Simon Terodde wird auch in der Rückrunde für den VfB auf Torejagd gehen. Foto: Baumann

Simon Terodde schmorte beim 0:1 in Hoffenheim 90 Minuten auf der Bank und wurde mit einem Winterwechsel zum 1. FC Köln in Verbindung gebracht. Doch jetzt spricht sein Berater Volker Struth ein Machtwort.

Sinsheim - Es sind keine schönen Zeiten für den Kanonier der vergangenen Saison. 90 Minuten lang schmorte Simon Terodde beim 0:1 in Hoffenheim auf der Bank. Und dass, obwohl sich in Anastasios Donis und Chadrac Akolo zwei Stürmer verletzten. Doch sie wurden nicht durch Terodde ersetzt, sondern Takuma Asano und Josip Brekalo kamen hinein. Terodde bekam damit deutlich vor Augen geführt, wo aktuell sein Platz in der Stürmer-Hierarchie des VfB ist. Nämlich ganz hinten. In den vergangenen acht Spielen stand der 29-Jährige siebenmal nicht in der Startelf.

Spekulationen über Wechsel nach Köln

Kein Wunder also, dass Simon Terodde dieser Tage nicht zum Scherzen zu Mute ist. Er schweigt. Also brodelte die Gerüchteküche rund um den Mann, der mit jeweils 25 Toren in den vergangenen beiden Spielzeiten der Torschützenkönig in der zweiten Liga gewesen ist. So wurde Terodde eng mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht. Einige Medien im Rheinland, etwa der „Bonner General-Anzeiger“, spekulierten bereits darüber , dass sich Terodde im Winter dem FC anschließen würde.

Diesen Gerüchten erteilt nun Volker Struth, Deutschlands mächtigster Spielerberater von der Agentur „Sportstotal“, der neben Toni Kroos, Marco Reus oder Benedikt Höwedes auch Simon Terodde vertritt, eine klare Abfuhr. „An die Personalie Terodde können sie einen Haken machen“, sagte Struth gegenüber unserer Redaktion: „Simon bleibt beim VfB. Fertig. Aus.“

Damit ist klar, dass die Stuttgarter weiter auf Terodde setzen können, der sich beim VfB in Liga eins durchsetzen will. Gebraucht wird der 1,92 Meter-Mann beim Verein für Bewegungsspiele in jedem Fall. Und das nicht nur, weil in Chadrac Akolo (Brustkorbprellung), Anastasios Donis (Gesäßmuskelzerrung) und Daniel Ginczek (Adduktoren) aktuell drei Stürmer verletzt sind.

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