In der Mettinger Straße wird gerade damit begonnen, die Pförtnerampel vor dem Kreisverkehr zu installieren. Foto: Mathias Kuhn

In der Mettinger Straße wird eine sogenannte Pförtnerampel installiert. Sie ist Voraussetzung für die Umleitung im April: Wegen des Baus einer Trinkwasserleitung muss die Dietbachstraße gesperrt werden.

Untertürkheim - In der Mettinger Straße wird seit einer Woche gebaut. Wenige Meter von der Bushaltestelle in Fahrtrichtung Untertürkheim entfernt, stehen zwei Bagger. „Im Auftrag der Netze BW Wasser GmbH wird dort gerade eine Lichtsignalanlage installiert“, sagt Alma Osmanagic vom Tiefbauamt der Stadt. Die Ampel ist eine Voraussetzung für die geplante Vollsperrung im April und Mai.

Die Netze BW erneuert momentan die Haupttrinkwasserleitung, die von Luginsland in Richtung Eszetsteg führt. Nachdem die Arbeiten in der Barbarossastraße abgeschlossen sind, werden zurzeit in der Fiechtnerstraße neue Leitungen eingezogen. Der wichtigste Abschnitt wird von Ostern an in Angriff genommen. In der Dietbachstraße muss eine neue Leitungstrasse verlegt werden. Um die Arbeiten möglichst schnell erledigen zu können, muss die Dietbachstraße zwischen der Abzweigung mit der Fellbacher Straße und der Fiechtnerstraße komplett gesperrt werden. Mit Rücksicht auf die Autofahrer haben sich die Netze BW Wasser für die Zeit zwischen 15. April und 24. Juni entschieden. Die Kanalbauzeit beinhaltet sowohl die verkehrsärmeren Ostern- als auch die Pfingstferien.

Verkehrsfluss verbessern

Die Verkehrsgutachter erwarten dennoch eine Mehrbelastung, die auf den Stadtbezirk zukommt. Die Autos werden über die Fellbacher-/Kappelberg-/Großglocknerstraße zum Kreisverkehr in der Mettinger Straße umgeleitet und sollen dann über den Karl-Benz-Platz möglichst zügig weiterfahren können. Voraussetzung dafür ist, so die Empfehlung des Gutachters, eine sogenannte Pförtnerampel in der Mettinger Straße auf Höhe des Autohauses Krautter. Sie soll einen Stau in der Großglocknerstraße und damit auch Verzögerungen im Busverkehr verhindern. Ihre Funktion: Sobald mehrere Fahrzeuge an der Einfahrt des Kreisverkehrs stehen, wird die künftige Ampel auf Rot springen und damit den Fahrzeugstrom in der Mettinger Straße für einige Zeit unterbrechen. Der Verkehr aus der Großglocknerstraße kann damit abfließen.

„Zurzeit werden gerade im Gehwegbereich die Gräben für die Leerrohre gegraben und das Fundament für die Ampel gefertigt“, sagt Netze BW-Projektleiter Albert Geiger. Im Anschluss werde dann der Masten für die Lichtsignalanlage aufgestellt. „Spätestens bis 15. April wird die Anlage in Betrieb sein“, sagt er. In der Zwischenzeit müssen Radfahrer und Fußgänger einen Engpass auf dem Geh- und Radweg in Kauf nehmen. Die Ampel wird nach Ende der Umleitung stehen bleiben. Sie könnte damit weiterhin Staus in der Großglocknerstraße verhindern und auch als Lichtsignalanlage mit Busbevorrechtigung eingesetzt werden.

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