10.000 Einwohnern gibt es „A 16“ (7539,59 Euro) oder „B 2“ (7862,02 Euro). Ab einer Einwohnerzahl von 100.000 überschreiten die Bürgermeister beim Gehalt die 10.000 Euro-Schwelle. Die höchste Besoldungsgruppe „B 11“ (14.180,71 Euro) gibt es ab 500.000 Einwohnern.

2014 gab es laut dem Innenministerium 65 ehrenamtliche Bürgermeister. Die Zahl dürfte sich nach Angaben des Ministeriums seitdem nicht wesentlich geändert haben. Die Ehrenamtlichen bekommen kein Gehalt, sondern eine Aufwandsentschädigung. In Kommunen bis 500 Einwohner erhalten sie zwischen 887 und 1710 Euro im Monat. In Kommunen mit 1000 bis 2000 Einwohnern gibt es 2246 bis 3850 Euro. Über den genauen Betrag entscheidet der Gemeinderat.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: