Ob als Geschäftsführer von Modernbau oder als Lenker der Schwimmer und Wasserballer im MTV Stuttgart – Roland Teufel setzt Zeichen.
Modernbau – der Name hat Gewicht in der Riege der Bauunternehmen in der Region Stuttgart. Der Anspruch, gerade Bauträger-Projekte als Ausweis architektonischer Qualität zu verstehen, ließ in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt aufhorchen. Die Haltung hat einen Namen: Roland Teufel. An diesem Dienstag, 10. Februar, wird der geschäftsführender Gesellschafter der Modernbau 80 Jahre alt – für Roland Teufel keineswegs ein Grund, nur zurückzublicken.
Wie lässt sich dieser stets zuvorkommende und ungeachtet seiner Positionen zurückhaltende Mann skizzieren? Am ehesten vielleicht mit dem Wort Ermöglicher. Will der Unternehmer Roland Teufel im Gebauten gerne das Besondere entdecken, sucht er als Lenker der Schwimmer und Wasserballer in Stuttgart größtem Sportverein MTV Stuttgart in der Einzelsportart Schwimmen das Verbindende zu stiften.
Mehr als 3000 Eigentumswohnungen stehen auf der Habenseite der Modernbau, immer wieder junge Schwimmbegeisterte lassen sich ein gutes Stück ihres Weges von Roland Teufel begleiten. Sportfunktionär? Teufel ließe sich so kaum fassen. Weit eher geht es auch hier darum, Chancen zu eröffnen. Als Vorbild? Teufel überzeugt weit eher aus der Selbstverständlichkeit der Präsenz. Dreimal pro Woche schwimmt er mit der Leistungsgruppe 2000 Meter, für Fragen ist er immer erreichbar.
Sichtbar bleibt der Anspruch als Bauträger vor allem in Projekten mit dem Stuttgarter Architekturbüro Frank Ludwig. Im Dialog mit Roland Teufel Besonderes zu schaffen, das ist Ludwig erstmals mit dem Wohnungsbauprojekt Lenzhalde 3 gelungen – hier im Gegenspiel von bewusstem Auskragen und bewusstem Zurücknehmen. Ein Dialog, der auch eine lang gestreckte Wohnanlage auf schmalem Grund in der Kronenstraße 49 kennzeichnet. Die Zuschreibung, Qualität im Detail zu ermöglichen, entlockt Roland Teufel ein Lächeln. Mit gutem Grund.