Franck Ribéry (links) und sein Trainer Pep Guardiola Foto: dpa

Werder-Sportchef Thomas Eichin beklagt den Bayern-Bonus und wirft den Schiedsrichtern vor, mit zweierlei Maß zu messen. Bayern-Star Ribéry und Trainer Guardiola dürften sich alles erlauben.

Bremen - Werder-Sportchef Thomas Eichin hat wenige Tage vor dem Bayern-Gastspiel in Bremen den vermeintlichen Bonus der Münchener bei den Schiedsrichtern kritisiert. Die Unparteiischen sollten „endlich mal ihren Respekt vor den Bayern ablegen“, forderte der Geschäftsführer des norddeutschen Fußball-Bundesligisten im „Weser-Kurier“. Eichin bezog sich dabei auch auf zwei Tore der Bayern beim 3:1-Sieg am vergangenen Samstag in Hannover, die nach umstrittenen Standardsituationen gefallen waren.

Speziell bei den Zweikämpfen werde mit „zweierlei Maß gemessen“, klagte der Werder-Sportchef. Über Bayern-Star Franck Ribéry sagte Eichin: „Der hätte schon fünfmal runtergemusst in dieser Saison.“ Auch das Verhalten von Bayern-Trainer Pep Guardiola gegenüber den Offiziellen sieht Eichin kritisch: „Guardiola? Der kann machen, was er will.“ Der deutsche Rekordmeister kommt am Samstag nach Bremen.

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