Im Kreis Böblingen ereignete sich ein schlimmer Unfall. Foto: SDMG/Dettenmeyer

Kollision auf der Gegenfahrbahn: Bei dem Versuch, einen Traktor zu überholen, sind ein Autofahrer und seine Beifahrerin im Landkreis Böblingen schwer verletzt worden.

Jettingen - Zwei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte und Schaden von rund 50.000 Euro sind die schlimmen Folgen eines heftigen Unfalls, der sich am Dienstagabend auf der Kreisstraße 1071 zwischen Unterjettingen und Gäufelden-Öschelbronn (Kreis Böblingen) ereignet hat.

Wie die Polizei berichtet, war ein 32-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 18.15 Uhr auf der Kreisstraße von Gäufelden-Öschelbronn kommend in Richtung Unterjettingen unterwegs. Vor dem Mercedes fuhr ein 47-Jähriger mit seinem Traktor samt Anhänger und seiner 42-jährigen Beifahrerin. Der Mercedes-Fahrer scherte zum Überholen auf die Gegenfahrbahn aus und kollidierte dabei frontal mit dem entgegenkommenden Audi eines 27-Jährigen. Der Mercedes drehte sich nach dem Aufprall und krachte infolge dessen noch mit dem Anhänger des Traktors zusammen. Der Anhänger wurde gegen die rechte Schutzplanke gedrückt.

Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz

Sowohl der 32-Jährige als auch die 25-jährige Mitfahrerin im Audi wurden schwer verletzt, der 27-jährige Audi-Fahrer und die 42-jährige Beifahrerin im Traktor wurden leicht verletzt. Die 25-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Alle anderen Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Mercedes und der Audi wurden abgeschleppt.

Die Feuerwehr Jettingen war mit vier Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst hatte insgesamt einen Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen, zwei Notärzte sowie den Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes im Einsatz. Die Polizei war mit sechs Streifenbesatzungen zur Unfallaufnahme und Sperrung der Kreisstraße vor Ort.

Zur Reinigung der Fahrbahn musste eine Kehrmaschine eingesetzt werden. Die Kreisstraße 1071 war während der Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge sowie zur Reinigung für viereinhalb Stunden gesperrt. Es kam zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen.

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