Elf Jahre waren Ben Affleck und Jennifer Garner ein Paar. 2015 gingen die Schauspieler getrennte Wege. Foto: picture alliance / dpa/Mike Nelson

Offen wie nie spricht Ben Affleck in der „New York Times“ über die dunklen Momente seines Lebens, seine Alkoholsucht und das Ende seiner Ehe.

New York - Die „New York Times“ scheint das neue Sorgentelefon für Hollywoodstars zu sein: Nach Brad Pitt im vergangenen September hat nun auch Ben Affleck der Zeitung ein Interview gegeben, das mehr an einen Seelen-Striptease erinnert. Darin bekennt der 47-jährige Oscar-Preisträger unter anderem, dass die Scheidung von seiner Frau, Schauspielerkollegin Jennifer Garner, der größte Fehler seines Lebens war: „Die Scheidung bereue ich in meinem Leben am meisten.“

Jennifer Garner und Ben Affleck waren seit 2004 ein Paar. Die Hochzeit folgte 2005, noch im selben Jahr wurde ihre Tochter Violet geboren. Es folgten noch zwei weitere Kinder: Seraphina (geboren 2009) und Samuel (geboren 2012). 2015, einen Tag nach ihrem zehnten Hochzeitstag, gab das Hollywood-Traumpaar seine Trennung bekannt. 2017 folgte die Scheidung. Der Grund sollen Afflecks schwere Alkoholprobleme und Spielsucht gewesen sein.

„Das Trinken hat zu noch mehr Eheproblemen geführt“

Auch darüber sprach der Schauspieler und Produzent in dem „New York Times“-Interview: Lange Zeit habe er das Trinken im Griff gehabt. Doch als es in seiner Ehe kriselte, habe er seinen Kummer im Alkohol ertränkt. Der Anfang eines Teufelskreises: „Das Trinken hat natürlich zu noch mehr Eheproblemen geführt.“

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Menschen, die eine Neigung zur Sucht hätten, so wie er, würden versuchen, negative Gefühle mit Suchtmitteln zu betäuben: „Man suhlt sich in einem berauschten, abscheulichen Gefühl von geringem Selbstwert und Selbsthass.“

2018 checkte Affleck zum vorerst letzten Mal in eine Entzugsklinik ein. Inzwischen sehe er zuversichtlich in die Zukunft: „Ich habe ganz sicher Fehler begangen. Ich habe mit Sicherheit Dinge getan, die ich bereue. Aber du musst aufstehen, daraus lernen und versuchen, nach vorne zu schauen.“

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