Die undatierte Computeranimation zeigt das Torliniensystem GoalControl-4D der Firma GoalControl Foto: dpa

Lange hatte sich der Europa-Dachverband gesträubt, allen voran der mittlerweile gesperrte Uefa-Präsident Michel Platini – nun aber soll die Torlinientechnik in den großen Turnieren zum Einsatz kommen.

Nyon - Nach der Fifa und dem DFB hat auch die Uefa die Einführung der Torlinientechnik beschlossen. Bei der Fußball-EM im Sommer in Frankreich werden die Schiedsrichter durch ein entsprechendes System unterstützt.

Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union am Freitag auf seiner Sitzung in Nyon. In der Champions League soll die Torlinientechnik in der kommenden Saison eingeführt werden, in der Europa League eine Spielzeit später.

Welchen der derzeit drei durch die Fifa lizenzierten Anbieter die Uefa wählen wird, werde man in Kürze entscheiden, sagte Medienchef Pedro Pinto bei einer Pressekonferenz.

Der Europa-Dachverband hatte sich lange gegen die Torlinientechnik gesträubt. Besonders der mittlerweile gesperrte Präsident Michel Platini galt als großer Gegner der elektronischen Hilfsmittel auf dem Fußballplatz. Stattdessen führte die Uefa zwei Torassistenten ein, die das Geschehen in den Strafräumen im Blick haben sollen. Diese soll es auch weiterhin geben.

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