Bereits seit 2012 gibt es in Ehningen den Wunsch nach einem Skatepark. Nun ist es endlich soweit. Die Bauarbeiten für das Trendsportzentrum haben begonnen.
Und plötzlich geht es doch schnell: Schon Ende Juni dürfen sich Jugendliche und Sportbegeisterte in Ehningen auf einen neuen Pumptrack und eine Skateanlage freuen. Der Wunsch nach einem Skatepark besteht in Ehningen bereits seit mehr als zehn Jahren. Nun haben die Bauarbeiten für die geplante Pumptrack-Anlage, die Teil eines Trendsportzentrums auf dem Sportgelände Schalkwiesen sein wird, begonnen. Mittlerweile sind auch schon die Konturen der 175 000 Euro teuren Anlage zu erkennen. Mitte April soll sie fertiggestellt sein.
In seiner letzten Sitzung hat der Ehninger Gemeinderat nun auch die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt vergeben. Mit Kosten in Höhe von 375 000 Euro für die Skateanlage liegt der Bieter deutlich unter dem veranschlagten Preis von 480 000 Euro. Noch im April soll der Baustart erfolgen.
Auf dem Gelände sollen hochwertige Bäume gepflanzt werden
Auf Pumptrack und Skatepark sollen noch weitere Abschnitte des Trendsportzentrums auf dem Sportgelände Schalkwiesen zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Neben der Erstellung der beiden Elemente des Trendsportzentrums soll die Fläche auch begrünt werden. Vorgesehen sind laut Bauamtsleiter Dan Häring hochwertige Bäume wie Stileichen, Feldahorn und Hainbuchen mit einem Stammumfang von 12 bis 14 Zentimeter oder 20 bis 25 Zentimeter, die Schatten spenden sollen.
Die Kosten liegen bei mehr als 700 000 Euro
In seiner Sitzung vom 5. April 2022 hat der Gemeinderat den Bau des Trendsportzentrums am Standort Schalkwiesen beschlossen. Auf 6000 Quadratmetern entstehen Flächen zum Biken, Skaten und Chillen. Es soll in den nächsten Jahren sukzessive Modul für Modul aufgebaut werden. Die ersten Elemente sind eben der Skatepark und Pumptrack. Die Gesamtkosten betragen 709 000 Euro und werden durch die Region mit einer Summe von 230 000 Euro gefördert.
Die Gemeindeverwaltung hatte bereits im Sommer 2022 eine Umfrage unter den potenziellen Nutzern gemacht. Das Ziel war es zu ermitteln, welche Elemente in dem Trendsportzentrum mit erster Priorität gebaut werden sollen. Auf den vorderen Plätzen stand der Wunsch nach einem Pumptrack (eine spezielle, künstlich angelegte Mountainbikestrecke) und einem Skatepark. Bereits vor zehn Jahren war über einen Skatepark diskutiert worden, die Idee scheiterte damals allerdings am Gemeinderat.