Infolge des Coronavirus gibt es deutliche Einschränkungen beim internationalen Warenversand. (Symbolfoto) Foto: dpa/Uli Deck

Beim Postversand in Länder außerhalb Europas gibt es derzeit Probleme. Laut einem Bericht der Bundesnetzagentur müssen Kunden mit „spürbaren Beeinträchtigungen“ rechnen. Gründe seien etwa mangelnde Flugkapazitäten und Grenzkontrollen.

Bonn/Berlin - Wer Pakete und sonstige Post in Länder außerhalb Europas verschicken will, muss je nach Zielland derzeit mit Problemen rechnen. Bei solchen Sendungen komme es derzeit zu „spürbaren Beeinträchtigungen“, heißt es in einem Bericht der Bundesnetzagentur für eine Beiratssitzung Anfang Mai, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Gründe seien etwa ein Annahmestopp verschiedener Länder, mangelnde Flugkapazitäten und Grenzkontrollen. „Das globale Postnetz ist nach Angaben des Weltpostvereins kollabiert“, heißt es in dem Überblick über die Arbeit der Agentur. In Deutschland sei der Versand von Paketen und Briefen dagegen „grundsätzlich gewährleistet“.

Die Deutsche Post weise auf „massive Einschränkungen“ des internationalen Warenversands hin, heißt es in dem Bericht weiter. „Die Entgelte für den Paketversand in die USA erhöhen sich erheblich.“ Der Versand von Päckchen und Warensendungen in die USA sei bis auf Weiteres eingestellt - und: „Weitere Einschränkungen oder Entgeltmaßnahmen sind wahrscheinlich.“

Zu den Aufgaben der Bundesnetzagentur gehört, eine flächendeckende Grundversorgung mit Postdienstleistungen zu „erschwinglichen Preisen“ sicherzustellen, wie es auf ihrer Internetseite heißt. Sie ist für die Marktregulierung und die Wettbewerbsaufsicht über Postanbieter verantwortlich.

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