Bauhaus in der Innenstadt: City-Managerin Bettina Fuchs ist froh über den neuen Nachbarn des Gerber. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

City-Managerin Bettina Fuchs und Handelsverbands-Geschäftsführerin Sabine Hagmann begrüßen die Ansiedlung des Baumarktes Bauhaus im Stuttgarter Gerberviertel. Es gebe gute Gründe für die positive Einschätzung, sagen beide unisono.

Stuttgart - Das Einkaufscenter Gerber meldet euphorisch: „Der Hammer! Bauhaus kommt in die Stuttgarter Innenstadt. Ein Ankermieter fürs Gerber.“ Tatsächlich ist der Baumarkt gar kein Mieter des Centers. Es gibt auch keine Verbindung zwischen den Gebäuden. Bauhaus ist ab Herbst 2016 lediglich direkter Nachbar zum Gerber auf 1750 m² Verkaufsfläche in der Sophienstraße 23.

Daher stellt Citymanagerin Bettina Fuchs von der City Initiative Stuttgart (CIS) klar: „Der Baumarkt ist ein guter Anker im Quartier – das Sortiment hat bislang in der City gefehlt. Der frühere Zahn und Nopper wurde ja lange Zeit schmerzlich vermisst.“ Zudem geht Fuchs davon aus, „dass das neue City-Konzept gut funktionieren wird“. Bauhaus habe dies bereits in Köln mit einer ähnlich großen Ladenfläche (2300 m²) vorgemacht.

Kunden können sich weite Wege sparen

Auch die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg, Sabine Hagmann, findet die Bauhaus-Idee „smart“: „Ich persönlich werde immer ganz verrückt, wenn ich mal in der Stadt ein paar Schrauben brauche, jetzt kann man sich weite Wege zu einem großen Baumarkt außerhalb der Stadt sparen.“

Auch Bettina Fuchs glaubt nicht, dass der kleine Baumarkt die Verkehrsbelastung im Gerberviertel und der angrenzenden Verkehrsmischfläche in der Tübinger Straße extrem erhöhe: „Auf den Verkehr sehe ich keine negativen Auswirkungen. Das Bauhaus ist über die Tiefgarage des Gerber gut angebunden, schwerere Produkte können direkt ins Auto gepackt werden. Außerdem ist die Verkehrsführung und die Zuleitung zum Gerber-Parkhaus gut.“

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