Schauspieler Robert Naylor (von links), US-Schauspieler James Franco, Regisseur Wim Wenders, die französische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg, die kanadische Schauspielerin Marie-Josee Croze und Lilah Fitzgerald (vorne) kommen zur Premiere von ""Every Thing Will Be Fine". Foto: dpa

Wim Wenders hat am Dienstagabend bei der Berlinale seinen neuen 3D-Film "Every Thing Will Be Fine" mit Charlotte Gainsbourg und James Franco vorgestellt. Am Donnerstag wird Wenders mit Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet.

Berlin - Im Wettbewerb, aber außer Konkurrenz: Der deutsche Regisseur Wim Wenders hat bei der Berlinale seinen neuen 3D-Film "Every Thing Will Be Fine" vorgestellt.

In wunderbaren Bildern, aber etwas absehbar erzählt der 69-Jährige darin von zwei Familien, die nach einem Verkehrsunfall traumatisch aneinander gebunden sind.

Besonderen Applaus gab es bei der Weltpremiere am Dienstag für die Hauptdarsteller Charlotte Gainsbourg und James Franco. Wenders stellte den 36-jährigen US-Frauenschwarm als "Mister Berlinale 2015" vor - mit Blick auf Francos Auftritt in gleich drei Festivalfilmen.

Zuvor hatte der Schauspieler deutlich gemacht, dass er sich unter Wenders' Regie gut aufgehoben fühlte. "Wim ist bei den Dreharbeiten sehr genau, was viele Dinge angeht", berichtete Franco. "Aber als Schauspieler hatte ich das Gefühl, dass er mir sehr viel Freiraum gibt, die Rolle selbst zu gestalten. Und trotzdem habe ich immer irgendwie eine Wim-Wenders-Rolle gespielt."

Am Donnerstag wird der Berliner Regisseur, Schöpfer von Meisterwerken wie "Der Himmel über Berlin" und "Paris, Texas" mit einem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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