Arjen Robben will für seinen Ex-Club FC Groningen noch einmal ein Comeback starten. Foto: imago images/Philippe Ruiz

Lange hat es der ehemalige Bayern Profi nicht ohne Fußball ausgehalten. Ein Jahr nach seinem Rücktritt als Profifußballer will der 36-Jährige nun Teil seines Ex-Vereins sein.

Groningen/München - Ein Jahr nach seinem Rücktritt vom Profifußball arbeitet der frühere Bayern-Star Arjen Robben an einem Comeback für seinen Ex-Club FC Groningen. Der 36 Jahre alte Niederländer trainiere, um zum Start der neuen Saison Teil des Teams zu sein, teilte der Erstligist am Samstag mit.

„Der Club kann derzeit alle Hilfe brauchen, um gut durch die Corona-Krise zu kommen“, sagte Robben auf der Internetseite des Clubs. In den vergangenen Wochen habe er viele Gespräche mit Clubmitgliedern geführt und Fans zugehört. „Arjen, höre auf Dein Herz!“, hätten die ihm gesagt. „Da begann es zu kribbeln und nun ist dies meine Mission. Ich arbeite an einem Comeback als Fußballer.“

Beim sogenannten „Stolz des Nordens“ hatte Robben einst in der Jugendakademie seine Fußball-Laufbahn begonnen. Ob ihm die Rückkehr gelingen werde, wisse er allerdings noch nicht. „Was ich aber weiß, ist, dass es an meinem Einsatz und an meiner Motivation nicht scheitern soll. Es ist mein Traum, wieder im Trikot des FC Groningen zu spielen.“ Einzelheiten sollen am Sonntag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden. 

Bilderbuch-Karriere startete beim FC Groningen

Man sei „begeistert und geschmeichelt“, dass Robben „aus Liebe zum Club“ eine Rückkehr zum Profi-Fußball vorhabe, teilte Groningen mit. In der abgebrochenen Saison hatte der Club Platz neun der niederländischen Eredivisie belegt.  

Robben hatte bis zum vergangenen Sommer zehn Jahre beim FC Bayern gespielt und anschließend seine Profi-Laufbahn für beendet erklärt. Mit 18 war er in Groningen zu einer Bilderbuch-Karriere gestartet - mit Stationen beim PSV Eindhoven, FC Chelsea, Real Madrid und dem FC Bayern, mit dem er die 2013 die Champions League gewann. Im Finale gegen Borussia Dortmund erzielte er das entscheidende 2:1. 

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