Ein schräger Auftritt: Bei der Fashion Week in Berlin hatte sogar US-Präsident Donald Trump einen Auftritt – wenn auch nur als Aufdruck der Designerin Bea Brücker. Foto: dpa

In Berlin hat die Modewoche begonnen. Unsere Bildergalerie hält Eindrücke der ersten zwei Tage fest. Mit dabei: knallbunte Kringelsocken, bauchfrei im Wintermantel und ein Umhang mit Trump-Motiv.

Berlin - Die Fashion Week in Berlin ist eröffnet. Seit Montag präsentieren unterschiedlichste Modelabels ihre neuen Kollektionen für Herbst und Winter 2019. Am Montagabend eröffnete das Modelabel Bogner den Laufsteg im E-Werk, einem früheren Industriebau. Bogners Models trugen große Science-Fiction-Fellmützen mit Glasschutz, kniehohe, grelle Boots und Handschuhe, mit denen sich boxen ließe.

Im Haus der Berliner Festspiele präsentierte das Modelabel Odeeh indes dunkle, glänzende Blumenstoffe und weite, wallende Kleider. Amesh Wijesekera setzte am Dienstag im E-Werk auf tiefe Rottöne, goldene „Bademäntel“ und Kringel-Stricksocken.

Ein besonderes Highlight war auch die Neo.Fashion-Schau von 40 Studenten und jungen Designern aus Berlin, Hamburg, Bremen und Bielefeld: Die 25-jährige Bea Brücker hatte beispielsweise einen Mantel mit Trump-Motiv entworfen.

Topmodels und Schauspieler bei Fashion Week

Im Publikum der Bogner-Schau saß unter anderem Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Germanys-Next-Topmodel-Gewinnerinnen Vanessa Fuchs und Stefanie Giesinger zeigten sich zusammen mit dem Model Franziska Knuppe bei der Schau des Designers Amesh Wijesekera. Ein Promi aus Amerika wird diesmal bei Marc Cain erwartet: Die rotblonde Sarah Rafferty, die in der US-Serie „Suits“ die Donna spielt, soll an diesem Dienstag zur Fashion Week kommen.

Seit 2007 ist Berlin zweimal jährlich Gastgeber der Modewoche. Im Jahr 2018 kamen 200.000 Besucher zu der Veranstaltung. Zunehmend setzen die Modeunternehmen auf Nachhaltigkeit. Noch bis Freitag werden sie in 30 Modeschauen ihre Kollektionen präsentieren.

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