Laut einer Forsa-Umfrage haben viele Angst vor einer stationären Behandlung im Krankenhaus. (Symbolfoto) Foto: dpa/Patrick Seeger

Ein Großteil der Deutschen hat Angst vor einer stationären Behandlung im Krankenhaus. Laut einer Forsa-Umfrage fürchtet sich fast jede dritte Frau und jeder vierte Mann vor einem Klinikaufenthalt.

Berlin - Viele Bundesbürger haben Angst vor einer stationären Behandlung im Krankenhaus: Fast jede dritte Frau (32 Prozent) und jeder vierte Mann (25 Prozent) fürchten sich einer Forsa-Umfrage zufolge vor einem Klinikaufenthalt. Die repräsentative Befragung im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag) vorlag, zeigt zudem, welche Befürchtungen die Deutschen im Einzelnen haben.

Dem Bericht zufolge haben 81 Prozent derjenigen, die Sorgen vor einer stationären Behandlung haben, Angst vor einer Ansteckung mit Krankenhauskeimen. Jeder Zweite fürchtet sich vor der Notwendigkeit einer erneuten Operation und Komplikationen bei der Narkose. Eine mögliche schlechte Wundheilung und mangelhafte Qualität der verwendeten Medizinprodukte spielen ebenfalls für jeden Zweiten eine Rolle. Vergessenes OP-Besteck im Körper und Medikamenten-Unverträglichkeit sind für jeden Dritten ein Grund, sich Sorgen zu machen.

Für die Studie waren im Juli rund 1.000 Bundesbürger zwischen 18 und 70 Jahren befragt worden.

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