Viele Berliner wollten ein Autogramm von Nicole Kidman. Foto: dpa

"Queen of the Desert" heißt der erste Film, der im Wettbewerb um den Goldenen Bären auf der Berlinale gezeigt wird. In der Hauptrolle: Nicole Kidman.

Berlin - Nicole Kidman ist in der Hauptstadt, um ihren neuen Film, den Orient-Epos „Queen of the Desert“ vorzustellen. Das Liebesdrama geht auf der Berlinale ins Rennen um den Goldenen Bären.

Nicole Kidman spielt in dem Film die britische Forschungsreisende und Geheimdienstfrau Gertrude Bell (1868-1926), die Anfang des 20. Jahrhunderts - im zerfallenden Osmanischen Reich - durch Wüsten im heutigen Iran und Syrien reist. Männer, die von Stars wie James Franco, Robert Pattinson und Damian Lewis verkörpert werden, bleiben in dieser Zeit des Umbruchs Nebenfiguren.

Die Oscar-Preisträgerin liebt nach eigener Auskunft das Abenteuer: „Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich andere Länder kennenlernen und meine Komfortzone verlassen möchte“, sagte die Australierin bei der Pressekonferenz, die dem Film vorausging. Sie wolle nicht nur zu Hause sitzen oder für einen Dreh ins Studio fahren.

Die Arbeit an Herzogs Film habe sie auch deshalb so genossen, weil viel in den Wüsten Nordafrikas gedreht wurde. „Ich habe Dinge gemacht, die ich nie zuvor gemacht habe und die ich wohl auch nie wieder machen werde“, schwärmte Kidman. Dazu gehöre auch, dass sie in der Wüste unter dem Sternenhimmel geschlafen habe. „Das ist eine sehr exquisite Erinnerung, die werde ich nie vergessen.“

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