Die Basketballer des SV Fellbach empfangen am Samstag, 17.30 Uhr, in der Pro-B-Liga den punktgleichen Tabellenfünften BBA Ludwigsburg.
Der Trainer Kristiyan Borisov hat das spielfreie Wochenende zuletzt genutzt, um die jüngste Niederlage in Würzburg mit den Basketballern des SV Fellbach aufzuarbeiten. „Da gab es viel zu lernen, wir hatten unsere Emotionen nicht im Griff“, sagt der Coach. Die Pause hat den Spielern offenbar gut getan, sie sind bereit für die nächste Aufgabe in der dritthöchsten Spielklasse Pro B. Am Samstagabend, 17.30 Uhr, gastiert der punktgleiche Tabellenfünfte BBA Ludwigsburg in der heimischen Gäuäckerhalle I.
In der vergangenen Saison gab es einen Sieg und eine Niederlage
Diese Begegnung mit den Gästen aus Ludwigsburg sieht Kristiyan Borisov als wegweisend; mit einem Sieg, so der Gedanke des Trainers, könnten die Fellbacher Basketballer sich bis zum Ende dieses Jahres noch in die Spitzengruppe des Klassements kämpfen. Aber gleich die erste Aufgabe ist eben anspruchsvoll. „Die Ludwigsburger spielen eine offensive Verteidigung, wie auch deren Bundesligateam. Gegen solche Mannschaften haben wir oft Probleme“, sagt Kristiyan Borisov. In der vergangenen Saison hat der SVF-Verbund um den Kapitän Zaire Thompson das Heimspiel mit 90:81 gewonnen, in Ludwigsburg aber trotz langer Führung am Ende noch mit 72:79 verloren. Das ärgert den Coach des SV Fellbach heute noch. Wie auch die Tatsache, dass zumindest drei der vier Niederlagen in dieser Runde vermeidbar gewesen wären – und ein Ergebnis der schwachen Freiwurfquote waren.
Die Stimmung ist gut
Im Training hat Kristiyan Borisov sich selbst den Ball gegriffen und eine bemerkenswerte Trefferquote vorgelegt. „Aber ich kann mich ja bei den Freiwürfen nicht selbst einwechseln, und meine Hand ausleihen kann ich auch nicht“, sagt der 36-Jährige und lacht. Die Stimmung ist gut bei den SVF-Basketballern. Diese positive Stimmung im Team soll am Samstag, wenn es nach Kristiyan Borisov geht, gegen die Gäste aus Ludwigsburg zum fünften Saisonsieg führen.