Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Kathleen Sturm

In Berlin haben in der Nacht zu Freitag wieder Autos gebrannt. Nach Demonstrationen gegen die Militäroffensive Ankaras in Nordsyrien stand in Kreuzberg ein Wagen der türkischen Botschaft in Flammen.

Berlin - Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag in Berlin-Kreuzberg ein Auto der türkischen Botschaft in Brand gesetzt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden Einsatzkräfte gegen 03.45 Uhr ans Hallesche Ufer gerufen, um das Feuer am Wagen zu löschen. Der Pkw sei schwer beschädigt worden. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Zuvor hatte die „B.Z“ darüber berichtet.

In Berlin und anderen deutschen Städten hatten am Donnerstagabend zahlreiche Menschen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien demonstriert. Eine „untere vierstellige Zahl“ war nach Polizeiangaben in Kreuzberg zusammengekommen.

Brandkommissariat ermittelt

Auch in Neukölln stand kurz nach Mitternacht ein Auto in Flammen. Nach Polizeiangaben bemerkte in der Kopfstraße eine Anwohnerin ein Feuer an der Motorhaube eines parkenden Autos. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, die Motorhaube wurde jedoch stark beschädigt. Ein Brandkommissariat ermittelt.

In Berlin werden immer wieder Autos angezündet. Bei einem kleineren Teil der Fälle geht die Polizei von Linksextremen als Täter mit politischen Motiven aus. Oft sind den Erkenntnissen zufolge auch „Pyromanen“ am Werk, also krankhafte Brandstifter.

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