VfB-Spieler im Fokus Hoeneß bekräftigt Interesse des FC Bayern an Pavard

Von red/dpa 

Uli Hoeneß (Zweiter von links) war am Montagabend zu Gast in Stuttgart. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Uli Hoeneß (Zweiter von links) war am Montagabend zu Gast in Stuttgart. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Der Bundesliga-Rekordmeister FC Bayern München hat VfB-Akteur Benjamin Pavard weiter auf dem Wunschzettel. Das bestätigte Präsident Uli Hoeneß am Montagabend bei einer Veranstaltung in Stuttgart.

Stuttgart - Der Wechsel des französischen Weltmeisters Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München ist nach Angaben von Bayern-Präsident Uli Hoeneß noch nicht fix. „Wäre es in trockenen Tüchern, würde ich es heute bekannt geben“, sagte der 66-Jährige am Montagabend bei einer Veranstaltung der „Stuttgarter Nachrichten“ über den Verteidiger, betonte aber auch: „Er ist natürlich ein Spieler, der uns interessiert.“

Derzeit gebe es beim deutschen Fußball-Rekordmeister noch gar keine konkreten Absichten für Zugänge im Winter und Sommer. „Im Moment haben wir über die Planungen in der Winterpause und im Sommer noch nicht gesprochen. Wir haben in der unruhigen Zeit, die wir hinter uns hatten, noch keine Zeit für Transferplanungen gehabt“, sagte Hoeneß. Grundsätzlich bestätigte der Bayern-Präsident aber eine Transferoffensive für die kommende Saison: „Am 1. Juli, da geht’s noch mal richtig rund.“

Hoeneß will über Kritik nachdenken

Unruhige Zeiten sind es besonders Hoeneß. Er will sich nach der harten Kritik auf der Jahreshauptversammlung an seiner Person bis nach Weihnachten mit einer Reaktion Zeit lassen. „Das muss nicht, aber könnte ein Einschnitt auch bei der Entwicklung bei unseren Fans sein. Jetzt kommt Weihnachten, das Fest des Friedens, und danach weiß ich sicherlich, wie ich das einzuordnen habe“, sagte Hoeneß in Stuttgart.

Hoeneß war auf der Versammlung am Freitagabend speziell von einem Mitglied in einem Redebeitrag scharf kritisiert worden, teilweise auch polemisch. Es kam im Audi Dome auch zu Buhrufen und Pfiffen gegen den Präsidenten, der eine Debatte auf diesem Niveau ablehnte. „Heute Abend gibt es Ansätze, wie ich mir den FC Bayern nicht wünsche“, hatte Hoeneß erklärt. Seine Amtszeit als Vereinspräsident läuft im November 2019 ab.

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