In Gerlingen haben jetzt deutlich sichtbar die Bauarbeiten für die Mensa am Schulzentrum begonnen. Die ersten Überlegungen dafür sind bereits mehr als ein Jahrzehnt alt.
Seit einigen Tagen ist Betrieb auf der Fläche neben der Pumptrack, am roten Platz beim Schulzentrum Gerlingen. Deutlich sichtbar haben die Bauarbeiten für die Errichtung der Mensa begonnen. Wenige Tage zuvor hatte der Bürgermeister Dirk Oestringer (parteilos) beim offiziellen Spatenstich die Bedeutung des Baus für die Stadt hervorgehoben.
Auf diesen Tag habe man lange gewartet, sagte der Bürgermeister. Denn er bedeute auch, „dass wir gemeinsam mit diesem offiziellen Startschuss die Gestaltung unserer Stadt sowie den Ausbau unserer Ganztagsbetreuung in den Grundschulen und perspektivisch auch in unseren weiterführenden Schulen einen Schritt weiter voranbringen können“.
Bürgermeister: ein Mosaikstein zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Die Baukosten liegen bei rund 6,5 Millionen Euro. Bundes- und Landeszuschüsse in Höhe von rund drei Millionen Euro sind signalisiert – der Bescheid dafür steht aber noch aus, er wird im Frühjahr erwartet.
Laut Oestringer ist die Mensa ein weiterer Mosaikstein zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die aktuelle Nachfrage des Interimsangebots für Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis acht zeige, dass sich hier ein Bedarf entwickele und die Nachfrage auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen werde – insbesondere bei den fünften und sechsten Klassen. Kinder, die dieses Angebot heute bereits nutzten und kennen, würden auch in Zukunft weiter darauf zurückgreifen.
Erste Überlegungen zur Mensa in Gerlingen liegen lange zurück
Die ersten Überlegungen für den Bau einer Mensa auf dem Schulzentrum sind mehr als ein Jahrzehnt alt und wurden im Kontext von Erweiterung und Sanierung der Realschule angestellt. Weil die Kosten explodierten, wurden die Pläne zunächst zurückgestellt.
Nach der Fertigstellung – die Mensa soll zum Schuljahr 2027/28 in Betrieb gehen –ist die Ausgabe von bis zu 400 Essen täglich möglich, wodurch die Versorgung in der Mittagszeit im Rahmen der Ganztagsbetreuung sichergestellt werden soll. Möglich ist zudem eine bauliche Erweiterung um bis zu 80 Sitzplätze.