Die in nur viereinhalb Monaten fertig gestellten Straßenabschnitte wurden mit einem kleinen Umtrunk eingeweiht. Foto: Frank Wittmer

Die Straßenabschnitte der Motzerstraße und der Jahnstraße sind wieder freigegeben worden.

 
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Benningen - Der Ausbau der Benninger Motzerstraße und der zweite Bauabschnitt der Jahnstraße sind für knapp 434 000 Euro vergeben worden – und genau so viel hat es auch gekostet. „Sowohl vom Zeit- als auch vom Kostenplan her eine Punktlandung“, freut sich Bauamtsleiter Timo Schenk, der beim Pressetermin am Montag den in wichtigen Grundstücksverhandlungen anderweitig gebundenen Bürgermeister Klaus Warthon vertrat.

Gestern Nachmittag wurden die in nur viereinhalb Monaten fertig gestellten Straßenabschnitte eingeweiht – mit einem kleinen Umtrunk, wie es in Benningen üblich ist, um sich bei den Anwohnern für die Rücksichtnahme während der Bauzeit zu bedanken, oder auch um kleinere Reklamationen entgegenzunehmen. „Das wird baldmöglichst erledigt“, verspricht Planer Wieland Rauschmaier.

Rund 1200 Quadratmeter Straßenfläche sind neu im „Benninger Standard“ erstellt worden. Die 1,50 Meter breiten Gehwege sind mit zweizeiligen Granitsteinen von den fünf bis sechs Meter breiten Straßen abgesetzt. In der Jahnstraße wurde 40 Meter Abwasserkanal neu verlegt, in der Motzerstraße war das nicht nötig, weil man schon 2012 die Kanäle im Inlinerverfahren saniert hatte.

Dafür wurden hier 175 Meter neue Wasserleitungen verlegt und alle Hausanschlüsse neu gemacht. Auch die Stromleitungen wurden unter die Erde verlegt. Die jetzt noch sichtbaren Dachständer können nach und nach abmontiert werden. Seit 2015 wird in dem Quartier gebaut. Los ging es mit der Staibstraße, dann folgten die Pauly- und die Gottlob-Storz-Straße. Wahrscheinlich ist aber jetzt erst mal Ruhe. „Die Guttenberg- und die Lange Straße stehen zwar auch noch auf unserer Liste, die kommen aber wahrscheinlich erst 2020 dran“, meint Schenk. Natürlich werde der Gemeinderat entscheiden, wie das Straßenbauprogramm für 2019 aussieht. Da aber im Frühjahr ein neuer Gemeinderat gewählt wird, wird dann sicher wieder eine Prioritätenliste für das Straßenbauprogramm erstellt.

In der Straße Im Aurain wird noch feste geschafft. „Die wird wohl auch noch im Oktober fertig“, ist Schenk optimistisch. Man hat der Straßenbaufirma aufgrund der schwierigen Lage ein Zeitfenster bis in den November gelassen. Die Arbeiten für geplante 592 000 Euro gestalten sich in der Sackgasse durch das Gefälle aufwendig.