Die Stadt hat über anstehende Baustellen im Bezirk informiert. Foto: Judith A. Sägesser

Da kommt etwas zu auf Stuttgart-Degerloch: In diesem Jahr wird eifrig im Ortskern, in Hoffeld, am Schimmelhüttenplatz sowie an der Epplestraße gebaut. Eine Übersicht.

Degerloch - Im Zentrum von Degerloch, rund um die Löwen-, Karl-Pfaff- und Felix-Dahn-Straße, dominiert wie schon im vergangenen Jahr die große Wanderbaustelle. Parallel zu den Kanalarbeiten des Tiefbauamts ersetze die EnBW-Tochter Netze BW dort Gas-, Wasser-, Strom- und Telefonanschlüsse, sagte Roland Kurz vom Tiefbauamt in der jüngsten Sitzung des Bezirksbeirats. Die Arbeiten an der Löwenstraße dauern noch bis Ende Mai. Die Anwohner dürften sich also freuen: Sie hatten sich in der Vergangenheit über die Baustelle geärgert und kritisiert, von Stadt und Netzbetreiber nicht ausreichend über das Vorgehen informiert zu werden.

Die Arbeiten an der Karl-Pfaff-Straße dauern indes bis Ende des Jahres 2019. „Zwischen Löwen- und Haidlenstraße macht die Netze BW zunächst die Gas- und Wasseranschlüsse“, sagte Roland Kurz, danach geht es an die Kanäle. An der Felix-Dahn-Straße beginnen die Bauarbeiten im kommenden Januar, die Bauzeit beträgt sechs Monate. Den Kreuzungsbereich zwischen Karl-Pfaff-Straße und Felix-Dahn-Straße müsse man zwei bis drei Monate komplett sperren, sagte Kurz auf Nachfrage des CDU-Bezirksbeirats Götz Bräuer. „Man kann dann von der Epplestraße in die Felix-Dahn-Straße bis zur Kreuzung einfahren, das wird eine Art Sackgasse“, so Kurz. Die Maßnahme sei unvermeidbar, weil man an der Stelle einen großen Schacht einbauen müsse. Die Anwohner werde man rechtzeitig informieren.

Die Schimmelhüttenhocketse ist nicht in Gefahr

Kanalarbeiten sind auch am Schimmelhüttenplatz im Gange. „Die Maßnahme läuft besser als geplant, der Kanal ist schon komplett drin“, sagte Kurz. Die Schimmelhüttenhocketse sei nicht in Gefahr – sie ist am letzten Juni-Wochenende. Der Belag der in der Nähe gelegenen Meistersingerstraße wird im Laufe des kommenden Jahres ausgebessert.

Im Herbst rücken die Baumaschinen in Hoffeld an und erneuern den holprigen Asphalt. Die Maßnahme betrifft zwei Abschnitte an der Hoffeldstraße: zum einen zwischen Degerloch und dem Hoffelder Ortseingang, zum anderen zwischen Zaunwiesen und Zur Anhöhe. „Es ist eine größere Maßnahme. Wir haben aber Geld aus dem Doppelhaushalt bekommen und können dadurch größere Stücke auf einmal machen“, sagte Kurz. Die Bauzeit soll drei bis vier Wochen betragen. Währenddessen werde der Verkehr durch Ampeln gesteuert, eine Umleitung sei nicht erforderlich.

Die äußere Epplestraße ist „das schlimmste Straßenstück“

Ein weiteres großes Vorhaben steht in Degerloch im Jahr 2019 an: die Sanierung der äußeren Epplestraße zwischen Tränke- und Ohnholdstraße. „Das ist das schlimmste Straßenstück in Degerloch“, so Roland Kurz. Eigentlich sollten die Arbeiten längst im Gange sein. Doch das Amt musste die Sanierung ein Jahr zurückstellen. „Das Stadtplanungsamt macht dort eine Radverkehrsplanung, die mit unserem Vorhaben kollidiert. Deshalb haben wir die Hoffeldstraße vorgezogen“, erläuterte er.

Bereits seit vergangenen August ist der Belag auf der Albstraße zwischen Gomaringer Straße und Epplestraße erneuert. „Da hat es gewackelt, im Bus hat es die Leute durchgeschüttelt“, so Kurz. „Wir haben den Abschnitt gründlich saniert, damit er die nächsten Jahrzehnte hält.“ Auf der Oberen Weinsteige wurde außerdem der Belag zwischen Epplestraße und Jahnstraße erneuert, und in Hoffeld wurde eine Stelle am Anna-Haag-Platz zwischen Sprollstraße und Nauener Straße geflickt.

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