Kevin Kuranyi kickt für das Team Viva con Agua gegen das Team Chimperator. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Musiker und Mitarbeiter des Stuttgarter Musiklabels Chimperator kickten am Sonntag gegen Promis, die die Wohltätigkeitsorganisation Viva con Agua. Dass sich die Mannschaften 11:8 trennten war Nebensache: Es wurde für den guten Zweck gespielt – den Brunnenbau in Äthiopien.

Stuttgart - Gut, dass es nicht heiß ist. Das hat sich bestimmt der Stuttgarter Rapper Cro gedacht, der am Sonntag im Gazi-Stadion auf der Waldau selbst auf dem Fußballplatz die Pandamaske – sein Markenzeichen – nicht abnahm. Musiker und Mitarbeiter des Stuttgarter Musiklabels Chimperator kickten dort gegen Promis, die die Wohltätigkeitsorganisation Viva con Agua in Sankt Pauli unterstützen.

Dass sich die Mannschaften 11:8 trennten war Nebensache: Es wurde für den guten Zweck gespielt – den Brunnenbau in Äthiopien. Dennoch packte manche der Ehrgeiz, vor den Rängen mit 1500 Zuschauern eine gute Figur zu machen. Wie etwa den ehemaligen VfB-Profi Benjamin Adrion, der mittlerweile in Hamburg lebt und darum auf der Gegenseite der Kicker aus Stuttgart stand. „Vor den Jungen habe ich Respekt, die sind fit“, sagt der 35-Jährige und meint damit zum Beispiel den hochgewachsenen Stuttgarter Cro (26). „Hoffentlich behält er auch durch die Maske den Überblick“, sagt sein Manager Steffen Posner.

Daran mangelte es einigen alten Hasen aus der Fußballwelt sicher nicht. So standen Guido Buchwald oder der Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi auf dem Platz. Aber auch Prominenz mit bescheideneren fußballerischen Fähigkeiten wie Entertainer Elton oder der Sänger Bosse waren dabei.

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